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Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

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Hier ist meine Berechnung:

Alle nehmen vom Topf, keiner legt was rein, weil nehmen schöner ist als geben. Irgendwann ist der Topf alle und jeder guckt blöd.
An sich wollte ich hier jetzt nichs mehr schreiben. Ich finde Komik oder noch schlimmer Tragik durch Wiederholung nicht unbedingt erstrebenswert.

Aber diese Berchnung hat mir jetzt echt die Augen geöffnet.
Bist Du beruflich in dem Bereich unterwegs?
Oder hast Du gar WiWi stdiert?
 
An sich wollte ich hier jetzt nichs mehr schreiben. Ich finde Komik oder noch schlimmer Tragik durch Wiederholung nicht unbedingt erstrebenswert.

Aber diese Berchnung hat mir jetzt echt die Augen geöffnet.
Bist Du beruflich in dem Bereich unterwegs?
Oder hast Du gar WiWi stdiert?

Ich bin Realist, glaube nicht an den Weihnachtsmann und habe grundlegende Mathekentnisse.
Wer aber mich überzeugen kann, dass aus 1-1 = 2 oder beim BGE aus 1 Billion Euro minus 1 Billion Euro Ausgaben + steigende Ausgaben durch Armuteinwanderung eben kein riesiger Schuldenberg rauskommt, der hat mich am Hacken.

Vielleicht kann man mir auch nebenbei so ein Träumer erklären wie das ganze trotz aktueller Staatsverschuldung zu bewerkstelligen ist:

 
Mir kommen echt die Tränen.


Die üblichen Einwände von Leuten, die nicht wollen, was nicht sein darf.

Die Rechnung von Precht basiert auf dem Volumen der entsprechenden Transaktionen. Dividiert man dieselben durch den Finanzierungsaufwand (Grundeinkommen in sinnvoller Höhe * Fallzahl in der Bundesrepublik) so kommt man auf 0,5 %. Ich war auch erstaunt über die in meinen Augen sehr große Höhe, die die Transaktionen ausmachen. Jedenfalls reichen bereits 0,5 % dieser gewaltigen Summe aus, um das BGE zu finanzieren.

Nach Aussage von Precht haben sich in dieser Frage übrigens bereits Vertreter aller Parteien (außer der afd) an ihn gewendet.

Genaueres kann man sehr schnell ergooglen. ZB über YouTube. Precht hat sich des öfteren auf öffentlichen Veranstaltungen dazu geäußert, eventuell auch in seinen Büchern. Komischerweise habe ich noch nie einen argumentativ vernünftigen Einwand gegen seinen Vorschlag gehört. "Der ist ja ein Spinner" lasse ich als Argument nicht gelten ;-).

Quatsch mit Soße,

auch hier habe ich dir schon mal erklärt, dass man das Ganze gar nicht so rechnen kann, weil all die Faktoren, die Precht in seiner Rechnung hat und von dir zitiert werden, keine Konstanten sondern Variablen sind. Aus einer solchen Rechnung kann keine Konstante hervorgehen sondern bestenfalls ein Mittelwert mit Limitierung:

0.5% +/- X

Und ich fürchte, dass das "+" eintritt und das X ein sehr hohen Wert mit der Zeit annehmen wird. Kannst du mir noch folgen?

Deine Informationsquellen (Youtube, Google) sowie ein linksradikaler Geisteswissenschaftler sprechen nicht für sich. Klar gibt es bei Prechts Vorträgen keinen Widerspruch, weil diese Leute es sehr wohl verstehen, sich nur mit ihres Gleichen zu umgeben.

Wenn ein Björn Höcke am politischen Aschermittwoch seinen Dünpfiff schmettert, wirst du auch keinen Widerspruch im Zelt hören, rate mal warum...

Den Widerspruch hast du nun hier doch zu Hauf. Zu dumm, dass dieses Forum, anders als die Säle bei Prechts Vorträgen oder die Bierzelte von Höcke einen politischen Querschnitt der Bevölkerung darstellt.

Und selbst auf die Gefahr hin, dass ich mich schon wieder wiederhole: Interessant ist auch deine Geisteshaltung bezüglich der Leute, die den Karren ziehen sollen. Aktionäre.... absolut null Mitleid, geradezu Feindbild. Sollen Sie zahlen... Scheiß Reiche... überhaupt scheiß Typen, die sich eigenständig Gedanken um ihr Fortkommen und ihr Geld machen. Das ist eine Form der Enteignung und menschenverachtend. Das ganze setzt eine parasitäre Grundhaltung voraus, fernab jeglicher Lebensrealität.

