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Fragwürdiger Umgang mit Katze

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Gast
Eine Bekannte von mir hat sich vor ein paar Wochen eine Katze zugelegt. Die Katze war im Zeitpunkt der "Adoption" acht Wochen alt (m.E. etwas jung) und müsste demnach heute ca. 3,5 Monate alt sein. Es ist eine Einzelkatze. Komplett stubenrein ist sie meines Wissens bis heute nicht.

Die Bekannte lebt allein und arbeitet im Schichtdienst (abwechselnd früh, spät, nachts). Die Katze ist dementsprechend durchaus mal 12 Stunden am Stück alleine und läuft dann laut Mitbewohnern des Hauses gerne mal schreiend durch die Wohnung. Feste Fütterungszeiten bzw. ein geregelter Tagesablauf sind aufgrund des Schichtdienstes auch nicht drin. Wie sich die Bekannte mal eine Fahrt in den Urlaub oder ähnliches vorstellt, frage ich lieber erst gar nicht.

Die Katze ist aufgrund der Lage des Hauses an einer vielbefahrenen Hauptstraße eine reine Wohnungskatze. Meine Bekannte plant wohl, die Katze gelegentlich an der Leine auszuführen (was in meinen Augen albern ist und wohl in erster Linie Stress für das Tier bedeutet, aber was weiß ich schon).

Jetzt plant die Bekannte ernsthaft, die Katze mit auf eine Weihnachtsfeier zu Freunden zu nehmen. Katze (womöglich nicht stubenrein) in fremder Umgebung, umgeben von jeder Menge fremden Leuten in Feierlaune. Tolle Idee! Und um sie mental schon mal vorzubereiten, hat sie sie heute mit auf die Arbeit genommen (wiederum in eine andere fremde Wohnung und zu anderen fremden Leuten, sie ist häusliche Intensivpflegerin).

Ob wenigstens ein geeigneter Transportbehälter vorhanden ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich hoffe ja, aber notfalls trägt sie sie dann schätzungsweise in ihrer Jackentasche durch die Gegend oder wie auch immer.

Übertreibe ich oder sieht ein verantwortungsvoller Umgang mit einer Katze irgendwie anders aus?
 
Viele Leute schaffen sich ein Tier an, ohne sich wirklich Gedanken zu machen, was das Tier braucht.
Die Bekannte hat jedenfalls nicht den leisesten Schimmer was die Katze braucht, wenn sie sich nicht informiert oder zeitig das Tier weitergibt, befürchte ich, dass die Katze total verwildert in einem Karton irgendwo ausgesetzt wird...
 
Hallo,

ich seh das auch wie du. Das mit den unterschiedlichen Umgebungen und zusätzlich auch noch viele fremde Menschen, das ist wahrscheinlich ein enormer Stress für die Katze. Zudem ist die Katze ja auch nicht richtig stubenrein. Hat das vielleicht auch damit was zu tun, dass die Katze so oft allein ist und ihr etwas fehlt?

Die Katze läuft schreiend durch die Wohnung... und ist auch noch 12 Stunden allein. Das ist schon eine lange Zeit. Vielleicht sollte sie sich eine zweite Katze zulegen, damit sie nicht so allein ist und einen Spielkameraden hat? Die beiden Katzen sollten sich aber wirklich gut verstehen.

LG

Sonnenblume
 
Eine Bekannte von mir hat sich vor ein paar Wochen eine Katze zugelegt. Die Katze war im Zeitpunkt der "Adoption" acht Wochen alt (m.E. etwas jung) und müsste demnach heute ca. 3,5 Monate alt sein. Es ist eine Einzelkatze. Komplett stubenrein ist sie meines Wissens bis heute nicht.
In dem Alter sollte sie definitiv schon stubenrein sein. Acht Wochen ist auch zu jung. Kitten sollten mindestens 12 Wochen bei der Mutter bleiben.

Die Bekannte lebt allein und arbeitet im Schichtdienst (abwechselnd früh, spät, nachts). Die Katze ist dementsprechend durchaus mal 12 Stunden am Stück alleine und läuft dann laut Mitbewohnern des Hauses gerne mal schreiend durch die Wohnung. Feste Fütterungszeiten bzw. ein geregelter Tagesablauf sind aufgrund des Schichtdienstes auch nicht drin. Wie sich die Bekannte mal eine Fahrt in den Urlaub oder ähnliches vorstellt, frage ich lieber erst gar nicht.
Einen geregelten Tagesablauf braucht eine Katze nicht unbedingt, aber sie muss immer Zugang zu frischem Wasser haben und sollte regelmässig gefüttert und beschäftigt werden. Wenn sie dauernd miauend durch die Wohnung läuft, fühlt sie sich entweder allein oder langweilt sich. Wenn sie so lange allein sein muss, wäre ein Katzenkumpel angebracht.

