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Alt und noch nicht gearbeitet, Leben versaut!

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Ich habe nicht alle Beiträge gelesen, aber für mich ist die Sache relativ klar. Du solltest dir zu allererst einen Behindertenausweis besorgen. Den bekommst du bei der vorliegenden Erkrankung mit Sicherheit, es muss ein Grad der Behinderung von mindestens 50 festgestellt werden dafür.

Dann bewirbst du dich im Öffentlichen Dienst in der Verwaltung. In Frage kommen vor allem Sozialämter. Die haben immer auch einen Sozialen Dienst, und dort würdest du als studierte Heilpädagogin sehr gut reinpassen. Behinderte müssen bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt werden, und im ÖD machen die das auch. Und schon hast du einen sicheren Job. Du kannst Teilzeit arbeiten, darauf besteht nach der Einstellung ein grundsätzlicher Anspruch. Und du hast besonderen Kündigungsschutz. Wenn du dort Mal 3 Monate fehlst wegen einer OP oder Sonstwas, ist das völlig egal.

Verdienst als Sachbearbeiter im ÖD ist so la la. Aber es reicht sicher, damit du und das Kind leben können.

Um den Gang zur Agentur für Arbeit kommst du nicht drumrum, wenn du sofort Geld haben willst. Aber das wäre ja nur für den Übergang. Da ALG l die vorrangige Leistung ist, fängt man dort an. Nicht beim Jobcenter. Das kommt erst wenn es bei der ersten Stelle nichts oder nicht genug gibt.
 
Du kennst meine gesundheitliche Situation nicht, also halt dich zurück. Mehr sage ich jetzt nicht mehr und ich werde auf dich auch nicht mehr eingehen.



Das ist nicht dein Problem und geht dich auch nichts an.



Es gebietet dem Anstand und dem Respekt über andere, die diesen Faden erstellt haben nicht in der 3. Person zu sprechen oder zu schreiben. Und nur weil du eine Bekannte hast, gilt das nicht für alle MS Erkrankte. Ich gehöre einer Selbsthilfegruppe für MS Erkrankte an, in der 60 bis 70 Prozent gar nicht mehr aufgrund ihrer Erkrankung arbeiten. Das einzuschätzen ist nicht in deiner Hand und hier auch nicht das Thema.



Überdenk mal deinen Ton. Ich habe noch Eltern und es gibt auch einen Kindsvater, von daher wird hier keiner auf der Straße landen.
Ich werde nicht verhungern und das ist auch nicht die Intention, mit der ich den Faden eröffnet habe. Auch wenn meine Ersparnisse zur Neige gehen, sind wir vom Verhungern sehr weit entfernt.
Es geht mir viel mehr um den Einstieg in den Job und wie es in meinem höheren Alter noch möglich ist und die damit verbundene moralische Verantwortung.
Der Faden heißt alt und noch nicht gearbeitet, nicht "Hilfe, wir verhungern."
Die O.P wird aus gesundheitlichen Gründen definitiv nicht geschoben.

Bin raus. Schreib doch einfach in welche Richtung die Antwort gehen soll, dann antworten auch nur diese Menschen.
 
Ich bin sehr ruhig. Krank ist trotzdem nicht gleich krank. Und nur weil du dich als Heldin der Arbeit beschreibst, gilt das nicht für alle MS Kranke gleich. Jeder Mensch ist anders.
Warum bist du so angriffig unterwegs?
Fanta hat sich mit keinem Wort als "Heldin der Arbeit" bezeichnet.
Bist du zum Stänkern hier?
Oder willst du Rat?
 
Du hast einen super Studienabschluß, bei dem Du nicht unbedingt mit Behinderten arbeiten musst. Auch die Suchtkranken-, Wohnungslosen-, und Integrationshilfe würde beispielsweise in Frage kommen. Dann gibt es auch noch Berufsintegrationsstellen. Und alle diese Bereiche suchen händeringend nach Mitarbeitern und lassen sich sogar auf 20 Stunden Stellen ein. So kannst Du dann erproben wie weit Du mit MS arbeitsfähig bist.
 
