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Immer hängt alles nur von mir ab. Was soll ich tun?

Ich schätze weil ich dumm bin. Da sind immer noch Gefühle und Hoffnung. Allerdings schleichen sich mittlerweile auch andere Gefühle für sie ein, zb Wut. Vielleicht hilft mir das, um mit ihr abzuschließen.
Wut ist gut 👍. Dumm bist du nicht, du hast immer noch die Hoffnung, das sich etwas ändert. Aber es wird sich nichts ändern.
 
Tut mir leid, dass du diese Erfahrung machen musst. Aber es hat auch etwas positives, du kannst anderen damit helfen. So wie mir jetzt. Man soll ja versuchen immer das positive zu sehen. 🙂

Das kommt mir sehr bekannt vor. Wir hatten wirklich mal einen großen Streit deswegen. Nach diesem Streit, kam ich nicht zu ihr angekrochen und habe ihr deutlich gemacht und gesagt, dass ich nicht ihr Hund bin, den sie bestrafen kann, wann es ihr gefällt und der dann wieder das Bällchen holt, sobald sie das möchte. Ich bin wirklich hart geblieben, bis sie sich am ende entschuldigte. Aber im Nachhinein schätze ich, waren diese Entschuldigungen nur Manipulationen, die Mitleid erregen sollen um mich wieder un ihren Finger zu wickeln.

Sie hat mir mal von ihrem Exfreund erzählt. Der hat sie damals mit ihrer besten freundin, in ihrer eigenen Wohnung betrogen. Seitdem gibts da auch eindeutige Vertrauensdefizite.
Mein Exemplar berichteze mir von zwei Exfreundinnen, die ihn betrogen haben. Und da liegt wahrscheinlich der Hase begraben. Sie ist unfähig darauf zu vertrauen, dass du es gut mit ihr meinst und du sie schätzt. Sie braucht immer wieder die Bestätigung und Tests. Und solange sie nicht fähig ist, dir zu vertrauen, wird sie diese immer wieder brauchen. Und glaube mir: solche Menschen werden dann sehr kreativ. Irgendwann zweifelst du selbst an dir und deinem Verstand, weil sie sehr geschickt Grenzen aushebeln und manipulieren. Für wird es keine gute Zukunft geben, solange sie ihre Probleme schamlos zu deinen macht. Und das traurige daran ist: sie glaubt ganz sicher, dass du derjenige bist, der SIE verletzt, belügt und betrügt...denn so muss es ja sein, so kennt sie es, so waren es ihre Erfahrungen. Und irgendwann sehen sie Gespenster, wo keine sind. Du kannst nur verlieren. Und dann hoffe ich sehr, du hast einen guten Therapeuten, der die Scherben deines Selbstwertes mit dir wieder zusammenfegt.

Du hängst an ihr.
Glaube mir, ich tue dies nach über zwei Jahren auch noch immer. Manche Menschen vergisst man nicht. Manch unbeantwortete Fragen auch nicht.
 
Ja, lass Dir das durch den Kopf gehen, denn Du musst damit leben.

Ich habe nach einigen Jahren erst erkannt, welche Narben so ein "miteinander umgehen" bei mir hinterlassen hat und es nochmal Jahre gedauert, das "handeln" zu können, damit ich nicht mehr instinktiv, sondern überlegt in Gefühlsdingen entscheiden konnte. Das war ein verdammt hoher Preis, nur um wieder "in den Sattel zu kommen". Deine Hoffnung, dass sich vielleicht noch was ändern könnte, kann sich mit der Zeit zu einer Säure verwandeln, die an Dir nagt und merken wirst Du es erst, wenn der Schaden groß ist. Ich habe gemerkt, dass für mich Beziehung mehr ist und tiefer geht, als mir manchmal lieb sein kann.

Du blutest innerlich und vielleicht empfiehlt Dir eine Art sportlicher Ehrgeiz herauszufinden, was Du noch aushalten kannst und dass Du noch nicht am Ende bist, aber der Preis dafür ist hoch. Jemandem eine Grenze aufzuzeigen ist nicht leicht, aber viel schwerer ist es, Menschen eine Grenze aufzuzeigen, die man liebt. Am schwersten finde ich aber, wenn man sich nicht verständigen kann. Das scheint mir bei euch beiden der Fall zu sein. Dann wird es richtig "teuer", weil im Grunde nichts bleibt, von all dem Aufwand und all den Mühen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie geht's dir denn jetzt nach einer Nacht drüber schlafen?

