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Wohlstand für Alle!

Es gilt: Ein gescheiterter Versuch ist kein Beweis dafür dass es falsch wäre es zu versuchen. Dann scheitert man eben 10 mal, 100 mal, es kommt doch auf das eine Mal an wo es gelingt. Wer redet davon wie viele gescheiterte Versuche es gebraucht hat den damals als unmöglich geltenden Verbrennungsmotor zu bauen? Dann hat er eben 1000 Möglichkeiten entdeckt wie es _nicht_ funktioniert. Das ist auch eine Form von Fortschritt und Erkenntnis.
Ehrlich? 100 mal Pleite machen?
 
Was habe ich in der Schule gelernt? Mathematik, Deutsch, Erdkunde, Physik, viel Theorie. Vorbereitet auf den Berufsalltag oder auf mein Leben war ich Null.
Rückblickend hätte ich mir mehr Praxis gewünscht. Was nützt es mir die dritte Ableitung zu bilden, die Luv Lage bei Bergen zu kennen oder die Bodenschätze Südamerikas?
Warum hat man nicht mal gezeigt wie man ein Unternehmen gründet? Wie man einen Mietvertrag macht oder wie man Geld anlegt?
Auch aus dem Elternhaus kommt sowas nicht. Man wird in einen "sicheren" Beruf gedrängt. Zentrum der Erziehung ist es meist keine Fehler zu machen. Fehler geben auch in der Schule schlechte Noten.

Du machst dich mit solchen Aussagen einfach nur lächerlich und unglaubwürdig.

Willst du uns jetzt echt erzählen, Schule wäre überflüssig?

Mathematik fördert das logische Denken, das ist wissenschaftliches Arbeiten mit Zahlen. Prozentrechnungen, xy-Analysen, Dreisatz, Gleichungen... je höher du aufsteigst, desto komplexer werden die Rechnungen. Mit diesen Formeln werden später Rentenrechnungen, Bankrechnungen etc. gemacht.

Deutsch, Erdkunde, Physik etc. das sind alles wichtige Fächer. Dir kommen sie vielleicht überflüssig vor, weil du alles bereits verinnerlicht hast. Was heißt hier, du warst nicht vorbereitet auf deinen Berufsalltag?
Du hast doch eine Bewerbung geschrieben, oder nicht? Du kannst doch sprechen.

Für die Praxis ist nicht die Schule verantwortlich, sondern die Ausbildungsbetriebe. Schule lehrt Allgemeinwissen.
In der Ausbildung und im Studium habe ich sehrwohl gelerhnt, wie man Unternehmen gründet und wie das wirtschaftlich alles funktioniert.

Vertragsanalysen und wie sowas aufgebaut ist, habe ich damals schon mit 17, 18 in der Ausbildung gehabt.

Ohne Bildung und Vorwissen könntest du gar nicht von Geld anlegen sprechen und deine ganzen Ratgeber gar nicht verstehen, also revidiere deine Aussage bitte nochmal.

Welches Mindset erhalten Schüler? -> Eigne dir viel theoretisches Wissen an, probiere nichts neues, meide die Praxis, meide Verantwortung, mache bloß keine Fehler, erlerne einen

08/15 Job und arbeite bis zur Rente oder du tot bist.

Das was du da als Beispiel nennst ist auch völliger Unsinn. Du sollst ja Praxiswissen erlangen. Du sollst Praktika und Ausbildungen und was weiß ich machen. Du sollst dich sozial engagieren. Du sollst ehrenamtlich sein. Du sollst Kontakte suchen. Das sagen die doch alle immer. Aber viele haben keinen Bock.

Du musst auch mit deinem Traumjob bis zur Rente arbeiten, also was soll diese Aussage bitte?

Ich habe 13 (!) Jahre gelernt und Abi gemacht mit einem Leistungs(!)kurs Wirtschaftswissenschaften. Ich habe sowas wie die Konjukturzyklen gelernt und durfte am Planspiel Börse mitmachen. Das hat mir nichts gebracht. Schlimmer noch: Nach dem Sparkassen-Planspiel Börse war ich fest davon überzeugt, dass Aktien Zockerei seien, denn so war das Spiel aufgebaut.

