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Warum sind so viele Menschen unglücklich?

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Es lassen sich 4 Entwicklungaufgaben benennen:
Beruf, Beziehung/Bindung bewusster Konsum, politische/gesellschaftliche Teilhabe.

Wenn ein Mensch partnerlos und ohne Broterwerb stumpf konsumierend vor dem Monitor hockt und gesellschaftlich nichts einbringt, weil "die Politiker ja sowieso alle lügen", dann ist er auf allen vier Ebenen gescheitert und reagiert -je nach Naturell- mit Depression oder Aggression.

Man kann "liegengebliebene" Entwicklungsaufgaben aufarbeiten.

Oder man lässt es liegenbleiben. Weil man selbst am Liebsten den ganzen Tag auf dem Sofa liegen bleibt

Man muss was tun für sein Glück. Oder man wartet auf dem Sofa auf die Traumfrau und den Lottogewinn.

Gerade hier merkt man ja auch wem das weniger oder mehr gelingt.
 
Ja, das stimmt.
Mir fällt auch immer wieder auf, wie die Verantwortung für das eigene Glück an andere delegiert wird.
"Wenn die Frauen nicht so anspruchsvoll wären, würde ich auch eine abbekommen und wäre glücklich!" "Wenn die Gesellschaft nicht so gemein wäre und mich berufllich nach 15 Jahren Studium und ohne Abschluss aussortieren würde, täte ich Karriere machen!" "Wenn die anderen nicht größer wären als ich, hätte ich einen Beruf und eine Partnerin!"
Immer wieder destruktiv, leider.
Wir sind nicht zur Untätigkeit verdammt. Nie.
 
Im Grunde kann man glücklich sein, wenn man genug zu essen und zu trinken hat, eine warme Wohnung und wenn man dann noch echte Freunde hat oder einen lieben Partner und zu mindestens halbwegs gesund ist, ist das Glück doch kaum noch aus zu halten. Oder braucht man unbedingt mehr?
Gesundheit ist wichtig. Oder wenigstens daß man nicht zu sehr in seinen Lebensentscheidungen durch körperliche oder psychische Schäden eingeschränkt wird, oder durch einen anderen Faktor. Essen, Trinken, Wohnung und Beschäftigung haben auch Leute in Gefängnissen oder Pflegeheimen, aber allzu glücklich sind die meisten dort wohl trotzdem nicht, wegen ihrer räumlichen Einschränkung, sie können nicht so wie sie gerne möchten.
 
Sicherlich ist auch eine sinnvolle Beschäftigung wichtig. Schön, wenn man das mit einer bezahlten Arbeit verbinden kann, aber könnte natürlich auch ehrenamtlich sein. Was soll man denn sonst den ganzen Tag machen?
 
Sicherlich ist auch eine sinnvolle Beschäftigung wichtig. Schön, wenn man das mit einer bezahlten Arbeit verbinden kann, aber könnte natürlich auch ehrenamtlich sein. Was soll man denn sonst den ganzen Tag machen?

Gut, zugestanden, das ist ein bisschen "lückenhaft".

Man kann sich natürlich auch um Freunde, Familie, Verwandte, Bekannte oder auch Fremde kümmern. Vielleicht Probleme lösen, oder einfach Gesellschaft leisten, Zeit miteinander verbringen.

Oder man kümmert sich einfach um sich selbst. Vielleicht meditieren, die Bibel lesen, ein paar Liegestütze machen, Programmieren lernen, allgemein lernen, studieren, recherchieren, was das Zeug so hergibt.

~~~

Oder ein Buch schreiben, oder hier im Forum schreiben. 🤣

~~~

Ansonsten, ganz allgemein, und wenn man nicht irgendwelchen "Zwängen" unterlegen ist, was ja nicht per se schlecht ist, wenn man nicht vollkommen versklavt oder verdummt wird, entscheidet man sich "einfach" dafür, das zu tun, was einen glücklich macht, anstatt dem, was einen unglücklich macht, und das wiederum ist eine Frage des Gefühls. Denn nichts anderes ist Glück oder Unglück letztlich oder zumindest in einer bestimmten Dimension - ein Gefühl.

~~~

Und ja, noch ein Satz zum Besten:

Zeit und Gefühl sind der Richter über alles.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die pauschalen Verurteilungen nerven aber auch ganz schön.

Sie sind auch Unsinn.

Weil überall unterschiedliche soziale, politische, monitäre, familiäre, religiöse und kulturelle Unterschiede herrschen und Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten auf die Welt kommen. Wer unmusikalisch ist, wird nie ein Künstler werden. Ohne Talent und Anlagen auch kein Maler oder Schriftsteller. Und wer nichts bieten kann, hat keine Chancen auf dem Beziehungsmarkt.
 
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