So arrogant das jetzt klingen mag: Das einzige was deine Geisteshaltung nachhaltig, aber sehr plötzlich ändern könnte, wäre Eigener Erfolg mit Finanzen. Harte Arbeit und der entsprechende Lohn dazu. Dann würden sich deine ganzen Denkmuster quasi über Nacht ändern...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde die Idee mit dem Grundeinkommen sehr gut wenn jeder ein Grundeinkommen bekommen würde gebe es kein Kindergeld mehr und auch keine Jobcenter mehr man würde Geld sparen.
Mit dem Geld würde die Kluft zwischen Arm und Reich endlich ein bisschen zu gehen anstatt das es immer mehr Auseinander geht.

Leider alles sehr sehr kurzfristig und unkritisch gedacht.

Man würde mit einem BGE also Geld sparen... Wahnsinn...
 
Sorry 4407,

Dein Vorredner hat recht, du denkst nicht weiter und wägst nicht ab... was steht diesen Ersparnissen entgegen? Über was wird auf 14 Seiten diskutiert?
 
"Grundeinkommen entspricht Sozialbudget
Betrachtet man die Geldmengen, die in Deutschland im Umlauf sind, scheint ein Grundeinkommen sogar umsetzbar. So entspricht die benötigte Summe des Grundeinkommens ziemlich exakt dem Sozialbudget der Bundesrepublik. Für das Jahr 2016 waren das 918 Milliarden Euro. Darin sind sämtliche Geld- und Sachleistungen eingerechnet, die zur Absicherung der Bürger dienen, selbst erwirtschaftete Renten und geleistete Sozialabgaben inklusive. Das Volkseinkommen, also die Summe aller produzierten Waren und Dienstleistungen, belief sich im Jahr 2016 sogar auf 2,3 Billionen Euro.

Das Geld wäre prinzipiell also vorhanden, nur ist es derzeit anderweitig gebunden. Generell lautet eine der größten ungeklärten Fragen, wie sich die Übergangsphase finanzieren lässt. Wenn jeder 1.000 Euro monatlich bekommt, würden die heutigen Sicherungssysteme irgendwann obsolet - mit Folgen: Statt auf die Fürsorge der Staatsorgane zu zählen, muss jeder für sich selbst sorgen - und mit seinem Grundeinkommen für sich haushalten. Es ist gerade diese Freiheit und damit verbundene Mündigkeit, die viele Verfechter des Grundeinkommens als positiv bewerten. Allerdings wollen nur die Hardliner auch die sozialen Rettungsschirme vollends auflösen."
Soviel zur angeblichen unfinanzierbarkeit eines Grundeinkommens. Und noch einiges mehr im Artikel.
"Vor zehn Jahren kam die Konrad-Adenauer-Stiftung zu dem Schluss, dass eine abgespeckte Form eines bedingungslosen Grundeinkommens durchaus finanzierbar sei. Sie prüfte damals die Idee des Solidarischen Bürgergelds, ersonnen vom damaligen Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus. Die Stiftung kam zu dem Schluss: "Das Solidarische Bürgergeld deckt viele bisher steuerfinanzierte Sozialleistungen ab und führt zu Einsparungen von über 200 Milliarden Euro."

So viel Bürgergeld stünde jedem zu:

600 Euro pro Monat für Volljährige (das Existenzminimum lag im Jahr 2008 bei 595 Euro)
300 Euro pro Monat für Kinder bis 18 Jahre
Bürgergeldrente von 1.200 Euro ab dem 67. Lebensjahr
eine monatliche Gutschrift von 200 Euro als Gesundheits- und Pflegeprämie
Dafür entfallen alle Sozialleistungen, einzig bleibt eine Möglichkeit für Behinderte und Härtefälle Sonderleistungen geltend zu machen. Ein neues Steuermodell soll den Anreiz bieten, trotzdem zu arbeiten. Die Stiftung forderte damals Mut zur Lücke: "Als Bismarck Ende des vorletzten Jahrhunderts das deutsche Sozialversicherungssystem einführte, gab es dafür kein Vorbild", heißt es in dem damals publizierten Aufsatz zu dem Thema. "Heute wird dieses System nicht hinterfragt, als wäre es von Gott gegeben.""
 