Das ist Unsinn. Anscheinend sind hier sehr viele Menschen aus Nichtakademikerkreisen und bildungsfernen Schichten unterwegs, die ein Studium für verschwendete Zeit halten und am liebsten nach der 9. Klasse die Schule verlassen hätten.
Jeder Mensch setzt seine Prioritäten anders. Ich habe mich dafür gebildet und du wirst nicht mitreden können, wenn ich dir etwas von Aristoteles, Platon oder Brecht erzähle. Was bringt dir der beste Job, wenn du die Rente nicht miterlebst. Ich werde mit meiner MS nicht sehr alt werden, da ich umfangreiche Baustellen habe. Dennoch ist die Zeit, in der ich mich gebildet habe keine verschwendete Zeit.
Wenn die ausgeschriebenen Stellen klappen, verdiene ich mehr als du als Handwerker in der gleichen Zeit und habe die verlorene Zeit sehr schnell wieder heraus.
Nicht jedem geht es um beruflichen Erfolg und eine Rente wird es zu meiner Zeit nicht mehr geben. Wissen ist Macht. Denk mal darüber nach.
wer sich nicht am Sozialsystem durch abgaben beteiligt sollte auch keine in Anspruch nehmen
was nützt ein Akademischer"Titel"wenn du Handwerker brauchst weil du dir selbst nicht helfen kannst
außerdem wirst du ja wohl wegen deiner Krankheit Vergünstigungen haben die vom Sozialsystem sprich von allen getragen werden
ein Titel allein macht keinen Beruf sondern Berufserfahrung und die Arbeit die dazu gehört!
 
Wenn du eine Arbeit willst, musst du dich bewerben.

Aber es ist jetzt nicht wirklich ersichtlich gewesen, was du eigentlich machen willst. Du hast einen Studienabschluss in einem Bereich, in dem du nicht arbeiten willst. Den Bereich, in dem du arbeiten willst, hast du abgebrochen. Abbrechen ist kein Weltuntergang, aber das muss man sich halt anhören können.

Lass das mit dem Studium einfach. Das bringt bei dir nichts.

Die finanziellen Leistungen der Eltern und Partner haben es irgendwie nur noch schlimmer gemacht, weil du dich da nämlich nicht um einen Job gekümmert hast. Du bist diese Langzeitstudentin, die einfach so lange studiert, bis irgendwas rauskommt und wenn was rauskommt, dann will man es nicht so richtig.

Du wirst sowieso wieder Ausschau nach einem neuen Geldgeber halten, das kann ich aus deinen Beiträgen rauslesen, damit du weiterstudieren kannst. Sorry. Sag's mir, wenn's nicht so ist.
 
ich glaub ich les hier nicht richtig, kann jemand von euch beurteilen was mit eonem passiert mit MS? Auch wenn Momentan rein kõrperlich eine kleine Arbeit von der physischen Belastung noch möglich wäre...jedoch kommen noch viel gravierendere Punkte dazu, welche viel mehr ins Gewicht fallen, wie Zukunftsängste, Ungewissheit, unberechenbare Schwankungen, was macht so eine Diagnose mit der Psyche? und und und....bewundernswert wie aktiv und optimistisch du trotz allem noch an die Sache rangehst! Alles Liebe und viel Glück und Kraft auf deinem weitere Weg...fühl dich gedrückt
 
wer sich nicht am Sozialsystem durch abgaben beteiligt sollte auch keine in Anspruch nehmen
was nützt ein Akademischer"Titel"wenn du Handwerker brauchst weil du dir selbst nicht helfen kannst
außerdem wirst du ja wohl wegen deiner Krankheit Vergünstigungen haben die vom Sozialsystem sprich von allen getragen werden
ein Titel allein macht keinen Beruf sondern Berufserfahrung und die Arbeit die dazu gehört!

Nach dem System und deiner Denkweise dürften aber sehr viele in Deutschland lebende kein Sozialsystem in Anspruch nehmen.
Und nein. Handwerker brauche ich nicht. Mein Bruder ist Dachdecker und hat sehr viel handwerkliches Geschick.
 
Den Bereich, in dem du arbeiten willst, hast du abgebrochen.

Ich hab da noch nichts abgebrochen. Ich bin immer noch eingeschrieben und besuche hier und da Vorlesungen und Seminare.

