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Vermittlungshilfe für einen gefährlichen Hund gesucht

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weidebirke

Urgestein
Liebe Leute,

vielleicht hat jemand von Euch eine Idee.

Wir müssen unseren Hund (Pitbull-/Bullterrier-Mix, 25 kg, 4 Jahre alt, kastrierter Rüde, gechipt, geimpft, maulkorbpflichtig, Sachkundenachweis erforderlich) in eine Stelle abgeben, die sich mit schlecht sozialisierten, gefährlichen Tierschutzhunden auskennt.

Wir können das nicht mehr händeln und haben so Angst, dass er im Zwinger landet und in Folge dessen oder gar gleich eingeschläfert wird 😢.

Es gibt nichts zu beschönigen. Er ist zwar erziehbar, aber er stellt eine Gefahr dar. Er kommt vor allen Dingen mit unerwarteten Geschehen, Geräuschen, Situationen nicht klar. Er braucht super erfahrene Leute und ein Rudel, das ihn erzieht. Auf dem Land. Keine Reize. Kein Lärm, keine fahrenden oder knallenden Dinge, keine Kinder.

Alle Tierschutzstellen sind überlaufen. Die wenigen bekannten Stellen, die sich explizit gefährlichen Listenhunden widmen, haben eine Warteliste, die länger als die vom Therapeuten ist.

Wir haben Angst, dass er eingeschläfert wird, wenn wir uns ans Veterinäramt wenden 😢😢 Die Tierschutzstelle, von der der Hund stammt, müsste ihn zurücknehmen. Aber dorthin soll er auf keinen Fall zurück. Sie haben uns betrogen, belogen und verdienen ihren Namen als Tierschutzstelle nicht. Anzeige läuft.

Wir möchten wirklich gern, dass er ein für ihn gutes Zuhause findet.

Danke für alle Tipps,
weidebirke
 
Die Tierschutzstelle, von der der Hund stammt, müsste ihn zurücknehmen. Aber dorthin soll er auf keinen Fall zurück. Sie haben uns betrogen, belogen und verdienen ihren Namen als Tierschutzstelle nicht. Anzeige läuft.

Auf Basis welcher Beweislast?

Oder nur so "die streicheln meinen Hund nicht genug, wie können sie es wagen"?
 
Habt ihr (jüngere) Kinder? Oder warum könnt ihr das sonst nicht selbst mit Hilfe eines Tierexperten in den Griff bekommen?
Und vor allem: Warum ist der Hund so wie von dir geschildert (und ist er immer so?) - immerhin ist er ja schon 4 Jahre alt?
Seit wann (Alter) habt ihr ihn?

Generell: Es würde nicht besser werden mit dem Hund, wenn er nun abgeschoben wird. Warum soll er unbedingt fort?
 
Berlin ist gut, dort sind die Auflagen auch nicht so streng wie z.B. in Bayern.
Es gibt in Niedersachsen die Hellhound Foundation (hellhound-foundation.com) .
Aufnehmen werden die Dein Zamperl nicht, weil er wohl nicht gebissen hat, aber Vanessa hat ein gutes Netzwerk. Es kostet nichts, sie mal zu fragen, ob sie was weiß und es könnte sich lohnen.
Optimal wäre eine Pflegestelle, die ihn auch noch trainiert.
 
Doch, er hat gebissen. Leider. Er ist als Gefahrhund eingestuft.

Ich glaube, dorthin hat sich meine Tochter auch schon gewandt, aber ich gebe ihr den Link.
 
Ich kann zum eigentlichen Thema nichts beitragen, habe aber ein Frage - nicht kritisch gemeint, aus Interesse: Warum holt man sich gezielt einen solchen Hund?

Ich würde als potentieller Neubesitzer, da es sich um ein Tier handelt - die denken und reflektieren ja nicht wie Menschen - wenig Chance sehen, dass hier eine Besserung im Verhalten eintreten kann. Selbst, wenn sich der Hund im neuen Daheim beruhigt: es braucht nur etwas Unvorhergesehenes passieren und Aggressionen können durch Angst/Schreckhaftigkeit wieder ausgelöst werden. Irgendwann ist es dann vielleicht ein Mensch oder ein anderes Tier, die zu Schaden kommen.

Ich würde mir an dieser Stelle daher auch die Frage stellen, so sehr ich deine Angst davor verstehen kann, dass er eingeschläft wird, ob der Hund in seinem Leben wirklich nochmal glücklich werden kann. Das fände ich schwierig zu beantworten.

Es gibt ja auch gefährliche Menschen, die im Massregelvollzug alt werden, weil sie schlichtweg nicht gesellschaftsfähig und nicht therapierbar sind. Ob die dort ein glückliches Leben führen? Alles, was ich darüber gelesen habe, lässt mich zweifeln.

Ich frage mich daher, ob ein solcher Hund nicht zum Wanderpokal werden würde, dadurch noch mehr Trauma und Schmerz erleiden würde, bis er schliesslich dann doch irgendwann eingeschläfert wird. Und ob man ihm das nicht lieber ersparen möchte.

Viele Grüsse
Santino
 
Ich glaube, dorthin hat sich meine Tochter auch schon gewandt, aber ich gebe ihr den Link.
Gib ihn ihr mal. Mehr als eine Sackgasse kann es nicht sein.

Es wäre auch sinnvoll, hier einen Steckbrief des Hunderls einzustellen (Alter, Wesen, Vorbesitzer, bisherige Haltung etc.). Vielleicht ist hier jemand oder surft zufällig durch das HR, der etwas weiß oder geeignet wäre, den Hund aufzunehmen.

Ich frage mich daher, ob ein solcher Hund nicht zum Wanderpokal werden würde, dadurch noch mehr Trauma und Schmerz erleiden würde, bis er schliesslich dann doch irgendwann eingeschläfert wird. Und ob man ihm das nicht lieber ersparen möchte.
Das wollte ich Dir auch gerade schreiben.
Ich weiß nicht, wie akut sich euer Problem darstellt und wie problembehaftet das Hunderl wirklich ist, aber wenn er tatsächlich schon gebissen hat (wie heftig?) und oft austickt, dann würde ich die Option Einschläferung in Betracht ziehen.
Verstehe mich nicht falsch...ich hatte über zwei Jahrzehnte Hunde aus den "Kampfundrassen", eigene und Pflege, und war bei uns am Hundeplatz Trainings-Hiwi für solche Problemhunde.
Aber jetzt schau mal, wie das in einem Tierheim mit einem kräftigen Beißkandidaten, der Probleme hat, abläuft: Er wird zum Gassi gehen oder rauslassen sowieso nur zwei, drei TH-Mitarbeiter haben, denn er ist ja kaum erzogen und reagiert auffällig. Solche Hunde brauchen eine feste Bezugsperson (fest im Dasein und fest in der Erziehung, um ihm Sicherheit zu geben). Da die Mitarbeit dort ehrenamtlich ist und wechseln kann, kann es durchaus sein, daß er nur mehr ab und zu rauskommt. Vielleicht dann nur mehr Zwinger und 2x eine halbe Stunde täglich im Außenbereich, im Freilauf.
Was glaubst Du, was das mit dem Hund macht?
 
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