unbeleidigte Leberwurst
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Also auch wenn man nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht durch bewusste Veränderung ist das deiner Ansicht nach gegen die Definition von Bodypositivity?
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Exakt.
Weil wenn ich mit meinem Körper zufrieden wäre, gäbe es ja kein Anlass, ihn zu verändern.
Meine persönliche Meinung, die mit dieser komischen Wort Schöpfung allerdings nichts zu tun hat, ist folgende.
Ich verstehe das Auftürmen von Muskelbergen zum Selbstzweck weder bei Männern noch bei Frauen.
ich selber bin Triathlet und habe vor Wettkämpfen so natürlich auch trainingsintensive Wochen.
Ich weiß also durchaus was es heißt, sich zu quälen und mal den inneren Schweinehund zu überwinden.
Am Ende steht dann eine bessere Leistungsfähigkeit meines Körpers.
Dass sich die Figur dadurch verbessert, ist sicherlich ein netter Nebeneffekt, aber eben nicht Hauptzweck der Sache.
Und an der Stelle hakt es bei mir beim Bodybuilding aus.
Ich glaube nämlich nicht, das ein totaler Muskelprotz leistungsfähiger ist, als ein definiert trainierter Mensch.
Durch mehr Muskelmasse wird man nicht stärker oder schneller.
Darum ist das für mich einfach sinnfrei