Du bist diese Langzeitstudentin, die einfach so lange studiert, bis irgendwas rauskommt und wenn was rauskommt, dann will man es nicht so richtig.

Nein, ich bin keine Langzeitstudentin, sondern Zweitstudentin. Langzeitstudenten schließen ein Studium nicht ab. Ich habe meines aber abgeschlossen.
 
Ich bin 34 und habe bis auf kleine Nebenjobs noch nie wirklich gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt.
Mittlerweile habe ich auch nicht mehr das Gefühl, dass das noch was wird mit mir.
Zu meiner Biographie: Ich bin 34, habe von 18 bis 21 im Erststudium studiert, dies aber nicht abgeschlossen. Dann meine Tochter bekommen und mich vom Partner getrennt. Mit der Kleinen war ich zwei Jahre zu Hause.
Mittlerweile war ich 23 und habe nochmal ein Studium begonnen. Dies habe ich auch beendet mit dem Masterabschluss. Leider habe ich dafür 7 Jahre gebraucht. Mit dem Kind und allem ging es einfach nicht schneller.
Ich war immer der festen Überzeugung, dass ich meinen Traumjob gefunden habe. Ich hatte Heilpädagogik und inklusive Pädagogik studiert und dachte, jetzt habe ich die Kurve bekommen. Habe dann schon am Ende des Studiums gemerkt, dass ich mir Illusionen gemacht habe. Hatte stundenweise in einer Behinderteneinrichtung gejobbt und es war der Alptraum.
Mittlerweile war ich 30. Wahnsinnig wie ich war, habe ich dann nochmal ein anderes Studium begonnen. Ich hatte einen neuen Mann kennengelernt, der mir finanziell unter die Arme griff. Während eines anderen kleinen Nebenjobs versprach ich mir viel von der neuen Studienrichtung.
Blind habe ich mich darauf eingelassen. Kurz darauf erkrankte ich an MS.
Anfangs habe ich noch weiter studiert, bis dann eins zum anderen kam und ich nicht mehr auf die Beine.
Als ich den MS Schub einigermaßen mit Kortison beherrschte, hatte ich einen Unfall und brach mir die Knochen.
Eine O.P steht dazu noch an. Sie müssen die Platte im Fuß wieder entfernen. Der Beziehung zu meinem Lebenspartner hat das den Rest gegeben. Seit 5 Monaten sind wir nun getrennt und ich stehe vor dem Nichts.
Mittlerweile bin ich 34 und kriege nichts mehr auf die Reihe.
Andere bauen in meinem Alter Häuser und ich weiß nicht mehr, wie ich die Miete zahlen soll.
Bis jetzt habe ich mich da sehr auf meinen Freund und mein erspartes verlassen. Mittlerweile ist mein Freund Geschichte und vom Ersparten kaum noch was übrig.
Ich fühle mich mittlerweile leider auch nicht mehr wirklich in der Lage beruflich irgendwas auf die Reihe zu kriegen und weiß nicht mehr wo ich anfangen soll.
Im Studium bin ich zwar noch eingeschrieben, aber finanzieren kann ich es eh nicht mehr wirklich.
Meine MS habe ich zwar im Griff und sie dominiert das alles noch nicht, aber beruflich sehe ich kein Land.
Wer soll mich mit 34 als Berufsanfänger mit diesem Lebenslauf auch einstellen?
Wirklich zum Arbeitsamt traue ich mich auch nicht, aber wenn ich so mein weniges verbleibendes Geld anschaue, wird mir demnächst nichts übrig bleiben.
Ich habe mein Leben total versaut und habe keine Ahnung, wie ich den Jobeinstieg doch noch auf die Reihe kriege und mit was?
bin auch 34; nur in aushilfsjobs gearbeitet bzw. teilzeitjobs nach der ausbildung
empfinde die werkstudentenjobs als besser bezahlt als jegliche andere jobs, und war auch in der lage 5 jahre in einem sehr einfachen werkstudentenjob zu arbeiten (mit vollem einsatz auch) - brachte aber nicht genug kohle ein

denke mal du hast wie ich das problem eine gute und sichere einkommensquelle zu identifizieren; denn sicher kannst du wie ich nichts wirklich gut.
 
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