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In der Kennenlernphase Krebsdiagnose

Kat Lin

Neues Mitglied
Hi an Alle,
Ich bin in einer sehr verzweifelten Situation. Ich habe vor 2 Monaten meinen "Seelenverwandten" kennen gelernt. Ich habe nie an sowas geglaubt, aber es ist passiert. Ihm ging es genauso, wir schwebten auf Wolke unendlich....
Letzte Woche bekam er die Krebsdiagnose und bat mich um Zeit und das ich gehen kann, wenn ich es möchte. Natürlich möchte ich ihn in dieser Zeit unterstützen. Ich hatte selber schon Krebs und weiß, wie es ist.
Er möchte aber alles mit sich alleine abmachen. Hat zur Zeit keine Kraft für eine Beziehung, was ich auch verstehen kann.
Was ich nicht verstehe ist, dass er mir trotzdem täglich schreibt. Mir jeden Morgen ein "Moin" schickt. Wenn ich ihn drauf anspreche, wo wir stehen, redet er immer "im Moment". Ich fragte ihn, ob er möchte, dass ich gehe. Er beantwortet es nicht, schiebt die Frage an mich zurück. Am nächsten Morgen dann wieder der Gruß.
Ich weiß nicht, wie ich sein Verhalten verstehen soll und es macht mich fertig, dass er mich so ausgrenzt...
 
Nichts für ungut, aber hat er wirklich Krebs?
Manche lassen sich die absurdesten Geschichten einfallen, um einen Kontakt loszuwerden.
Kenn so manches: Oma tot, Hund tot, plötzlich schwul, schwer krank...
 
Hallo,

respekt dass du trotz kennenlernphase bei ihm bleibst.

Mir ging es auch mal schlecht in der kennenlernphase (mittlerweile echt gut wieder) und hab wollte auch Abstand aber Tief im Herzen wünschte ich mir dass die Person bleibt, denn unterstützt die Person mich in der Kennenlernphase und sicht nicht den nächsten wär ich umso dankbarer wenn alles wieder gut ist!

Hört sich an wie echte Liebe, denn ich wurde in dieser Zeit als ich krank hätte sein können einfach im Stich gelassen!

Lg
 
Glaubst Du wirklich, dass er Dich ausgrenzt? Er, der Dir täglich schreibt?
Ich glaube, Du solltest jetzt nicht überlegen oder versuchen, alles zu interpretieren. Leb den Augenblick, so, wie er sich gerade darstellt .... und immer so weiter. Anderes kannst Du wohl z.Zt. nicht machen. Und im Geiste unterstützt Du ihn, betest vielleicht sogar für ihn und begleitest ihn mit liebevollen Gedanken. Das hilft ihm und Dir.
 
Hi an Alle,
Ich bin in einer sehr verzweifelten Situation. Ich habe vor 2 Monaten meinen "Seelenverwandten" kennen gelernt. Ich habe nie an sowas geglaubt, aber es ist passiert. Ihm ging es genauso, wir schwebten auf Wolke unendlich....
Letzte Woche bekam er die Krebsdiagnose und bat mich um Zeit und das ich gehen kann, wenn ich es möchte. Natürlich möchte ich ihn in dieser Zeit unterstützen. Ich hatte selber schon Krebs und weiß, wie es ist.
Er möchte aber alles mit sich alleine abmachen. Hat zur Zeit keine Kraft für eine Beziehung, was ich auch verstehen kann.
Was ich nicht verstehe ist, dass er mir trotzdem täglich schreibt. Mir jeden Morgen ein "Moin" schickt. Wenn ich ihn drauf anspreche, wo wir stehen, redet er immer "im Moment". Ich fragte ihn, ob er möchte, dass ich gehe. Er beantwortet es nicht, schiebt die Frage an mich zurück. Am nächsten Morgen dann wieder der Gruß.
Ich weiß nicht, wie ich sein Verhalten verstehen soll und es macht mich fertig, dass er mich so ausgrenzt...

Habt ihr euch schon im echten Leben kennengelernt?

Trefft ihr euch immer noch?

Ich würde einfach da sein, zuhören, zurückschreiben, Hilfe anbieten.
 
Habt ihr euch schon im echten Leben kennengelernt?

Trefft ihr euch immer noch?

