Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ob Drei- oder Mehrfelderwirtschaft, ist reine Rosinenpickerei. Wie oft die Kultur gewechselt wird, hängt davon ab was der Bauer anbaut und wie viel Fläche er zur Verfügung hat. Manche Kulturen gehen auch über mehrere Jahre hinweg, Spargel z. B., da wird nicht jedes Jahr gewechselt.
Du hast schon Einblick in die Landwirtschaft, aber es klingt teilweise amüsant wie und welche Begriffe und Umschreibungen du verwendest.
Das ist nicht böse gemeint😉

Beispiele:
"Ob Drei- oder Mehrfelderwirtschaft, ist reine Rosinenpickerei. "
Den Begriff Mehrfelderwirtschaft ist eine Wortschöpfung von dir und hat nichts mit Dreifelderwirtschaft zu tun. Du meinst Fruchtwechsel, also jedes Jahr eine andere Frucht, das Gegenteil von Monokultur. Dreifelderwirtschaft gibt seit vielleicht 100 Jahren in D nicht mehr.

"Wie oft die Kultur gewechselt wird, hängt davon ab was der Bauer anbaut und wie viel Fläche er zur Verfügung hat. Manche Kulturen gehen auch über mehrere Jahre hinweg, Spargel z. B., da wird nicht jedes Jahr gewechselt."
Spargel, Hopfen, Obst, Wein nennt man Dauerkulturen, ein jährlicher Fruchtwechsel findet nicht statt.
 
Wer heute als Landwirt seinen Schnitt machen will, ohne sich totzuschuften, muß sich auf besonders nachgefragte Produkte spezialisieren - Hofverkauf, Eigenschlachtung, Sonderkulturen, Tourismus -, billig an einen bereits gut eingefahrenen Hof herankommen sprich erben oder einheiraten, denn nach und nach alles nachzukaufen würde zu viel kosten, und nach Möglichkeit expandieren, denn je größer so ein Hof ist, um so wirtschaftlicher ist er zu gestalten.
Woher hast du denn diese Weisheiten her? Du meinst mit den genannten Alternativen (Hofverkauf, Eigenschlachtung, Sonderkulturen, Tourismus etc.), hat die Bauernfamilie weniger arbeitet. Ne also da liegst du völlig falsch. Noch mehr Betriebszweige betreiben und ich habe weniger Arbeit und Stress. Nein, im Gegenteil oftmals viel mehr!
Bis auf Sonderkulturen ist das auch nicht mehr Landwirtschaft. Das sind gewerbliche Tätigkeiten, bei dem teilweise der Flair eines Bauernhofes genutzt wird.

Das Wort "nachzukaufen" klingt auch amüsant.

"und nach Möglichkeit expandieren, denn je größer so ein Hof ist, um so wirtschaftlicher ist er zu gestalten"
Das ist richtig, aber es gibt keine Garantie. Das nennt man Skaleneffekte. Das ist aber im wesentlichen der Fall, wenn größtenteils familieneigene Arbeitskräfte mit hoher Flexibilität und höherer Stundenzahl und hoher Verlässlichkeit die Arbeit verrichten. Vorausgesetzt die Familienmitglieder können gut miteinander, sonst kann das auch zur beschleunigten Hofaufgabe führen.
 
Ich frage mich wie erstrebenswert eine Gesellschaft ist, das nix alleine auf die Beine stellt, sondern darauf wartet, das Papa Staat ihnen das notwendige Geld zusteckt. Allgemein ist die Entwicklung, dass selbst 25 Jährige auf den stand 15 Jährigen sind, eher erschreckend.

Mit einem BGE noch mehr unmündige Erwachsene heranzuzüchten, wird der Tod unseres Wohlstandes sein.
 
Puh Leute. Ich bin seit Corona in meiner Wohnung gefangen, habe jetzt Semesterferien und fühle mich elend. Ich bekomme im Moment Bafög und man könnte meine Situation schon mit dem Grundeinkommen vergleichen; ich kann euch nur sagen, freiwillig würde ich nicht den ganzen Tag Zuhause vergammeln.

Dass ich jetzt diese Einkommensquelle habe, nimmt mir die Existenzangst und das ist eine gute Sache. Aber das würde mich nicht dazu verleiten freiwillig nur noch Däumchen zu drehen, ich komme mir so unnütz vor.
 
Puh Leute. Ich bin seit Corona in meiner Wohnung gefangen, habe jetzt Semesterferien und fühle mich elend. Ich bekomme im Moment Bafög und man könnte meine Situation schon mit dem Grundeinkommen vergleichen; ich kann euch nur sagen, freiwillig würde ich nicht den ganzen Tag Zuhause vergammeln.

Dass ich jetzt diese Einkommensquelle habe, nimmt mir die Existenzangst und das ist eine gute Sache. Aber das würde mich nicht dazu verleiten freiwillig nur noch Däumchen zu drehen, ich komme mir so unnütz vor.

Das ist nicht zu vergleichen.

Ich würde definitiv nix machen, allein schon deshalb, weil ich mir das lästige bewerben ersparen würde.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben