Ich habe natürlich gefragt was genau ich ihm nicht geben kann und habe direkt einiges zu hören bekommen.
Mehr Sex, spontaner, Outdoor, anal, Dreier, Deepthroat (oder wie man das nennt)
Berichtest Du nur so bruchstückhaft oder blriben Eure Gespräche kurz, an der Oberfläche, ohne gemeinsame Suche nach Wegen?
Du hast diese Frage gestellt, nach der Antwort aber nicht weiter gefragt?
Z. B. danach, was es für Euch aus seiner Sicht bedeuten würde, wenn Du ihm den Weg "offene Beziehung" nicht eröffnen kannst und willst?
Es kann täuschen und Ihr führt intensive Gespräche und Du erzählst nur nicht davon. Doch am Gelesenen orientiert bekomme ich den Eindruck, Du möchtest da gar nicht so genau hinsehen.
Nicht hören, was seine Alternative wäre, wenn Du nein sagst.
Option 2: Ich stimme nicht zu und "verbiete" es ihm in der Hoffnung, dass er treu bleibt. Halte ich mittlerweile für unrealistisch.
Option 1 existiert ja nicht als reale Option, da Du das nicht möchtest, es bleiben also nur 2.
"Verbieten" ist unrealistisch, das liegt nicht in Deiner Macht.
Die Zustimmung verweigern kannst Du.
Damit landest Du wieder bei meinem eben formulierten Punkt, den Du scheinbar unbedingt vermeiden möchtest.
Option 3: Ich trenne mich von ihm. Ich liebe ihn und will mich von ihm nicht trennen und außerdem würde es nicht nur meine Welt durcheinander bringen sondern auch die unserer Kinder. Ich bin dann auch diejenige die ausziehen muss und dann ohne Wohnung und ohne Geld dasteht.
Was an ihm liebst Du?
Ginge/geht es den Kindern besser mit einer unglücklichen Mutter?
Sie bekommen mehr mit als meistens gedacht.
Stehen die finanziellen Ängste sehr im Vordergrund?
Unmengen an Alleinerziehenden schaffen es.
Die Frage ist, wozu ist "man" bereit; wozu bist Du bereit.
Da kommt es auf Deine Prioritäten an. Wenn ein fremdgehender Mann - so wäre das nach Deinem Empfinden, egal ob Du nun zustimmst oder nicht - das kleinere Übel für Dich ist, wirst Du Dich dafür entscheiden statt für die Unsicherheit einer neuen Situation.
Es kommt für mich emotional gesehen auch immer mehr ein Problem dazu. Ich muss im Moment auch aufpassen, dass ich meinen Frust und meine Wut nicht an seiner Tochter auslasse. Sie ist für mich nicht die Schuldige, aber in gewisser weise die "treibende Kraft" dahinter.
Er und seine Tochter sind sich vom Charakter sehr sehr ähnlich und ein gutes Vater-Tochter-Gespann. Die beiden gehen oft zusammen feiern, weil sie ihn anfangs (als sie alt genug war selber zu entscheiden) oft gefragt hat ob er mitgeht. Er hat quasi dadurch das "Party-Animal" wieder in sich entdeckt. Er schläft nachdem sie feiern waren auch öfters bei ihr. Ist er dann wirklich dort? Das kann ich nicht wissen und sie würde ihn auch schützen wenn er 20 Affären hätte.
Stört Dich das Weggehen schon länger?
Gibt es bei Dir Eifersucht auf die enge Vater-Tochter-Beziehung?
Neidgefühle?
Was tust Du für Dich, hast Du ähnlich viel kinderfreie Freizeit und gestaltest die nach Deinen Bedürfnissen und Wünschen?
Du überträgst da etwas auf die Tochter Deines Partners, was gar nicht in deren Verantwortung liegt.
Versuche das mal klar zu sortieren und venutze sie nicht als bequemeren Stellvertreter.
Das Misstrauen und somit fehlende Vertrauen, die Wut, Verärgerung, der Schmerz,...
ER ist der Adressat, dahin gehören Deine Emotionen, mit ihm wäre es wichtig darüber zu sprechen.
Dadurch, dass sie ihn mitnimmt, hat sie keine Verantwortung/Schuld und auch nichts ausgelöst/verursacht.
Er ist erwachsen, für sich und sein Handeln verantwortlich, ebenso wie Du.
Das ist ein Paarthema.