Du musst dich nicht sofort trennen. Aber du kannst versuchen innerlich stärker in die Beobachterperspektive zu gehen und mal eine Weile beobachten, wie es weitergeht. Und irgendwann bist du vermutlich entweder an einem Punkt, an dem du merkst dass du sie im Gesamten trotzdem in deinem Leben haben willst oder auch nicht.
Ich würde aber auch dazu raten, dich stärker abzugrenzen. Lasse das Verhalten bei ihr, auch wenn es schwer ist. Sie muss lernen, klar anzusprechen, wenn sie etwas Stört, du bist nicht dafür verantwortlich, ihre schlechte Laune zu entschlüsseln.
 
Ich finde viele Reaktionen wieder typisch, total negativ und sofort wird die ganze Beziehung infrage gestellt. Meine Güte. Das was du hier beschreibst läuft in sooo vielen Beziehungen genau so ab, ist aber eben nicht nur schwarz oder weiss! So einfach ist es nicht!

Das klassische Problem. Sie erwartet das du dich um sie kümmerst und in jeder Situation genau weisst, wie sie sich fühlt und was sie braucht. Wenn du das nicht schaffst fühlt sie sich unverstanden und vernachlässigt.

Woher kommt das? Vielleicht hat deine Freundin in ihrer Kindheit und von ihrer Familie zuwenig Aufmerksamkeit bekommen, vielleicht hat man sie nie ernst genommen und ihre Wünsche immer übergangen, Meinungsäusserungen im Keim erstickt, eben der Klassiker was viele Mädchen erfahren, sie sollen lieb und nett sein, gut in der Schule, nett zu jedem in der Familie, keine Widerworte haben und bloss nicht mit ner eigenen Meinung die Erwachsenen nerven..., solche Frauen haben schon früh die Erfahrung gemacht, dass ihre Bedürfnisse keine Rolle spielen oder nicht ernst genommen werden.

Wenn sie dann später an einen netten Partner geraten, der sich wirklich bemüht, dann muss dieser diese schlechten Erfahrungen in der Kindheit quasi ersetzen, die Lücke wieder füllen und die Aufmerksamkeit die als Kind fehlte, kompensieren. Deine Freundin möchte deine volle Aufmerksamkeit und unbewusst im Mittelpunkt deines Lebens stehen, was ja bis zu einem gewissen Punkt auch verständlich ist. Wenn sie das nicht von dir bekommt, reagiert sie automatisch mit Verlustängsten ( sie ist dir nicnt mehr wichtig), Eifersucht ( andere Dinge sind dir wichtiger und haben Vorrang), fehlendes Vertrauen ( er sucht nur nach Ausreden warum er sich heute wieder nicht um mich kümmert).

Anders ausgedrückt, deine Freundin hat Verlustängste und steigert sich da rein. Sie vermutet automatisch was negatives, nachlassendes Interesse deinerseits, nachlassende Gefühle usw, im Grunde ist sie sich selbst ihr eigener grösster Feind und kommt selber aus diesem Kreislauf nicht heraus, weil sie sicher auch mitbekommt, dass sie Dinge falsch macht und überreagiert.

Du solltest versuchen für sie da zu sein und immer im Hinterkopf haben, dass sie im Grunde ein sehr unsicherer Mensch ist. Gib ihr ein Gefühl von Sicherheit und das du zuverlässig bist! Dazu gehören zb "Ritiuale" wie tägliche Anrufe oder sms, Zuverlässigkeit wann ihr euch trefft usw

Sie muss das Gefühl haben, dass sie dir wichtig ist, das sie sich immer auf dich verlassen kannst. Ziehe dennoch Grenzen. Sei ehrlich zu ihr. Sie muss erstmal richtiges Vertrauen zu dir aufbauen, das scheint irgendwie nicht sehr ausgeprägt zu sein.

Habt ihr dieselben Ansichten in dem Punkt, wieviel Zeit ihr beide miteinander verbringen wollt? Als Paar wird das nicht funktionieren, wenn ihr da zu weit auseinander seid.

Wie gesagt, du musst sanft deine Grenzen ziehen und ihr auch erklären, was dich stört ohne das sie gleich das Gefühl bekommt, das die ganze Beziehung auf der Kippe steht.

Ihr müsst beide an euch arbeiten. Wenn du sie liebst, lohnt es sich auch. Eine gute und beständige Beziehung zeichnet sich dadurch aus, dass man sie nicht sofort wegwirft, sobald es Probleme gibt oder ein Partner Fehler macht.

