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Patchwork /finanzielle Regelung

Das werde ich nie verstehen. Du arbeitest vollzeit, richtig? Er auch, nehme ich an. Warum machst DU dann den ganzen Haushalt?

Wenn er so gut verdient, kann er zumindest eine Putzhilfd bezahlen, wenn er schon nicht selbst mit anpackt.

Er hat eine kostenlose Haushälterin UND Gouvernante bekommen. Davon lässt sich ein Sportwagen prima finanzieren.

Das klingt jetzt alles furchtbar, vielleicht tun wir dem Mann Unrecht. Es ist aber wichtig, dass du für dich selbst sorgst.

Ja, ich arbeite Vollzeit
 
@klecksfisch ich werde morgen mit ihm darüber sprechen. Ja, ich war schon immer sehr gutmütig...
Trotzdem habe ich mich nie in solch eine Situation begeben. Ich weiß auch nicht, was in mich gefahren ist
Kann passieren, nutzt ja jetzt auch nichts darüber zu grübeln, passiert ist passiert.
ABER: lerne daraus und ändere es.
Vielleicht berichtest du was das Gespäch gebracht hat, würde mich interessieren. Wünsche dir viel Glück bei dem Gespräch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist noch etwas eingefallen. Falls er auf die Idee kommt, dass du Miete zahlen sollst, dann kannst du ihm gleich sagen, dass du dich um das Haus kümmerst und damit fällt Mietzahlung weg. Es ist sein Risiko, wenn er seine Freundin in sein Haus einziehen lässt. Das weiß ich von einem Anwalt. Er hätte kein Recht auf eine Mietzahlung von dir. Es ist sein Haus, er steht im Grundbuch.
 
Mir ist noch etwas eingefallen. Falls er auf die Idee kommt, dass du Miete zahlen sollst, dann kannst du ihm gleich sagen, dass du dich um das Haus kümmerst und damit fällt Mietzahlung weg. Es ist sein Risiko, wenn er seine Freundin in sein Haus einziehen lässt. Das weiß ich von einem Anwalt. Er hätte kein Recht auf eine Mietzahlung von dir. Es ist sein Haus, er steht im Grundbuch.

Ja, das wird sein Argument sein.
Ich finde es halt ungerecht, dass ich teilweise von meinen Rücklagen leben muss und gleichzeitig für ihn alles besser läuft.
Ich mache das gleiche wie seine Noch-Ehefrau, obwohl es nicht meine leiblichen Kinder sind. Bei ihnen ging alles aus einer Kasse, also aus seiner.
Ich sehe das doch nicht falsch?
Meine Tochter wird irgendwann auch rein gar nichts von meiner Mühe haben...
Deshalb mein Gedanke zurück zu gehen, auch wenn nicht sofort...
 
Liebes Forum,

ich brauche bitte ganz viele Meinungen. Seid bitte nicht zu hart zu mir, vielleicht sehe ich die Sache komplett falsch...

Ich bin vor zwei Jahren mit meiner jetzt 16jährigen Tochter zu meinem jetzigen Lebenspartner gezogen.
Seine Noch-Ehefrau hat die Kinder bei ihm zurückgelassen und ist ins Ausland gezogen, weshalb sich die Scheidung natürlich sehr verzögert.
Mir tat es damals so leid für die "Kinder", sind heute 15 und 20, sodass ich meinen super bezahlten Job aufgegeben habe und zu ihnen gezogen bin, um sie zu unterstützen.

Ich war in meiner Heimat (100 km von hier) im Familienunternehmen angestellt und wurde wirklich sehr gut bezahlt.
Hier habe ich gleich eine Anstellung im Büro gefunden - Gehalt natürlich deutlich geringer.
Ich schmeiße zu Hause den kompletten Haushalt für uns fünf und bezahle alle Einkäufe, beteilige mich an größeren Rechnungen, wie Nachzahlungen usw, habe auch schon unseren Urlaub für alle bezahlt.
Dafür bezahle ich keine Miete. Das Haus ist sein Eigentum, er zahlt den Kredit alleine.

Als seine Ehefrau noch zu Hause war, war sie ausschließlich Hausfrau. Das heißt, er hat damals alle Kosten komplett alleine getragen.

Ich finde also schon, dass sich seine Position deutlich verbessert hat. Meine hingegen hat sich verschlechtert, ich habe deutlich mehr Arbeit, deutlich höhere Kosten und verdiene im Gegenzug deutlich weniger Geld.

Er hat sich zum Beispiel vor kurzem einen wirklich sehr teuren Sportwagen gekauft, der gar nicht nötig gewesen wäre, während ich ein neues Auto brauche, den Kauf aber wegen meine jetzigen finanziellen Situation ständig rausschieben muss.

Finanziell geht es ihm wirklich gut, er arbeitet in einer gehobenen Position; mit seinen Kindern verstehe ich mich super. Ich bin für sie der erste Ansprechpartner, sie sehen mich als Bereicherung und sind sehr froh, dass meine Tochter und ich da sind.

Falls ihm jedoch mal was passieren sollte (hoffentlich nicht) gehört das Haus seiner Frau und ich fliege im hohen Bogen raus.

Versteht mich nicht falsch, ich will nichts vom Haus haben, jedoch mache ich seit zwei Jahren wirklich alles eigentlich umsonst und stehe finanziell viel schlechter da, als früher.

Ist meine Unzufriedenheit gerechtfertigt, oder sehe ich das alles falsch?

Kann vorerst nur die Antworten lesen, jedoch erst nächste Woche auf Fragen/Antworten näher eingehen.

Vielen Dank für das Lesen, lieben Gruß

Dein Plan ist eigentlich zum scheitern verurteilt.
Sieh lieber zu, dass du wieder Vollzeit arbeitest und einen guten Job bekommst. Der Mann verskalvt dich und am Ende stehst du ohne irgendwas da und hast dich jahrelang aufgeopfert. Überleg dir das.
 
Ja, das wird sein Argument sein.
Ich finde es halt ungerecht, dass ich teilweise von meinen Rücklagen leben muss und gleichzeitig für ihn alles besser läuft.
Ich mache das gleiche wie seine Noch-Ehefrau, obwohl es nicht meine leiblichen Kinder sind. Bei ihnen ging alles aus einer Kasse, also aus seiner.
Ich sehe das doch nicht falsch?
Meine Tochter wird irgendwann auch rein gar nichts von meiner Mühe haben...
Deshalb mein Gedanke zurück zu gehen, auch wenn nicht sofort...
Du siehst das schon vollkommen richtig.
Warum nicht sofort zurück in die alte Heimat?
 

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