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Mein Freund verträgt keine Kritik

  • Starter*in Starter*in Katyyy
  • Datum Start Datum Start
Hallöchen,

beim Lesen kam mir als erstes der Gedanke, dass er womöglich in einer Depression steckt. Ich selbst habe wegen der Depression auch sehr viel Schlaf benötigt und alltägliche Aufgaben die andere in wenigen Minuten erledigen konnten, brauchten bei mir um ein vielfaches länger.
Zeitarbeit kann ein hartes Pflaster sein, vor allem wenn man dann ständig abgelehnt wird (keine feste Anstellung findet). Dann noch der Tod des Vaters.

Grüße
 
Eine andere Anregung: wäre es für euch beide ein Kompromiss, wenn ihr euch eine Zeit in der Woche festlegt, zu der ihr GEMEINSAM den Haushalt macht?

Ansonsten sehe ich das wie die anderen und würde mich eher früher als später von der Person trennen.
 
Ja, an der These mit der Depression ist was dran. Auch das er so aggressiv reagiert. Ihm muss denke ich klar werden, dass es so nicht weiter gehen kann und das, wenn diese Beziehung noch eine Zukunft haben soll er versteht in welcher Lage ihr euch befindet. Er muss definitiv den A**** hoch kriegen, dass steht fest. Er versinkt auch in seinem nichts tun.

Ich für mich habe auch festgestellt, selbst wenn ich im Lotto gewinnen würde, immer etwas zu tun haben muss. Ich brauche die Struktur. Dein Freund hingegen hat sie komplett verloren und lässt sich treiben. Vielleicht kannst du ihn ja mal darauf vorsichtig ansprechen. Vielleicht reagiert er auch genau deshalb so aggressiv, weil er genau weiß, dass er gerade am abrutschen ist und mit sich und seinem Alltag kämpft.

Cuneiform's Vorschlag mit dem gemeinsam Haushalt schmeißen wäre ein Anfang. Doch er muss für sich selbst auch einen Plan aufstellen, wie er seinen Alltag & gestalten will. Kleinschrittig anfangen und dann immer weiter ausbauen. Er muss dringend aus diesen Gewohnheiten raus. Auch sein Körper hat sich total auf dieses lange Schlafen und nichts tun eingestellt, sprich sein Rhythmus ist total im Eimer.

Übrigens - Wieso hast du noch einen 450€ Job? Reicht das Geld nicht? Ich meine du hast einen VZ-Job, ihr wohnt im Haus seiner Mutter und er hat sein Erbe. Überlaste dich nicht!
 
Was hält dich an dem fest?

Du hast selbst keinen einfachen Alltag, finanzierst dir - vermute ich - durch den Nebenjob "neben dem Vollzeitjob ein Studium.
Und er tut - nichts!
Stattdessen ist er zu einer Belastung für dich geworden. Brauchst du das, ist dein Alltag nicht schon anstrengend genug?

Gemeinsam Haushalt, das würde ich gar nicht erst anfangen. Und dabei würde es für mich unter deinen Gegebenheiten keine Rolle spielen, ob "nur" ein lethargisches Wesen oder eine Depression ursächlich ist; deine Energie ist nicht unendlich, du musst auf dich selbst achten. Für seine Gesundheit ist er selbst verantwortlich, nicht du.

Wenn du keine Trennung möchtest würde ich auf getrenntes Wohnen setzen. Achte nur drauf, dass er sich dann nicht bei dir einnistet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Depri hin oder her, mir haben sich schon beim lesen die Fußnägel nach oben gerollt. Eine Depri kann man behandeln lassen, aber dazu muss man den Popo von der Couch bewegen und da sehe ich bei deinem Freund echt schwarz.
Du hast genau zwei Möglichkeiten entweder du ziehst für dich die Reißleine oder bildest dir weiterhin ein das der Typ genau der Mann ist den du wolltest, dann bist du in zehn, zwanzig Jahren eine abgearbeitete Frau. Und dann ist das eben so. Du hast die Wahl.

