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Point-of-no-return ?

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pete

Aktives Mitglied
ein thema mit meinem sohn heute beim abendessen.

wir haben ein ozonloch, was sich vergrössert, und den ganzen dreck in der atmosphäre.

hätten wir nur das ozonloch, müssten wir wohl heute schon mit dem schirm bei sonnenschein spazierengehen, um keinen hautkrebs zu kriegen.

hätten wir nur den dreck, würds wohl langsam duster..

wir haben beides, und weil der dreck uns vor der ungefilterten sonneneinstrahlung schützt, können wir noch ein weilchen so weitermachen.

china und andre länder motorisieren sich - klar dass die sich unserem lebensstandard annähern wollen.

paradox ist - wenn die fossilen brennstoffe mal aufgebraucht sind - beim öl ist es ja schon absehbar - haben wir ein problem, wenn die atmosphäre wieder sauberer wird.

um die problematik wissen wir alle - erst recht unsre politiker, da in deutschland wohl noch am ehesten - aber es geschieht so gut wie nix.

ist ja auch klar - wenn man dem "volk" zumutet, den bisherigen lebensstandard einzuschränken, oder im falle der entwicklungsländer erst garnicht den des westens anzustreben, würden die lobbyisten aufschreien, man würde nicht wiedergewählt.

wir haben einzelängste - aber keine sozial-globalen - warum ?

ich frage mich da manchmal - obwohl ichs ja selbst nicht mehr erleben werde - ob es sowas wie einen point-of-no-return gibt, ab dem unser planet nicht mehr zu retten ist ?

gegensteuern - für uns in deutschland ein beispiel - wäre z.b auch in kleineren orten wieder läden zu haben, damit das eigene auto verzichtbarer wird - und gleichzeitig den ÖPN auszubauen.

was meint ihr dazu ?

peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

sind wir nicht schon im PONR ? Aber wer will denn auch zurück, in der Zukunft liegt unsere Zukunft.
Aber du hast recht, warum es einfach machen, wenn es auch kompliziert geht.
Noch immer nutzen wir leider viel zu selten, die natürlichen Energiequellen, wie Sonnenenergie, Wind und Wasser und warum, weil sie weniger Profit versprechen und frei zugänglich sind. Nur so hätten wir eine Chance auf eine Terranische Zukunft.

lg
MagicSun
 
hallo magicsun,

na, ich hoffe mal wir sind noch nicht ganz so weit.

ein szenario, dass wir uns unter die erde zurückziehen, könnt ich mir als horror vorstellen - aber wenn unsere wälder und urwälder, die gesamte flora von der sonne verbrennen würden, woher dann den sauerstoff nehmen ?

dann wär wohl endegelände..

peter
 
Hallo pete.

Mal so als aktuelle Information ... das Ozonloch beginnt sich wieder langsam zu schließen. Das habe ich diese Woche auf Spiegel gelesen unter der Rubrik "Wissenschaft". Kannst Dir ja ma durchlesen, war ganz interessant.

Aber das ist ja leider nicht unser einziges Problem.
Ein anderes wäre, was MagicSun schon eingeworfen hatte, das Problem der natürlichen Ressourcen. Nun sind Sonnen-, Wasser- und Windenergien zwar "alternative" Energien, jedoch wird das bei Weitem nicht ausreichen um den Energiebedarf aller Haushalte und der Industrie zu decken. Als Ergänzung bzw. zusätzliche Einspeisung in das Netz wäre das denkbar, aber man darf dabei auch nicht vergessen, daß groß angelegte Solarkollektoren und Windräder nicht gerade billig sind, gewartet werden müssen und aus jede Menge Material bestehen, für das man wiederum Öl benötigt ... neben dem ungeheuren Platz^^

Es gibt schon zukunftsweisende Verfahren zur Synthetisierung von Öl ... diese Verfahren gibt es schon seit ca. 10 Jahren. Das Problem dabei ist, daß dafür sehr viel Energie (in Form von Druck und Hitze) benötigt wird. Als Grundstoff dafür nimmt man übrigens alles, wo Zelulose drin ist .. also Holz und andere Pflanzen, am besten etwas, was schnell nachwächst. Aber das Problem ist eine effiziente, saubere und unbegrenzte Energiequelle!
Ansätze dazu gibt es auch schon ... höchtwahrscheinlich sogar Durchbrüche, die allerdings erst eingesetzt werden, wenn Öl nicht mehr zu haben ist ... die wirtschaftlichen Strukturen sind nunmal und leider immernoch auf (Erd)Öl getrimmt. Ansätze sind unter anderem die kalte Fusion und die Nutzung der kosmischen Neutrino"strahlung". Letzteres primär um Wasserstoff sauber herzustellen. Klingt vielleicht etwas nach SciFi ... ist es aber nicht. Die Forschung und Erkenntnisse heute basieren dabei auf den Arbeiten von Nicolai Tesla ... der ist schon ne Weile tot^^
Das Frauenhofer Institut (oder war es das Max Planck Institut? ... bin mir jetzt nicht sicher) hat kürzlich erst eine noch andere, jedoch kleiner dimensioniertere Variante vorgestellt ... auch nachzulesen im Spiegel ... etwa 2 Monate alte Info.

So das wäre das Energieproblem. Aber wir haben eigentlich ein noch viel Schlimmeres ... nämlich das Abschmelzen der Gletscher und der Polkappen. Man geht davon aus, das in ca. 30 Jahren ein drastischer Klimawandel aufgrund der Erwärmung vonstatten gehen wird ... man könnte auch Klimakatastrophe dazu sagen ... aber das klingt irgendwie so katastrophal 🙂
Was da genau passieren wird, da sind sich die Wissenschaftler noch nicht einig. Es gibt verschiedene Ansichten, Theorien und Szenarien ... alle davon sehen nicht gut aus!! Also pete ... möglicherweise bekommst Du das doch noch mit?!^^ ... ich persönlich denke, daß wir schon über den Point-Of-No-Return hinaus sind.

