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Ist es nicht besser ein Eigenheim zu haben

Ach ja, als Frau wird alles noch schwieriger, weil man ja meistens eh in schlechter bezahlten Jobs arbeitet.
Daher wäre ich z.B. viel mehr unter Druck, wenn mein Partner wie bei meinem Vater und meiner Mutter ausfällt. Ich könnte niemals sein Gehalt kompensieren und dadurch wäre die Schuldenfalle vorprogrammiert.

Ein sicheres Modell würde ich nur in folgendem sehen: Haus mit mehreren Etagen kaufen und in einer wohnen die Eltern. Wenn dann mal einer übrig ist, hat man immer noch jemanden, muss nicht verkaufen und der Kredit steht auch nicht auf wackligen Beinen. Ob man das dann will ist nochmal eine andere Sache.
 
Ja, das ist endlich mal etwas das ich ebenfalls umgekehrt sehe und es super finde das genau das günstiger ist, was mir besser gefällt. Nämlich das Landleben. Haus mit großem Garten, Feldrandlage. Ruhe. Sehe keine Nachbarn wenn ich mich auf dem Grundstück bewege. Also genau das was andere anscheinend totlangweilig finden.
Ich komme abends nach Hause und will einfach nur daheim sein. Das wäre ja auch in der Stadt nicht anders. Oder wer geht jeden Abend aus? Dann würde man ja neben der Tatsache das das wohnen dort schon teurer an sich ist, noch zusätzlich Geld ausgeben fürs weg gehen. Unlogisch. Um das zu kompensieren dürften die Getränke dann nichts kosten. ^^ Und dann noch Krach von Nachbarn und Verkehrslärm? Das gruselt mich.

Geschäfte des täglichen Bedarfs, befinden sich auch in meiner Ortschaft und wenn nicht wäre das ja auch kein Thema. Ich fahre 20 Minuten zur Arbeit und fahre an allen möglichen Geschäften vorbei. Dann verbindet man das eben miteinander.
Und dann muss man mal vergleichen welche Menschen ländlich wohnen und welches "Gesin..." in jeder Stadt mittlerweile wohnt. Never, ever.
Ich kann bei uns das Auto unverschlossen lassen und den Haustürschlüssel außen im Schloß vergessen. Ist kein Thema. In der Stadt käme ein Komiker vorbei und bricht ihn dir halt einfach mal ab...weil man es kann.

Um das hier nochmal aufzugreifen: Landleben ist nur so lange schön, wie du mobil bist. Und Großstadt kaum finanzierbar.
Wenn du dann mit 60 den ersten Bandscheibenvorfall hast oder wegen Krankheit nicht mehr fahren kannst, wird das Landleben plötzlich nicht mehr so schön.
Da bringt dir dann auch nichts, dass du nur einmal in der Woche den Nachbarn siehst, wenn der Kühlschrank leer ist und du dringend zum Arzt musst,
Wie gesagt verschiebt sich vieles, wenn man älter wird.
 
Na, ja ganz so einfach wie du sagst ist es nicht, denn die Preise steigen und einen Kredit kann man auch nicht ohne weiteres bekommen.
Und wenn ich mir mein Umfeld so ansehe, finanziert da kaum einer was selbst oder zahlt dann ab. Die, die eins haben bekommen mächtig Starthilfe von Mama und Papa oder der Oma.
Wenn ich ehemalige Schulfreunde so ansehe, die nach Klasse 10 abgegangen sind, ist da keiner dabei, der nicht von seinen Eltern unterstützt wurde.
Das verschleiert es.

Und die, die nicht erben oder gesponsert werden und aus der Mittelschicht kommen, für die ist es kaum finanzierbar und extrem risikoreich. Es ist so schon alles schweineteuer geworden. Mittlerweile bekommt man beim Gang zum Bäcker oder der Tankstelle fast Tränen in die Augen. Krankheit, Tod, steigende Preise, Arbeitslosigkeit oder Scheidung mal nicht einkalkuliert.
Und man muss eben auf vieles verzichten. Ob das auf Dauer so Spaß macht, stelle ich mal sehr stark in Frage.
Wenn man Kinder hat wird es noch knapper Ich habe eine Stieftochter. Ich würde nicht wollen, dass ich dem Kind ständig dieses oder jenes nicht kaufen kann, weil wir ja bauen und mir die Klassenfahrt Schweißperlen auf die Stirn bringt, weil zeitgleich die Waschmaschine kaputt ist.
Das ist alles ganz schön, aber Sachen gehen auch mal kaputt.
Ich glaube, dass so ein Haus auch eine Beziehung kaputt machen kann.
Du arbeitest dann eben für das Haus und nichts anderes. Das muss man echt wollen.

