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Später Kinderwunsch -egoistisch?

Aber man kann zumindest an den Nachwuchs denken.
Ich kannte mal jemanden, dessen Mutter ihn auch so um die 40 bekam. Dreißig Jahre später erkrankte sie schwer, wurde zum Pflegefall. Der Sohn kümmerte sich, pflegte sie, vernachlässigte sein Studium völlig, seine Freundin verließ ihn. Er ist heute Mitte 40, ist absolut Beziehungunfähig, lebt alleine, versucht sein Studium noch zu retten, lebt alleine und hat ein Helfersyndrom. Er opfert sich auf, um geliebt zu werden und lässt zugleich niemanden an sich ran.
Ich weiß nicht, ob ich als Eltern wollen würde, dass ich meinem Kind so etwas aufbürde. Da geht es halt nicht nur um einen selbst, sondern um viel mehr.

Schon wieder so ein Kommentar. Was hat dann das Alter der Mutter damit zu tun, wenn er von der Freundin verlassen wurde?
Meine Mutter hat mich sehr jung bekommen und ist auch ein Pflegefall geworden.
Die Mutter meiner besten Freundin, die sie mit 16 bekommen hat, hat früh Krebs bekommen und meine Freundin musste sich um sie kümmern. Solche Sachen geschehen unabhängig vom Alter.
 
Ich frage mich, warum die Leute, die anderen vorschreiben wollen wie sie zu leben haben als übermoralischer Weltenretter, nicht "selbst mit guten Beispiel vorangehen", da sie ja auch CO2 ausstoßen und Platz wegnehmen.... Ach so, ich vergaß: Dann kann man sich ja nicht mehr als moralischer Übermensch auf Social Media aufspielen, keine kreativen Hashtags produzieren und Likes für seine Bekundungen bekommen 😉

Du meinst, von der Welt gehen? Ja stehen denn in der anderen Dimension Embryen an, die unbedingt auf die Welt kommen müssen, oder wie?
Wenn man ungefragt auf die Welt gestellt wurde darf man also nichts gegen die Überbevölkerung sagen und ansonsten muss man zukünftigen Menschen Platz machen?
 
Meine Mutter war 44 als ich geboren wurde. Hätte keine andere haben wollen, da sie ausgeglichen und ruhig war. Ausserdem waren in den ersten 12 Jahre immer meine wesentlich älteren Geschwister da. Mein Leben hat sich kaum unterschieden zu meinen Geschwistern, die alle viel früher geboren wurden.

Vor ein paar Jahren ist sie mit 87 gestorben. Ein Jahr darauf die 47-jährige Mutter meiner Nichte, die noch keine 18 war. Man kann also nicht per se sagen, das jünger immer besser ist. Auch junge Menschen können plötzlich versterben.

Natürlich gibt es im Alter mehr Risiken, aber auch mehr Möglichkeiten es zu kontrollieren. Übrigens ist das nicht nur bei Frauen so. Auch die Spermien der Männer werden "schlechter" ab dem 45. Lebensjahr und können ebenfalls Ursache für Behinderungen sein.
 