Schönen Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo abvjogo,

dafür wird in grönland - wie unlängst auch im spiegel nachzulesen war - das ja auch mal grün war wie der name sagt - wieder landwirtschaft betrieben, grade weil die gletscher abschmelzen - kühe, kartoffelanbau usw.

tja, der golfstrom könnte auch kippen, auch so ein szenario...

unsere wirtschaft/politik hat schon noch einiges in der schublade - schon klar - ernsthaft angewendet weils teuer ist wirds wohl dann, wenns schon zu spät ist.

ich hoffe wir haben den PONR noch nicht, um himmelswillen..

peter
 
Ist denn alternative Energie wirklich teurer oder will man es uns nur glauben lassen? Was kosten Atom- und Kernkraftwerke, was kosten Raffinerien und Bohranlagen? Sonnenenergie - Licht läßt sich spalten und ist überall.
 
Es geht dabei um Effizienz. Natürlich gibt es schon Technologien und dem entsprechende Konzepte, die es erlauben ein Einfamilienhaus autark per Solarenergie zu versorgen ... inclusive Warmwasserversorgung. Aber was ist mit einer Strasse, in der zehn Zwölfgeschosser stehen ... und die Parallelstrassen sind ebenso gut an Haushalten bestückt ... Großstädte eben ... ? Da hörts dann schon auf. Selbst Windkraftwerkanlagen in größerer Dimension schaffen das dann zusätzlich nicht.

Atomkraftwerke sind sehr teuer in der Anschaffung und Wartung ... logisch^^ ... aber die feuern ordentlich was raus. Wäre mal interessant zu berechnen, wie viel Platz man für die Selbe Menge an Strom mit Windkraftwerken und Solaranlagen bräuchte. Nicht umsonst nimmt man den radioaktiven Müll in Kauf, was eigentlich totaler Irrsinn ist ... es scheint sich auf jeden Fall zu rechnen.
 
Einspruch! Atomkraft rechnet sich nur weil das meiste der Gelder dafür, über die Steuern finanziert wird. Ein AKW kostet heute ( oder würde heute kosten ) um die 4 Milliarden Euro. Allein die Zinsen dafür schlagen sich um etwa 4,5 Cent pro Kw/h nieder. Dabei ist aber noch keine Entsorgung des Abfalls eingerechnet oder gar der Rückbau nach 40 Jahren. Wobei auch die Zeit ein Rolle spielt: Es dauert normalerweise um die 10 Jahre bis so ein Ding genehmigt und gebaut ist. "Normalerweise" deshalb weil es seit vielen Jahren schon ein Atomgesetz gibt, in dem eigentlich bestimmt ist, daß so ein Ding nur gebaut werden darf, wenn auch die Abfallentsorgung sichergestellt ist. Alle deutschen AKWs laufen deshalb nur mit Ausnahegenehmigungen. Merke: Man kann im Notfall ein AKW bauen, ohne sich um den Abfall kümmern zu müssen, aber keinen Schnellimbiss ohne Mülleimer!
Allein der Brüter in Kalkar( der nie ans Netz ging und nie auch nur eine einzige Kw/h produzierte) hat 9 Milliarden DM gekostet - dafür hätte man x-tausend Dächer mit Solarzellen bedecken können.
 
Bleibt trotzdem noch die Frage, warum es Atomkraftwerke gibt mikenull😉. Einige Politiker tönen zwar lautstark "Atom-Ausstieg *YEAH*" ... aber woher kriegen wir dann den Strom? ... aus tschechischen AKWs z.B. ... wir kaufen uns dann den Strom. Wird ja heute schon gemacht. Im Falle eines kompletten Ausstiegs, würden noch mehr Verträge mit ausländischen Energielieferanten geschlossen.
Wir steigen dann nämlich gar nicht aus, sonden "outsourcen" nur das Problem! Wissen Viele gar nicht. Ist ziemlich scheinheilig, was die Grünen in dem Bereich veranstalten.

Solarenergie ist ja okay, besonders in Kombination mit Windkraftanlagen ... für kleine Gemeinden und Kleinstädte eine prima Lösung. Aber Großstädte und die Industrie kommen damit nicht weit.

Schönen Gruß
 
Tut mir leid, aber da liegst Du falsch. ( ich habe das schon mal hier lang und breitgetreten ) Die BRD produziert etwa ein Drittel mehr Strom, als benötigt wird. Der Hauptstromkinde der BRD ist die Niederlande. Die Deutschen liefern auch Strom nach Frankreich: Dort fallen nämlich die pegelstände der Flüsse regelmäßig im Sommer, so daß die zahlreichen AKWs nicht mehr genügend Kühlung erhalten und heruntergefahren werden müssen.
Selbstverständlich ist ( und muß! ) die komplette Energieversorgung auf regenerative Energien umgestellt werden. Uran ist beim derzeitigen Verbrauch nur noch für 40 Jahre vorhanden - wenn die Chinesen ihre Pläne aber umsetzen, dann nur noch für wesentlich weniger Jahre.
Ich rate hier Dir mal wikipedia vorzuhnemen, dort steht unter dem Stichwort "Atomkraftgegner" alles was Du wissen willst. Auch über den Landschaftsverbrauch, über den Abbau von Uran etc.
Atomkraft - oder Kernkraft ist ein Auslaufmodell.
 
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