Die heutige Generation erbt mehr als noch ihre Eltern oder Großeltern (weil immer weniger Kinder pro Eltern geboren wurden). Deswegen erweckt dies den Eindruck, dass Eltern bzw. Erbe DIE große Geldquelle ist ohne die kein Eigentum möglich sei.
Das ist teilweise richtig. Immobilien sind in den letzten Jahrzehnten überproportional teurer geworden. Das Realeinkommen ist im Verhältnis zum täglichen Lebensunterhalt nicht geringer als früher, aber es wird schwerer alleine mit dem Einkommen eine Immobilie zu finanzieren.

Was wiederum meine ständige These bekräftigt: Immobilien (relativ zu allem anderen) sind zu teuer.

Das heißt nicht, dass man nicht kaufen sollte und die Preise fallen müssen. Es bedeutet aber, dass die Preisentwicklung der letzten 20 Jahren vermutlich nicht dauerhaft weiter gehen kann.

Was deine Stieftochter angeht, glaube ich nicht, dass es für die meisten Immobilienkäufer besser aussieht. Für viele hat früher schon und auch heute Immobilienbesitz bedeutet, auf vieles andere verzichten zu müssen. Meine Großeltern erzählten mir immer Geschichten, wie sie auf einen "neuen Sack Zement gespart haben" bevor sie weiter bauen konnte.

Wenn es leicht wäre, ein Haus zu haben und man auf nichts verzichten müsste, dann hätten die meisten eben auch ein Haus....
 
Die heutige Generation erbt mehr als noch ihre Eltern oder Großeltern (weil immer weniger Kinder pro Eltern geboren wurden). Deswegen erweckt dies den Eindruck, dass Eltern bzw. Erbe DIE große Geldquelle ist ohne die kein Eigentum möglich sei.
Das ist teilweise richtig. Immobilien sind in den letzten Jahrzehnten überproportional teurer geworden. Das Realeinkommen ist im Verhältnis zum täglichen Lebensunterhalt nicht geringer als früher, aber es wird schwerer alleine mit dem Einkommen eine Immobilie zu finanzieren.

Was wiederum meine ständige These bekräftigt: Immobilien (relativ zu allem anderen) sind zu teuer.

Das heißt nicht, dass man nicht kaufen sollte und die Preise fallen müssen. Es bedeutet aber, dass die Preisentwicklung der letzten 20 Jahren vermutlich nicht dauerhaft weiter gehen kann.

Was deine Stieftochter angeht, glaube ich nicht, dass es für die meisten Immobilienkäufer besser aussieht. Für viele hat früher schon und auch heute Immobilienbesitz bedeutet, auf vieles andere verzichten zu müssen. Meine Großeltern erzählten mir immer Geschichten, wie sie auf einen "neuen Sack Zement gespart haben" bevor sie weiter bauen konnte.

Wenn es leicht wäre, ein Haus zu haben und man auf nichts verzichten müsste, dann hätten die meisten eben auch ein Haus....

Stimme dir da in allem zu.
Ich war so ein Kind, was dann immer gesagt bekam: Können wir nicht kaufen, wir haben das Haus.
Da können wir nicht in den Urlaub hin. Wir zahlen ja das Haus ab. Zeltet im Garten und wir machen Urlaub auf Balkonien.

Wie gesagt, ob es als Kind besser ist so aufzuwachsen, darüber kann man streiten.
Ich sag mal so, wenn man zu zweit Arbeit hat und jeder Minimum 2000 netto nach Hause bringt, könnte es schon klappen. Allerdings sollte man dann keine Kinder haben und wie du oder jemand anders schrieb, ist das Haus dann eben das wofür alles drauf geht.
Also Urlaub wirklich nur noch am Baggersee nebenan und Essen gehen ist Luxus.
Heißt, man arbeitet nur noch für das Haus und das muss man mental und körperlich eben auch aushalten.
Ohne dass die Beziehung daran zerbricht und man muss trotzdem nachts schlafen können, ohne ständig zu grübeln was wäre wenn, was ist, wenn dieses oder jenes eintritt?
 
