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Kinderwunsch von anderen aufgedrängt, kein Verlangen

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Ich habe aufgehört mich vor irgendjemanden zu rechtfertigen und seitdem ist gut.
Oder wenn jemand neugierig fragt einfach antworten " Sowas fragt man nicht! "
Die Leute reagieren oft erst verdutzt, akzeptieren es aber dann.
 
Nein, du liegst voll im Trend.
Die Frage stellt sich doch auch gar nicht mit Blick auf deine gesundheitliche und romantische Situation - krank und beziehungslos.
Wer dich DA mit der Frage nervt, wann du endlich Kinder bekommst, hat sie nicht mehr alle.

Zumal die Endometriose ja schon der Beziehungskiller Nummer 1 ist.
Welcher Mann will so eine Frau haben?

Schlimm ist eben, dass sich der Freundeskreis dann so spaltet. Ich habe glücklicherweise eine gute Freundin, die auch keine Kinder will. Die aber gesund ist und sagt, Kinder in diese Welt zu setzen ist egoistisch (und bitte nicht schlecht über sie denken, sie ist wirklich eine ganz Liebe und der geduldigste Mensch, den ich kenne)
Der Rest hat sich nach dem Kinderkriegen aber mehr oder weniger verabschiedet. Ich war mal auf einer Babyparty und die Einzige zwischen lauter neu gebackenen Müttern und ich kam mir vor wie von einem anderen Planeten. Egal wie viel Mühe ich mir gegeben habe, aber ich kam in die Themen nicht rein.
Ich habe eine gute Freundin, mit der ich mich manchmal auf dem Spielplatz treffe und auch mal auf den Kleinen aufpasse, aber wenn ich so mit früher vergleiche haben wir uns deutlich voneinander entfernt.
Ich nehme das niemandem übel. Klar hat man mit Kindern andere Themen als die neue Staffel irgendeiner Fernsehserie, aber es sind eben zwei Welten.
 
Ein Mann wird auch selten zum Kinderwunsch gefragt. Ist dir das mal aufgefallen? Welcher Arbeitgeber würde auch auf die Idee kommen einen Mann mit 29 oder 30 nicht einzustellen, weil der ja Kinder kriegen könnte und dann ein Jahr in Babyzeit geht. Bei einer Frau ist das was ganz anderes.
Männer werden mit dem Thema immer in Ruhe gelassen.

Finde ich logisch wenn junge Familien sich meist gar nicht aussuchen können ob er oder sie die Elternzeit übernehmen, da sie zu wenig Einkommen für die ganze Familie hätte.
Warum sollte sich ein AG bei männlichen Bewerbern also darüber Gedanken machen?

Ich glaube das Kind "austragen" tun Männer für gewönlich auch nicht, auch wenn es bei manchen so aussieht. 😆 Also fällt natürlich auch diese Fehlzeit schon mal weg.

Das ist Sexismus. Ein Mann würde selten so anmaßend zum Kinderwunsch belabert werden. Danke für deinen Beitrag.
Natürlich. Denn man belästigt mit solchen Sprüchen ja auch nur Menschen die sich davon triggern lassen. Einen Mann interessiert das nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das sind zwei Welten.
Kinder verändern das seelische Erleben ganz enorm.
Und nur Menschen, die ebenfalls Kinder haben, können konkrete Erlebnisse anderer Eltern tatsächlich nachvollziehen.
Aber das ist doch gar nicht schlimm!
Es gibt immer mehr Menschen, die aus was für Gründen auch immer keine Kinder bekommen. Da kann man sicher auch nette Freunde finden.
 
Meine Arbeitskollegin (54) ist auch kinderlos geblieben. Sie hat noch nie Anfeindungen deshalb erlebt. Es kommt wohl auch immer darauf was für ein Typ Mensch man ist. Jemand der das lockerer sieht und es direkt abprallen lässt, speichert sowas auch bedeutend weniger als negatives Ereignis ab.

Das einzige was sie und ihr Mann schon mehrfach erlebten war Neid in Bezug darauf wenn es um finanzielles geht. Also die berüchtigten DINKS Argumente "Ihr habt es gut, ihr wisst gar nicht was Kinder kosten" und so ein Schmarrn.
 
Finde ich logisch wenn junge Familien sich meist gar nicht aussuchen können ob er oder sie die Elternzeit übernehmen, da sie zu wenig Einkommen für die ganze Familie hätte.
Warum sollte sich ein AG bei männlichen Bewerbern also darüber Gedanken machen?

Man könnte auf die Idee kommen, dass zwar das Kinderkriegen selbst / Schwangerschaft und Geburt aus biologischen Gründen stets die Frau übernehmen muss, dass aber die langfristige Aufgabe, das Kind dann aufzuziehen eine ist, die man sich in der Familie partnerschaftlich teilt.

Man könnte sogar auf die Idee kommen, dass es nicht naturgegeben ist, wenn Männer mehr verdienen als Frauen - womit eins deiner Argumente hinfällig wird.

Im übrigen:

Davon, dass man keine Kinder in diese Welt setzen darf, weil die Umstände so schlecht sind, bin ich persönlich nicht überzeugt.

Im größeren Teil der Geschichte der Menschheit waren die Umstände noch weit schlimmer.

Wichtiger finde ich, dass mit der massenhaften Verfügbarkeit von Kontrazeptiva und gleichzeitigem Nachlassen der religiös-kulturellen Überzeugung, dass es ein Auftrag Gottes an die Menschen ist, sich zu vermehren, es zu einer bewußten (und sehr intimen) Entscheidung geworden ist, ein Kind zu bekommen oder eben nicht.

Und diese Frage muss jede/r für sich selbst entscheiden.

Wenn die Antwort 'nein' lautet - aus welchem Grund auch immer - ist diese Entscheidung genauso selbstverständlich zu akzeptieren und zu respektieren wie bei einem 'ja'
 
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