Das kapieren viele Menschen leider nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was so viele Menschen auch nicht kapieren ist, dass es Schlachten gibt, die man nicht gewinnen kann. Wer nicht verhandeln kann, weil es nichts zu verhandeln gibt, weil es eben so laufen MUSS, wie sie es will und braucht, mit dem ist ein "ausharren und hoffen" nicht sinnvoll. Ich weiß nicht, was in diesem Fall sinnvoll ist und ich weiß auch nicht, wo in dieser Beziehung die Grenze zu ziehen ist, weil eine Beziehung eben keine Therapie sein sollte, auch wenn sie therapeutisch wirken darf und es auch tut. Ich weiß nur, dass ich ein "Fass ohne Boden" hätte erkennen sollen und es nicht wollte oder nicht konnte. Das muss jede(r) für sich selbst entscheiden und damit ringen, bis eine Entscheidung gefällt werden kann.
 
... und der/die Partner müssen alles ausbaden und aushalten. Wieviele Jahre soll das gehen?
Dann soll die Dame sich das Buch "Das Kind in mir muss Heimat finden" kaufen, das Arbeitsbuch. Da kann sie ihre Kindheit und ihre Glaubenssätze aufarbeiten. Wenn sie das nicht tut, dann ist das kaum auszuhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo ihr Lieben, ich lasse mal ein kurzes Update da.

Heute morgen schrieben wir kurz. Sie wünschte mir einen schönen Sonntag.Ich ihr auch, und dass ich hoffe, dass sie gut geschlafen hat. Ich dachte man kann darauf aufbauen, ein „normales“ Gespräch haben. Ab da war sie wieder sehr kurz angebunden. Ich schrieb ihr dann, dass ich hoffe, sie macht heute irgendwas schönes, was ihr gut tut und teilte ihr mit, dass ich ein bisschen an die frische Luft gehe (mir fällt echt die Decke auf den Kopf) und sie auf sich aufpassen soll.

Als Antwort bekam ich: „Wie kommts, dass du so gesprächig bist? Schläft deine Unterhaltung?“ (Ich hab ganz normal mit ihr geschrieben. So wie immer und plötzlich heißt es ich bin gesprächig, aber vorher hab ich sie vernachlässigt? Versteh ich irgendwie nicht. Der einzige Unterschied war, dass ich etwas mehr geschlafen hab als sonst.)

Ich antwortete ihr dann: „Ich rede doch ganz normal mit dir.“

Daraufhin kam die Antwort: „Du hast genug Worte für heute an mich verschwendet. Jetzt kannst du wieder machen was du willst. Ich wünsch dir einen schönen Tag und einen angenehmen Spaziergang.“

Am liebsten hätte ich zu ihr gesagt, dass ich sie vermisse. Das sie keine Zeitverschwendung ist für mich, dass ich sie liebe und möchte, dass wir nicht so miteinander umgehen.

Aber ich weiß halt, dass ich sie mit solchen Worten nicht erreiche. Sie hätte mir weitere Vorwürfe gemacht. Nach dem Motto, ich sei selbst schuld, dass es so zwischen uns ist und hätte mich weiter mit ihrer Kälte bestraft. Ich müsste dann damit klarkommen, dass mich das verletzt, bis sie sich dafür entscheidet wieder „normal“ zu mir zu sein und dann müsste ich sofort parat stehen und als wäre nix gewesen, damit alles wieder gut ist. Bloß nicht ansprechen, dass es mir damit auch nicht gut ging, sondern einfach akzeptieren, dass für sie jetzt wieder alles gut ist.

Deswegen war meine Antwort einfach nur „okay“. Ich kann ihr einfach nicht mehr hinterherlaufen und ihr meine Gefühle in so einer Situation sagen, wie zb „ich vermisse dich.“ Es sträubt sich dabei alles in mir, weil es sich erniedrigend anfühlt, offen und gefühlvoll zu ihr zu sein, wenn sie mich dann dennoch nur weiter wegschubsen will, darauf rumtrampelt, mir das Gefühl gibt ich nerve sie und dass sie mich loswerden will.
 
Ich finde viele Reaktionen wieder typisch, total negativ und sofort wird die ganze Beziehung infrage gestellt. Meine Güte. Das was du hier beschreibst läuft in sooo vielen Beziehungen genau so ab, ist aber eben nicht nur schwarz oder weiss! So einfach ist es nicht!

Das klassische Problem. Sie erwartet das du dich um sie kümmerst und in jeder Situation genau weisst, wie sie sich fühlt und was sie braucht. Wenn du das nicht schaffst fühlt sie sich unverstanden und vernachlässigt.

Woher kommt das? Vielleicht hat deine Freundin in ihrer Kindheit und von ihrer Familie zuwenig Aufmerksamkeit bekommen, vielleicht hat man sie nie ernst genommen und ihre Wünsche immer übergangen, Meinungsäusserungen im Keim erstickt, eben der Klassiker was viele Mädchen erfahren, sie sollen lieb und nett sein, gut in der Schule, nett zu jedem in der Familie, keine Widerworte haben und bloss nicht mit ner eigenen Meinung die Erwachsenen nerven..., solche Frauen haben schon früh die Erfahrung gemacht, dass ihre Bedürfnisse keine Rolle spielen oder nicht ernst genommen werden.