Die Katze ist aufgrund der Lage des Hauses an einer vielbefahrenen Hauptstraße eine reine Wohnungskatze. Meine Bekannte plant wohl, die Katze gelegentlich an der Leine auszuführen (was in meinen Augen albern ist und wohl in erster Linie Stress für das Tier bedeutet, aber was weiß ich schon).
Das kann man Katzen durchaus beibringen und kann für Katzen durchaus eine tolle Abwechslung sein. Die früheren Katzen meiner Lebensgefährtin kannten es alle, an der Leine spazieren zu gehen. Ihre aktuelle Katze hat aber Angst vor der Welt draussen und weigert sich, auch nur einen Schritt vor die Haustür zu gehen (genau wie mein Kater).

Jetzt plant die Bekannte ernsthaft, die Katze mit auf eine Weihnachtsfeier zu Freunden zu nehmen. Katze (womöglich nicht stubenrein) in fremder Umgebung, umgeben von jeder Menge fremden Leuten in Feierlaune. Tolle Idee! Und um sie mental schon mal vorzubereiten, hat sie sie heute mit auf die Arbeit genommen (wiederum in eine andere fremde Wohnung und zu anderen fremden Leuten, sie ist häusliche Intensivpflegerin).
Meinen Kater nehme ich regelmässig mit zu meiner Lebensgefährtin und sie nimmt ihre Katze auch mit zu mir. Unsere Katzen finden das toll. Allerdings sind beide Umgebungen eher ruhig und die Katzen kennen und mögen sich natürlich auch. Beide freuen sich, wenn man mit der Transportbox um die Ecke kommt und gehen sofort hinein.

Ob wenigstens ein geeigneter Transportbehälter vorhanden ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich hoffe ja, aber notfalls trägt sie sie dann schätzungsweise in ihrer Jackentasche durch die Gegend oder wie auch immer.
Eine vernünftige und ausreichemd grosse Transportbox sollte schon vorhanden sein. Zum einen, weil die Katze sonst viel zu schnell entwischen könnte und zum Anderen kann die Box ihr in der anderen Umgebung als sicherer Rückzugsort dienen.

Übertreibe ich oder sieht ein verantwortungsvoller Umgang mit einer Katze irgendwie anders aus?
Du machst dir halt nur Sorgen und fragst nach. Das finde ich sehr vernünftig. Letzten Endes kommt es aber immer sehr auf die einzelne Katze an. Die eine Katze ist da völlig relaxt und stört sich an sowas nicht, während die andere völlig verstört reagiert. Das muss man lamgsam und vorsichtig ausprobieren. Und wenn die Katze signalisiert, dass sie das nicht mag, sollte man es auch lieber sein lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da wurde also ein Katzenbaby zu früh von der Mutter weggenommen und es wird nun - Arbeit, Schlaf, Erledigungen/Freizeit außer Haus - überwiegend sich selbst überlassen.
Dass das Tier nicht völlig stubenrein ist, kann ein Stressanzeichen sein, eine sich entwickelnde Verhaltensstörung.
Unter den gegebenen Umständen nicht verwunderlich.

Einzelhaltung von Katzen fand man früher mal in Ordnung, als man noch weniger über Katzen wusste und von der falschen Voraussetzung ausging, sie seien Einzelgänger.
Davon ist man längst abgekommen und gerade ein Katzenbaby würde niemand mit Tierliebe und -verstand ohne einen Artgenossen ähnlichen Alters halten.

Noch kann man vielleicht einiges geraderücken und die Katze bleibt nicht dauerhaft unsauber. Sie sollte besser in kundige Hände abgegeben werden.
Bleibt sie unsauber, wird mal wieder passieren, was nicht selten ist: Mensch verliert den Spaß am "selbstversauten lebendigen Spielzeug", setzt es aus oder gibt es ins Tierheim.
Aufgrund der Unsauberkeit ist es aussichtslos, ein Zuhause zu finden und das Tier muss sein Leben in Tierheim oder als Streuner verbringen.
 
Davon ist man längst abgekommen und gerade ein Katzenbaby würde niemand mit Tierliebe und -verstand ohne einen Artgenossen ähnlichen Alters halten.

