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Kinderwunsch von anderen aufgedrängt, kein Verlangen

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Für weitere Antworten geschlossen.
Mir gefällt es wie reflektiert du bist und wie realistisch du das alles siehst. Nicht wie andere Frauen, die entweder sagen: Das ist doch voll normal dass man Kinder bekommt! Oder die urplötzlich schwanger sind und davon total überrascht sind... dann isses so, gibt ja Kindergeld, wird schon irgendwie🙄
Jedoch muss ich anmerken, dass sich der Freundeskreis auch und vorallem ohne Kinder verkleinert. Wenn man nicht das Glück hat, ebensolche Freunde zu finden, die auch kinderfrei bleiben wollen. Die sind so selten! Vorallem sagt das ja auch kaum eine von sich. Auf Nachfrage dann höchstens mal : Hm bin ich mir noch nicht sicher, vielleicht irgendwann??

Und noch etwas: Du arbeitest im pädagogischen Bereich und die Leute wundert es dass du keine Kinder willst??
Ich dachte gerade in diesem Bereich bleibt man von diesen Erwartungshaltungen verschont. Gerade weil ich viele Lehrer hatte die keine Kinder haben. Weil man ja täglich von Kindern umgeben ist, wäre das die beste "Ausrede", sodass ich manchmal bereut habe nicht auch in den pädagogischen Bereich gegangen zu sein😅 war aber halt so gar nicht meins.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nehem mir jetzt den Part aus deinem Eingangspost 😉

Weshalb solltest du jemand verdammen eine Wunsch zu haben.
Das mache ich ja auch nicht 🙂
Natürlich eckst du/ich/man mit Haltungen in der Gesellschaft an, es liegt aber an mir mit wem und in welcher Form und Maß ich micht mit dem Gegenüber unterhalte8verhalte oder überhaupt mit ihm kommuniziere.
Ich muß mich hinter keiner Krankheit verstecken, warum auch.

Mir hat letzte Woche auch eine Psychologin fehlverhalten unterstellt. Ich habe sie meinerseits aufgesucht.
Jetzt könnte ich auch die gesllschaft fragen, weshalb sich Psychologinnen sich so komisch verhalten, mich empören, was sie mir im ersten Kontakt unterstellt hat.
Nur Frage ich mich, in wie weit mir das weiterhilft ?

Ich könnte beim nächsten Psycholgenbesuch erwarten, daß dieser zu mindestns 75% weiß, um was es bei mir geht und mir unverzüglich eine Lösung vorlegt.

Meine Frage an Dich:
Wie realistisch ist das ?

Mein Totschlagargument kommt jetzt... 😉
Frauen bekommen nunmal die Kinder 😉 🙂

Du strahlst zu jeder Situation etwas aus.
Als ich Single war, hat mich meine "Lieblingstante" 😉
auch auf jeder Feier gefragt, wo denn meine Partnerin wäre, bzw. wann ich eine neue hätte, wegen Kinder oder so...
Manchmal habe ich gesagt, im Moment bin ich Solo und wenn sie mich völlig nervte erklärte ich Ihr, daß sie die erste ist, die es erfährt 😀

Klar "drückt" dir die Gesellschaft einen Stempel auf, das passiert jedem....

Allerdings hat jeder das Recht auf seine Weise damit umzugehen und zu entscheiden, wie sehr er das an sich ranläßt.

Das ist für mich der bessere Weg damit umzugehen, anstatt zu Fragen weshalb die gesellschaft so blöd ist
oder zu hoffen/zu erwarten, daß sich die Gesellschaft für mich ändert.

Beides kann ich nicht beeinflussen, somit werde ich mit Sicherheit, noch dazu in einer Passivität enttäuscht werden.

🙁😉🙂

Gruß Hajooo

Gesellschaftlich damit anzuecken ist ja schon ein Unding. Warum soll man nicht frei entscheiden dürfen ein Kind zu haben? Ich meine, wir leben im 21. Jahrhundert. Schlimm ist, dass das überhaupt für gesellschaftliche Debatten sorgt.
 
