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Mutter von Freund will, dass ich koche

nur leider ist meine ganze Situation etwas kompliziert, und solche Vorfälle verbessern sie nicht. Ich weiß nicht, wie ich auf Dauer damit klar kommen soll, zumal ich dann noch dauerhaft von der Mutter belästigt werde.

Da wir die Einzelheiten nicht kennen und du eure generelle Wohnsituation auch nicht ausreichend schilderst, kann sich ein Außenstehender leider kein genaues Bild davon machen, ob seine Mutter ein Tyrann ist und ungerechte Forderungen stellt oder du die 20 jährige mit "null Bock für Haushalt" Mentalität lebst.
 
der grösste Fehler, den du machen konntest, mit den Schwiegereltern(!) in einem gemeinsamen Haushalt leben, das klappt meist nicht einmal mit der eigenen Verwandtschaft. ....

Ich würde definitiv NICHT kochen. Du wohnst mit denen zusammen, dann müsst ihr natürlich eine Regelung finden, wie ihr euch den Haushalt und die Hausarbeit aufteilt. Du hast aber das Recht gewisse Dinge auch abzulehnen und wenn kochen nicht dein Ding ist, dann lass es sein. Du bist noch sehr jung, völlig normal und verständlich das du mit kochen nicht viel am Hut hast, dir fehlt einfach die Erfahrung damit. Wie soll das gehen? Sollst du dich in die Küche stellen und irgendwelche Rezepte nachkochen? Garantiert wird deine Schwiegermutter dann am Essen herummeckern...

Hinzu kommt, dass du dich von ihr schlecht behandelt fühlst.....und dann sollst DU kochen? Ich würde das nicht machen. Was du tun kannst, du kannst dir mal einen Sonntag aussuchen und die Familie mit einem Essen überraschen und mal gucken, wie dein Essen ankommt und die Familie darauf reagiert, aber nur dann wenn du dir das zutraust. Oder du kochst Kaffee für alle und backst oder kaufst einen leckeren Kuchen. Als Zeichen deines guten Willens...Aber lass dir das nicht aufzwingen!!!!

Wenn deine Schwiegermutter keine Lust mehr hat für alle zu kochen, dann soll sie es lassen. Warum versorgt ihr euch nicht selber? Du kochst für euch zwei ( oder dein Mann kocht für euch) und ihr nutzt die Küche zu festgelegten Zeiten, jeder für sich.

Wo leben wir denn? Nur weil du eine Frau bist, bist du nicht dazu verpflichtet für alle zu kochen!

Seht zu, dass ihr euch eine eigene Wohnung sucht!!!!
 
Ich sage die Zukunft voraus: das Mädel zieht aus aus diesem Haus... wahrscheinlich ohne tschüß zu sagen.
Nachdem wir mehr erfahren haben, schauts danach aus, als ob es nicht bloß ums Kochen geht. Hier fliegen jetzt schon die Fetzen, die liebe Mama wird gewinnen.
 
Ja,er will bleiben, du musst da raus. Dann passt es für euch vielleicht nicht zusammen.
 
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Bis dahin werde ich es wohl noch aushalten, danach ist aber Schluss, ob er dann mit kommt oder nicht, ist mir dann auch egal.

Wie viel ist von dieser Frist denn schon abgelaufen? Hat er denn die Sache mit dem Führerschein begonnen?
Wenn nicht wird es eng. Oder möchte er nachher im tiefsten Winter die Fahrschule besuchen?

Ich wollte nur unsere langjährige Beziehung nicht direkt in die Tonne treten. Daher der Kompromiss.

Ich wüsste jetzt nicht wieso ich bei Schwiegereltern einziehen muss um die Beziehung zu meinem Partner aufrecht erhalten zu können. Ich wette, sowas geht auch in getrennten Wohnungen.

Mich beschleicht irgendwie das Gefühl, das man dir eine eigene Wohnung gar nicht so schmackhaft machen kann.
Theoretisch müsstest du ja auch jetzt schon anfangen zu suchen. Bei der Knappheit. Irgendwie ist es komisch.
 