Ich würde einfach da sein, zuhören, zurückschreiben, Hilfe anbieten.
Ja, wir haben uns mehrfach getroffen und es war immer wunderschön (auch seine Worte). Seit der Diagnose möchte er aber nicht einmal mehr telefonieren. Tritt sich aber mit Freunde, um sich abzulenken....
 
Es ist vollkommen verständlich, dass dein Bekannter nach dieser niederschmetternden Diagnose nun erstmal Kopf steht. Gerade jetzt braucht er Orientierung und Kraft.
Er will dir nicht zumuten, dass du dich belastend oder verpflichtet fühlst und überlässt es dir eine Wahl zu treffen um dich jederzeit von ihm zurückzuziehen.
Gerade jetzt wünscht er sich einen normalen Umgang, soweit dies überhaupt möglich ist, kein vollkommenes Zurückziehen, oder ein Überfürsorglichsein.
Normaler Umgang heißt nicht, so zu tun, als sei nichts geschehen.
Wenn du dich unsicher fühlst, so könntest du dich umschauen nach Foren, in denen Betroffene zusammenkommen, oder auch nach Selbsthilfegruppen für Betroffene.
Ich wünsche dir, dass dein Bekannter bald wieder gesund ist und dir viel Kraft für euren gemeinsamen Weg.
Es ist halt so wahnsinnig schwer einfach daneben stehen zu müssen. Er möchte sich mit mir nur noch über das Wetter unterhalten. Es hört sich für mich alles so bedeutungslos an. 😔
 
Ihr habt euch vor 2 Monaten kennengelernt. Da wird er dir nicht allzu viel zumuten wollen und euer Vertrauensverhältnis noch nicht so gefestigt, dass er mit dir unbedingt über seine Ängste reden will. Vielleicht befürchtet er auch, dass du ihm dann zu überfürsorglich entgegentreten könntest. Oder das er sich dann zu viel mit dem Thema befassen müsste. Er will vielleicht einfach nicht darüber reden.

Es ist eine harte Zeit für ihn. Klar, für dich auch, du bist verknallt und sorgst dich um ihn. Aber Krebs schlägt Verliebtheit. Er kann sich jetzt nicht noch nach dir richten.

Wenn du kannst, versuche ihn so anzunehmen und sein zu lassen, wie er gerade ist. Wenn es dir zu weh tut, setz eine Grenze und pass auf dich auf.
 
Hallo,

respekt dass du trotz kennenlernphase bei ihm bleibst.

Mir ging es auch mal schlecht in der kennenlernphase (mittlerweile echt gut wieder) und hab wollte auch Abstand aber Tief im Herzen wünschte ich mir dass die Person bleibt, denn unterstützt die Person mich in der Kennenlernphase und sicht nicht den nächsten wär ich umso dankbarer wenn alles wieder gut ist!

Hört sich an wie echte Liebe, denn ich wurde in dieser Zeit als ich krank hätte sein können einfach im Stich gelassen!

Lg
Natürlich steh ich zu ihm. Er kann ja nichts dafür. Also meinst du, dass dieses Verhalten normal ist und er, wenn ich geduldig bin, wieder, den Weg zu mir zurück findet? Ich habe einfach Angst, ihn zu verlieren.....
 
Ihr habt euch vor 2 Monaten kennengelernt. Da wird er dir nicht allzu viel zumuten wollen und euer Vertrauensverhältnis noch nicht so gefestigt, dass er mit dir unbedingt über seine Ängste reden will. Vielleicht befürchtet er auch, dass du ihm dann zu überfürsorglich entgegentreten könntest. Oder das er sich dann zu viel mit dem Thema befassen müsste. Er will vielleicht einfach nicht darüber reden.

Es ist eine harte Zeit für ihn. Klar, für dich auch, du bist verknallt und sorgst dich um ihn. Aber Krebs schlägt Verliebtheit. Er kann sich jetzt nicht noch nach dir richten.

Wenn du kannst, versuche ihn so anzunehmen und sein zu lassen, wie er gerade ist. Wenn es dir zu weh tut, setz eine Grenze und pass auf dich auf.
Das mach ich / versuch ich zumindest auch. Er hat keine Ahnung von meinen Ängsten, aber ich Dreh langsam durch und meine Freundin ist auch keine Hilfe. Sie würde sofort gehen. Das möchte ich aber nicht und könnte das auch nicht mit mir vereinbaren 🙄
 

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