Noch kann man vielleicht einiges geraderücken und die Katze bleibt nicht dauerhaft unsauber. Sie sollte besser in kundige Hände abgegeben werden.
Das hab ich auch gedacht. Bei einem Hundewelpen ist jedem klar, dass man den nicht 12 Stunden allein lassen kann, bei einer Baby-Katze soll es egal sein? Furchtbar.
 
Ich bin mit Katzen aufgewachsen und habe selbst mehrere Katzen.

Die Kleine langweilt sich zuhause und auch Katzen mögen einen gewissen Tagesablauf. Es kommt immer auf das Tier an.
Das gibt ihnen Sicherheit und Geborgenheit.

Gerade Kitten, vor allem wenn sie viel zu früh von der Mutter weg gekommen ist, brauchen menschliche Nähe, Liebe und Spiel und Kuscheleinheiten. Was jede Katze gerne hat und braucht.
Eine Katze ist kein Stofftier welches überall mit hin geschleppt werden sollte, genauso geht eine ständige Abwesenheit des Besitzers auch nicht. Vor allem dann nicht wenn kein Spielgefährte vorhanden ist.

Bevor man sich ein Haustier anschafft, sollte man sich über die Bedürfnisse informieren und erst dann entscheiden ob man dem Tier gerecht werden kann. Alles andere ist verantwortungslos.
Das Kitten sollte in dem Alter eigentlich schon Stubenrein sein. Daher kann es sich entweder um Stress, fehlende Sozialisierung oder sogar auch um ein gesundheitliches Problem handeln, welches dringend abgeklärt werden muss. Das Urinieren sollte als Hilferuf verstanden werden. In diesem Alter ist eine Katze noch nicht geschlechtsreif.
Im späteren Alter (variiert je nach Rasse) kann auch das sogenannte Harnmarkieren auftreten wenn die Katze/Kater nicht kastriert werden.

Man geht mit seinem Haustier eine Beziehung (Freundschaft) ein, die, wie bei Katzen, mit unter locker 15 - 20 Jahre andauern wird. Es gibt Katzen die werden älter als 20 Jahre.
Eine Katze ist ein Freund fürs Leben (wie bei anderen Haustieren natürlich auch)


Um deine Frage zu beantworten: Nein, du übertreibst es nicht und ich finde es gut, dass du das ganze Kritisch betrachtest.

Ich würde mit der Person reden und ihr dringend raten sich Informationen über die Katzenhaltung einzuholen und die Katze zügig einen Tierarzt vorzustellen. Je nachdem woher das Tier stammt kann es auch krank sein und bedarf einer medizinischen Behandlung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe nicht weshalb du dich so sehr in die Angelegenheit reinsteigerst die nicht deine Baustelle ist.

Ob sie sich Gedanken gemacht hat bevor sie sich die Katze geholt hat oder nicht ist nicht dein Problem.
Sie wird schon merken über was sie früher hätte nachdenken müssen. Ob sie stubenrein ist und was passiert wenn sie ihre Katze zu Bekannten mitnimmt, ist nicht dein Problem.

Mutmaßungen sind keine Fakten. Also ob sie den richtige Transportbehälter hat oder nicht, ob die Katze deiner Meinung nach zu jung war, ihre Wohnung aufgrund der Hauptstraße geeignet ist oder was du dir bezüglich ihrer Schichtarbeit zusammenreimst, ist nicht deine Baustelle. Ebenso ob du es lächerlich findest wenn sie die Katze an der Leine führt

Solange sie das dir nicht quält, lass sie selbst ihre Erfahrungen sammeln. Sie wird schon irgendwann verstehen das die Katze solange in die Wohnung macht, solange sie nicht dafür sorgt das Katzenklo regelmäßig sauber zu halten.

Und wenn du der Meinung bist das du es nicht dabei belassen kannst dann rede mit der Person darüber und erkläre ihr welche Probleme du mit ihrem Umgang hast und was sie anders machen sollte. Oder du schenkst ihr einen Ratgeber über Katzenhaltung.

Ansonsten, kümmere dich um dein Leben.
 
Neben all dem, was Ihr aufzählt, finde ich es aber wirklich am Gravierendsten, wieso sie auf die Idee kommt, sie könnte die Katze in der Gegend rumschleppen und überall hin nehmen. Da müsste man schon ein ausgesprochenes Gemütstier haben, das das toleriert.

Alle Katzen, die ich je hatte, waren durch jeglichen Ortswechsel und vor allem den Transport dorthin, extrem gestresst. Mein letzter Kater hat mir regelmäßig in die Box gekackt, wenn es zum Tierarzt ging.
 
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