Stimme dir da in allem zu.
Ich war so ein Kind, was dann immer gesagt bekam: Können wir nicht kaufen, wir haben das Haus.
Da können wir nicht in den Urlaub hin. Wir zahlen ja das Haus ab. Zeltet im Garten und wir machen Urlaub auf Balkonien.
Wie gesagt, ob es als Kind besser ist so aufzuwachsen, darüber kann man streiten.
Ich sag mal so, wenn man zu zweit Arbeit hat und jeder Minimum 2000 netto nach Hause bringt, könnte es schon klappen. Allerdings sollte man dann keine Kinder haben und wie du oder jemand anders schrieb, ist das Haus dann eben das wofür alles drauf geht.
Also Urlaub wirklich nur noch am Baggersee nebenan und Essen gehen ist Luxus.
Heißt, man arbeitet nur noch für das Haus und das muss man mental und körperlich eben auch aushalten.
Ohne dass die Beziehung daran zerbricht und man muss trotzdem nachts schlafen können, ohne ständig zu grübeln was wäre wenn, was ist, wenn dieses oder jenes eintritt?

Mir ging es da ähnlich, ich bin auch sehr bescheiden aufgewachsen. Bei mir war es aber kein Mangel an Geld sondern einfach Sparsamkeit. Besagtes Haus war von meinen Großeltern erbaut worden, Stein für Stein ohne Fremdfinanzierung. Auch danach hätte es NIE etwas auf Kredit gegeben. Und selbst an Urlaub, dachte man frühstens wenn der Kontostand fünfstellig war. Selbst dann ging es aber nur noch Holland.

Meine Großeltern wollten "ruhig schlafen" können. Deswegen haben unter ihren Verhältnissen gelebt und nie Kredite aufgenommen. Natürlich will das heute kaum jemand.

Aber es ist eine Frage der Gewohnheit. Als Kind habe ich nie etwas vermisst. Urlaub in Holland oder auf Balkonien war schön. Gefühlt 90% meiner Kindheit habe ich mit zwei Lego Kisten verbracht und draußen mit Freunden gespielt.

Zurück zum Thema: Ich denke jeder sollte innerhalb seiner Lebensverhältnisse leben. Ein großes Haus, für welches man kaum Eigenkapital hat und welches man 30 Jahre abzahlt, ist vermutlich über den Lebensverhältnissen.
Aber ich kenne Leute, die das dickste Auto fahren und bei Aldi einkaufen um zu sparen. Für viele steht der Status Eigenheim und Auto über allem.
 
Ach ja, als Frau wird alles noch schwieriger, weil man ja meistens eh in schlechter bezahlten Jobs arbeitet.

Das ist aber kein Naturgesetz, sondern frau kann etwas dagegen tun, indem sie eine gute Ausbildung hat. Dann kann sie auch einen gut bezahlten Job haben.

Zu den anderen Beiträgen - meine Eltern haben ein großes Haus und Garten und haben es nie bereut. Nachdem mein Bruder und ich ausgezogen waren, wurden manche Räume umfunktioniert.
Ich musste auch eigentlich keinen Mangel leiden, meine Eltern haben zwar an einigen Dingen gespart, aber das uns nicht spüren lassen. Selbst hatten sie fast gar keine Ersparnisse, als sie das Haus gebaut haben.
Ein wichtiger Unterschied zur „heutigen Zeit“ war aber, dass berufliche Mobilität und Flexibilität nicht so gefordert war wie heute, und Arbeitsplätze irgendwie sicherer waren als jetzt.

Wie ich schon oben geschrieben hatte, wundere ich mich auch, wie viele Leute es zu geben scheint, die sich Häuser jenseits der 800 Teur leisten können… Aber die Banken scheinen recht freigiebig zu sein, denn im Zweifelsfall wird eben das Haus wieder verkauft. Hier in der Gegend sind hin und wieder recht junge Reihenhäuser zu kaufen, wo vermutlich jemand die Raten nicht zahlen konnte , die Ehe nicht hielt etc…
 
Das ist aber kein Naturgesetz, sondern frau kann etwas dagegen tun, indem sie eine gute Ausbildung hat. Dann kann sie auch einen gut bezahlten Job haben.

Zu den anderen Beiträgen - meine Eltern haben ein großes Haus und Garten und haben es nie bereut. Nachdem mein Bruder und ich ausgezogen waren, wurden manche Räume umfunktioniert.
Ich musste auch eigentlich keinen Mangel leiden, meine Eltern haben zwar an einigen Dingen gespart, aber das uns nicht spüren lassen. Selbst hatten sie fast gar keine Ersparnisse, als sie das Haus gebaut haben.
Ein wichtiger Unterschied zur „heutigen Zeit“ war aber, dass berufliche Mobilität und Flexibilität nicht so gefordert war wie heute, und Arbeitsplätze irgendwie sicherer waren als jetzt.

Wie ich schon oben geschrieben hatte, wundere ich mich auch, wie viele Leute es zu geben scheint, die sich Häuser jenseits der 800 Teur leisten können… Aber die Banken scheinen recht freigiebig zu sein, denn im Zweifelsfall wird eben das Haus wieder verkauft. Hier in der Gegend sind hin und wieder recht junge Reihenhäuser zu kaufen, wo vermutlich jemand die Raten nicht zahlen konnte , die Ehe nicht hielt etc…

Das sollte so sein, ist es aber selten. Schau dir mal die Frauen an, die bis in die Führungsetage kommen oder in höheren Positionen arbeiten. Die Anzahl ist überschaubar.
Die meisten Frauen machen eher care Arbeit. Altenpflege, Erzieherin, Krankenschwester. Zu studieren kostet auch einen Haufen Geld und nicht jeder bekommt Bafög, kann sich ein Studium leisten. Frauen landen auch wegen der Kindererziehung eher nicht von den Dienstjahren auf der Ebene der Männer. Oft sind ihre Stellen befristet.

Ein wesentlicher Unterschied war auch, dass man sich selbst in der Arbeiterschicht noch das Haus erarbeiten konnte. Schau dir mal die Verkäuferinnen an, die sich jetzt noch ein Haus leisten können oder LKW Fahrer. Das alles ist deutlich zurück gegangen. Auf dem Land in Brandenburg wirst du dir da heute sicher auch noch ein altes Haus leisten können, aber viele ziehen eben in die Großstadt, weil da die Arbeit ist.

Im Zweifelsfall denken viele, gehen sie eben in die Privatinsolvenz. Dennoch kann man sich in Großstädten wie Frankfurt oder München schlichtweg kein Haus mehr leisten, wenn man aus der Mittelschicht kommt.
 
Das sollte so sein, ist es aber selten. Schau dir mal die Frauen an, die bis in die Führungsetage kommen oder in höheren Positionen arbeiten. Die Anzahl ist überschaubar.
Die meisten Frauen machen eher care Arbeit. Altenpflege, Erzieherin, Krankenschwester. Zu studieren kostet auch einen Haufen Geld und nicht jeder bekommt Bafög, kann sich ein Studium leisten. Frauen landen auch wegen der Kindererziehung eher nicht von den Dienstjahren auf der Ebene der Männer. Oft sind ihre Stellen befristet.

Jain.
Es gibt zwar typische Frauenberufe aber diese sind nicht zwangsläufig schlechter bezahlt als typische Männerberufe. Berufe mit deutlichem Männerüberhang sind z.B. Baugewerbe, Müllabfuhr, Feuerwehr, Lagerarbeit, verarbeitendes Gewerbe. Alles keine Topverdiener.
Ja es gibt gut bezahlte Berufe, in denen Frauen seltener als Männer sind, vor allem im IT und technischen Bereich, aber der Vorsprung der Männer ist geschmolzen.
Auch beim Durchschnittseinkommen (vollzeitbereinigt) liegen Frauen inzwischen fast gleich auf. In den tarifgebundenen Bereichen verdienen sie i.d.R. gleich viel.
Ja, Kindeserziehung ist ein "Nachteil". Die kann man sich aber auch heute teilen.

