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Mein Partner und sein zweites Leben

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du solltest deine Prioritäten anders setzen. Du machst dir derart viele Sorgen und Gedanken darüber, ob du irgendwelche Gruppen oder Personen evt beleidigt haben könntest, nur weil du nicht genau weisst wie sie genannt oder bezeichnet werden sollen und wollen. Nur wenige Menschen blicken da überhaupt noch durch, bei all den verschiedenen Bezeichnungen, oftmals sind sich die jeweiligen Gruppen ja nicht einmal selber darüber einig.

Wenn du derart schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hast, dann bist du scheinbar immer an die falschen Männer geraten, es gibt jedoch auch noch normale Männer. Die wissen ganz genau,was sie wollen und sind mit einer normalen Sexualität glücklich und zufrieden. Die stehen nicht unter dem Zwang, neben der Partnerschaft noch alles mögliche ausleben zu müssen und den Partner für diesen Egoismus zu betrügen.

Was hast du von einer offenen Beziehung erwartet? Eine offene Beziehung ist meist immer schmerzhaft für einen Partner, vor allem dann wenn ein Partner der offenen Beziehung eben nur deswegen zugestimmt hat, um den Partner nicht zu verlieren.

Sprich ihn drauf an und hör auf immer Rücksicht auf alles und jeden zu nehmen. Akzeptiere deine persönliche Grenze. Denkst du ehrlich das du dauerhaft mit einem Partner glücklich sein kannst, der nebenher noch andere Personen trifft bzw Sex mit ihnen hat?
 
du solltest deine Prioritäten anders setzen. Du machst dir derart viele Sorgen und Gedanken darüber, ob du irgendwelche Gruppen oder Personen evt beleidigt haben könntest, nur weil du nicht genau weisst wie sie genannt oder bezeichnet werden sollen und wollen. Nur wenige Menschen blicken da überhaupt noch durch, bei all den verschiedenen Bezeichnungen, oftmals sind sich die jeweiligen Gruppen ja nicht einmal selber darüber einig.

Naja, das war - denke ich - weniger falscher Priorisierung geschuldet als dem Wunsch niemanden zu Nahe zu treten und einen shitstorm zu provozieren. Außerdem war ich, als ich den Ausgangspost verfasst habe, sicherlich noch in einer sehr desolaten Gefühlslage, die mein sprachliches Ausdrucksvermögen wohl in erheblichem Maße beeinträchtigt hat. 😉

Wenn du derart schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht hast, dann bist du scheinbar immer an die falschen Männer geraten, es gibt jedoch auch noch normale Männer. Die wissen ganz genau,was sie wollen und sind mit einer normalen Sexualität glücklich und zufrieden. Die stehen nicht unter dem Zwang, neben der Partnerschaft noch alles mögliche ausleben zu müssen und den Partner für diesen Egoismus zu betrügen.

Naja, sicherlich an eine bestimmte Zahl "einzigartiger" Menschen - Männer wie Frauen. Ich bin ja keine 15 mehr 😆. Ich bin auch nicht auf der Suche nach einem Vorzeigeschwiegersohn als Mann. War ich nie. Dein letzter Satz ist es eben: [...] den Partner deswegen zu betrügen. Wenn es offen angesprochen und ausgelebt ist, ist es für mich okay und kein Betrug. Nicht zuletzt in Ordnung deswegen, weil Sexualität nur einen Teil einer partnerschaftlichen Beziehung ausmacht. (nota bene: meiner Ansicht nach).

Was hast du von einer offenen Beziehung erwartet? Eine offene Beziehung ist meist immer schmerzhaft für einen Partner, vor allem dann wenn ein Partner der offenen Beziehung eben nur deswegen zugestimmt hat, um den Partner nicht zu verlieren.
Sprich ihn drauf an und hör auf immer Rücksicht auf alles und jeden zu nehmen. Akzeptiere deine persönliche Grenze. Denkst du ehrlich das du dauerhaft mit einem Partner glücklich sein kannst, der nebenher noch andere Personen trifft bzw Sex mit ihnen hat?

