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Frauenmangel in Deutschland - Ein Tabuthema!

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Zitat tom turbo
Das ist das Kernproblem. Und zwar nicht nur, was russische Frauen anlangt.

Dabei kann ich das durchaus verstehen! Man ist frustriert, zieht sich zurück und schimpft auf die Frauen. Und auf attraktive Männer. Man begibt sich in die Opferrolle. Aber dadurch gerät man in einen Teufelskreis! Die Frauen riechen das 10 m gegen den Wind.

Dabei wäre es ja noch nicht mal so schlimm, wenn man👎 gelegentlich mal seinen Frust rauslassen und über die Frauenwelt schimpfen würde: Tun wir Frauen ja auch: Natürlich muss man manchmal auch jammern, Wunden lecken (am besten bei Mädelsabend, bzw Männerabend) aber irgendwann muss man eben wieder raus aus dem Schmollwinkel und die Dinge realistisch sehen. Offenbar verpassen manche diesen Punkt, wo es wieder Zeit wird, sich dem Leben zuzuwenden und DAS ist dann in der Tat sehr unattraktiv. Auch solche kruden Theorien machen die Sache nicht besser sondenr schlechter.

Innerhalb der Online-Partner-Börsen bzw. Dating-Apps existiert ein unglaublicher Konkurrenzkampf unter uns Männern aufgrund des geringen Frauenanteils. Viele Frauen selektieren gnadenlos, weil sie es sich leisten können. Ich habe schon sämtliche Datingapps u. Partnerbörsen getestet und es hat nie funktioniert, weil mir die Frauen kaum eine Chance geben, mich richtig kennenzulernen. Kein Wunder – Sie werden ja auch von 10000 Männern gleichzeitig angeschrieben.

Lieber TE: DAS ist klar: Auf Datingseiten ist das Verhältnis für Männer sehr ungünstig. Aber Du bist auf der falschen Fährte, wenn du glaubst, dass Dating Apps die Wirklichkeit abbilden. Tun sie nämlich nicht. Viele Frauen haben schlicht keinen Bock auf Datingapps. Männer offenbar schon.
Ich wette, wenn Du hier im Forum eine Umfrage starten würdest, wieviele Frauen und wie viele Männer je schon ernsthaft eine Datingapp genützt haben, würdest Du erkennen: Frauen haben weniger Lust auf sowas: Demensprechend sind dort wenig Frauen unterwegs.
Aber zum Glück gibt es ja noch eine Welt jenseits des Internets: und es gibt Orte, wo Männer Mangelware sind. Vielleicht mal dort suchen, anstatt dort, wo sich fast nur Männer tummeln.
ich denke, das ist das große Problem. Warum geht ein mann dort auf Frauensuche, wo wenig Frauen sind? Datingapps scheinen jedenfalls eine große Mitschuld daran zu tragen ,dass viele Männer Frust schieben.
Würde ich als mann also meiden.

Überall steht doch sogar, wie hoch der Männeranteil ist. Also unterstellt mir bitte nicht, dass ich mir alles bloß einbilden würde. Mittlerweile dürfen sich Frauen sogar kostenlos registrieren, kostenlos in die Clubs, damit wenigstens mal ein paar Frauen anwesend sind.
jaaa aber Datingapps und die Welt da draußen sind zwei Paar Schuhe!

Das ist genau Dein Denkfehler!

Wenn Du eine Frau suchst, solltest Du es nicht auf Datingapps sondern im wirklichen Leben versuchen. Und auch da nicht einfach wild auf der Straße eine ansprechen, denn das mögen Frauen nicht (klar lehnen sie Dich da ab). Sondenr Du suchst am besten dort, wo viele Frauen sind (total einfache logik eigentlich) und wo Frauen dich gleich ein wenig kennenlernen können.

Also ich würde jetzt mal ganz frech behaupten: Der Unterschied zwischen einem Mann, der erfolgreich eine Partnerin gefunden hat, und einem der auf Teufel komm raus keine findet ist der: Ersterer wird wohl an einem Ort gesucht haben wo Frauen sind und in einer Weise an die Frau rangetreten sein, wie sie es angenehm fand, während der andere weiter darauf beharrt an einem Ort zu suchen, wo wenig Frauen sind und Frauen in einer Weise anspricht, die Frauen nicht mögen. Klar, wer da mehr Erfolg hat ,oder?

ich könnte wetten das gab es schon früher, bevor es Datinapps gab: Dass sich Männer im Schützenverein und am Stammtisch darüber aufgeregt haben, dass es ja keine Frauen gibt und wenn sie eine mal angebaggert haben die zufällig vorbei kam, diese nicht interessiert war...sehr seltsam...😉
 
Violetta Valerie meinte:
Aber zum Glück gibt es ja noch eine Welt jenseits des Internets: und es gibt Orte, wo Männer Mangelware sind.

Das ist z.B. bei meinem Sportverein der Fall. Da die Männer zu 98% in der Muckibude herumlungern, bin ich als Teilnehmer der Kurse oftmals der einzige Kerl. Ob sich dieser Ort nun zum Kennenlernen eignet sei dahingestellt, aber es herrscht definitiv nicht überall Männerüberschuss.
 
Das ist z.B. bei meinem Sportverein der Fall. Da die Männer zu 98% in der Muckibude herumlungern, bin ich als Teilnehmer der Kurse oftmals der einzige Kerl.
So ähnlich ist es mir schon häufig ergangen: egal, ob beim Sprachkurs, im Theaterworkshop oder im interkulturellen Seminar, häufig bin ich der einzige Mann, oder es gibt außer mir noch einen weiteren Mann, bei 10 bis 12 TeilnehmerInnen insgesamt.
 
Ich will hier kein Öl ins Feuer gießen, aber dass in Deutschland ein Frauenmangel (oder eben Männerüberschuss) herrscht, ist doch ein empirischer Fakt. Wenn ich mir die offiziellen Daten zum Geschlechterverhältnis anschaue, dann fällt doch schnell auf, dass je nach Region ein sehr großer Frauenmangel herrscht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechterverteilung#/media/Datei:Geschlechterverteilung_Zensus_2011.png

Das sind Daten von 2011, und es dürfte aus unterschiedlichen Gründen (u.A. die zu mehr als zwei Dritteln rein männliche Zuwanderung) eher schlimmer geworden sein. Ein Geschlechterverhältnis von 125 Männern zu 100 Frauen bedeutet, dass jeder fünfte Mann bei der Partnersuche grundsätzlich leer ausgehen wird. Wir haben also längst chinesische Verhältnisse.

So viel zur reinen Theorie. Meine Erfahrungen im alltäglichen Leben untermauern diese Beobachtung. In meinen letzten beiden Beziehungen durfte ich mich gegen ca. fünf andere männliche "Mitbewerber" durchsetzen. In meinem Bekanntenkreis sind es die Frauen gewohnt, dass sie mehrmals pro Monat in der Öffentlichkeit angemacht werden.

So unvorteilhaft die Situation für Männer ist, so großartig ist sie natürlich für die Frauen, könnte man zumindest meinen. Durch das Überangebot an Männern lernen Frauen bereits in ihrer Jugend, dass sie für eine Beziehung nichts tun müssen. Sie brauchen lediglich die Angebote abwarten, müssen dann lediglich "ja" oder "nein" sagen und können sich so den besten Mann herauspicken. Und auch wenn eine Frau dann in festen Händen ist, weiß sie, dass sie jederzeit sofort jemand anderen haben könnte, wenn der Partner mal nicht das macht, was sie will. Ich hab das selbst zweimal erlebt: noch in der Trennungsphase erfolgte die Beziehungsanbahnung mit dem neuen Partner. Das ist nämlich das Ironische an der Sache: trotz der größeren Auswahl an potenziellen Partnern sind Partnerschaften nicht stabiler geworden... im Gegenteil: die Anzahl an alleinerziehenden Müttern steigt jährlich und auch die Scheidungsraten sind weiterhin auf einem hohen Niveau. Irgendetwas scheinen die Damen bei der Partnerwahl also falsch zu machen...

Auf jeden Fall ist der Frauenmangel ein sehr interessantes Thema, über das man viel und ausführlich diskutieren kann. Man darf als Mann dabei aber natürlich nicht in Resignation oder gar Frauenhass verfallen, sondern sollte die ganze Sache realistisch und nüchtern sehen. Seit meiner Erkrankung hat sich die Partnersuche für mich ohnehin erledigt und ich sehe die angeblichen Probleme des unfreiwilligen Single-Daseins mit ganz anderen Augen. Ich wäre am liebsten wieder gesund... dafür bliebe ich auch gerne für den Rest meines Lebens alleine.
 
Ich postuliere jetzt einfach mal, dass im Jahr 2019 das Geschlechterverhältnis in Deutschland bei
1: 3,5 liegt.

Oder anders gesagt:

Auf 1 Frau kommen in Deutschland 3,5 Männer.
Auf 10 Frauen kommen in Deutschland 35 Männer.
Auf 100 Frauen kommen in Deutschland 350 Männer.

Wie kann jemand nur so weltfremd sein?
Die Geschlechter sind annähernd gleich verteilt. Die Unterschiede kaum erwähnenswert.

Du willst Frauenüberschüsse sehen?

Verlasse Deine eigenen vier Wände (bzw. den Fußballverein, die Skatrunde) und besuche....

- eine Yoga-Gruppe, oder
- einen Tanzkurs, oder
- Kurse in der Volkshochschule.

Du wirst sehen, wie wenig Männer hier auf eine Frau kommen 🙂
 
- Kurse in der Volkshochschule.

Du wirst sehen, wie wenig Männer hier auf eine Frau kommen 🙂
So nehme ich das auch wahr, bzw. das entspricht meinen Erfahrungen. