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Da steckt doch ein System dahinter.....

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121595
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Ich habe inzwischen fast ausschließlich Sperrholzmöbel. Grundsätzlich können die auch 50 Jahre halten, warum auch nicht? Meistens ist die Oberfläche lackiert oder foliert, so dass Verschmutzungen und Feuchtigkeit nicht eindringen. Im Gegensatz zu früher als noch das nackte Sperrholz verwendet wurde, sind heutige Sperrholzmöbel auch relativ farbecht.
Ich habe Sperrholzmöbel, die über 10 Jahre alt sind und aussehen wie neu. Mein Sperrholzschrank ist mit einer Belastungsgrenze von 50 kg je Boden angegeben. Ich kann mich da sogar reinsetzen!

Der Massivholzschrank meiner Großeltern war nach einigen Jahrzehnten durch Sonneneinstrahlung total verfärbt. Meine Oma hat überall Untersetzer verwendet und wenn man was verschüttet hat, zog das ins Holz ein. Aus meiner Kindheit kenne ich den Wohnzimmerschrank mit einer großen Kerbe. Aber er wurde natürlich nie ersetzt, weil er so teuer war.... So hat man früher eben gelebt. Egal wie Kinder und Tiere die Möbel zerkratzt und angestoßen haben, man hatte die alten schweren Möbel auf ewig, hat sie poliert und gepflegt.
Wir sind sehr zufrieden mit unseren Massivholzmöbeln.
 
Also, selber einähen bei einem Warenwert von 10.-Euro ?
Der Reissverschluss von besserer Qualität wird in den Taugenix-Stoffen nicht halten/reissen, schwer herunter hängen, Wellen oder Beulen werfen ect, auch wenn man exakt und fest genug nähen
k.ö.n.nt.e mit der Hand ?..wird das nie und nimmer was.
Ok, mal ein kleines Loch stopfen,aber selbst da ist das geballte Garn schon schwerer wie alles andere.
Reissverschlüsse werden immer mit einer Nähmaschine eingenäht und die muss man auch entsprechend bedienen können. Reissverschlüsse einnähen ist nicht einfach,und die Mühe lohnt nicht bei billigen Materialien.
Mit anderen Worten, Du hast das noch nie gemacht, oder? Ich schon, da braucht man kein Studium dazu.
Per Hand, denn um einen Reißverschluß anständig mit der Maschine einzunähen, müßte man oft das ganze Kleidungsstück an der Stelle auftrennen, um überhaupt gut an die Stelle ranzukommen, und das kann nur ein geübter Schneider, denn man müßte das ganze hinterher auch wieder zuzunähen. Viel zu aufwendig. Mit der Hand geht das ziemlich schnell, egal ob Hose oder Anorak. Die Naht ist ja auf der "falschen" Seite versteckt, das sieht niemand, wenn sie krumm und schief ist, Hauptsache es hält.
 
Echt ärgerlich mit den Reißverschlüssen.

Ich habe eine schöne dicke Winterjacke von Zarah, und jetzt geht der Reißverschluss nicht mehr zu bzw. nur noch von oben, öffnet sich dann immer weiter. Kann man vergessen.
Ich habe keinen Kassenzettel mehr, werde trotzdem mal in eine Filiale damit gehen. Aber richtig blöd.
Wenn Du im Laden kein Glück hast:
Manchmal ist der bewegliche Schließteil, wenn er aus Metall ist, nur ein bißchen verbogen. Durch die ständige Benutzung öffnet er sich dann etwas zu weit, so daß er dann nicht mehr vernünftig schließt. Nimm eine Zange und drück - vorsichtig! - ein bißchen drauf, das hilft manchmal, aber der Spielraum den man zurückbiegen muß liegt bei maximal einem halben Millimeter, deshalb vorsichtig. Wenn Du zu stark drückst, ist er genauso kaputt.
 
Also immer wieder neu billig kaufen, mir wird schwindelig und Übel bei dem Gedanken der Biligwaren herstellung Weltweit und den Ausbeutungengen dahinter.
Nicht nur bei der Herstellung, auch bei der Entsorgung. Hab neulich einen Artikel über die Entsorgung unserer Billigklamotten gelesen. Ganz viel geht nach Afrika. Davon zu gebrauchen sind aber nur 10 % oder so. Was einen afrikanischen Professor, oder was immer der auch ist, zu folgender Aussage veranlasste: "Wir sind die Müllhalde Europas."
 
Ich glaube auch deswegen nicht an ein "System", weil kein Hersteller davon ausgehen kann, dass der Konsument gerade das Produkt nochmal kauft, was ihm schnell kaputt gegangen ist.
Wenn mir bei einer Marke der Reißverschluss nach nem halben Jahr kaputt geht, kaufe ich diese Marke nicht nochmal. Was hätte also der Hersteller von dem System?
Ich war mal bei einem Seminar für Versicherungsvertreter. Aussage: "Die Kunden wachsen ja nach."
Und es gibt eben Leute, die haben kein Geld für teure Sachen. Und wenn die billige Sache kaputt ist, haben sie immer noch kein Geld und kaufen deshalb wieder billig.
Und dann gibt es noch die, die sagen: "Wenn es schnell kaputt geht, ist es nicht schlimm, hat ja nur fünf Euro gekostet. Kaufe ich mir halt wieder neu."
 