Was ich von einer offenen Beziehung erwarte: eben Offenheit, wenn einer Wünsche hat, die er erfüllt haben möchte, der Partner sie aber nicht zu efüllen in der Lage ist, dann dürfen sie mit anderen ausgelebt werden. Sicherlich geht sowas nicht ohne Regelwerk. Ja, ich denke, ich könnte mit jemandem "glücklich sein", der auch mit anderen Sex hat. Ich bin aber keineswegs naiv genug zu glauben, dass eine offene Beziehung einfach ist, ich möchte sagen: das erfordert Ehrlichkeit und Offenheit. Auch in einer offenen Beziehung gibt es - zumindest in meiner Definition - kein "heimlich". Heimlich ist für mich Betrug und mieses Spiel, respektlos.

Wenn ich auf meinen letzten Beitrag verweisen darf: ich habe ihn angesprochen, es war in keinster Weise zu erkennen, dass er sich ändern möchte, deshalb habe ich dieses, sein Spiel beendet. MEINE Grenze ist da, wo jemand mich verarscht. Das hat er getan. Das wollte er nicht ändern. Also sehe ich keine Basis für eine Beziehung. Et fini !
 
Boah... Hut ab, dass du so schnell Konsequenzen gezogen hast. Ich war in einer ähnlichen Situation. Ich dachte mir auch, dass ich offen bin und man mit mir über alles reden kann, bin eigentlich der Meinung, dass eine offene Beziehung kein Problem ist. Und dann wird einem ohne Grund ins Gesicht gelogen. Nur habe ich noch Geduld mit dem Typen gehabt und er hat meine Gutmütigkeit ausgenutzt. Nunja. Ich finde jedenfalls, dass du genau richtig handelst.
 
Was ich von einer offenen Beziehung erwarte: eben Offenheit, wenn einer Wünsche hat, die er erfüllt haben möchte, der Partner sie aber nicht zu efüllen in der Lage ist, dann dürfen sie mit anderen ausgelebt werden. Sicherlich geht sowas nicht ohne Regelwerk. Ja, ich denke, ich könnte mit jemandem "glücklich sein", der auch mit anderen Sex hat. Ich bin aber keineswegs naiv genug zu glauben, dass eine offene Beziehung einfach ist, ich möchte sagen: das erfordert Ehrlichkeit und Offenheit. Auch in einer offenen Beziehung gibt es - zumindest in meiner Definition - kein "heimlich". Heimlich ist für mich Betrug und mieses Spiel, respektlos.
Offenheit kann man nicht verlangen. Man bekommt sie nur dann, wenn der Partner sich auch wirklich angenommen fühlt. Denn nur dann kann man wirklich offen sein. Du hast ihm dieses Gefühl nicht vermittelt. Und deshalb war er nicht offen. Das ist ganz einfach und glasklar.
Wenn ich auf meinen letzten Beitrag verweisen darf: ich habe ihn angesprochen, es war in keinster Weise zu erkennen, dass er sich ändern möchte, deshalb habe ich dieses, sein Spiel beendet.
Warum soll er sich ändern? - Er ist so wie er ist. Lieben bedeutet nicht einen Menschen zu ändern sondern ihn ganz anzunehmen. Das hast Du nicht getan. Du verwechselst Liebe mit Besitzergreifung. Er kann froh sein, dass er Dich los ist!
MEINE Grenze ist da, wo jemand mich verarscht. Das hat er getan. Das wollte er nicht ändern. Also sehe ich keine Basis für eine Beziehung. Et fini!
Er hat Dich nicht verarscht. Er ist so wie er ist. Da gilt: Take it or leave it!
Du hast Dich für leave it entschieden. Daher hast Du ihn nicht geliebt, sondern nur das, was Du aus ihm machen wolltest. Es war höchstens Philia, die niederste Form der Liebe.

 
Offenheit kann man nicht verlangen. Man bekommt sie nur dann, wenn der Partner sich auch wirklich angenommen fühlt. Denn nur dann kann man wirklich offen sein. Du hast ihm dieses Gefühl nicht vermittelt. Und deshalb war er nicht offen. Das ist ganz einfach und glasklar.