Natürlich hat dir das was gebracht. Du wusstest, was Konjukturzyklen sind und wie ein Börsenspiel aussieht oder was genau hast du erwartet? Dass du zum Vorstand erhoben wirst?

Und ja, Aktien sind gewissermaßen Zockereien, das ist schon richtig.

Ich hatte nach der Schule auch keinen Mut, sondern ich habe wie es mir Lehrer, Eltern und Großeltern geraten haben einen "sicheren Bürojob" gesucht. Ich habe mich auch nicht getraut mein Geld selber anzulegen.

Ne, du hattest einfach keine Ziele. Sonst hättest du das gemacht, was du wolltest. Hast dich vollquatschen lassen.

Und sich jetzt über einen sicheren Job als Beamter zu beklagen, halte ich für arg übertrieben.

Im Internationalen Vergleich haben die Deutschen eine extrem schlechte finanzielle Bildung und sie haben in allen Bereichen wenig Mut oder Eigeninitiative. Kaum ein westlichen Land, in dem so laut nach staatlicher Fürsorge gerufen wird. Ich kann nicht für alle sprechen, aber ich hätte mir von unserem Bildunssystem nicht nur theoretisches Wissen sondern Praxis und Mindset gewünscht. Mut, Motivation und die Freiheit durch Fehler zu lernen.

Mein Vater hat auch mal in Aktien investiert und 5.000 EUR verloren. Verbranntes Kind scheut das Feuer.

Das hat nichts mit schlechter finanzieller Bildung zu tun. Viele können es sich einfach nicht leisten oder sind mit der aktuellen Lage zufrieden.

Bei dir ist das ja was anderes. Du hast eine feste Pension und gutes Gehalt. Du kannst bissl zocken, da passiert nix.
Aber jemand, der eine große Familie hat und jeder Cent gebraucht wird, hat vielleicht Angst, sein Geld anzulegen.
Du hast niemanden, um den du dir Sorgen machen musst außer dir selbst.

Richtig. Deflation, Wirtschaftskrisen etc. können Unternehmensgewinne schmälern oder sogar zu Pleiten führen. Aber wie gesagt selbst unter Berücksichtigung aller Krisen sind Unternehmen die beste Anlage mit über 6% Rendite. Im worst case muss man Wirtschaftskrisen eben nur aussitzen.

Anleihen hingegen bringen dir wenn alles gut läuft derzeit um die 0%. Das ist bereits die Idealbetrachtung! Würdest du mir dein Geld geben wenn ich sage: Wenn alles gut läuft, kriegst du es zurück. Wenn es schlecht läuft kriegst du nur 60%? 😀

Wow, du hast ein paar 0815 Ratgeber gelesen und denkst, du hast jetzt voll den Durchblick.

Erinnert mich alles ein wenig nach Maschmeyer, der früher ältere Leute über den Tisch gezogen hat mit Knebelverträgen und jetzt Bücher darüber schreibt, wie man reich und erfolgreich wird. Ha. Ha.

Die Rechnung muss jeder selber für sich machen. Es geht mir ja nur darum zu zeigen, was möglich ist. Man kann in Bausparverträge und Lebensversicherungen investieren und hat vielleicht zum Rentenantritt 20.000 € oder man investiert das selbe Geld in renditestarke Dinge und hat 50.000 €.

Dann behalt's doch für dich und leb damit. Wieso jetzt dieses "Ihr müsst das auch alle unbedingt machen"-Ding?

Es muss nicht Reichtum sein -wie ich gerne provokativ sage- Es geht um das Nutzen von Chancen. Um Mut. Um das Ausbrechen aus festen indoktrinierten Regeln, dass Aktienmärkte Zockerei seien oder man im Leben bloß nie Fehler machen dürfe.

Wer überdurchschnittliche Erfolge will, darf nicht tun, was der Durchschnitt einem rät. Wer Wohlstand will, darf nicht handeln wie Oma, Sparkasse und Freunde es einem raten.