Heutzutage wird kaum eine Frau mit 40 Oma.
Vielleicht in der Stadt nicht, aber auf dem Land ist es nicht ungewöhnlich. Eine meiner besten Freundinnen war mit 38 zweifache Oma und wurde mit 39 noch einmal selbst Mutter.
Den erhöhten Risiken gewisser Fehlbildungen steht ein hohes Maß an Bildung und wirtschaftlichen Vorteilen gegenüber. Man ist versucht da zu sehr auf alle zu schließen, wenn man ein Negativbeispiel kennt.
Darf ich Dir da mal ganz entschieden widersprechen? Ein(?) Negativbeispiel kennt? Da lache ich doch hellauf. Das musste ich tatsächlich tun.
In den 40ern steckt man schlaflose Nächte am Stück nicht mehr so weg, wie man es früher mal tat. Das kann einen schon gut an seine Grenzen bringen. Hat man dann noch ein (einen)forderndes Baby/Kleinkind, gehst Du irgendwann am Stock. Die Großeltern des Kindes (Betreuungs-Back-Up) sind nicht mehr in dem Ausmaß belastbar, werden krank oder sterben sogar weg.
Mir ist das schon klar, warum ältere Eltern da gechillter sind und sich nicht mehr aufregen...die haben einfach nicht mehr die Kraft und die Kinder laufen aus dem Gleis, weil sie noch weniger Grenzen kennenlernen, als sonst schon.
Ich kenne einige Ehen, die zerbrachen (in natura und virtuell), weil der anfangs "begeisterte" KV dem Alltag mit Kind nicht gewachsen war oder dem Kinderwunsch zugestimmt hat in der Hoffnung, es klappt nicht. Da gibt es einige Väter, die sich dann auf die ein oder andere Weise absentiert haben.
Mit 50 und einem Kind im Grundschulalter findest man noch seltener einen tollen Partner, der sich in dem Alter noch das alles antun möchte.
Bekommt man Anfang bis Mitte 40 ein Kind, hat man u.U. ein Pubertier, wenn man selbst gerade mit den Wechseljahren zu kämpfen. Das gibt erst einmal ein Hormonknäuel. Das macht Spaß.
Das muß alles nicht passieren, vielleicht läuft es bilderbuchmäßig, aber mit zunehmendem Alter steigen auch die Schwierigkeiten an.
Ich selbst habe mit 43/44 unregelmäßige Zyklen bekommen, erst einmal auf beginnende Wechseljahre geschoben. Als mal die Mensis über einen Monat ausblieb, habe ich eine SS in Betracht gezogen. Habe mich dann mit mir bekannten Frauen kurzgeschlossen, was im Fall des Falles usw.
Das Ergebnis war nicht enthusiastisch, der direkteste Kommentar war, falls ich mit einem Abbruch leben kann, soll ich diesen Weg wählen. Mein Verstand hätte den Weg gewählt, aber Teile von mir wollten tatsächlich das eventuelle Buzerl haben. Ich bin froh, daß es anders kam.
Ich könnte auch noch ins Feld führen, daß die Sterblichkeitsrate (der Eltern) mit dem Alter ansteigt.
Ein Verwandter hat sich gerade mit 50 den Oberschenkelhald gebrochen und es läuft nicht gut, was sollen dessen Kinder sagen, besser gleich gar keine eigenen bekommen.
Das habe ich sogar mit guten 30 geschafft, durch einen einfachen Sturz. Bei mir lief es auch nicht prickelnd.
Aber was ich noch gerne erwähnen würde:
In DE ist es eigentlich unmöglich, mit 40 einen Säugling/Kleinkind zu adoptieren. Die Altershöchstgrenze liegt da einiges unter 40. Links reiche ich gerne nach, wenn gewünscht.
Warum? Warum, wenn es doch so toll läuft und mehr Vorteile als Nachteile hat?
In DE zahlen viele KKs eine ICSI nur bis 40/42.
Mir persönlich ist es völlig egal, ob die TE in ihrem Alter ein Kind oder drei bekommt und was ihre Motive dafür sind. Aber es ist eine Entscheidung, die man gut abwägen sollte.
 
Vielleicht in der Stadt nicht, aber auf dem Land ist es nicht ungewöhnlich. Eine meiner besten Freundinnen war mit 38 zweifache Oma und wurde mit 39 noch einmal selbst Mutter.

Darf ich Dir da mal ganz entschieden widersprechen? Ein(?) Negativbeispiel kennt? Da lache ich doch hellauf. Das musste ich tatsächlich tun.
In den 40ern steckt man schlaflose Nächte am Stück nicht mehr so weg, wie man es früher mal tat. Das kann einen schon gut an seine Grenzen bringen. Hat man dann noch ein (einen)forderndes Baby/Kleinkind, gehst Du irgendwann am Stock. Die Großeltern des Kindes (Betreuungs-Back-Up) sind nicht mehr in dem Ausmaß belastbar, werden krank oder sterben sogar weg.
Mir ist das schon klar, warum ältere Eltern da gechillter sind und sich nicht mehr aufregen...die haben einfach nicht mehr die Kraft und die Kinder laufen aus dem Gleis, weil sie noch weniger Grenzen kennenlernen, als sonst schon.
Ich kenne einige Ehen, die zerbrachen (in natura und virtuell), weil der anfangs "begeisterte" KV dem Alltag mit Kind nicht gewachsen war oder dem Kinderwunsch zugestimmt hat in der Hoffnung, es klappt nicht. Da gibt es einige Väter, die sich dann auf die ein oder andere Weise absentiert haben.
Mit 50 und einem Kind im Grundschulalter findest man noch seltener einen tollen Partner, der sich in dem Alter noch das alles antun möchte.
Bekommt man Anfang bis Mitte 40 ein Kind, hat man u.U. ein Pubertier, wenn man selbst gerade mit den Wechseljahren zu kämpfen. Das gibt erst einmal ein Hormonknäuel. Das macht Spaß.
Das muß alles nicht passieren, vielleicht läuft es bilderbuchmäßig, aber mit zunehmendem Alter steigen auch die Schwierigkeiten an.
Ich selbst habe mit 43/44 unregelmäßige Zyklen bekommen, erst einmal auf beginnende Wechseljahre geschoben. Als mal die Mensis über einen Monat ausblieb, habe ich eine SS in Betracht gezogen. Habe mich dann mit mir bekannten Frauen kurzgeschlossen, was im Fall des Falles usw.
Das Ergebnis war nicht enthusiastisch, der direkteste Kommentar war, falls ich mit einem Abbruch leben kann, soll ich diesen Weg wählen. Mein Verstand hätte den Weg gewählt, aber Teile von mir wollten tatsächlich das eventuelle Buzerl haben. Ich bin froh, daß es anders kam.
Ich könnte auch noch ins Feld führen, daß die Sterblichkeitsrate (der Eltern) mit dem Alter ansteigt.
Das habe ich sogar mit guten 30 geschafft, durch einen einfachen Sturz. Bei mir lief es auch nicht prickelnd.
Aber was ich noch gerne erwähnen würde:
In DE ist es eigentlich unmöglich, mit 40 einen Säugling/Kleinkind zu adoptieren. Die Altershöchstgrenze liegt da einiges unter 40. Links reiche ich gerne nach, wenn gewünscht.
Warum? Warum, wenn es doch so toll läuft und mehr Vorteile als Nachteile hat?
In DE zahlen viele KKs eine ICSI nur bis 40/42.
Mir persönlich ist es völlig egal, ob die TE in ihrem Alter ein Kind oder drei bekommt und was ihre Motive dafür sind. Aber es ist eine Entscheidung, die man gut abwägen sollte.