Er wird sich nicht ändern, da kannst du dich auf den Kopf stellen mach dir das klar und dann frage dich, ob du sowas dein ganzes Leben mitmachen möchtest und nein, auch ein Kind wird ihn nicht dazu bewegen sich zu ändern, auch nicht dass zweite, oder dritte, im Gegenteil, die Situation für dich wird immer schlimmer dazu sitzen die erlernten Mechanismen viel zu tief.
Also, du hast die Wahl. Dein Leben deine Entscheidung.
 
Ob mein Freund eine Depression hat, kann ich nicht beurteilen. Ich arbeite nicht im medizinischen Bereich. Ganz ausschließen kann ich es nicht. Ich habe schon von mehreren Seiten gehört, dass depressive Menschen viel schlafen, keine Struktur haben und sich schon mit den einfachsten Aufgaben im Alltag schwer tun.

Gestern hatten wir Zoff wegen Unordnung und Dreck. Mein Freund meinte, er wäre einfach nur noch nicht dazu gekommen und würde heute alles erledigen. Und was ist? Er ist um 10 aufgestanden (obwohl er schon gegen 22:30 Uhr im Bett war), hat Frühstück gemacht und die Küche aufgeräumt. Wohnzimmer und Badezimmer sind immer noch nicht sauber. Er sitzt seit Stunden im Esszimmer und hört Musik. Kinder sind übrigens kein Thema für uns, wir haben beide keinen Kinderwunsch.

Fairerweise muss ich zugeben, dass ich vor unserer Beziehung auch eine solche Phase hatte. Ich war zwar immer berufstätig, aber es gab eine Zeit, in der ich mit den anderen Aufgaben im Alltag große Probleme hatte und vieles schleifen ließ. Das lag an der unglücklichen Liebe zu einem Mann, mit dem ich nicht offiziell zusammen war. Ich habe mich lange von ihm hingehalten und ausnutzen lassen. Doch eines Tages hatte ich die Schnauze voll und krempelte mein Leben um. Seit 2015 habe ich es bestens im Griff.

Meinen Zweitjob habe ich, weil mein früherer Umgang mit Geld zu wünschen übrig ließ. Ich bin durch ganz Europa gereist, um den besagten Mann zu treffen, obwohl mein damaliges Gehalt nicht gerade üppig war. Das ging so weit, dass ich in manchen Phasen nicht einmal genug Geld auf der Kante hatte, um elementare Dinge wie Miete, Strom und Müllgebühren pünktlich zu bezahlen. In den letzten 7 Jahren habe ich alle meine Rechnungen pünktlich bezahlt, mache aber trotzdem noch den Nebenjob, um mir etwas zur Seite zu legen. Früher war Sparen kein Thema für mich. Ich habe mein ganzes Geld für die Reisen zu dem besagten Mann (er war Musiker, ich bin ihm durch Europa gefolgt, wenn er auf Tour war) ausgegeben. Studium, Weiterbildung etc. war damals alles kein Thema für mich. Mein ganzes Leben und Denken drehte sich nur um diesen Mann, ich war emotional abhängig von ihm und hatte nichts anderes mehr im Kopf.

Wie ihr seht, ist es schon möglich, sein Leben zum Positiven zu verändern. Ich habe es geschafft und möchte deshalb auch meinem Freund die Chance geben, es zu schaffen. Die Sache mit der gemeinsamen Haushaltsführung muss ich mir durch den Kopf gehen lassen. Es wird aber nicht immer funktionieren, weil ich in manchen Phasen im Hauptjob so viel zu tun habe, dass ich abends einfach nicht mehr in der Lage sein werde, noch viel im Haushalt zu mafchen.
 
Mit so einem faulen unappetitlichem Mann willst und kannst du auch nie Familie gründen.

Pfui der Typ was macht er den ganzen Tag. Ihn stört es nicht, im Dreck zu liegen. Er hat keine Liebe für dich, sonst würde er sehen, wieviel du arbeitest und euer Zuhause schön gestalten.

Und er wird sich nicht ändern. Dich muss es doch schon grausen, heimzukommen.

Und ich kann micht verstehen, warum dich nicht langsam mal die Wut packt und du auf den Tisch haust oder besser dir eine kleine gemütliche Wohnung suchst.
 

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