Der Aktienmarkt IST Zockerei.

Wenn du überdurchschnittliche Erfolge haben willst, dann bereite dich bitte auch drauf vor, überdurchschnittlich auf die Schnauze zu fallen.
 
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Du bist echt witzig. Also ob ich aus dem Internet eine Anlageinformation benötige. Und als ob ich nicht schon längst mein Geld angelegt hätte. Aber hier glaubt man tatsächlich, die Leute würden hier die Beiträge von Hinz und Kunz ernst nehmen.

Mich stört an den Beiträgen hier dieses Reisserische "Ich habe es geschafft! Du kannst das auch!"

Vor allem, was genau hat er eigentlich "geschafft"?

Der macht hier auf erleuchtet, als hätte er alles durchschaut, betont auch immer wieder, wie gut er verdient und für Erfolge er hat und heult dann rum wegen Verwaltungskosten...

Ähm...😕
 
Zuletzt bearbeitet:
Na, sein eigentliches Thema ist ja, wenn man mal den ganzen Quatsch rausnimmt, der Satz: Jeder kann es schaffen, er muß nur wollen.
Aber selbst der Satz ist Unsinn. Es hat nicht jeder dieselben Startbedingungen. Es gibt Behinderte, Kranke etc.
 
Also ich habe ja durchaus was übrig für die herangehensweise: Jeder kann es schaffen, wenn er nur will.
Aber ich bin mir halt dessen auch bewusst, dass dies Grenzen hat. Natürlich frustet es auch mich, dass ich zB keine geeignete Form der Geldanlage finde: Für mich scheint es einfach keine zu geben: bei banken wird man massiv mit Gebühren abgezogen: Also keine Alternative für mich. Und selbstverwaltete Anlagen, wie Andreas sie vorschlägt? Sorry, aber dazu bin ich "zu dumm". Ich habe mich klar versucht, damit zu befassen, aber für mich sind das böhmische Dörfer: ich kapiere nicht, wie das vor sich geht, wie ich kaufe und was.
da beissts bei mir total aus. Klar, in der Theorie kapiere ich das auch (so dumm bin ich dann auch nicht), aber wenn ich dann in der Praxis vor meinem Onlinekonto sitze, denke ich mich: Hmpf...und jetzt?

Am WOLLEN liegt es da nicht: Ich kapiere es schlicht nicht (ich denke, man draucht dafür irgendwie eigene Gehirnstrukturen: die habe ich offenbar nicht)

Und nun?
Dumm gelaufen.

Genau DAS stört mich an der momentanen Geldanlagegeschichte: Es wird einem erzählt, es sie ja sooo einfach: Aber das ist es schlicht NICHT!

Wer -wie ich das ganze nicht kapiert, hat ja quasi keine andere Wahl, als zu verzichten.

Und natürlich nervt es einen da, wenn man hören muss, man müsse doch nur anlegen und das wäre ja so einfach, wenn man nur wollen würde: Ist es nicht- zumindest nicht für jeden!

Bis ich kapiert habe, wie eine Onlineüberweisung funktioniert....Wow, da hab ich federn gelassen: War kurz davor, meinen rechner aus dem Fenster zu werfen und das Handy mit den blöden bunten kästchen, die man einlesen muss gleich hinterher.
Vermutlich frägt sich da mancher: OK, wie kann man nur so blöd sein? Das ist doch ganz einfach: Offenbar nicht für jeden! Nicht jeder Mensch ist gelichermaßen begabt und genau DA fehlt es: Es ist ja nett gemeint, seine Erfahrungen weiterzugeben: Aber wo bleibt endlich mal die fassung für idioten wie mich: Laut der These, JEDER könnte es, müsste es ja auch die Version geben, mit der sogar solche Volltrottel wie ich das hinkriegen: Die gibt es aber offenbar nicht!
ich habe bisher mit vielen Leuten, die mir alle sagte, es wäre so einfach, gesporchen und keiner konnte es mir so erklären, dass es auch für mich eifnach gewesen wäre...
Also entweder bin ich ein Sonderfall mit ordentlicher Blödheit, oder aber es ist nicht so einfach, wie man mir weismachen will...
 
