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Frauenmangel in Deutschland - Ein Tabuthema!

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So nehme ich das auch wahr, bzw. das entspricht meinen Erfahrungen. Manchmal bin ich der einzige Mann in einem Kurs.

Was den Frauenüberschuss betrifft, würde mich außerdem mal interessieren, wie die Altersverteilung beim Frauenüberschuss eigentlich aussieht. Liegt nicht ein Teil des Frauenüberschusses auch darin begründet, dass Frauen im Durchschitt ein wenig älter werden als Männer und daher ihre Männer häufig einige Jahre überleben? Das heißt, dass es insbesondere im höheren Alter einen Frauenüberschuss gibt, aber in wieweit betrifft das die jüngeren, partnersuchenden Männer?
So sieht es aus. Im Alter klafft dann die Lücke tatsächlich deutlich auseinander.
 
Sollte es in der eigenen Region tatsächlich einen Männerüberschuss geben, sollte man über Umzug nachdenken. Auf der Karte gab es auch einige Orte, wo eine gute Frauenquote herrscht und praktischerweise sind das auch die Gebiete, in denen es viele Arbeitsplätze gibt.

Dass es in Discotheken und Datingwebseiten einen Frauenmangel gibt heißt nicht, dass es zu wenige gibt, sondern einfach nur, dass Frauen jene Plätze meiden, an welchen sie blöd angemacht werden. Auf Datingwebseiten kriegt eine Frau schon viele dubiose sexuell anzügliche Nachrichten, wenn nicht gleich noch ungefragt ein Pimmelbild angehängt wird. In Discotheken denken viele Männer, dass grapschen erlaubt sei. Ergo: nette Singlefrauen meiden diese Plätze lieber.

Meiner Erfahrung nach trifft man nette Frauen am ehesten auf Privatpartys bei Freunden. Weshalb es sehr kontraproduktiv ist, den Kontakt zu einer Frau sofort zu beenden, wenn sie kein Interesse an einer Beziehung hat. Möglicherweise hätte sie nette (und hübsche) Freundinnen gehabt, die noch single sind. Die wirst du aber wohl nie kennenlernen.

Dieses Effizienzdenken ist mir schon bei vielen Dauersingles aufgefallen. Wenn einen etwas (oder jemand) nicht sofort zu einer Beziehung bringt, wird die Sache (oder der Kontakt) beendet. Man nimmt sich gar nicht die Zeit, die Dinge einfach laufen zu lassen. Anstatt eine Frau erst mal freundschaftlich kennenzulernen, wird sie belagert und mit schnellen Schritten in Richtung Beziehung gedrängt. Das Geheule ist dann groß, wenn die Frau sich dann überrumpelt fühlt und die Sache lieber beendet.

Beispiel das Reitturnier: die Dame hatte wohl gemerkt, dass das Interesse an ihrem Sport nur aufgesetzt ist. Wenn jemand wirklich für eine Sache brennt, merkt man das meist an den leuchtenden Augen, während man über sein Lieblingshobby erzählt. Das sind Teile der Mimik, die man aktiv nicht wirklich steuern kann. Das hat bei dir ergo also wohl gefehlt. Spätestens als du das Interesse an Reitstunden verloren hast, als der Bruder erwähnt wurde, wusste sie Bescheid. Dass sie keine Lust hat, sich mit einem in Wahrheit uninteressierten Anfänger über ihr Lieblingshobby zu unterhalten, kann man ihr nicht verübeln. Sofern sie nicht ohnehin nur da war, um ihre Reitstunden zu verkaufen.

Was wäre denn z.B. dabei gewesen, einfach mal 1-2 Probereitstunden zu vereinbaren. Und wenn diese nur beim Bruder sind. Aber vielleicht läuft die Dame ja auf dem Reiterhof rum und du kannst ihr scheinheilig anbieten, ihr nach der Stunde beim Pferde putzen zu helfen. Vielleicht hätte dir der Sport ja Spaß gemacht. Und selbst wenn sie vergeben wäre, hättest du dort vielleicht andere Frauen getroffen, die nicht auf dem Event waren oder von dir übersehen wurden. Angenommen sie war noch single: deine Chancen bei ihr zu landen wären um einiges höher gewesen, wenn du dich mit besagtem Bruder verstanden hättest und er dich z.B. an Silvester eingeladen hätte... oder sie bei deinem ersten Ausritt im Freien vielleicht sogar mitgekommen wäre...

Das unterscheidet in meinen Augen auch den freiwilligen Single vom unfreiwilligen. Der freiwillige probiert einfach aus und schaut was passiert. Ohne direkt ein Ziel vor sich zu haben, einfach wegen der Freude am Ausprobieren. Alles ist locker, denn alles kann, nichts muss. Der unfreiwillige Single fragt sich stets "was bringt mir das?" und versucht auf biegen und brechen an eine Beziehung zu kommen.

