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Traurig wegen einem Leben ohne Liebe - übertreibe ich?

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Liest sich, als würdest du "falsch" suchen. Du brauchst eine schüchterne, unerfahrene Frau um die 30. Die findest du nicht auf tinder. Oder durch Anquatschen auf der Straße. Sondern im Chor oder der Kirchengemeinde oder in einer gemeinnützigen Organisation oderoderoder.
Denke stets daran, dass Ähnliches sich anzieht, Viele suchen nach dem berühmten Gegensatz, was nicht funktioniert.

Das sagst du. Ich habe nirgends geschrieben, ich brauche eine unerfahrene oder schüchterne Frau, um mich zu ihr hingezogen zu fühlen.

Dein Gedanke bezüglich Gemeinsamkeiten verstehe ich. Je mehr die eigengen Vorstellungen mit dem Gegenüber divergieren, umso schwerer gestaltet sich eine Beziehung. (Obschon ma festhalen muss: häufig suchen beide Parteien das Gegenteil vom eigenen Wesen. So gibt es nicht wenige Menschen, welche sich eher devot verhalten, aber bewusst nach einem dominanten Partner suchen.)

Ich habe deshalb stets über ein Setting (Arbeit, Verein, Meet-Ups), in welchem man auf relativ Gleichgesinnte trifft, probiert Frauen kennen zu lernen. Ich habe Tinder ausprobiert, weil - wenn man gematched wird - man dadurch relativ einfach Frauen kennen lernen kann. Viele Hindernisse (Schüchternheit, Zeitmangel, Glück, Zufall) im realen Leben fallen hier komplett weg. Meine Cousine litt zum Beispiel lange unter einer sozial Phobie und unter Komplexen. Sie fand sich hässlich, dumm und fett - obwohl sie dies nicht war. Ihr fiel es deshalb schwer sich gegenüber Männer zu öffnen. Sie sehnte sich aber stets nach einer romantischen Beziehung, weshalb sie sich gezwungen fühlte, andere Mittel als der normale Weg auszuprobieren. Sie lud deshalb Tinder runter. Innerhalb eines Jahres hatte sie einen Freund gefunden, mit dem sie heute liiert ist. Des weiteren hatte sie einige nette Dates. Das wo nach sie sich lange gesehnt hatte, ging danke dieser Art von Kennenlernen endlich in Erfüllung.
 
Es gibt natürlich nicht: "Genau das wirkt immer auf jede Frau anziehend"

Aber da ich eine Frau bin, mit doch etwas Lebenserfahrung und viel Austausch mit Freundinnen könnt ich so ein paar Grundsätze nennen:

Dabei geht es gar nicht um das Aussehen im eigentlichen Sinne... sondern viel mehr um das was man draus macht.
Frauen sehen z.b. ob sich jemand pflegt.
Kurze Fingernägel, guter, dezenter Duft, saubere Klamotten, überhaupt nen Haarschnitt ( gerade wenn schon ein paar lichte Stellen da sind etc.)
Bart gepflegt, Kleidung die vielleicht etwas die Vorteile rauskehrt.
Man sieht oft Männer mit zu kurzen Hosen, schlapper-Pulli von Oma, farblich unpassend...

Ich meine damit nicht das mega-styling... aber man kann mit ein paar Kniffen einiges raus holen.

Dazu kommt natürlich ein gutes Auftreten,
Höflich, respektvoll, großzügig, interessiert, auch mal nen Spaß verstehen.

Das ist oft alles schwierig wenn man zu eigenbrödlerisch lebt und wenig Gespür für´s Zwischenmenschliche hat.

Lebe für dich selber ein halbwegs aktives Leben...
Niemand möchte sich jemand ans Bein binden... den man dann beschäftigen soll, der wie eine Klette an einem hängt, der ständig wartet auf das nächste Treffen, der einem alles recht machen will.

Leichtigkeit und nicht so eine Dramatik bei jeder Unternehmung...

Es ist schwer mal kurz zu beschreiben... was "Frauen" mögen.... die sind nämlich eine Vielzahl von Individuen.
Deshalb kann man eigentlich gar nicht sooo viel falsch machen... aber man muß was "machen" ;-)

Hallo Miasma!

Danke für deine ausführliche Antwort. Das weiss ich natürlich. Aber bei einer deart grossen Gruppe von Menschen (Frauen) bestehen selbstverständlich Tendenzen. Wenn du jede Frau auf der Welt fragtest, was sie an ihrem Freund/Partner attraktiv findet, dann gäbe es bestimmt einige Attribute, die mehr gennant werden als andere. Deshalb die Frage 😉

Und trotz aller Individualität identifzieren sich Frauen teilweise enorm stark mit Menschen, die "nur" diese kleine Banalität teilen. Es gibt Frauen-Magazine, Frauenpower, exklusive Räume für Frauen. Aber das ist dann ein anderes Thema...

Ich danke die für die ausführliche Antwort!
 
Das stimmt. ICH behaupte, dass du eine solche benötigst, da Beziehung am besten klappt, wenn man sich ähnelt.

Bezüglich den Werten stimme ich dir voll zu. Ein dicklicher rantziger Metzger sehnt sich wohl weniger nach einer Peta-Aktivistien.

Ich wollte ledieglich klar stellen, die zwei erwähnten Attribute (Schüchternheit/Unerfahrenheit) setze ich nicht für eine Beziehung voraus. Ich kenne auch viele Paare, die sich bezüglich diesen Punkten unterschieden, aber trotzdem eine harmonische Parnterschaft führen.
 
Sicher, ich denke, das ginge fast jedem so, außer Aromantikern.

Ja, s. Antwort oben, außer Asexuellen.