Hmmm... das würde bedeuten, die schweren, stundenlangen Gespräche, die wir zu Anfang unserer Beziehung geführt haben über das, was wir (beide aus gescheiterten Ehen kommend) NICHT mehr möchten einschließlich: sich nach und nach entfremenden, weil man nicht miteinander spricht, auch über Themen wie Sex, den anderen nicht so stehen lassen, wie er ist, waren umsonst.
Der Offenheitsplan hat in der Tat nicht funktioniert. Er hat mir oft gesagt, wie gut ich ihm tue, wie sehr er entspannen kann, wenn er bei mir ist... Ich habe gedacht, er fühlt sich angenommen. So wie ich mich. Aber das war - auch - gelogen von ihm. Aus welchen Gründen auch immer.
Er ist, davon bin ich nach wie vor überzeugt, ein sehr selbständiger Mensch, er hätte jederzeit sein Säckchen packen können und sagen können: ich gehe, das ist nichts hier. Hier kann ich nicht "ich" sein.
Da hätte er sich den Aufwand sparen können. Ich denke, gerade der Reiz des Heimlichen war für ihn der Kick. Wenn alles offen gesagt wird, ist's ja nicht lustig, dann kann man ja den doofen Alibi-Parnter nicht wirklich - mir fällt kein anderes Wort ein - verarschen.

Warum soll er sich ändern? - Er ist so wie er ist. Lieben bedeutet nicht einen Menschen zu ändern sondern ihn ganz anzunehmen. Das hast Du nicht getan. Du verwechselst Liebe mit Besitzergreifung. Er kann froh sein, dass er Dich los ist!

Dass er Bedürfnisse hat, die er hat, sei ihm gegönnt. Das hatten wir, ich wiederhole mich, tausenduneine Nacht lang besprochen. Mein Vorschlag für eine offene Beziehung war: "du kannst treffen wen Du möchtest, wann du möchtest, ich möchte nicht, dass du dich verpflichtet fühlst, wegen mir auf irgendetwas zu verzichten. Aber ich möchte wissen, DAS du es tust. Was genau und mit wem ist nicht wichtig, ich gehe davon aus, dass Du mich liebst, aber eben auch nicht ohne andere kannst. Denn, ja, ich wusste aus Erzählungen aus seiner Vergangenheit, dass für ihn Sex wichtiger ist, als für mich. (was genau, wusste ich nicht, aber das tut ja primär nichts zur Sache).
Seine Antwort war - immer - : ich bin aber mit Dir glücklich, ich will keine anderen mehr. Habe ich so stehen gelassen.
Bitte, was an der Stelle ist besitzergreifend...?
Ich wollte nicht, dass er seine "Neigungen" für mich aufgibt, ich wollte, dass er insofern ehrlich zu mir ist, als dass er sagt: ich gehe jemanden anderen zum Sex treffen. Punkt. Das wollte ich, dass er für mich ändert. Denn an der Stelle hätte ich mir einen Kompromiss gewünscht. Denn ganz ohne Kompromisse geht es auch in der Liebe nicht. Das ist für mich kein Egoismus. Das ist Beziehung.
Ich bin übrigens auch froh, dass ich ihn los bin, sind wir bestenfalls schon zwei! 😂


Er hat Dich nicht verarscht. Er ist so wie er ist. Da gilt: Take it or leave it!
Du hast Dich für leave it entschieden. Daher hast Du ihn nicht geliebt, sondern nur das, was Du aus ihm machen wolltest. Es war höchstens Philia, die niederste Form der Liebe.

Ich finde, jemanden hinters Licht führen, weil man eine Alibi-Beziehung braucht für die "Öffentlichkeit" ist in der Tat verarschen. Bei allem Verständnis: ich kann nicht mit jemandem zusammenleben, dem ich nicht vertrauen kann, der mir nicht die Wahrheit sagt. Da hilft die größte Liebe nicht, da muss die Ratio siegen - und das ist - auch wenn es hier so scheinen mag - kein leicher Schritt, das tut weh, ganz innen, da greift die berühmte "kalte Hand" ans Herz. Macht keinen Spaß, sich der Wahrheit zu stellen und die vielen schönen Erlebnisse mit Edding durchzustreichen, weil sie ja nur für mich schön waren. Für ihn nur Mittel zum Zweck.

Ich wollte nichts AUS ihm machen, ich wollte etwas MIT ihm machen. Eine Zukunft, Sicherheit, Liebe, Vertrauen... An den ganzen Gefühlsmist hab ich gelaubt! Wie ein Teenager! Völlig irrational.
Er hat UNS (meine Kinder und mich) zu seinen Schachfiguren gemacht um sich nach außen zu präsentieren. Nicht ich IHN.

