Ich hatte euch ja erzählt, dass ich in der Drogenberatung arbeite und da weg will, weil Mobbing unter den Kollegen Thema war.
Ich habe heute Vormittag Bescheid bekommen, dass ich für 2 Bewerbungsgespräche eingeladen werde.
Mittlerweile habe ich bedingt durch die schlechten Erfahrungen aber so Angst, dass sich das Mobbing bei den neuen Arbeitsstellen wiederholt, dass mich das richtig in meiner Handlungsweise lähmt.
Ich hab mittlerweile richtig Panik vor der Arbeit und gehe schon mit Bauchschmerzen los. Halbwegs gut gelaunt bin ich nur noch am Freitag und ich denke schon jetzt mit Schrecken an Montag, wo es weiter geht und bekomme richtig Herzrasen bei den Gedanken daran.
Eigentlich war mein Job nur eine Übergangslösung. Ich brauchte ja einen Nebenjob, um mein Studium zu finanzieren und fand diese 25 Stundenstelle.
Am Anfang fand ich es schon merkwürdig, dass jeder der Kollegen bei mir den anderen schlecht macht und der Chef ordentlich mit rein bohrte. Da ich neu war, habe ich geschwiegen und dachte, das würde sich mit der Zeit geben. Der Chef wurde aber immer lauter und ungehaltener. Mittlerweile war es ein kommen und gehen bei uns beim Träger. Ich bin unter den wenigen, die länger als 8 Monate dabei sind.
Der Rest wirft meistens vorher das Handtuch noch innerhalb der Probezeit. Vor 2 Monaten wurde ich dann mal für 2 Wochen krank, weil ich wegen eines Anfalls (habe Epilepsie) ins Krankenhaus musste und neu auf Tabletten eingestellt wurde.
Als ich wiederkam war das Klima plötzlich noch schlechter und ich bekam hinterrücks mit, wie über mich schlecht geredet wurde. Einmal hörte ich, wie eine Kollegin (die von den alt eingesessenen, die alle wegbeißt) zur anderen sagte: "Mal sehen wann unsere Studentin wieder ausfällt. Für die ist das hier ja Urlaub und ein Selbstverwirklichungstrip, weil sie keine Lust aufs Vollzeit arbeiten hat."
Und eben ständig ähnliche Kommentare. Ich hatte oft das Gefühl, dass die 2 Kollegen sauer waren, dass ich noch studiere und eben nur 25 Stunden arbeite und sie nicht. Ein paar Wochen später musste mein Opa ins Krankenhaus und als er nach Hause kam, bat ich, ob ich Überstunden abfeiern kann und eher nach Hause darf. Da machte der Chef ein Fass auf, obwohl ich sonst als alles gut lief immer länger geblieben bin.
Über mich werden ständig Gerüchte verbreitet. Als mir dann die Geduld platzte bin ich mit meinen Mobbingdokumentationen zum Chef, der mir klar machte, dass wir das unter uns klären sollen und wir hier ja nicht mehr im Kindergarten sind. Er will davon nichts hören und wenn ich nicht akzeptiere wie es beim Träger ist, soll ich mir überlegen ob das hier der richtige Platz für mich ist.
Nachdem sich die Sachen summiert hatten, stand für mich fest, dass ich das nicht mehr aushalte.
Mein Plan ist eigentlich der, mich ab Montag krank schreiben zu lassen, in Ruhe die neuen Bewerbungsgespräche anzugehen und dann zu kündigen.
Ich hab mich unter Tränen meinem Vater anvertraut, der gesagt hat, dass er mich 1 bis 2 Monate, bis ich wieder was festes finden würde nicht verhungern lassen würde und mit finanziert. Das ist auch gar nicht meine Angst.
Ich bin durch das Mobbing aber so am Boden und gehemmt, dass ich richtig Panik kriege, wenn ich unter Menschen gehe und schon mit Panik an die nächste Arbeitsstelle denke. Ich will doch einfach nur meinen Job machen. Am liebsten würde ich irgendwo ganz alleine arbeiten. Was, wenn sich das wiederholt?
Mittlerweile habe ich gelesen, dass der soziale Bereich dafür bekannt ist, dass gemobbt wird was der Teufel hält und deshalb habe ich jetzt schon Angst vor der Zukunft.
Ich habe früher schon mal Mobbing in der Schule erlebt und war froh mich davon erholt zu haben. Im Studium war das Geschichte und auch als ich die Schule dann gewechselt hatte, kam ich super klar. Jetzt wieder diese Situation. Ich hab richtig Panik dann wieder zu arbeiten.
Bei meiner Arbeit habe ich eigentlich immer gutes Feedback bekommen und war bei den Klienten beliebt, aber ich sehe da nicht mehr optimistisch in die Zukunft.
