Meine Mutter war in der Hinsicht ganz schlimm… „Du bekommst nie einen Mann, wenn du keine Kinder willst.“ oder als ich dann Beziehungen hatte… „Du brauchst nur den Richtigen, dann stellt sich der Kinderwunsch automatisch ein.“ oder „Du bist noch jung, irgendwann wird auch bei dir die biologische Uhr ticken.“ Das hat mich alles so dermaßen genervt und auch echt ziemlich verunsichert, als ich noch jünger war. Jetzt bin ich 37 und seit 12 Jahren verheiratet und ein Kinderwunsch hat sich immer noch nicht eingestellt. Zum Glück hat meine Mutter auch aufgehört mit ihren Sprüchen. Sie hat mit der Zeit gemerkt, dass es nichts bringt.
Meine Schwiegermutter tickt da zum Glück ganz anders und mischt sich hier überhaupt nicht ein.
Anderes Beispiel: Mein Nachbar… Im Grunde ein ganz Lieber, aber in Sachen Kinder etwas übergriffig. Er hat in den ersten Jahren nachdem ich mit meinem Mann einzog ständig nachgefragt, wann denn bei uns Nachwuchs kommt. Irgendwann entschuldigte er sich bei uns. Seine Tochter hätte ihm wohl mal den Kopf gewaschen, dass sich das ja nicht gehöre. Gut, Entschuldigung angenommen und vielen Dank an die Tochter die uns unbekannter Weise so beigestanden hat 🙂
Aber der Gipfel war echt die Psychosomatische Klinik, in der ich mal wegen chronischer Schmerzen und einer PTBS war. Nachdem ich bereits 3 Wochen in der Klinik war und meinem obligatorischen Termin bei meiner Therapeutin hatte, sagte sie zu mir, dass sie mal dringend mit mir über etwas sprechen müsste. Ich fragte mich schon, was das denn sein könnte... Dann sagte sie zu mir, dass sie und alle anderen Mitarbeiter (die mit mir bisher zu tun hatten) sich darüber wunderten, warum ich noch nie über meinen Kinderwunsch gesprochen hätte. Ich war echt baff. Dann sagte ich, dass das bei mir einfach kein Thema ist, daher habe ich auch nie über Kinder gesprochen. Dann fragte sie mich noch, wie ich das denn meine Und ich erwiderte, dass ich einfach keine Kinder will und noch nie wollte. Da werde ich angeschaut, als hätte man einen Geist gesehen.
Dann sagte die Therapeutin zu mir, dass man im Team davon ausgeht das meine Schmerzen mich daran hindern würden Kinder zu bekommen und dass ich das Thema versuche zu verdrängen. Ich war dann echt nur noch sprachlos 😶
Ich habe auch gemerkt, dass die Therapeutin mir nicht abgekauft hat, dass ich keine Kinder will. Sie hat mir auch gesagt, dass ihr bisher auch noch keine Frau begegnet wäre, die keine Kinder will. Aha, und daraus wird gleich geschlossen, dass ich ja bitte auch einen Kinderwunsch haben sollte?
Das war aber noch nicht alles: Sie meinte dann noch zu mir, dass ich doch mal darüber nachdenken sollte. Eventuell würden auch mit einem Kind meine Schmerzen verschwinden.
Ich war dann so sauer, dass ich darum gebeten habe nicht mehr über das Thema zu sprechen.
Da wir auch immer einen kurzen Wochenbericht schreiben mussten, habe ich dort nochmal reingeschrieben, wie mich die Sache verärgert hat.
Ich habe es einfach so satt mich zu erklären und zu rechtfertigen. Aber wahrscheinlich muss man als kinderlose Frau einfach damit leben müssen, immer wieder mit dem Thema genervt und konfrontiert zu werden. Was bleibt einem auch anderes übrig?
Meine Schwiegermutter tickt da zum Glück ganz anders und mischt sich hier überhaupt nicht ein.
Anderes Beispiel: Mein Nachbar… Im Grunde ein ganz Lieber, aber in Sachen Kinder etwas übergriffig. Er hat in den ersten Jahren nachdem ich mit meinem Mann einzog ständig nachgefragt, wann denn bei uns Nachwuchs kommt. Irgendwann entschuldigte er sich bei uns. Seine Tochter hätte ihm wohl mal den Kopf gewaschen, dass sich das ja nicht gehöre. Gut, Entschuldigung angenommen und vielen Dank an die Tochter die uns unbekannter Weise so beigestanden hat 🙂
Aber der Gipfel war echt die Psychosomatische Klinik, in der ich mal wegen chronischer Schmerzen und einer PTBS war. Nachdem ich bereits 3 Wochen in der Klinik war und meinem obligatorischen Termin bei meiner Therapeutin hatte, sagte sie zu mir, dass sie mal dringend mit mir über etwas sprechen müsste. Ich fragte mich schon, was das denn sein könnte... Dann sagte sie zu mir, dass sie und alle anderen Mitarbeiter (die mit mir bisher zu tun hatten) sich darüber wunderten, warum ich noch nie über meinen Kinderwunsch gesprochen hätte. Ich war echt baff. Dann sagte ich, dass das bei mir einfach kein Thema ist, daher habe ich auch nie über Kinder gesprochen. Dann fragte sie mich noch, wie ich das denn meine Und ich erwiderte, dass ich einfach keine Kinder will und noch nie wollte. Da werde ich angeschaut, als hätte man einen Geist gesehen.
Dann sagte die Therapeutin zu mir, dass man im Team davon ausgeht das meine Schmerzen mich daran hindern würden Kinder zu bekommen und dass ich das Thema versuche zu verdrängen. Ich war dann echt nur noch sprachlos 😶
Ich habe auch gemerkt, dass die Therapeutin mir nicht abgekauft hat, dass ich keine Kinder will. Sie hat mir auch gesagt, dass ihr bisher auch noch keine Frau begegnet wäre, die keine Kinder will. Aha, und daraus wird gleich geschlossen, dass ich ja bitte auch einen Kinderwunsch haben sollte?
Das war aber noch nicht alles: Sie meinte dann noch zu mir, dass ich doch mal darüber nachdenken sollte. Eventuell würden auch mit einem Kind meine Schmerzen verschwinden.
Ich war dann so sauer, dass ich darum gebeten habe nicht mehr über das Thema zu sprechen.
Da wir auch immer einen kurzen Wochenbericht schreiben mussten, habe ich dort nochmal reingeschrieben, wie mich die Sache verärgert hat.
Ich habe es einfach so satt mich zu erklären und zu rechtfertigen. Aber wahrscheinlich muss man als kinderlose Frau einfach damit leben müssen, immer wieder mit dem Thema genervt und konfrontiert zu werden. Was bleibt einem auch anderes übrig?