Deine Einschätzung der Dinge in allen Ehren, aber Freundschaft war es für uns beide nicht. Für mich war es Liebe, für ihn... praktisch.

Wie du sagst: take it or leave it - so: I don't take it, I can't take it!
 
Zuletzt bearbeitet:
Offenheit kann man nicht verlangen. Man bekommt sie nur dann, wenn der Partner sich auch wirklich angenommen fühlt. Denn nur dann kann man wirklich offen sein. Du hast ihm dieses Gefühl nicht vermittelt. Und deshalb war er nicht offen. Das ist ganz einfach und glasklar.

Warum soll er sich ändern? - Er ist so wie er ist. Lieben bedeutet nicht einen Menschen zu ändern sondern ihn ganz anzunehmen. Das hast Du nicht getan. Du verwechselst Liebe mit Besitzergreifung. Er kann froh sein, dass er Dich los ist!

Er hat Dich nicht verarscht. Er ist so wie er ist. Da gilt: Take it or leave it!
Du hast Dich für leave it entschieden. Daher hast Du ihn nicht geliebt, sondern nur das, was Du aus ihm machen wolltest. Es war höchstens Philia, die niederste Form der Liebe.

Hallo Amatio, soweit ich aus deinen Threads weiß, hast du keinerlei Beziehungserfahrung und deine Baustellen sind wesentlich größer als viele andere hier.
Es spricht gar nichts dagegen, dass du dennoch deine Meinung zu Liebe & Sex kund tust, aber mich stört doch zunehmend wie du andere von oben herab abqualifizierst, ohne zu wissen, ob du deine hohen Ansprüche selbst in einer Beziehung umsetzen könntest.

Ich nehme @Smantha überhaupt nicht als besitzergreifend wahr.
 
Boah... Hut ab, dass du so schnell Konsequenzen gezogen hast. Ich war in einer ähnlichen Situation. Ich dachte mir auch, dass ich offen bin und man mit mir über alles reden kann, bin eigentlich der Meinung, dass eine offene Beziehung kein Problem ist. Und dann wird einem ohne Grund ins Gesicht gelogen. Nur habe ich noch Geduld mit dem Typen gehabt und er hat meine Gutmütigkeit ausgenutzt. Nunja. Ich finde jedenfalls, dass du genau richtig handelst.

Das ist das Gemeine: das Gefühl des Ausgenutzt-Werdens, wenn jemand Deinen Stolz auf den Boden wirft und drauf rumtrampelt. Das ist schlichtweg respektlos und gegen Respektlosigkeit bin ich extrem allergisch, merkt man vielleicht... Lass Dich nie mehr unterkriegen - aus Erfahrung wird man ja bekanntlich weise - und nie den Humor verlieren 😉... Dazu ist das Leben viel zu schön! 🙂
 