Ja.

Ja, solange daraus keine falschen Schlüsse gezogen werden und Du beginnst negativ über Frauen zu denken.

Hier ist Dein Ansatzpunkt - dafür muss es ja Gründe geben.
Welchen Typ Frau kontaktierst Du, welcher Typ bist Du?
Machst Du optisch das Beste aus Dir? Das ist nunmal der erste Eindruck, den Dein Gegenüber von Dir hat.

Haltung, Augenkontakt, Mimik, Gestik, Bewegungsabläufe, das alles ergibt in Kombi mit Haarschnitt, Kleidungsstil, ein Gesamtbild, das ansprechend wirken muss, wenn es Türen öffnen soll.

Bei Onlinekontakten:
Äußeres verbessern, gute Fotos, die Dich zeigen, wie Du bist, z. B. aktiv draußen, beim Hobby, im Anzug, wenn Du so gekleidet bist, in Jeans, wenn das zu Dir passt, ...

Was und wie schreibst Du?
Langweilig, phantasielos, unpersönlich, gehst nicht auf das Profil ein, fragst nicht nach, klagend, jammernd, negativ, humorlos...?
Irgendwo hakt es deutlich, wenn Dich niemand daten will.
Liegt Dir schreiben nicht, kommst Du im Gespräch besser rüber?
Dann sage das ehrlich, aber versuche auch zu üben, wenn Singlebörsen Dein Kontaktweg sind. Dafür kannst Du irgendwelche Chatrooms nutzen.

Ich hasse keine Frauen. Im Gegenteil. Diese unfreiwillige Keuschheit hat mit gezeigt, wie stark ich mich nach einer Frau sehne.

Da ich unter einer Feinstauballergie leide, besitze ich ein gesundes Hygienebedürfnis. Saubere Fingernägel, tägliches Duschen und andere Banalitäten sind für mich selbstverständlich.

Ich kleide mich gerne bodenständig elegant. Ich trage meistens saubere Sneakers, eine Jeans und ein weisses T-Shirt. An manchen Tagen trage ich dazu eine filigrane Uhr - nichts Pompöses. Im Sommer trage ich gerne Mal ein Hemd. Aber alles in allem bin ich Fan vom "Understatment".

Ich trage einen relativ kurzen Fade, da mein Haar sich eher nicht eignet, es wachsen zu lassen. Meinen Bart schneide ich alle vier bis fünf Tage. Ich habe eher einen ruhigen, beherrschten und gefasten Charakter. Entsprechend gehe ich eher gelassen und habe eine dezente Mimik.

Nein. Ich schreibe niemanden klagend, langweilig, unpersönlich an. Viel mehr habe ich das Gefühl, das weibliche Gegenüber verhält sich derart. Zum Beispiel kommen nie Gegenfragen.
 
Wenn Frau niemand findet, liegt es aber daran, dass sie die Messlatte ganz hoch anlegt und unrealistische Vorstellungen hat

Der Mann hingegen Daten schon so nach unten und findet trotzdem keinen.

Ich verstehe, was du meinst.

Es wird chronisch geleugnet, aber stimmt in sich.

Gewisse Individuen haben es erheblich leichter Kontakt dieser Natur herzustellen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das jene Indviduen in beiden Geschlechtern vertreten sind. Entsprechend missfällt das Mantra: "Frauen oder Männer hätten es so viel einfacher...".
 
Es hat keiner der beiden Geschlechter einfacher oder nicht.
So sehe ich das.

Das ohehin nicht.

Gewisse Individuen haben es aber erheblich schwerer als andere. Um ein Beispiel zu nennen: wenn du unter einer sozial Phobie leidest, wirst du es zwangsweise schwerer haben, Kontakt dieser Natur herzustellen. Oder wenn du zum Beispiel ein entstelltes Gesicht hast.
 
Das ohehin nicht.

Gewisse Individuen haben es aber erheblich schwerer als andere. Um ein Beispiel zu nennen: wenn du unter einer sozial Phobie leidest, wirst du es zwangsweise schwerer haben, Kontakt dieser Natur herzustellen. Oder wenn du zum Beispiel ein entstelltes Gesicht hast.
Ja, das ist so.
Aber das kann man durch den persönlichen Charakter wieder wett machen.
 
Ja, das ist so.
Aber das kann man durch den persönlichen Charakter wieder wett machen.

Das ist ja der Punkt.

Je mehr Attribute du besitzt, die auf dein begehrtes Geschlecht potenziel attraktiv wirken, um so leichter stellst du Kontakt dieser Natur her - Je weniger, umso schwerer. Wenn du in einem Attribut ein derartiges Defizit (wie in meinem Beispiel beschrieben) aufweist, dann hast du es zwangsweise schwerer. Diese Ungleichheit schliesst natürlich nicht aus, dass man Kontakt dieser Natur herstellen kann - es gestaltet sich einfach erheblich schwieriger.

Das gilt für sämtliche Lebensbereiche. Je mehr "Dinge" du besitzt, die das, was du dir wünschst fördern, umso einfacher wirst du es haben. Sport: Als kleiner Mann oder Frau wirst du es erheblich schwieriger haben, Basketball-Profi zu werden. Es ist nicht unmöglich - aber erheblich schwieriger.

Aber ich denke, du weisst, was ich meine 🙂

Deinem Optimismus teile ich aber. Sich auf jenen Ungleichheiten auszuruhen, macht alles zwangsweise schlimmer. Je länger man das Eisen heiss liegen lässt, umso schwerer wird es zu bearbeiten. Ich wünschte mir ledieglich manchmal mehr Anerkenung für die Armut in jenem Lebensbereich, der einige Menschen betrifft.
 
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