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Gelöscht 121386
Gast
Liest sich, als würdest du "falsch" suchen. Du brauchst eine schüchterne, unerfahrene Frau um die 30. Die findest du nicht auf tinder. Oder durch Anquatschen auf der Straße. Sondern im Chor oder der Kirchengemeinde oder in einer gemeinnützigen Organisation oderoderoder.
Denke stets daran, dass Ähnliches sich anzieht, Viele suchen nach dem berühmten Gegensatz, was nicht funktioniert.
Das sagst du. Ich habe nirgends geschrieben, ich brauche eine unerfahrene oder schüchterne Frau, um mich zu ihr hingezogen zu fühlen.
Dein Gedanke bezüglich Gemeinsamkeiten verstehe ich. Je mehr die eigengen Vorstellungen mit dem Gegenüber divergieren, umso schwerer gestaltet sich eine Beziehung. (Obschon ma festhalen muss: häufig suchen beide Parteien das Gegenteil vom eigenen Wesen. So gibt es nicht wenige Menschen, welche sich eher devot verhalten, aber bewusst nach einem dominanten Partner suchen.)
Ich habe deshalb stets über ein Setting (Arbeit, Verein, Meet-Ups), in welchem man auf relativ Gleichgesinnte trifft, probiert Frauen kennen zu lernen. Ich habe Tinder ausprobiert, weil - wenn man gematched wird - man dadurch relativ einfach Frauen kennen lernen kann. Viele Hindernisse (Schüchternheit, Zeitmangel, Glück, Zufall) im realen Leben fallen hier komplett weg. Meine Cousine litt zum Beispiel lange unter einer sozial Phobie und unter Komplexen. Sie fand sich hässlich, dumm und fett - obwohl sie dies nicht war. Ihr fiel es deshalb schwer sich gegenüber Männer zu öffnen. Sie sehnte sich aber stets nach einer romantischen Beziehung, weshalb sie sich gezwungen fühlte, andere Mittel als der normale Weg auszuprobieren. Sie lud deshalb Tinder runter. Innerhalb eines Jahres hatte sie einen Freund gefunden, mit dem sie heute liiert ist. Des weiteren hatte sie einige nette Dates. Das wo nach sie sich lange gesehnt hatte, ging danke dieser Art von Kennenlernen endlich in Erfüllung.