Wenn die Leute Ratschläge die zur Lösung ihrer, in diesem Falle finanziellen, Probleme führen könnten einfach annehmen würden, dann hätten sie diese Probleme ja nicht mehr.

Und wie Volker Pispers so treffend dazu sagte "Und seien wir mal ehrlich: Juden sind nicht mehr genügend da". Das hat in der Geschichte immer wieder geklappt, weil die Menschen das Finanzsystem nicht verstehen (wollen).

Anstatt Energie darauf zu verschwenden Weltbilder zu konstruieren die einem selbst schon im Vorfeld die Absolution für jegliches Scheitern und gar-nicht-erst-versuchen erteilen.

Vielen Dank für Deinen Beitrag. Klasse. Die für mich wesentlichen Punkte wollte ich mal aufgreifen.

Viele Leute wollen die Ratschläge nicht. Weil Sie immer denken, wie hier im Thread, man will Ihnen was Schlechtes oder an Ihr Geld. Nein. Was sollte Andreas hier verdienen wollen. 😀

Und dann gibt es kaum ein Thema aus meiner Sicht wo sich Menschen so überbieten mit Unkenntnis und teils auch Verfälschung von Fakten. "Alles Quatsch. Währungsunion. Totalverlust. ET kommt mit dem Ufo zurück und will Gold und keine Aktien." Und so weiter...

Dann erzählt der finanzielle Verlierer dem finanziellen Gewinner, dass da ja gar nicht funktioniert was er da macht. 😀 Wenn man dann aber einen Rat gibt, ist das auch nicht ok.

Jeder Mensch hat naturgegeben eine Menge Energie. Es ist nur die Frage ob ich was aus meinem Leben mache oder ob ich wie hier in der Dauerschleife Gründe finde, warum man dieses und jenes nicht kann.

Anstatt dann nach dem Staat zu rufen oder sein Leid dauernd zu beklagen sollte man einfach akzeptieren wie es ist.

Es führt jetzt zu weit hier, aber im Endeffekt ist der Aufbau von Wohlstand wohl eher eine Charakterfrage. Einfach machen oder jammern. Man sieht es hier ganz gut, wie sich Menschen unterscheiden.
 
Wenn die Leute Ratschläge die zur Lösung ihrer, in diesem Falle finanziellen, Probleme führen könnten einfach annehmen würden, dann hätten sie diese Probleme ja nicht mehr.

Ich wollte dir genau wie Insta auch nochmal ausdrücklich danken. Du hast viele meiner Gedanken aufgegriffen, teilweise auch kritisch aber stets sachlich und hilfreich. Das ist die Richtung, die ich mir für den Thread wünsche.

Einem staatlichen Fond würde ich meine Ersparnisse allerdings niemals anvertrauen, Beamten haben öfter bewiesen dass sie nicht mit Geld umgehen können als die Schwerkraft nachgewiesen wurde.

Dem stimme ich grundsätzlich zu. Der Staat sollte sich nicht zu viel einmischen, da er nicht effizent handelt. Wobei der norwegische Staatsfonds ein positives Gegenbeispiel ist wie ein Staat auch gut handeln kann. Norwegen investiert passiv oder anders gesagt: Der Staat macht nicht viel und kann deswegen auch nicht viel falsch machen oder viel kosten. Norwegen investiert einfach passiv in den Markt.

Staaten KÖNNEN mit Geld umgehen, nur leider tun sie es MEISTENS nicht.

Ansonsten hast du schon richtig gesagt dass nur Teilhabe an den Produktionsgütern Armut lösen kann , niemals aber Umverteilung.
Eigentum, am besten geschützt durch ein staatliches Gewaltmonopol, ist es was Freiheit schafft.