Nein, sicherlich nicht mit 20.

Hörigkeit trifft es eher.
Ich kenne eine Frau, die mit Anfang 20 geheiratet hat, weil sie aufgrund mangelnder Lebenserfahrung meinte, sie fände sonst niemanden mehr. Das hat sie mir gegenüber später selbst eingeräumt. Und als "alte Jungfer" wollte man ja in den 1980er Jahren auch nicht enden. Nach einem Jahr war sie bereits getrennt und kurz darauf auch wieder geschieden. Sie hatte dann immer mal wieder Beziehungen, die aber nicht gehalten haben. Auch "Freundschaft plus" 🙄 und andere unbefriedigende Liaisons, in denen sie diejenige war, die sich bis zur Selbstaufgabe angepasst hat. Wieder geheiratet hat sie bis heute nicht, so händeringend sie auch nach einem Partner gesucht hat und bis heute sucht. Sie lernt offenbar nichts aus ihren Fehlern und fühlt sich nur mit "Partner" wertvoll.

Eine Verwandte wurde Anfang der 1970er Jahre mit 20 schwanger. Ich vermute, sie hat "vergessen" zu verhüten, damit ihr Freund ihr nicht von der Fahne ging. Also auch aus Torschlusspanik, sonst hätte ihr das ja egal sein können. Ihr Vater war nämlich sehr schwierig, hatte immer was zu meckern, und der Freund war schon einmal drauf und dran gewesen, von der Beziehung Abstand zu nehmen. Meine damals 19-jährige Verwandte war untröstlich. Der Schwager meiner Verwandten sprach dann mit ihrem Freund und konnte die Trennung verhindern. Kurz darauf wurde sie schwanger (was es doch für Zufälle gibt....😉), konnte dann angeblich wegen des Kindes nicht mal die Prüfung für den mittleren Beamtendienst machen. 😎 Auch auf diese Weise kommen Ehen oft zustande. Hat sie prima hingekriegt. Immerhin haben die beiden dann zugesehen, dass sie nach kurzem Wohnen bei den Eltern des Mannes selbst bauten. Später erbten sie noch das Elternhaus ihres Mannes, ihr Sohn baute ebenfalls. Heute gibt sie mit "ihren" drei Häusern an wie ein Sack Sülze und hält nur ihre eigene Lebensweise für die einzig wertvolle. Aber das Glück hat nicht jeder. Wären sie mit den Eltern oder Schwiegereltern unter einem Dach wohnen geblieben, wäre sie vielleicht schon längst geschieden und alleinerziehend gewesen.

Meine Eltern haben auch den Fehler gemacht, die Eltern meines Vaters und seine unverheiratete, von Sozialhilfe lebende Schwester ins Haus zu nehmen. Sie haben es später auch bitter bereut. Mein Vater hat sich noch, als er schon todkrank war, immer wieder gefragt, wie sie damals nur so dumm sein konnten. Meine Kindheit und die meiner Schwester war von dieser ungesunden Familienkonstellation überschattet, und nicht nur die Kindheit, auch das spätere Leben. Ich weiß also genau, wovon ich rede. Mit Eltern und/oder Schwiegereltern unter einem Dach zu leben, wäre für mich, sobald ich meinen Lebensunterhalt selbst verdienen konnte, niemals infrage gekommen. Für die damit vermeintlich verbundenen Bequemlichkeiten zahlt man einen hohen Preis.

Einen Typen, mit dem ich schon in einer bloßen "Partnerschaft" ohne Heirat andauernd Schwierigkeiten habe, es sogar zu Handgreiflichkeiten kommt und dessen Mutter Rollenvorstellungen aus dem 19. Jahrhundert hat, würde ich ganz schnell in den Wind schießen. Sonst wird das eines Tages eine Beziehung nach dem Motto "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich".
 
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