In 70 Prozent der Fälle kauften Paare gemeinsam eine Wohnung oder ein Haus. Bei den restlichen 30 Prozent ist der Geschlechtsunterschied jedoch sehr ausgeprägt: Neunzehn Prozent der Immobilienkäufer waren Männer, 11 Prozent Frauen.

Hier spielt das Gehalt gewiss auch eine Rolle, aber ich denke es geht weiter. Viele Frauen trauen sich die handwerkliche Seite einer Immobilie nicht zu oder sind risikoscheuer was die Kreditaufnahme angeht. Vielleicht ist Frauen auch der Status weniger wichtig. Warum fahren viele Frauen eher kleine Autos und Männer die dicken Karren?

Es ist nicht generell von Nachteil zu Mieten. Vielleicht sind einige Frauen auch einfach klüger als Männer die manchmal nur des Kaufenwillens kaufen
 
Jain.
Es gibt zwar typische Frauenberufe aber diese sind nicht zwangsläufig schlechter bezahlt als typische Männerberufe. Berufe mit deutlichem Männerüberhang sind z.B. Baugewerbe, Müllabfuhr, Feuerwehr, Lagerarbeit, verarbeitendes Gewerbe. Alles keine Topverdiener.
Ja es gibt gut bezahlte Berufe, in denen Frauen seltener als Männer sind, vor allem im IT und technischen Bereich, aber der Vorsprung der Männer ist geschmolzen.
Auch beim Durchschnittseinkommen (vollzeitbereinigt) liegen Frauen inzwischen fast gleich auf. In den tarifgebundenen Bereichen verdienen sie i.d.R. gleich viel.
Ja, Kindeserziehung ist ein "Nachteil". Die kann man sich aber auch heute teilen.

In 70 Prozent der Fälle kauften Paare gemeinsam eine Wohnung oder ein Haus. Bei den restlichen 30 Prozent ist der Geschlechtsunterschied jedoch sehr ausgeprägt: Neunzehn Prozent der Immobilienkäufer waren Männer, 11 Prozent Frauen.

Hier spielt das Gehalt gewiss auch eine Rolle, aber ich denke es geht weiter. Viele Frauen trauen sich die handwerkliche Seite einer Immobilie nicht zu oder sind risikoscheuer was die Kreditaufnahme angeht. Vielleicht ist Frauen auch der Status weniger wichtig. Warum fahren viele Frauen eher kleine Autos und Männer die dicken Karren?

Es ist nicht generell von Nachteil zu Mieten. Vielleicht sind einige Frauen auch einfach klüger als Männer die manchmal nur des Kaufenwillens kaufen

Stimmt so nicht. Schau dir mal die Statistik vom Arbeitsamt an. Frauen landen häufiger in schlecht bezahlten care Berufen.
Und die wenigsten Männer nehmen auch heute Elternzeit.
 
Stimmt so nicht. Schau dir mal die Statistik vom Arbeitsamt an. Frauen landen häufiger in schlecht bezahlten care Berufen.
Und die wenigsten Männer nehmen auch heute Elternzeit.

Das bezweifle ich garnicht. Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer - aus diversen Gründen, z.B. auch weil sie häufiger Teilzeit arbeiten. Nicht selten übernehmen sie die alleinige Erziehung und kehren auch nach der Erziehungszeit nicht in Vollzeit in den Beruf zurück.

Aber das ist bezogen auf das Thema "Immobilie" wenig relevant. Wenn eine Frau alleine eine Immobilie kaufen will, muss sie halt Vollzeit arbeiten, genau wie der Mann. Und sie wird auch genau wie der Mann kein Kind kriegen können. Und ebenfalls wie der Mann sollte sie möglichst gut bezahlte Berufe suchen.

Natürlich können wir diskutieren, ob die Bezahlung der Berufe "gendergerecht" ist und care Berufe besser bezahlt werden sollten, aber das finde ich hier offtopic. Im Kern widerspreche ich dir nicht, dass statistisch Frauen weniger verdienen und es deshalb schwerer haben Immobilien zu erwerben. Ich halte dies aber für kein Kernthema hier.
 

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