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Meine Frau lässt sich gehen - Absprung schaffen?

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Gleich ist das Training vorbei. Er duscht dann noch hier. Und dann zerreißt es mir das Herz, wenn ich wieder mit ihm dahin fahren muss. Er erzählt immer so begeistert vom Training und dann wird er immer stiller, wenn wir nach Hause kommen.

Ich hab wohl völlig darin versagt, dass alles früher zu erkennen.
 
Naajaaa. Ich sehe Null, dass sie sich "gehen lässt". Sie lebt nur ein anderes Leben als der TS. Ich persönlich kann sie da sehr gut verstehen. Ich genieße auch lieber das Leben, als mich ständig zu kasteien und mir alle (auch mal ungesunden) Freuden des Lebens zu verkneifen. Aber ich bin deswegen nicht besser oder schlechter als der TS, ich bin einfach nur anders. Und so ist das auch hier in dieser Geschichte.
Eigentlich.

Das Problem hier ist m.E., dass sie sich selber viel zu viele Jahre das Leben versagt hat, das sie eigentlich leben möchte. Viele lange Jahre wurde nur das Leben des TS gelebt. Und da bricht sie jetzt aus. Es ist ihr alles zu langweilig, zu eingefahren, zu steril. Ständig und immer nur Sport, Sport, Sport. Kein Alkohol, kein mal-über-die-Stränge-schlagen. Und wahrscheinlich ist ihr der Sex auch zu langweilig, sie will offensichtlich mal etwas Anderes.
Nur hat sie in meinen Augen den Fehler gemacht, das nicht offen anzusprechen. Der TS hatte ja nie eine Chance, mitzubekommen, was in ihr und ihren Gedanken los ist, welche Wünsche und Sehnsüchte sie hat. Solange sie das Leben des TS mitgespielt hat, musste er schlicht davon ausgehen, dass das auch ihr Wunsch ist, so zu leben.

Ich sehe das so, dass Ihr Beiden eigentlich nie wirklich zusammen gepasst haben, ihr habt eine grundsätzlich gegensätzliche Einstellung zum Leben. Wie man leben möchte, was einem Spaß macht, was einem wichtig ist. Nur hat sie das jahrelang versteckt. Natürlich bricht das irgendwann heraus, nur: das konntest Du nicht wissen, denn sie war Dir gegenüber nie offen. Vielleicht hat sie selber daran geglaubt, dass Du und die Liebe zu Dir stärker ist als ihr Wille, so zu leben wie vorher und auch jetzt wieder.

M.E. solltest Du verstehen, dass Du sie nicht wieder zurück erziehen kannst. Sie möchte nicht mehr so sein wie früher mit Dir. Ihr habt nur noch eine Chance, wenn Ihr Beide jetzt ganz offen und ehrlich auf den Tisch legt, wie Ihr Euch Eure eigene Zukunft vorstellt, was Ihr für Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse habt. Und dann schaut, wie groß die Schnittmenge (noch) ist, ob es sich lohnt, darauf neu aufzubauen, was in der letzten Zeit kaputt gegangen ist.
Nur würde ich Dir raten, Dir nicht allzu viele Hoffnungen zu machen. Auf jeden Fall wird es nie mehr wie früher sein.
 
Das tut mir so leid für Euch. Ja, leider baden es oft die Kinder aus.

Rede mit Deiner Frau, freundlich und klar und sage ihr auch, was ihr Verhalten bei dem Kind auslöst. Das kann ihr doch nicht egal sein oder hängt sie nicht so an Deinem Sohn?
 
Ach je.

Ich kann deine Gefühle nachvollziehen. Vor allem in Bezug auf deinen Sohn.

An deiner Stelle würde ich mich auch trennen. Das passt ja gar nicht mehr und es ist kein Ende in Aussicht.

Für Alleinerziehende ist es immer ein Elend alles alleine schaffen zu müssen. Aber du hast anscheinend Hilfe von der Familie in Aussicht und vieles ist Einteilungssache, die sich einspielen wird. Dein Sohn ist ja kein Kleinkind mehr und es wird mit der Betreuung immer einfacher.

Der Ballast, der dir nach der Trennung von den Schultern genommen wird ist sicher enorm. Es wird anstrengend, aber anders. So wie es jetzt läuft ist es für keinen von euch gut. Da ist ja niemand mehr glücklich, deine Frau nicht, du nicht und euer Sohn auch nicht.