Von Flüchtlingen fange ich gar nicht erst an. Ich persönlich komme aus einer Gegend mit vielen Flüchtlingen, weil in unmittelbarer Nähe eine LEA ist. Ich kenne jetzt aber keine Frau, die mit einem solchen liiert wäre. Die meisten haben eh Frau und Kind in der Heimat. Und wenn eine Frau jemanden bevorzugt, der weder ihre Sprache spricht, noch Geld oder Arbeit hat, würde ich mir eher mal Gedanken machen, was an mir so S**** ist, dass die mich nicht will....
 
Irgendwie schon, ja. Auf der anderen Seite wurde hier auch schon oft über Stilberatung und körperliche Optimierung gesprochen, um die Chancen zu verbessern. Das sind letztenendes auch nur künstlich herbeigeführte Veränderungen, die vielleicht gar nicht dem eigenen Naturell entsprechen.

Guter Punkt! Wann sind Veränderungen sinnvoll, ab wann fängt man an, sich zu verbiegen? Und wie lange kann sowas überhaupt gut gehen?
 
Guter Punkt! Wann sind Veränderungen sinnvoll, ab wann fängt man an, sich zu verbiegen? Und wie lange kann sowas überhaupt gut gehen?

Ich denke ein guter Anfang wäre es, mal ehrlich zu analysieren, was andere (in dem Fall das andere Geschlecht) an mir stören könnte. Ggf. auch Freunde nach einer ehrlichen Meinung fragen. Vielleicht trifft man dabei auf Punkte, die einen selber an einem stören und die man endlich angeht.

Oder man schaut sich jene an, die erfolgreicher in den gewünschten Punkten sind. Welche Charaktereigenschaften haben die, wie wirken sie (Charme, Körpersprache), wie machen sie das, was ist da anders als bei mir?

Man kann ja mal ausprobieren, sich zu ändern. Mal 2 Wochen lang einen anderen Kleidungsstil tragen, ein neues Hobby anfangen, versuchen kommunikativer zu sein, einen strafferen Gang o.ä.
Wichtig ist dabei, auch mal über seinen eigenen Schatten zu springen, auch mal Dinge zu tun, bei welchen man sich nicht sofort wohl fühlt und die einem anfangs unangenehm sind.
Wenn man dann nach einiger Zeit merkt "das bin ich einfach nicht, so fühle ich mich nicht wohl", dann kann (und soll) man es wieder lassen. Denn dann wäre es verbiegen. Vielleicht gefallen einem aber manche Veränderungen, dann wäre es eine gute Veränderung zu eigenen Gunsten...
 
Wie kann jemand nur so weltfremd sein?
Die Geschlechter sind annähernd gleich verteilt. Die Unterschiede kaum erwähnenswert.

Du willst Frauenüberschüsse sehen?

Verlasse Deine eigenen vier Wände (bzw. den Fußballverein, die Skatrunde) und besuche....

- eine Yoga-Gruppe, oder
- einen Tanzkurs, oder
- Kurse in der Volkshochschule.

Du wirst sehen, wie wenig Männer hier auf eine Frau kommen 🙂

Ein guter verschwörungstheoretiker läßt sich von fakten nicht ablenken 😀
 
So ähnlich ist es mir schon häufig ergangen: egal, ob beim Sprachkurs, im Theaterworkshop oder im interkulturellen Seminar, häufig bin ich der einzige Mann, oder es gibt außer mir noch einen weiteren Mann, bei 10 bis 12 TeilnehmerInnen insgesamt.

Genau das meine ich: ich glaube, dieses Empfinden, das offenbar viele Männer haben (nämlich, dass es so wenig Frauen gibt) liegt schlicht daran, dass man sich eben nur dort rumtreibt, wo man halt hauptsächlich Männer trifft. Würde man sich aufmachen und mal woanders suchen, würde man seine Sicht vielleicht revidieren.
Aber wenn man natürlich drauf beharrt, eine hübsche, jüngere, beziehungswillige Frau, die nicht nur aufs Äußere schaut auf einer Plattform für schnelle Sex-Kontakte zu finden, wird es ist der Tat schwer.
Wenn ich Tennisfreunde suche, geh ich auch nicht in den Golfclub, nur weil es theoretisch möglich ist und weil mein bester Kumpel im Golfclub schon mal Tennisfans gefunden hat.
 
Genau das meine ich: ich glaube, dieses Empfinden, das offenbar viele Männer haben (nämlich, dass es so wenig Frauen gibt) liegt schlicht daran, dass man sich eben nur dort rumtreibt, wo man halt hauptsächlich Männer trifft. Würde man sich aufmachen und mal woanders suchen, würde man seine Sicht vielleicht revidieren.
Es ist wirklich so, dass ich aufgrund meiner für Männer untypischen Interessen häufig eher den gegenteiligen Eindruck gewonnen hatte und mich manchmal fast gefragt hätte, wo denn eigentlich die ganzen Männer sind. Häufig bin ich schon in Kursen und Seminaren gesessen, in denen am ersten Kursabend außer mir ausschließlich Frauen zur Tür reinkamen, und ich mir schon fast fehl am Platz vorkam.
 
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