Eine Müllhalde mit jede Menge Plastik (Kunstfasern). Ins arme Ausland sollte man generell nur Kleidungsstücke liefern, die aus abbaubarem organischem Material, Baumwolle, Wolle oder Leinen, gefertigt sind, denn dort gibt es oft keine geregelte Müllentsorgung, die mit Plastikbergen fertig wird. Selbst wenn verbrannt wird, sind das keine Müllverbrennungsanlagen mit tausend Filtern wie bei uns, dort geht das entstehende Dioxin und andere Gifte direkt in die Umwelt.
 
Und wenn die billige Sache kaputt ist, haben sie immer noch kein Geld und kaufen deshalb wieder billig.

Von der selben Firma??? Glaube ich nicht.
Ich hatte lange einen Braun Rasierer. Richtig zufrieden war ich nie. Er war teuer und die Scheerköpfe mussten mindestens einmal im Jahr ausgetauscht werden, weil die Klinge stumpf wurde. Die Teile kosteten satte 25 €.
Ich bin dann zufällig auf einen China Billigrasierer gestoßen. Der Rasierer kostete gerade mal 35 €. Das Ding habe ich jetzt seit Jahren, die Klingen sind immer noch wie neu. Der Rasierer ist leichter zu reinigen und total robust.
Wenn er nach kurzer Zeit kaputt wäre, hätte ich doch nie wieder von der Firma gekauft. Vielleicht hätte ich sogar nie wieder einen Rasierer aus China gekauft.
Gerade in Online Zeiten hat man doch eine riesen Auswahl und es rechnet sich doch nicht für Unternehmen absichtlich Schrott zu produzieren.
Wenn Dinge zu schnell kaputt gehen, dann weil sie zu billig produziert wurden, aber ich glaube nicht, dass sie mit Absicht zum kaputt gehen hergestellt werden.
 
Bei vielen Marken zahlt man alleine für den Namen einen höheren Preis. Oft zeichnen sich No Name Produkte deshalb auch viel besser aus.
 
Also ich habe ja zB immernoch meine alte Miele Waschmaschine. Die ist ungefähr so alt wie ich😁 und funktioniert immernoch einwandfrei. Manchmal wünschte ich mir sogar, sie würde mal den Geist aufgeben, weil es ja viel engerieeffizientere Modelle gibt, aber sie ist unzerstörbar und wäscht einwandfrei.
Und ich glaube, da kann eine neue Maschine einfach nicht mithalten: Etwas soooo haltbares kriegste heute nirgendwo mehr.
 
Ich hatte lange einen Braun Rasierer. Richtig zufrieden war ich nie. Er war teuer und die Scheerköpfe mussten mindestens einmal im Jahr ausgetauscht werden, weil die Klinge stumpf wurde. Die Teile kosteten satte 25 €.
Ich erinnere mich. Aus demselben Grund habe ich den Rasierer irgendwann an einen Laden verschenkt, der mit gebrauchten Rasierapparaten und deren Zubehör handelt.
Gerade in Online Zeiten hat man doch eine riesen Auswahl und es rechnet sich doch nicht für Unternehmen absichtlich Schrott zu produzieren.
Natürlich rechnet es sich. Was, wenn alle Hersteller sich absprechen, nur noch Schrott zu produzieren? Mach dich mal schlau über geplante Obsoleszenz.
Wenn Dinge zu schnell kaputt gehen, dann weil sie zu billig produziert wurden, aber ich glaube nicht, dass sie mit Absicht zum kaputt gehen hergestellt werden.
Doch. Mit voller Absicht. Da gab es Anfang des letzten Jahrhunderts mal so ein Glühlampen-Kartell.
Ich hab mal für meinen Junior ein ferngesteuertes Auto gekauft, ein total billiges. Die Lenkung hatte nur drei Stellungen: geradeaus, Vollausschlag nach links, Vollausschlag nach rechts.
Das Ganze war so konstruiert (und ist es wohl immer noch), dass der Elektromotor, der die Räder lenkt, bei Vollausschlag nicht etwa abgeschaltet wird, sondern mit aller Kraft weiter in die selbe Richtung arbeitet. Die Zahnräder der Lenkung waren aus Plastik und dementsprechend nach zwei Wochen schon defekt.
Wenn das keine Absicht war, was dann?
Das Auto hat 30 Euro gekostet. Oder sogar nur 25. Kalkül des Herstellers: Selbst wenn der Kunde DIESES Modell nicht nochmal kauft, hat er 20 Euro an dem Ding verdient.
Selbst wenn nicht die Absicht dahinter steckt, dass das Teil kaputt geht, so steckt aber doch die Absicht dahinter, es möglichst billig zu produzieren. Was dann eben zur Folge hat, dass es schnell kaputt geht.
Und wie ich schon sagte: Die Kunden wachsen nach. Jeder einzelne muss diese Erfahrung selbst machen.
Ach ja, man hört doch immer wieder die Klagen, dass Geräte ein paar Tage nach Ablauf der Garantie kaputt gehen. Also ist doch schon ganz offensichtlich, dass sie zum Kaputtgehen hergestellt werden. Wenn nicht neu gekauft wird, muss zumindest teuer repariert werden. Z.B. Laptops o.ä.
 

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