Hmmm... das würde bedeuten, die schweren, stundenlangen Gespräche, die wir zu Anfang unserer Beziehung geführt haben über das, was wir (beide aus gescheiterten Ehen kommend) NICHT mehr möchten einschließlich: sich nach und nach entfremenden, weil man nicht miteinander spricht, auch über Themen wie Sex, den anderen nicht so stehen lassen, wie er ist, waren umsonst.
Ja das stimmt wohl. Warum waren die umsonst? - Ich mache jede Wette, dass die Initiative für diese Gespräche von Dir ausging. Nicht von ihm. Denn Du willst ja Offenheit und sich nicht entfremden. Wollte er das auch? - Wohl kaum. Du hast ja geschrieben, er mag die Heimlichkeit seines Tuns mit den Shemales. Also ist das nur Dein Wunsch. Nicht seiner. Trotzdem schreibst Du "wir möchten das nicht mehr" obwohl nur Du es bist, die das nicht möchte. Er dagegen liebt die Heimlichkeit.
Und es waren wahrscheinlich auch keine Gespräche, sondern eher Monologe von Dir. Er hat vielleicht - wenn er überhaupt mal zu Wort kam - zwischendurch mal Ja und Amen gesagt, nur um dann mal irgendwann von dem ganzen Gerede seine Ruhe zu haben.
Die meisten Männer hassen lange endlose Gespräche über Gefühle und Ehrlichkeit und Ähnliches. Nur Frauen lieben das. Also gehe ich davon aus, dass das Alles auf Dich zurückgeht und er allenfalls zugestimmt hat, um seine Ruhe zu haben.
Der Offenheitsplan hat in der Tat nicht funktioniert. Er hat mir oft gesagt, wie gut ich ihm tue, wie sehr er entspannen kann, wenn er bei mir ist... Ich habe gedacht, er fühlt sich angenommen. So wie ich mich. Aber das war - auch - gelogen von ihm. Aus welchen Gründen auch immer.
Wieso soll das gelogen gewesen sein? - Ich glaube dass das stimmt. Solange Du ihn in Ruhe gelassen hast fühlte er sich gut bei Dir.
Er ist, davon bin ich nach wie vor überzeugt, ein sehr selbständiger Mensch, er hätte jederzeit sein Säckchen packen können und sagen können: ich gehe, das ist nichts hier. Hier kann ich nicht "ich" sein.
Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Du willst also einen unselbstständigen Mann, der von Dir abhängig ist und Dir wie ein kleines Hündchen brav aus der Hand frisst. Und dann stellst Du entsetzt fest, dass er unabhängig ist; und schon schießt Du ihn in den Wind.
Da hätte er sich den Aufwand sparen können. Ich denke, gerade der Reiz des Heimlichen war für ihn der Kick. Wenn alles offen gesagt wird, ist's ja nicht lustig, dann kann man ja den doofen Alibi-Parnter nicht wirklich - mir fällt kein anderes Wort ein - verarschen.
Möglich dass der Reiz des Heimlichen ihm einen Kick gibt. Aber warum ist das denn dann automatisch eine Verarschung? - Er will nur ein Stück Privatheit für sich; und Du willst dagegen alles an ihm kontrollieren. Besitzergreifung mit Haut und Haaren.
Dass er Bedürfnisse hat, die er hat, sei ihm gegönnt.
Du gönnst ihm also seine Bedürfnisse - wie nett von Dir. Gönnerhaftigkeit ist nur eine etwas vornehmere Form des herablassenden Verhaltens.
Das hatten wir, ich wiederhole mich, tausenduneine Nacht lang besprochen.
Du hast stundenlange Monologe gehalten. Und er hat entnervt Ja und Amen gesagt, um endlich seine Ruhe zu haben.
Mein Vorschlag für eine offene Beziehung war: "du kannst treffen wen Du möchtest, wann du möchtest, ich möchte nicht, dass du dich verpflichtet fühlst, wegen mir auf irgendetwas zu verzichten. Aber ich möchte wissen, DAS du es tust. Was genau und mit wem ist nicht wichtig, ich gehe davon aus, dass Du mich liebst, aber eben auch nicht ohne andere kannst. Denn, ja, ich wusste aus Erzählungen aus seiner Vergangenheit, dass für ihn Sex wichtiger ist, als für mich. (was genau, wusste ich nicht, aber das tut ja primär nichts zur Sache).
Tja und genau das wollte er nicht. Er will Privatheit und keine Offenheit.
Seine Antwort war - immer - : ich bin aber mit Dir glücklich, ich will keine anderen mehr. Habe ich so stehen gelassen.
Da hat er - ganz genau genommen - nicht gelogen, denn Shemales sind biologisch Männer, die sich mit Hormonen Brüste haben wachsen lassen; aber der Penis bleibt dran.
Bitte, was an der Stelle ist besitzergreifend...?
Dass Du alles von ihm wissen willst.
Ich wollte nicht, dass er seine "Neigungen" für mich aufgibt, ich wollte, dass er insofern ehrlich zu mir ist, als dass er sagt: ich gehe jemanden anderen zum Sex treffen. Punkt. Das wollte ich, dass er für mich ändert. Denn an der Stelle hätte ich mir einen Kompromiss gewünscht. Denn ganz ohne Kompromisse geht es auch in der Liebe nicht. Das ist für mich kein Egoismus. Das ist Beziehung.
Gut diesen Kompromiss wollte er wohl nicht
Ich bin übrigens auch froh, dass ich ihn los bin, sind wir bestenfalls schon zwei! 😂
Dann ist es ja gut. Dann brauchst Du Dich ja auch nicht zu beklagen.
Ich finde, jemanden hinters Licht führen, weil man eine Alibi-Beziehung braucht für die "Öffentlichkeit" ist in der Tat verarschen.
Wenn Du nur ein Alibi zur Tarnung für die Öffentlichkeit bist, dann wäre das in der Tat nicht schön. Kannst Du Dir denn sicher sein, dass es wirklich so war?
Bei allem Verständnis: ich kann nicht mit jemandem zusammenleben, dem ich nicht vertrauen kann, der mir nicht die Wahrheit sagt. Da hilft die größte Liebe nicht, da muss die Ratio siegen - und das ist - auch wenn es hier so scheinen mag - kein leicher Schritt, das tut weh, ganz innen, da greift die berühmte "kalte Hand" ans Herz. Macht keinen Spaß, sich der Wahrheit zu stellen und die vielen schönen Erlebnisse mit Edding durchzustreichen, weil sie ja nur für mich schön waren. Für ihn nur Mittel zum Zweck.