Wenn sie dann später an einen netten Partner geraten, der sich wirklich bemüht, dann muss dieser diese schlechten Erfahrungen in der Kindheit quasi ersetzen, die Lücke wieder füllen und die Aufmerksamkeit die als Kind fehlte, kompensieren. Deine Freundin möchte deine volle Aufmerksamkeit und unbewusst im Mittelpunkt deines Lebens stehen, was ja bis zu einem gewissen Punkt auch verständlich ist. Wenn sie das nicht von dir bekommt, reagiert sie automatisch mit Verlustängsten ( sie ist dir nicnt mehr wichtig), Eifersucht ( andere Dinge sind dir wichtiger und haben Vorrang), fehlendes Vertrauen ( er sucht nur nach Ausreden warum er sich heute wieder nicht um mich kümmert).

Anders ausgedrückt, deine Freundin hat Verlustängste und steigert sich da rein. Sie vermutet automatisch was negatives, nachlassendes Interesse deinerseits, nachlassende Gefühle usw, im Grunde ist sie sich selbst ihr eigener grösster Feind und kommt selber aus diesem Kreislauf nicht heraus, weil sie sicher auch mitbekommt, dass sie Dinge falsch macht und überreagiert.

Du solltest versuchen für sie da zu sein und immer im Hinterkopf haben, dass sie im Grunde ein sehr unsicherer Mensch ist. Gib ihr ein Gefühl von Sicherheit und das du zuverlässig bist! Dazu gehören zb "Ritiuale" wie tägliche Anrufe oder sms, Zuverlässigkeit wann ihr euch trefft usw

Sie muss das Gefühl haben, dass sie dir wichtig ist, das sie sich immer auf dich verlassen kannst. Ziehe dennoch Grenzen. Sei ehrlich zu ihr. Sie muss erstmal richtiges Vertrauen zu dir aufbauen, das scheint irgendwie nicht sehr ausgeprägt zu sein.

Habt ihr dieselben Ansichten in dem Punkt, wieviel Zeit ihr beide miteinander verbringen wollt? Als Paar wird das nicht funktionieren, wenn ihr da zu weit auseinander seid.

Wie gesagt, du musst sanft deine Grenzen ziehen und ihr auch erklären, was dich stört ohne das sie gleich das Gefühl bekommt, das die ganze Beziehung auf der Kippe steht.

Ihr müsst beide an euch arbeiten. Wenn du sie liebst, lohnt es sich auch. Eine gute und beständige Beziehung zeichnet sich dadurch aus, dass man sie nicht sofort wegwirft, sobald es Probleme gibt oder ein Partner Fehler macht.

Das kapieren viele Menschen leider nicht.
Dieser Ansatz mag stimmen. Und doch ist es nicht Aufgabe des TE sie zu retten. Wenn sie nicht in der Lage ist, vernünftig mit ihm über Probleme zu reden, sie auszudiskutieren, auf eine ehrliche und respektvolle Weise, wenn sie ihn stattdessen im Regen stehen lässt und erwartet, er müsse schon erkennen, was er in ihren Augen falsch gemacht hat, dann ist das ein Ritt durch die Hölle. Sie muss erkennen, dass sie Hilfe braucht und dass ihr Partner nicht das Loch stopfen kann, das sie in sich trägt.
Und leider ist es manchmal so, dass selbst der Partner gewisse Unsicherheiten mitbringt und dann entsteht eine ganz giftige Dynamik, wie zwei gleichpolige Magneten, die zwar jeder für sich den anderen lieben und schätzen, sich leider aber abstoßen. Und wenn nur einem der schwarze Peter zugeschoben wird, ohne selbst an sich zu arbeiten, dann wird derjenige, der leichter die Schuld auf sich nimmt, daran zugrunde gehen. In meinem Fall war er es, der sein Misstrauen an mir auslebte, ohne daran zu arbeiten und sich selbst zu hinterfragen. Aber ohne Einsicht lieber TE, wird eure Beziehung immer auf einem sehr brüchigem Fundament stehen und es ist nur eine Frage der Zeit, wann und wie es zusammenbricht. Ich wünsche dir das wirklich nicht.
 
Das ist hier auch so typisch, dass alles auf ein Kindheitstrauma geschoben wird.
Darauf würde ich nicht hören.
Du musst nicht noch sanfter mit ihr umgehen und noch mehr auf sie eingehen, als du es schon tust.
 

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