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Wohlstand für Alle!

Die Sache ist, du Andreas kannst spekulieren und bei Verlust hast du trotzdem eine mehr als gute Pension.

De Rentner ist verratzt wenn er sein angelegtes Geld verliert. Bei einer Rente unter 50%.
 
Die Sache ist, du Andreas kannst spekulieren und bei Verlust hast du trotzdem eine mehr als gute Pension.

De Rentner ist verratzt wenn er sein angelegtes Geld verliert. Bei einer Rente unter 50%.

Ich spekuliere nicht. Ich investiere.🙂

Es war in den letzten 100 Jahren unmöglich bei einem Investment in den Aktienindex MSCI World Verluste zu machen wenn man mindestens 10 Jahre investiert war.

https://www.onvista.de/index/MSCI-WORLD-Index-3193857

Das haben einige Länder inzwischen auch kapiert. Der norwegische Staatsfonds verkauft sein gefördertes Öl und investiert in ein globales Aktiendepot um auch künftige Generationen vom heutigen Wohlstand profitieren zu lassen. Norwegen denkt an Morgen!

Was wir in Deutschland machen ist immer weiter darauf zu setzen, dass immer weniger arbeitende Menschen immer mehr Rentner finanzieren. Deswegen sinkt die Rente, deswegen herrscht Armut.

Deutschland wird weiter Steuern erhöhen, Renten senken und verzweifelt versuchen den Mangel zu verwalten. Deutschland denkt nicht an Morgen.
 
🙂Lieber Andreas, ich habe mich entschieden, mich nicht mehr aufzuregen über die Ungerechtigkeit Pensionäre vs. Rentner.

Von daher viel Glück dir beim Investieren. Wollte das nur mal erwähnt haben, dass es ganz unterschiedliche Voraussetzungen sind, ist man sowieso abgesichert oder eben nicht.
 
Du hast ja von einem 'Mindset' gesprochen, ich denke auch dass es vielen (auch mir) daran fehlt.
Man denkt dann oft, dass es sich für einen selbst ja gar nicht lohnen würde zu investieren (gerade als Gering- oder Normalverdiener). Wenn ich z.B. 10k Euro in ETFs investiere, habe ich nach 5-10 Jahren dann 15k (nur als Beispiel). Das ist natürlich nicht schlecht, hat aber auch nicht viel mit Wohlstand zu tun. Kleinvieh macht eben auch Mist 🙂
 
🙂Lieber Andreas, ich habe mich entschieden, mich nicht mehr aufzuregen über die Ungerechtigkeit Pensionäre vs. Rentner.

Von daher viel Glück dir beim Investieren. Wollte das nur mal erwähnt haben, dass es ganz unterschiedliche Voraussetzungen sind, ist man sowieso abgesichert oder eben nicht.

Aber es geht doch gerade um Menschen, die nicht abgesichert sind. Es geht gerade um Menschen, die wenig Rente kriegen.
Es geht um den Durchschnittsdeutschen, der sein Geld in Kapitallebensversicherungen, Bausparverträgen oder sonstigen Bankprodukten parkt.

Dieser Mensch füttert den Reichtum anderer, statt seinem eigenen.

Es wird ausgeschlossen vom Wirtschaftswachstum und Unternehmensgewinnen - also von allem, was richtig Kohle bringt. Stattdessen bekommt er einen Armutszins, eine Armutsrente und bei Bedarf ein paar Almosen.

Warum werden Menschen nicht wie in Norwegen am Erfolg beteiligt? Warum soll der kleine Mann nicht auch ein Stück vom Kuchen haben? Deutschland könnte die Rente auf mehr Beine stellen
1 - Grundrente für ausnahmslos jeden
2 - Umlagensystem, so dass höhere Einzahlungen in das Rentensystem mehr Rente bedeuten
3 - Betriebsrenten
4 - einen Staatsfonds nach norwegischem Vorbild in den jeder einen Teil einzahlen muss (und darüber hinaus einen freiwilligen Teil zahlen kann)

Ganz nebenbei würde es die gesamte Wirtschaft fördern wenn Geld nicht auf Konten und in Bausparverträgen geparkt, sondern investiert würde.
 
Du hast ja von einem 'Mindset' gesprochen, ich denke auch dass es vielen (auch mir) daran fehlt.
Man denkt dann oft, dass es sich für einen selbst ja gar nicht lohnen würde zu investieren (gerade als Gering- oder Normalverdiener). Wenn ich z.B. 10k Euro in ETFs investiere, habe ich nach 5-10 Jahren dann 15k (nur als Beispiel). Das ist natürlich nicht schlecht, hat aber auch nicht viel mit Wohlstand zu tun. Kleinvieh macht eben auch Mist 🙂

Verständlich!
Wohlhabend im Sinne von "reich" werde ich auch nie werden.
Ja ein ETF würde aus deinen besipielhaften 10k vermutlich "nur" 15k in 5-10 Jahren machen und davon muss man natürlich noch die Inflation abziehen.

Andererseits: Es ist "geschenktes Geld". Wenn jemand 10.000 € hat und diese wirklich in den nächsten 10 Jahren nicht benötigt, warum nicht investieren? Und für die viele geht es ja um die Rente und kann über viele Jahrzehnte schon ne Menge rauskommen.

Klar, das Mindset ist ein entscheidender Punkt. Die meisten wollen "heute leben" und verleben ihr Geld. Ist ja ok, soll jeder wie er mag! Und wer denkt mit 25 an seine Rente? Geld anlegen ist in gewisser Weise richtig schwer, weil man mental auf den Spatz in der Hand verzichtet und das für eine fette Taube auf dem Dach, die scheinbar niemand anderes will.
Deswegen schlägt einem auch viel Unverständnis entgegen. Entweder Menschen haben kein Geld zum investieren und sind verärgert, dass man über solche "Probleme" spricht, oder sie könnten investieren, ihnen fehlt aber Ahnung, Mut oder Disziplin (und das wollen sie natürlich nicht hören).
 
Also ich verdiene momentan keinen Pfennig...als Soloselbständiger, ist man in so einer Krise verratzt.
Wenn ich jetzt meine Rücklagen in Fonds hätte (was ich zum Glück nicht habe, da ich wie es der Zufall will alle meine Fonds vor einem halben Jahr verkauft habe- irgendwie muss ich es gewittert haben), wäre ich JETZT verratzt. Was hilft mir das Wissen, dass eine MSCI-World Anlage mit einem Anlagehorizont von 10 Jahren mir gute Rendite bringen kann, wenn ich das Geld JETZT brauche?
Mein Mann legt bereits seit Jahren in solche Fonds an und hat damit gute Gewinne eingesackt, aber er kann jetzt an sein Geld nicht ran, weil sonst ja seine ganzen Gewinne der letzten Jahre im Grunde beim Teufel wären. Er hat halt Glück und kann es liegen lassen, weil sein Gehalt weiter fließt. ich hingegen muss jetzt von meinen Rücklagen nehmen- was ich wie gesagt - zum Glück auch kann, denn das Geld parkt gerade aufm Konto.
(ich habe einfach nur Glück im Unglück, dass ich verkauft habe bzw ich vertraue darauf, dass mein Mann mich nicht verhungern lässt, aber das kann doch gesamtgesellscahftlich keine Lösung sein!)

es ist ja schön und recht, dass man gut mit diesen Anlagestrategien gewinn machen kann, aber wenn man darauf angewiesen ist und die Kohle gerade in DEM Moment braucht, wo eine Talfahrt ist: Was dann? Wie sieht denn Deine Lösung für den Fall aus?

Also was würde ich persönlich jetzt tun, wenn meine Kohle in einem Fond liegen würde, der jetzt mal gerade geschmeidig um 50% abgesackt ist und ich eben keinen mann hätte, der mich notfalls mit durchfüttert?
Was würde ein Rentner in dieser Lage tun, wenn er eben nICHT diesen viel beschworenen "Anlagehorizont" von 10 Jahren hat, sondern JETZT sofort sein geld braucht?

Dann heißt es: Pech gehabt oder wie?

Aber dafür hatte man ja zumindest aufm Papier "Anteil am Reichtum"...hilft einem nur nicht, wenn es nicht da ist, wenn man es braucht!

Wie gesagt: Wer eine stabile Pension, eine angemessene Rente oder eine regelmäßiges Gehalt hat, der kann darauf aufbauen und investieren. Wer das aber NICHT hat, für den ist das keine Lösung!

Also eine vernünftige Rentenabsicherung MUSS auf diese Fragen passable Antworten haben, sonst kann man da doch seine Zukunft nicht reinsetzen.
 
Andererseits: Es ist "geschenktes Geld". Wenn jemand 10.000 € hat und diese wirklich in den nächsten 10 Jahren nicht benötigt, warum nicht investieren?

In dem Punkt hast Du natürlich Recht. Wenn ich mir z.B. keine Immobilie leisten kann, ist das im Prinzip die einzig sinnvolle Alternative. Einerseits relativ sicher, anderseits eben kein 'Hauptgewinn'.

Die 'Mutigen' können aber auch gerade jetzt sehr gut investieren. Wenn man davon ausgeht, dass z.B. ein Konzern wie Boeing nicht pleite gehen wird, ist es interessant zu wissen, dass deren Aktie, die normalerweie bei 300€ pendelt, aktuell bei unter 100€ liegt.
Das ist nur ein Beispiel von vielen.
 

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