Es könnte auch sein, dass Du Dir das nur einredest. Und Du sagst doch, ihr hattet schöne Erlebnisse. Warum beendest Du die Beziehung denn dann? Du warst doch glücklich mit ihm. Das ist doch verrückt!
Ich wollte nichts AUS ihm machen, ich wollte etwas MIT ihm machen. Eine Zukunft, Sicherheit, Liebe, Vertrauen... An den ganzen Gefühlsmist hab ich gelaubt! Wie ein Teenager! Völlig irrational.
Völlig irrational ist Deine Trennung von ihm. Es kann Dir doch im Grunde ganz egal sein, warum er etwas macht. Entscheidend ist doch, dass Du mit ihm glücklich warst. Und wenn es nur eine Tarnung war, weil er in einer konservativen Firma arbeitet - na und? - Hauptsache Du bist glücklich. Tatsächlich hast Du Dich selbst um eine glückliche Beziehung gebracht, indem Du sein Verhalten unnötig moralisierst hast. Mit Moralisieren schadet man nur - anderen wie sich selbst. Menschen sind nicht moralisch. Sie sind egoistisch. Du bist so, er ist so, ich bin so, jeder ist so. Nur weil Du in einer moraltriefenden Fantasiewelt lebst, hast Du Dir gerade eine glückliche Beziehung selbst verbaut. Ein Trauerspiel! Wach mal auf, komm mal in der Wirklichkeit an. Dann kommst Du weiter.
Er hat UNS (meine Kinder und mich) zu seinen Schachfiguren gemacht um sich nach außen zu präsentieren. Nicht ich IHN.
Das ist Deine Sicht. Ich sage: Er war egoistisch in der Beziehung; und Du aber genauso. Du wolltest Offenheit und Kontrolle; er Heimlichkeit und Autonomie. That´s it. Ganz nüchtern.
Deine Einschätzung der Dinge in allen Ehren, aber Freundschaft war es für uns beide nicht. Für mich war es Liebe, für ihn... praktisch.
Du verwechselst Liebe mit Besitzergreifung. Und ob Euer Verhältnis für ihn nur praktisch war und nicht mehr, weisst Du Doch gar nicht genau.
Wie du sagst: take it or leave it - so: I don't take it, I can't take it!
Du hast eine grosse Dummheit begangen und einen tollen Mann in den Wind geschossen. Und das nur, weil Du auf den edlen Prinzen auf seinem weißen Pferd wartest, der nie zu Dir kommen wird, weil es ihn gar nicht gibt.
Wegen entrückter romantischer Illusionen hast Du einen Mann aufgegeben, der Dir gut tat!
Ein Trauerspiel!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das stimmt wohl. Warum waren die umsonst? - Ich mache jede Wette, dass die Initiative für diese Gespräche von Dir ausging. Nicht von ihm. Denn Du willst ja Offenheit und sich nicht entfremden. Wollte er das auch? - Wohl kaum. Du hast ja geschrieben, er mag die Heimlichkeit seines Tuns mit den Shemales. Also ist das nur Dein Wunsch. Nicht seiner. Trotzdem schreibst Du "wir möchten das nicht mehr" obwohl nur Du es bist, die das nicht möchte. Er dagegen liebt die Heimlichkeit.
Und es waren wahrscheinlich auch keine Gespräche, sondern eher Monologe von Dir. Er hat vielleicht - wenn er überhaupt mal zu Wort kam - zwischendurch mal Ja und Amen gesagt, nur um dann mal irgendwann von dem ganzen Gerede seine Ruhe zu haben.
Die meisten Männer hassen lange endlose Gespräche über Gefühle und Ehrlichkeit und Ähnliches. Nur Frauen lieben das. Also gehe ich davon aus, dass das Alles auf Dich zurückgeht und er allenfalls zugestimmt hat, um seine Ruhe zu haben.

