Wenn man wirklich gut verdient, hat man diese Probleme eigentlich nicht, denn hat Rücklagen gebildet, die man in solchen " Notfällen " auch nutzen kann!
Muss nichts bedeuten. Sonst gäbe es ja keine insolventen Millionäre. Es gibt Geringverdiener, die sparen von ihrem mickrigen Einkommen noch 200€ im Monat weg. Und andere haben mehr als 3000€ netto und kommen trotzdem nicht über die Runden, weil sie sich ständig Luxuszeug kaufen, das sie sich eigentlich gar nicht leisten können (jedenfalls nicht in der Menge).
Gut zu verdienen und trotzdem chronisch pleite sein schließen sich also nicht aus. Und ich denke mal, die TE meint mit "gut verdienen", dass es finanziell eigentlich locker reichen würde, hätte sie nicht eine so starke Neigung zum Geldausgeben (bzw. müsste sie für diese Neigung nicht nach wie vor bezahlen, weil sich so viele Schulden aufgetürmt haben).
Ich kann nur raten, für Konsum keine Kredite aufzunehmen. Auch nix mit Klarna und sonstigen "buy now, pay later". Entweder ich kann es mir JETZT leisten, oder ich lasse es. Ausnahmen sind hier lediglich ein Hauskauf (Investition in die Zunkunft) und ansonsten höchstens noch wenn was wichtiges wie Auto, Wascchmascchine, Kühlschrank kaputt geht, um es durch ein günstiges(!) Modell zu ersetzen.
Ich würde die Eltern einweihen. Vielleicht hast du ja Glück und sie tilgen sogar alle Schulden gleichzeitig, sodass du es ihnen dann mit keinen oder geringeren Zinsen zurückzahlen kannst. Und dann eben mal schauen, was von deinem Besitz du nicht mehr brauchst, um das bei Ebay Kleinanzeigen und Co zu verkaufen. Aka "ich habe ohnehin zu viele Schuhe/Handtaschen, sonstigen Schnickschnack, ich will mal wieder Platz schaffen".
Eventuell wäre auch ein Gang zum Schuldnerberater angebracht, der mal über alles drüberschaut von wegen, ob man da nicht doch etwas umschulden kann, um Zinsen zu sparen. Raten zu strecken oder so.