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Was hat dir als Kind am meisten Spaß gemacht ?

  • Starter*in Starter*in Buuuujaaa
  • Datum Start Datum Start
😢..
naja,.. die Frage und auch das Lesen hier tut mir ziemlich Weh, ABER ich habe auch etwas schönes zu erzählen.^^ 🙂

Von 5-8 J. durfte ich im Sommer manchmal vor der Tür spielen mit einem Nachbarsmädchen.
Der Sommerduft, das Vögelgezwitscher, der laue Wind, das war schön und tat gut.
Und wir haben wir Gummi-twist gespielt und mit den Ball "HaliHallo" oder mit Kreide 1-10 Platten in Zahlen aufgemalt,wo man mit einen Stein drauf zielte und dann mit einem Bein hin hüpfen musste um dein Stein wieder auzuheben.^^
Ich war sehr viel in der Whg ..und habe meine zwei Zeigefinger und beide Mittelfinger als beste Freunde gehabt, sie waren immer da und ich hab mir viele Geschichten mit Ihnen ausgedacht und nach gespielt.
Als ich größer wurde fiel mit auf, das meine Zeigefinger ja immer mit den Kopf laufen..das fand ich dann nicht mehr so gut ,war ne Zeit sehr traurig deswegen und hörte damit für immer auf.^^
Auch durfte ich als ich noch Klein war manchmal im Winter vor die Tür , wenn der Schnee selbst hier im Norden noch wirklich Hoch war. Da gab es dann auch Schneebauten, Pfützenrutschen und Schneeballschlacht,das war Toll und war Abends ganz Glücklich müde.^^.. und dann waren da noch nette Erlebnisse, die eine Schule so mitbringen können. 🙂
 
Ooooooh.... da fällt mir einiges ein. 🙂

Stundenlang Fahrrad und Rollschuhfahren, immer im Wechsel. Das war mein Ding. Hauptsache nicht daheim.
Danach kam mein Metallbaukasten.
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Meine Vorstufe vom technischen Blödsinn. Bspw. Fahrrad mit Hupe und Blinkern. Fahrstühle die plötzlich stehenbleiben wenn ich die Außen-Tür anfasse. 😁😎😇 Das ist bis heute so geblieben = Alles was eine Schraube hat, sollte man besser vor mir verstecken! Ich wollte immer wissen wie was funktioniert bzw. warum etwas nicht funktioniert. Schraubte auf und wieder zu. Ab und an blieb etwas übrig. Aber es funktionierte wieder. Als hätte ich einen Riecher für Wackelkontakte. 😀

Dann bin ich gerne durch die Gegend gestromert. Eine alte Burgruine war wie mein zweites Zuhause. Sommer wie Winter.
Im Sommer "wanderte" ich liebend gern durch einen kleinen flachen und sandigen Fluss, bis in den nächsten Ort. Sofern Zeit dafür war. Denn wir mussten Kirschen, Erdbeeren, Äpfel, Birnen, Gurken Sonnenblumen und Mais von den Feldern und Plantagen holen. Okay... klauen trifft es besser. Aber das war mehr oder weniger geduldet, denn es gab kaum etwas davon zu kaufen. Aber man wollte und sollte sich trotzdem nicht erwischen lassen. So war immer etwas Nervenkitzel dabei.
Dann kam noch die Himbeer und Brombeeren Zeit. Eimerweise haben wir die aus dem Wald geschleppt. Pilze und Walderdbeeren wurden natürlich auch gesucht, dass habe ich auch am liebsten gemacht. 3-4 Stunden für eine Handvoll Walderdbeeren, waren normal. Die habe ich nie geteilt. 😜
In die Heidelbeeren ging es nur unter Protest, denn die mochte ich (als Kind) nicht so sehr.

Im Winter wurde in der Kirschplantage, unterhalb der erwähnten Burg, am liebsten den ganzen Tag Gleitschuh gefahren. Über Weihnachten lag fast immer Schnee.

Ach ja, zwischendurch war Schule. Mein stets angetrunkener Physiklehrer, war wie mein natürlicher Erzfeind. Ich glaube seine ersten grauen Haare, die hat er wegen mir bekommen. Schließlich habe ich ihm sein altes Röhrenradio aus dem verschlossenem Lehrerzimmer geklaut, nur um es reparieren zu können. Mit 13! Tja... geht nicht, gibt's nicht! 😁

Naja... heute gibt es Helikoptereltern. Die würden doch komplett durchdrehen, wenn ich im Winter kilometerweise über den relativ dünn vereisten Fluss vom Sommer laufe.