Was soll also noch schlimmer werden?
 
@TE
Mich würde interessieren, wie eure sportive Situation in den zwei Coronajahren ausgesehen hat.
Fitness-Studios waren ja lange Zeit und immer wieder geschlossen bzw. die Leute limitiert.
 
Ich glaube für mich wäre das alles in Ordnung, bis zu dem Punkt an dem Du geschrieben hattest, dass es da diese Lady gibt, natürlich verknüpft man da.

Sie scheint auch die Mutter des Kindes zu sein? Wenn Du dich trennst, was ist mit dem Kleinen? Rütteln im Sinne des Kindes nochmal an ihr. Der Vater meines Bruders hat seinen Sohn unendlich geliebt, bis er dem Alkohol verfallen ist. Das was ich dann mitbekommen habe hat mir einfach nur das Herz gebrochen. Für meinen Bruder. Er war nüchtern so ein lieber Mensch, der Alkohol hat ihm zu einem ekelhaften Menschen gemacht. Ich glaube nicht an die Theorie, Alkohol und wahres Gesicht, eher Alkohol und zum Monster werden.

Kinder sind keine Beziehungskitter, aber führe ihr vor Augen das dass nicht geht. Sie trinkt täglich, somit ist sie dem Alkohol schon ein Stück weit verfallen. Das ist oft der Anfang....

Es muss nichts passiert sein für sowas, manchmal reicht schon wenn eventuelle Trauma wieder hochkommen und Sucht ist immer eine Flucht
 
Lieber TE,

so beschi$$en Du Dich auch gerade fühlst: es ist gut, dass Du innere Klarheit gewonnen hast.
Es ist egal, wie viel Deine Ehefrau wiegt.
Es ist egal, wie viel Deine Ehefrau raucht.
Es ist egal, wie viel Deine Ehefrau trinkt.
Es ist egal, wie viel Deine Ehefrau im Haushalt macht.

Das sind alles Nebenkriegsschauplätze.
Wichtig ist:
Sie verhält sich vulgär und aggressiv.
Sie hat keinerlei Interesse an gemeinsamen Aktivitäten mit Dir.
Sie wertet Dich konstant und niveaulos ab.
Sie hat alle Eure Freunde vergrault.
Sie möchte weder alleine, noch mit Dir zusammen eine Therapie machen.
Sie möchte nicht mit Dir über Eure Beziehungsprobleme sprechen.

Sehr wichtig scheint mir: Sie WILL NICHTS verändern.

Und zum Schluss das Allerwichtigste: DU LIEBST SIE NICHT MEHR.
Es ist traurig, wenn eine Liebe erloschen ist. Aber im Nachhinein ist es müßig, sich den Kopf zu zerbrechen, wo, wann und warum sie zerbrochen ist. Fakt ist, Liebe lässt sich nicht einfach herbeizaubern.

Ich wünsche Dir, dass Du eine halbwegs friedliche Trennung schaffst.
Alles ist besser, als in einer solchen Beziehung noch für Jahrzehnte zu verharren.
 
Ziemlich kindisches Verhalten, was sie mit fast 40 an den Tag legt.

Schieß sie in den Wind. Die Lebenszeit gibt dir keiner zurück und sie ist viel zu kostbar, als sie mit toxischen, kindischen Menschen zu verschleudern.

Sie hat dann ihre Ruhe und kann beim RTL Vormittagsprogramm und ihrem Smartphone vor sich hin gammeln. Win-Win für euch beide.
 
Es ist egal, wie viel Deine Ehefrau wiegt.
Es ist egal, wie viel Deine Ehefrau raucht.
Es ist egal, wie viel Deine Ehefrau trinkt.
Es ist egal, wie viel Deine Ehefrau im Haushalt macht.

Ich denke, dass das nicht unbedingt alles egal ist. Das sieht jeder anderes. Dich TE, stört es ja, wenn Du eine recht angetrunkene rauchende Frau, die nichts tut, abends vorfindest.

All das - und vieles mehr - ist nicht egal, vielleicht wurde es zu lange verdrängt.
Ich hoffe, dass Du durch diesen Thread zu einer guten Lösung kommst, denn auch wenn Ihr euch trennt und es am Anfang schwer wird, so habt Ihr dann aber alle die Chance auf ein besseres Leben und auch Dein Sohn wird dann vermutlich wieder glücklicher werden, da er ja auch die Atmosphäre bei Euch zuhause mitbekommt.
 
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