Was in Deutschland passiert ist dass nach mehr staatlichen Leistungen gerufen und gewählt wird, welche dann von jenen die Wohlstand schaffen genommen werden. Nicht nur dass dies die Schöpfung von Wohlstand mindert, es hält die Menschen auch auf ewig in staatlicher Abhängigkeit.
Das ist kein Versehen, das ist die volle Absicht. Der Eigentumsbildung werden politisch Steine in den Weg gelegt wo es nur möglich ist. Vielleicht hast du dir mal angeschaut wie die Gold-ETFs in Deutschland eingeschränkt sind, z.B. im Gegensatz zu Schweiz. Die wissen genau wie sie die Menschen klein halten können.

Danke, tolle Kernaussagen! 🙂

Womit ich nicht sagen möchte dass die Investition in ETFs, Fonds und Aktien das Allheilmittel sind, was in deinem Eingangsbeitrag irgendwie so klingt. Mir geht es darum dass die Menschen ihren Teil der Verantwortung in der Gesellschaft annehmen und eigenverantwortlich, auch im finanziellen Sinne, die Wert- bzw. Wohlstandsschöpfung ein Stück mittragen.
Das kann ganz unterschiedlich aussehen und ein Leben als Angestellter ist nicht falsch, man sollte sich nur immer fragen was man selbst tun kann um seine, hier finanzielle, Situaton zu verbessern. Anstatt Energie darauf zu verschwenden Weltbilder zu konstruieren die einem selbst schon im Vorfeld die Absolution für jegliches Scheitern und gar-nicht-erst-versuchen erteilen.

Dien Forderung nach finanzieller Bildung in den Schulen unterstütze ich schon lange, generell ist unser Schulsystem darauf ausgelegt (glückliche) Sklaven zu produzieren, die weder hinterfragen und eigenständig handeln.
Von dem medial vermittelten Bild spreche ich mal erst gar nicht...

Übrigens halte ich eine Investition in Bildung, Kinder (und deren Bildung) sowie Absicherung (Berufsunfähigkeitsversicherung halte ich für nützlich) für mindestens ebenso sinnvoll wie langfristiges Sparen am Finanzmarkt.

Auch richtig!

Auch @ Großstadtlegende und Violetta die Bemerkung: Nein es ist nicht verwerflich den klassischen Bildungsweg zu gehen, Angestellter zu werden und später Rente zu bekommen.

Ich verurteile nur die mediale Indoktrination, dass dies der einzige und beste Weg sei und alles auf diesem Wege total sinnvoll sei. Schulbildung ist wichtig, aber viele Bildungsinhalte gehen am echten Leben vorbei und könnten viel besser gestaltet werden - auch im Hinblick auf finanzielle Bildung und Anleitung zu Selbstständigkeit und Eigenverantwortung.

Wie Fenris sagt sollte man dann die Energie darauf verwenden seine Situation durch eigenes Tun zu verbessern statt bevor man dies versucht erstmal Gründe in der Welt zu suchen warum ein Versuch sinnlos sei.

Ob Aktien gerade eine gute Idee sind hängt davon ab ob man daran glaubt dass sie nach der Währungsreform noch ihren Wert behalten. Theoretisch sind sie Sachwerte und das Depot gehört, anders als das Geld auf dem Konto, nicht der Bank sondern zählt als Sondervermögen.
Silber ist ja inzwischen gar nicht mehr zu bekommen, seit es neben Platin und Gold vor nicht all zu langer Zeit als Rücklage von Banken geltend gemacht werden kann. und damit indirekt praktisch Geld ist.

Ich möchte hier insofern widersprechen, dass Aktien nicht nur theoretisch sondern auch praktisch Sachwerte sind. Man wird Miteigentümer eines Unternehmens. Weil in Unternehmen die größte Wertschöpfung der Wirtschaft liegt, ist es sinnvoll sich daran zu beteiligen.

Gleichwohl gebe ich dir Recht, dass Aktien keine Lösung für alle Menschen sind. Die Voraussetzung um überhaupt Aktien zu kaufen sind sowohl wirtschaftlicher Natur (Geld kann langfristig investiert werden) als auch psychischer (man kann Kursschwankungen ertragen).