Wieso soll das gelogen gewesen sein? - Ich glaube dass das stimmt. Solange Du ihn in Ruhe gelassen hast fühlte er sich gut bei Dir.

Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Du willst also einen unselbstständigen Mann, der von Dir abhängig ist und Dir wie ein kleines Hündchen brav aus der Hand frisst. Und dann stellst Du entsetzt fest, dass er unabhängig ist; und schon schießt Du ihn in den Wind.

Möglich dass der Reiz des Heimlichen ihm einen Kick gibt. Aber warum ist das denn dann automatisch eine Verarschung? - Er will nur ein Stück Privatheit für sich; und Du willst dagegen alles an ihm kontrollieren. Besitzergreifung mit Haut und Haaren.

Du gönnst ihm also seine Bedürfnisse - wie nett von Dir. Gönnerhaftigkeit ist nur eine etwas vornehmere Form des herablassenden Verhaltens.

Du hast stundenlange Monologe gehalten. Und er hat entnervt Ja und Amen gesagt, um endlich seine Ruhe zu haben.

Tja und genau das wollte er nicht. Er will Privatheit und keine Offenheit.

Da hat er - ganz genau genommen - nicht gelogen, denn Shemales sind biologisch Männer, die sich mit Hormonen Brüste haben wachsen lassen; aber der Penis bleibt dran.

Dass Du alles von ihm wissen willst.

Gut diesen Kompromiss wollte er wohl nicht

Dann ist es ja gut. Dann brauchst Du Dich ja auch nicht zu beklagen.

Wenn Du nur ein Alibi zur Tarnung für die Öffentlichkeit bist, dann wäre das in der Tat nicht schön. Kannst Du Dir denn sicher sein, dass es wirklich so war?

Es könnte auch sein, dass Du Dir das nur einredest. Und Du sagst doch, ihr hattet schöne Erlebnisse. Warum beendest Du die Beziehung denn dann? Du warst doch glücklich mit ihm. Das ist doch verrückt!

Völlig irrational ist Deine Trennung von ihm. Es kann Dir doch im Grunde ganz egal sein, warum er etwas macht. Entscheidend ist doch, dass Du mit ihm glücklich warst. Und wenns es nur eine Tarnung war, weil er in einer konservativen Firma arbeitet - na und? - Hauptsache Du bist glücklich. Tatsächlich hast Du Dich selbst um eine glückliche Beziehung gebracht, indem Du sein Verhalten unnötig moralisierst hast. Mit Moralisieren schadet man nur - anderen wie sich selbst. Menschen sind nicht moralisch. Sie sind egoistisch. Du bist so, er ist so, ich bin so, jeder ist so. Nur weil Du ihn einer moraltriefenden Fantasiewelt lebst, hast Du Dir gerade eine glückliche Beziehung selbst verbaut. Ein Trauerspiel! Wach mal auf, komm mal in der Wirklichkeit an. Dann kommst Du weiter.

Das ist Deine Sicht. Ich sage: Er war egoistisch in der Beziehung; und Du aber genauso. Du wolltest Offenheit und Kontrolle; er Heimlichkeit und Autonomie. That´s it. Ganz nüchtern.

Du verwechselst Liebe mit Besitzergreifung. Und ob Euer Verhältnis für ihn nur praktisch war und nicht mehr, weisst Du Doch gar nicht genau.

Du hast eine grosse Dummheit begangen und einen tollen Mann in den Wind geschossen. Und das nur, weil Du auf den edlen Prinzen auf seinem weißen Pferd wartest, der nie zu Dir kommen wird, weil es ihn gar nicht gibt.
Wegen entrückter romantischer Illusionen hast Du einen Mann aufgegeben, der Dir gut tat!
Ein Trauerspiel!
Holladiwaldfee! Jetzt wird's lustich! (ja, das ist ein absichtlicher Rechtschreibfehler 😉 ) Ich antworte Dir sehr gerne ausführlich. Bitte um ein wenig Geduld. Der Tag war lang (nein, ich jammere nicht, weder hier noch sonstwo - aber das widerlegst Du mir bestimmt gleich... 😆!)
 

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