Mir gefällt es wie reflektiert du bist und wie realistisch du das alles siehst. Nicht wie andere Frauen, die entweder sagen: Das ist doch voll normal dass man Kinder bekommt! Oder die urplötzlich schwanger sind und davon total überrascht sind... dann isses so, gibt ja Kindergeld, wird schon irgendwie🙄
Jedoch muss ich anmerken, dass sich der Freundeskreis auch und vorallem ohne Kinder verkleinert. Wenn man nicht das Glück hat, ebensolche Freunde zu finden, die auch kinderfrei bleiben wollen. Die sind so selten! Vorallem sagt das ja auch kaum eine von sich. Auf Nachfrage dann höchstens mal : Hm bin ich mir noch nicht sicher, vielleicht irgendwann??

Und noch etwas: Du arbeitest im pädagogischen Bereich und die Leute wundert es dass du keine Kinder willst??
Ich dachte gerade in diesem Bereich bleibt man von diesen Erwartungshaltungen verschont. Gerade weil ich viele Lehrer hatte die keine Kinder haben. Weil man ja täglich von Kindern umgeben ist, wäre das die beste "Ausrede", sodass ich manchmal bereut habe nicht auch in den pädagogischen Bereich gegangen zu sein😅 war aber halt so gar nicht meins.

Vielleicht bin ich deshalb so reflektiert, weil ich im pädagogischen Bereich tätig war, bevor ich krank wurde.
Ich mache mir da nichts vor. Ein Kind ist kein Sammelobjekt, was man eben haben muss, weil es alle haben wie der Thermomix und dann stellt man es zum restlichen Geschirr in die Ecke. Ein Kind ist eine Lebensentscheidung, die verbindlich ist, bis man irgendwann die Augen zumacht. In unterschiedlichem Ausmaß. Mit 18 nicht mehr so wie mit 3, aber es ist da und man muss es auf seinem Weg begleiten. Komme was wolle.
Und ich habe schon in der Kita etliche Eltern daran scheitern sehen.

Ich habe eine beste Freundin, die ähnlich denkt wie ich. Auch Sozialpädagogin, aber in einem anderen Bereich, als ich tätig war. Auch sie denkt, dass man keine Kinder in diese Welt setzen sollte und dass es finanziell bei unserem Job auch kaum möglich wäre, ohne in irgendeiner Form mit Konsequenzen zu rechnen (man wird launisch, keift das Kind an, hat wenig Zeit für das Kind, ständig Geldnot etc)

Ja, merkwürdigerweise ist das im pädagogischen Bereich so, dass man ohne Kinder schräg angeschaut wird. Frei nach: Wie, die will ein Kind erziehen? Die hat doch selbst keine Kinder. Woher will sie denn wissen, was für das Kind gut ist?

Ich kann nicht für alle Bereiche sprechen, aber im Erzieherbereich war das so.
 
Letztlich ist es die ureigenste Entscheidung und anderer Leute Meinung dazu kann einem herzlich egal sein.
Das geht mich nichts an.
@kasiopaja,
entscheidet auch für sich 🙂
Nur sieht es die Gesellschaft leider nicht so.
Weshalb schenkst du der Meinung der Gesellschaft so eine große Aufmerksamkeit ?

Weshalb entscheidest du nicht auch für dich ? 🙂

Gruß Hajooo
 
Zuletzt bearbeitet:
Jedoch muss ich anmerken, dass sich der Freundeskreis auch und vorallem ohne Kinder verkleinert. Wenn man nicht das Glück hat, ebensolche Freunde zu finden, die auch kinderfrei bleiben wollen.
Das kann ich wie gesagt überhaupt nicht bestätigen. Fast alle meiner Freunde haben Kinder. Keine einzige Freundschaft endete, weil die anderen Kinder wollten/ bekommen haben und ich nicht. Auch neue Freunde, die Kinder haben, habe ich gewonnen. Es haben ja eh die meisten Menschen Kinder.

Aber ok, ich bin in einem städtisch geprägten Umfeld aufgewachsen, nahezu jede Frau in diesem Umfeld hört mit dem Kinderkriegen nicht endgültig zu arbeiten auf, Singles laufen so mit ohne dass man sich dafür rechtfertigen muss, verschiedene Lebensformen vermischen sich, usw.
 
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