Wobei ich generell daran glaube, dass Eigentum eine Lösung ist. Also anstatt zu 100% von staatlichen Transferleistungen und Arbeitslohn abhängig zu sein, wäre es wünschenswert wenn sich möglichst (ja es können nicht alle, aber viele) in irgendeiner Form (Aktien, Immobilien, Gold, sonstige Sachwerte) Eigentum hätten.

Horrende Mietpreise z.B. resultieren eben auch daraus, dass der Markt von großen Konzernen beherrscht wird und es in Deutschland im internationalen Vergleich sehr wenig Wohneigentum gibt.
 
Ja, dieser Thread stößt mir aus mehreren Gründen auf. Jemand will mir was verkaufen, verpackt es mir reisserisch, was mich tatsächlich NULL anspricht und es wird dann unter dem Deckmantel der Aufklärung verpackt, weil einem ja geholfen werden soll.

Braucht man das? Für mich absolut unwichtig wie ein Kropf, wenn mir hier jemand erzählen will, dass ich mich weiterbilden soll im Bereich Investment. Echt jetzt? Da wäre ich ja im Leben nicht drauf gekommen !(Ironie aus).

Wer von Indoktrination redet und gleichzeitig so eine reisserische Sprache wählen muss, ist für mich in dem Bereich total unglaubwürdig. Ich würde nie was machen, weil mir im Internet jemand Schlagworte um die Ohren schmeisst und billigste Versprechen macht "Du kannst es auch schaffen!"

Ich habe mich durchaus mit Profis mal unterhalten. Dummschwätzer, mit denen ich zu tun hatte, kamen mit Sprüchen wie "Frauen finden unser Investment gut" oder "Ja, sehen Sie, ich habe kürzlich gebaut!" bei mir überhaupt nicht an. Denn sie überzeugen mit hohlen Phrasen nicht. Sie nehmen sich ja nicht die Zeit, mal konkret meine Situation anzuschauen. Da bin ich mit meinem Finanzberater besser dran.
 
Ja, dieser Thread stößt mir aus mehreren Gründen auf. Jemand will mir was verkaufen, verpackt es mir reisserisch, was mich tatsächlich NULL anspricht und es wird dann unter dem Deckmantel der Aufklärung verpackt, weil einem ja geholfen werden soll.

Ich will garnix verkaufen.
Das kannst du jedem Autor vorwerfen, der Bücher vermarktet. Und jedem Bank-, Versicherungs- Sonstwasverkäufer.

Ich habe ja garnix zu verkaufen.

Braucht man das? Für mich absolut unwichtig wie ein Kropf, wenn mir hier jemand erzählen will, dass ich mich weiterbilden soll im Bereich Investment. Echt jetzt? Da wäre ich ja im Leben nicht drauf gekommen !(Ironie aus).

Wer von Indoktrination redet und gleichzeitig so eine reisserische Sprache wählen muss, ist für mich in dem Bereich total unglaubwürdig. Ich würde nie was machen, weil mir im Internet jemand Schlagworte um die Ohren schmeisst und billigste Versprechen macht "Du kannst es auch schaffen!"

Ist doch ok wenn du es nicht willst 🙂

Wobei ich finde, dass sich deine Kritik widerspricht:
Auf der einen Seite kritisierst du, dass ich empfehle man könne sich finanziell weiterbilden (damit man eigene gute Entscheidungen treffen kann).
Auf der anderen Seite kritisierst du, dass ich nur was reißerisch verkaufen wolle.

Ich glaube kein Autoverkäufer würde dir sagen:
"Informieren Sie sich selber über Verkehrsmittel, vergleichen Sie, lernen Sie damit sie am Ende selber eine gute Entscheidung treffen können"

Gerade meine Empfehlung sich selber zu bilden, widerspricht doch deinem Argument völlig, dass ich hier nur eine "Verkaufsveranstaltung" mache.

Nur wer Zeit, Lust und Möglichkeit hat, dem empfehle ich selber über seine Finanzen und Möglichkeiten nachzudenken. Daran ist beim besten Willen nichts verwerflich.
 

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