Ich kenne auch auf dem Land im Jahre 2022 keine Frau, die mit 40 Oma ist. Da stellt sich bei mir auch die Frage, was denn das für Frauen sind, die so früh Oma sind. Frauen, die keine Ausbildung haben und vom Mann abhängig sind? Wie toll.
Und nur weil es bei dir ab 40 so schnell bergab ging muss das nicht für jede Frau gelten.
Ich bin 40 und stecke schlaflose Nächte immer noch gleich weg wie mit 25.
 
Jeder so wie er mag.
Nur sollte mam sich bewusst machen umso älter man wird um so größer die Chance das dass, eine Behinderung bekommen kann.
Ich war in meiner Schulzeit mit Zwillingen befreundet ihre Eltern bekamen sie auch sehr spät.
Immer wenn ihre Eltern sie abgeholt haben dachte man das wären ihre Großeltern.
Ist sicherlich auch kein so tolles Gefühl wenn man erklären muss das die angeblichen Großeltern in Wirklichkeit die Eltern sind.
 
Jeder so wie er mag.
Nur sollte mam sich bewusst machen umso älter man wird um so größer die Chance das dass, eine Behinderung bekommen kann.
Ich war in meiner Schulzeit mit Zwillingen befreundet ihre Eltern bekamen sie auch sehr spät.
Immer wenn ihre Eltern sie abgeholt haben dachte man das wären ihre Großeltern.
Ist sicherlich auch kein so tolles Gefühl wenn man erklären muss das die angeblichen Großeltern in Wirklichkeit die Eltern sind.

In meinem grossen Umfeld sind die Menschen, die mit Behinderung auf die Welt gekommen sind, leider solche von jungen Eltern.
Und heutzutage altern die Leute zum Glück besser als zu deiner Schulzeit (ich nehme mal an, dass du etwas älter bist). Da gilt man mit 50 noch lange nicht als Grossmutter.
Es ist aber immer wieder traurig zu sehen, wie bei Frauen solche Sprüche gemacht werden.
Wenn der Mann aber älter ist und auch ausschaut, sagt niemand was.
Die TE hat schon ein Kind und weiss ja, was auf sie zukommt und ob sie noch fit genug ist, um das nochmals durchzumachen.
40 finde ich keineswegs zu alt heutzutage.
 
Ich kenne auch auf dem Land im Jahre 2022 keine Frau, die mit 40 Oma ist. Da stellt sich bei mir auch die Frage, was denn das für Frauen sind, die so früh Oma sind. Frauen, die keine Ausbildung haben und vom Mann abhängig sind? Wie toll.
Du bist ja ein lustiger Typ.
Das ist eine ganz einfache Rechnung.
Man kommt mit 6 in die Schule, macht mit 15/16 seinen Hauptschulabschluß und beginnt eine Lehre (alternativ mit 16/17 den Realschulabschluß und beginnt eben dann eine Lehre), dann ist man mit 19 oder 20 fertig mit der Erstausbildung.
 
Es ist aber bewiesen das die Wahrscheinlichkeit für ein Kind mit Behinderung ab 45 bei 70% liegt.
Schon ab 35 nimmt die Chance zu und ab da jeded jahr mehr.
Deswegen ist es auch am besten wenn man kinder mit mitte zwanzig bekommt.

Dass das biologisch beste Alter für eine Schwangerschaft für eine Frau Mitte 20 ist, mag sein.

Aber wie kommst du auf 70% Risiko ab 45. Lebensjahr?
 

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