Habt ihr einen Rat für mich? Wie komme ich da raus und was mache ich jetzt?
Ich habe heute Vormittag Bescheid bekommen, dass ich für 2 Bewerbungsgespräche eingeladen werde.
Mittlerweile habe ich bedingt durch die schlechten Erfahrungen aber so Angst, dass sich das Mobbing bei den neuen Arbeitsstellen wiederholt, dass mich das richtig in meiner Handlungsweise lähmt.
Ich hab mittlerweile richtig Panik vor der Arbeit und gehe schon mit Bauchschmerzen los. Halbwegs gut gelaunt bin ich nur noch am Freitag und ich denke schon jetzt mit Schrecken an Montag, wo es weiter geht und bekomme richtig Herzrasen bei den Gedanken daran.
Eigentlich war mein Job nur eine Übergangslösung. Ich brauchte ja einen Nebenjob, um mein Studium zu finanzieren und fand diese 25 Stundenstelle.
Am Anfang fand ich es schon merkwürdig, dass jeder der Kollegen bei mir den anderen schlecht macht und der Chef ordentlich mit rein bohrte. Da ich neu war, habe ich geschwiegen und dachte, das würde sich mit der Zeit geben. Der Chef wurde aber immer lauter und ungehaltener. Mittlerweile war es ein kommen und gehen bei uns beim Träger. Ich bin unter den wenigen, die länger als 8 Monate dabei sind.
Der Rest wirft meistens vorher das Handtuch noch innerhalb der Probezeit. Vor 2 Monaten wurde ich dann mal für 2 Wochen krank, weil ich wegen eines Anfalls (habe Epilepsie) ins Krankenhaus musste und neu auf Tabletten eingestellt wurde.
Als ich wiederkam war das Klima plötzlich noch schlechter und ich bekam hinterrücks mit, wie über mich schlecht geredet wurde. Einmal hörte ich, wie eine Kollegin (die von den alt eingesessenen, die alle wegbeißt) zur anderen sagte: "Mal sehen wann unsere Studentin wieder ausfällt. Für die ist das hier ja Urlaub und ein Selbstverwirklichungstrip, weil sie keine Lust aufs Vollzeit arbeiten hat."
Und eben ständig ähnliche Kommentare. Ich hatte oft das Gefühl, dass die 2 Kollegen sauer waren, dass ich noch studiere und eben nur 25 Stunden arbeite und sie nicht. Ein paar Wochen später musste mein Opa ins Krankenhaus und als er nach Hause kam, bat ich, ob ich Überstunden abfeiern kann und eher nach Hause darf. Da machte der Chef ein Fass auf, obwohl ich sonst als alles gut lief immer länger geblieben bin.
Über mich werden ständig Gerüchte verbreitet. Als mir dann die Geduld platzte bin ich mit meinen Mobbingdokumentationen zum Chef, der mir klar machte, dass wir das unter uns klären sollen und wir hier ja nicht mehr im Kindergarten sind. Er will davon nichts hören und wenn ich nicht akzeptiere wie es beim Träger ist, soll ich mir überlegen ob das hier der richtige Platz für mich ist.
Nachdem sich die Sachen summiert hatten, stand für mich fest, dass ich das nicht mehr aushalte.
Mein Plan ist eigentlich der, mich ab Montag krank schreiben zu lassen, in Ruhe die neuen Bewerbungsgespräche anzugehen und dann zu kündigen.
Ich hab mich unter Tränen meinem Vater anvertraut, der gesagt hat, dass er mich 1 bis 2 Monate, bis ich wieder was festes finden würde nicht verhungern lassen würde und mit finanziert. Das ist auch gar nicht meine Angst.
Ich bin durch das Mobbing aber so am Boden und gehemmt, dass ich richtig Panik kriege, wenn ich unter Menschen gehe und schon mit Panik an die nächste Arbeitsstelle denke. Ich will doch einfach nur meinen Job machen. Am liebsten würde ich irgendwo ganz alleine arbeiten. Was, wenn sich das wiederholt?
Mittlerweile habe ich gelesen, dass der soziale Bereich dafür bekannt ist, dass gemobbt wird was der Teufel hält und deshalb habe ich jetzt schon Angst vor der Zukunft.
Ich habe früher schon mal Mobbing in der Schule erlebt und war froh mich davon erholt zu haben. Im Studium war das Geschichte und auch als ich die Schule dann gewechselt hatte, kam ich super klar. Jetzt wieder diese Situation. Ich hab richtig Panik dann wieder zu arbeiten.
Bei meiner Arbeit habe ich eigentlich immer gutes Feedback bekommen und war bei den Klienten beliebt, aber ich sehe da nicht mehr optimistisch in die Zukunft.
Habt ihr einen Rat für mich? Wie komme ich da raus und was mache ich jetzt?
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