Das mag alles ganz spaßig klingen, aber das war es gewiss nicht. Wenn ich bei meiner Oma war, habe ich oft im Keller mit Kohlen gespielt. Im Prinzip waren das meine Legosteine.
Abends durfte(!) ich 4 halbe Briketts in Zeitung einwickeln, denn so halten sie die Glut über die Nacht.

Heute kauft man sich was man möchte und braucht. Jetzt wo einiges Knapp wird, merkt man vermutlich wie gut es uns geht und in welchem Überfluss wir doch leben.
Durch die Mangelwirtschaft habe ich zwar von klein an gelernt relativ nachhaltig zu leben und zu wirtschaften. Aber ich bin genauso froh dass das längst vorbei ist.
Es war halt eine andere Zeit und die ist längst nicht mehr mit heute zu vergleichen. Allerdings vermisse ich die Wertschätzung. Es wird viel zu viel einfach weggeschmissen. 🙁
 
Und wir haben wir Gummi-twist gespielt und mit den Ball "HaliHallo" oder mit Kreide 1-10 Platten in Zahlen aufgemalt,wo man mit einen Stein drauf zielte und dann mit einem Bein hin hüpfen musste um dein Stein wieder auzuheben.^^
😍Ha, genau.
Bei uns hiess das „Gummihüpfen“.
Und „Halli-Hallo-der-Ball-ist-weg“ habe ich auch super gerne gespielt. Vor allem wenn in den Ferien neine 1 Jahr ältere Grosscousine bei uns zu Besuch bei uns im Allgäu war. Mit ihrem Opa und anfangs kam auch oft noch ihr älterer Bruder mit.
Da haben wir auch immer viel unternommen. Stundenlange Wanderungen zu anderen Verwandten, Museeumsbesuche, einmal waren wir bei den Oberammergauer Passionsspielen, Kirchenbesuche und und und. Für mich als Einzel- und Landkind war das immer was ganz besonderes.
Und Kästchenhüpfen… ja, das haben wir auch immer gern gespielt.
 
Ich mochte gerne Verstecken spielen, schon dieses Abgezähle und dann:" hinter mir vor mir neben mir giltet nicht, ich komme" hatte was...
und wenn mein Cousin und meine Cousine aus Stuttgart kamen, (unsere Lieblingscousins/e) das war vielleicht ein Highlight 🙂
 
Die Kellertüre ist offen, die Geschichten von der Kindheit sind da unten gelagert. Mir ist aufgefallen, dass ich ganz wenige Erinnerungen habe, wo ich heiter, verspielt, lustig war, unsere Familie war ziemlich verrüttet und von den ständigen Krankheiten uvam. unserer Mutter überschattet. Umso mehr freut mich, dass ich diese damals versäumten Sachen nachholen kann, ich erlebe gerade eine sehr glückliche, entspannte Kindheit mit allem Drum und Dran. Barfuß durch den Morgentau, träumend baumeln in der Hängeschaukel, Bauen, werkeln, malen, lesen, mit Freundinnen was aushecken, Blumen bewundern, Käfer beobachten, oder sonst alles, was kreucht und fleucht, mit dem Hund im Schoß knuddeln und beim "Papa" kuscheln, der stets da ist, wenn man ihn braucht und und und...meine Kinder und meine Enkel sind auch extrem gut darin ( gewesen), mich in ihre Welt zu entführen.
Fürs Kindsein braucht man kein Alter und wie man ja sieht, auch keine Ausgaben machen, oder sonst etwas. Nur Zeit. Die wünsch ich euch, mir, allen. 🙃😻
 
Nun lieber Buuuujaaa;

Fallen dir , jetzt wo du hier nachlesen kannst, denn gar keine kleine Dinge ein, die in deiner Kindheit nicht vllt doch ab und zu Spaß machten ?
Du hörst dich so Traurig an, und musst wohl noch viel verarbeiten was in deiner Kindheit geschah, vllt magst dich dazu nochmal melden und etwas mehr erzählen. 🌺
 

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