Hier gibt es einen Kommentar zur Transaktionssteuer - allerdings vom März, als Corona erst anfing die Wirtschaft flachzulegen, man darf raten wie die Kommentare heute ausfallen täten. Der Ertrag sollte aber keinem allgemeinen BGE dienen, sondern der Finanzierung der Grundrente, was ein besserer Ansatz ist, also für Leute die tatsächlich was geleistet haben im Leben, nur nie in hochbezahlten Berufen. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-03/49023473-ifw-scholz-konzept-zu-transaktionssteuer-hat-gravierende-schwaechen-015.htm
Auch mit Transaktionssteuer also kein Faulpelzleben möglich.
 
Warum ich kein Beamter geworden bin? Ganz einfach, in den hiesigen Behörden wird man nur mit Vitamin B eingestellt. Beispiel. Bekannter nebenan, der ging mit mir zur Schule, alles vier auf den Zeugnissen und fünfen dazwischen. Bei mir alles 2. Ich wurde nicht mal eingeladen, der wurde direkt eingestellt. Wie das sein kann? Ganz einfach. Sein Vater war da 20 Jahre und kennt den Leiter. Dann noch ein anderer, gleiche Schule. Der war mit Abstand der Schlechteste in der Klasse. Habe mich zeitgleich bei der gleichen Behörde beworben. Wurde ebenfalls nicht eingeladen. Der wurde direkt eingestellt, warum? Sein Vater ist Bürgermeister und kennt den Chef. Alles klar? Bei uns in der Region läuft das so, da kann man nichts machen. Alle meine Bemühungen blieben erfolglos. Das ist hier eine einzige Vetternwirtschaft. Bin dann in einer normalen Firma gelandet und bekam später die öffentlichen Ausschreibungen auf den Tisch. Als ich sie bearbeiten wollte, kam der Chef und warf sie in den Müll. Er meinte, ich brauche mir die Mühe nicht machen, denn bei denen läuft das so, daß man xy erstmal ein Präsent, z.B. einen neuen Drucker hinstellen muß, sonst hat man die Ausschreibung von vornherein verloren.

Anderes Beispiel. Viele Leute, die mit Bank und Amt zu tun hatten, haben sich vor x Jahren Grundstücke gesichert, die Bauland wurden zu horrenden Preisen. Die Leute, die freie Grundstücke besitzen, sollen nun mit lächerlichen Beträgen abgespeist werden, damit Banker und Behörden Typen sich nachher selber die Tasche vollmachen.

Für mich ist Deutschland als Demokratie gestorben. Hier gibts nicht weniger Vetternwirtschaft als in China. Die zwei Typen, die mit mir zur Schule gegangen sind, fahren dicke Autos, wohnen im Neubauviertel, wo Häuser ab 1 Mio. kosten. Gut, ich habe es auch zu bescheidenem Wohlstand gebracht. Immerhin eine riesen Wohnung samt Parkplatz, Auto, Motorrad, Ehe. Ich kann mir auch was gönnen, trotzdem ärgert es mich, daß wenn man nicht die richtigen Leute kennt, in D. für immer zur Unterschicht gehören wird. Es gibt auch Studien darüber, daß Deutschland das Land ist, indem sich Leute aus den unteren Gefielden am Schwersten erheben und hocharbeiten können.

So wie das noch zu meinen Eltern ihrer Zeit war, daß man mit nichts zu was werden konnte, das ist heute kaum noch möglich. Wenn man sieht, wie viele Millionen in Leiharbeit gelandet sind, staatlich gefördert, dass kanns nicht sein. Das ganze Forum ist voll von Leuten, die ihren Job nicht mehr ertragen können und nichts wird dagegen unternommen. Allein die ganzen Menschen, die wegen mieser und schlecht bezahlter Jobs an Depressionen leiden, irre. Das Grundeinkommen ist daher richtig und wichtig. Es geht auch draum, daß die staatliche Gängelei aufhört.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns in der Realschule gab es einen Test für den öffentlichen Dienst. Ganz normales Schul- und Allgemeinwissen, wer dabei gut abschnitt durfte eine Bewerbung losschicken und bekam mit etwas Glück auch eine Antwort, allerdings wurden damals gerade Leute händeringend gesucht. Das galt für den einfachen bis mittleren Dienst, für den gehobenen brauchte man schon damals Abitur. "Vitamin B" ist wohl im gemeindlichen Bereich ausschlaggebend, wo jeder jeden irgendwie kennt. Welche Behörde war das bei Dir, @tonytomate?
 
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