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Hohe Schulden bei Krankenkasse

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Gegen die Bescheide und Mahnungen hätte man immer Widerspruch einlegen können. Mit dem Vollstreckungsbescheid ist das nun quasi eingetütet. Sind die Widerspruchsfristen verstrichen gilt es als akzeptiert. Jetzt noch die ursprünglichen Bescheide zu ändern (Beitragsberechnung) würde bedeuten noch mal bei Null anzufangen, andere Beträge fordern, anmahnen, Vollstreckung einleiten und, und, und. Es wäre das ganze Verfahren hinfällig.
Wenn nun ein vollstreckbarer Titel vorliegt schätze ich die Chancen nicht gut ein. Um so mehr musst Du versuchen was zu bewegen.

Am 1.1. fängt der Job an, warum passiert das alles jetzt auch wieder auf der letzten Rille?
 
Das HAUPTZOLLAMT pfändet für die KK? das wusste ich nicht.
Kannst du nicht Ratenzahlung mit der KK vereinbaren?
Oder dir den Betrag von deinen Eltern leihen?
melde dich am besten zeitnah bei einer gemeinnützigen Schuldnerberatungsstelle.
Caritas und Diakonie bieten so etwas z.Bsp. an.


Ich auch nicht. Mein Ex war Zollbeamter, aber sowas hats nicht gegeben.
 
Gegen die Bescheide und Mahnungen hätte man immer Widerspruch einlegen können. Mit dem Vollstreckungsbescheid ist das nun quasi eingetütet. Sind die Widerspruchsfristen verstrichen gilt es als akzeptiert. Jetzt noch die ursprünglichen Bescheide zu ändern (Beitragsberechnung) würde bedeuten noch mal bei Null anzufangen, andere Beträge fordern, anmahnen, Vollstreckung einleiten und, und, und. Es wäre das ganze Verfahren hinfällig.
Wenn nun ein vollstreckbarer Titel vorliegt schätze ich die Chancen nicht gut ein. Um so mehr musst Du versuchen was zu bewegen.

Am 1.1. fängt der Job an, warum passiert das alles jetzt auch wieder auf der letzten Rille?
Naja, ich probiere da ja schon seit einem Monat was zu machen. Ich habe mit der Krankenkasse gesprochen, mit dem HZA gesprochen. Ich komme da halt einfach nicht weiter. Meinetwegen bezahle ich auch die volle Summe, aber dann als Ratenzahlung. Ich möchte irgendwie diese Lohnpfändung loswerden, weil die sich wie ein Damoklesschwert anfühlt.
 
Die Frage ist, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Bei aufgelaufenen 5000 Euro musst Du aber ganz schön lange obdachlos gewesen sein... oder einen extrem hohen Beitrag gehabt haben.

"Ich spiele darauf an, dass ich theoretisch nicht beitragspflichtig gewesen wäre, weil ich kein Einkommen hatte. Deshalb die Frage, ob man da rückwirkend irgendwas machen kann "

Du bist immer beitragspflichtig, weil es in Deutschland den Zwang zur Versicherung gibt. Wenn Du Dir die Beiträge wegen Arbeitslosigkeit nicht leisten kannst, dann übernimmt das das Jobcenter, bzw. die Sozialhilfe. Das einzige was Du machen kannst ist Dich an den Landkreis zu wenden, denen zu sagen, dass Du damals obdachlos warst und dann sogenannte "Hilfen für Menschen in besonderen Lebenslagen" beantragen. Dann könnte es eventuell sein, dass der LK das Geld sogar rückwirkend für Dich übernimmt, weil der Staat das ja eh hätte tun müssen.
 
Die Frage ist, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Bei aufgelaufenen 5000 Euro musst Du aber ganz schön lange obdachlos gewesen sein... oder einen extrem hohen Beitrag gehabt haben.



Du bist immer beitragspflichtig, weil es in Deutschland den Zwang zur Versicherung gibt. Wenn Du Dir die Beiträge wegen Arbeitslosigkeit nicht leisten kannst, dann übernimmt das das Jobcenter, bzw. die Sozialhilfe. Das einzige was Du machen kannst ist Dich an den Landkreis zu wenden, denen zu sagen, dass Du damals obdachlos warst und dann sogenannte "Hilfen für Menschen in besonderen Lebenslagen" beantragen. Dann könnte es eventuell sein, dass der LK das Geld sogar rückwirkend für Dich übernimmt, weil der Staat das ja eh hätte tun müssen.

Der Mindestbeitrag liegt bei ca. 200 Euro pro Monat (hängt vom Zusatzbeitrag der Kasse ab). Bei zwei Jahren Obdachlosigkeit ist mit 12 Prozent Zinsen pro Jahr ein Betrag von 5.000 Euro realistisch aus meiner Sicht.

Und ich habe in der Sozialarbeit häufig schon Personen mit Rückständen gesehen.
 
Der Mindestbeitrag liegt bei ca. 200 Euro pro Monat (hängt vom Zusatzbeitrag der Kasse ab). Bei zwei Jahren Obdachlosigkeit ist mit 12 Prozent Zinsen pro Jahr ein Betrag von 5.000 Euro realistisch aus meiner Sicht.

Und ich habe in der Sozialarbeit häufig schon Personen mit Rückständen gesehen.
Es sind ja leider sogar 14.000 Euro
 
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