FluchtNachVorn
Aktives Mitglied
Das ist ja das spannende man weiss es eben nicht. Das Leben ist eine stetige Herausforderung der man sich stellen muss, jeden Tag
Ich will dein Gelaber nicht mehr hören. Ich will nur das dieser Schmerz aufhört.
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Das ist ja das spannende man weiss es eben nicht. Das Leben ist eine stetige Herausforderung der man sich stellen muss, jeden Tag
Hallo FluchtNachVorn,
schau mal hier: Realität entfliehen. Hier findest du vielleicht was du suchst.
War es denn schon mal besser als jetzt ?Ich haben eben keinerlei möglichkeiten im Leben, udn auch in 50 jahren sieht mein leben noch genau gleich aus, oder schlimmer
Deinen Wunsch vor der Realität zu fliehen, finde ich interessant. Würde ich auch gerne manchmal. Liege dann lange im Bett und hoffe, dass ich irgendeine Eingebung bekomme und dieses Gefühl weggeht, dass ich unzulänglich bin und nichts hinbekomme.
Ganz ehrlich, dieses Verhalten meinerseits hat noch nie etwas besser gemacht. Ich habe ca. noch einen Tag, um eine wichtige Prüfungsaufgabe abzugeben - und ich habe nicht einmal die Hälfte fertig, weil ich mich ständig ablenke, um diesen unangenehmen Gefühl zu entgehen. Zugegeben habe ich Depressionen , aber ich ziehe das dennoch durch, auch wenn es mir schwerfällt. Warum?
Leben ist Leid. Leben ist chaotisch. Leben ist unfair. Aber man selbst hat die schreckliche Fähigkeit alles noch viiiiieeeel schlimmer zu machen, indem du beispielsweise vor der Realität fliehst. Denkst du deine Probleme schrumpfen? Einige Probleme werden noch viel größer mit der Zeit, wenn du sie heranwachsen lässt. Eigentlich ist das wie Unkraut im Garten. Du erwartest ja auch nicht, einen schönen Garten zu besitzen, wenn du nichts für ihn machst.
Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du mehr zu bieten hast als du es momentan zeigst. Ich habe keine Ahnung, wie sich deine Erkrankung genau äußert. Ich weiß, dass du in einem Heim bist. Also wird sich um dich gesorgt und du musst keiner stressigen Arbeit nachgehen. Theoretisch kannst du alles tun, was im Rahmen deiner Behinderung möglich ist. Viele, ich auch, gehen einer Tätigkeit nach, die sie eigentlich nicht erfüllt. Du kannst das auswählen.
Selbst, wenn du nur Bäume anstarren könntest... du hättest eine wunderbare Aufgabe! Bäume sind verdammt interessant. Es gibt hunderte verschiedene Baumarten. Du könntest sie lernen, die Blätter trocknen und ein Album erstellen. Schon hättest du eine Aufgabe, die dich erfüllt.
So kannst du auch deine Probleme betrachten: Du nimmst dir ein Problem, was dich belastet und versuchst daran zu arbeiten. Wie kannst du es am besten lösen oder damit zurechtkommen? Vielleicht gibt es keine Lösung, dann braucht es dich auch nicht mehr interessieren. Mache etwas, wo du etwas bewirken kannst.
Natürlich gibt es Menschen, die besser dastehen als du - aber auch Leute, denen es schlechter geht. Jeder muss mit seinen eigenen Stärken und Schwächen umzugehen lernen. Aber genau dieser Prozess ist einzigartig. Du bist einzigartig. Hättest du beispielsweise keinen Autismus, wärst du gar nicht mehr du selbst. Es gehört einfach zu dir und macht dich aus. Und wenn du lernst, damit umzugehen, ist das umso besser. Dann könntest du ein positives Beispiel für andere sein, die damit kämpfen.
Umbringen ist keine Lösung - deine Probleme bestehen weiter fort. Halt dann für andere. Und einige Leute wären auch verdammt traurig. Vielleicht wartest du auch einfach ab, bis du wieder klarer denken kannst und weniger Schmerz empfindest. Klar fühlst du dich gerade miserabel, aber Gefühle/Emotionen sind auch nicht von Dauer.
Du kannst als betreuter Mensch mit Handicap alleine leben. Ambulante Betreuung nennt sich das.
Hast du Kontakt zu einem ATZ?
Machst du ein Sozialtraining?
Ein "Behindertenheim" ist für einen jungen Asperger-Autisten eine schlechte Wahl, denke ich.
Hast du Spezialinteressen?
Und Kontakt zu deiner Familie?
Zu anderen Autisten?
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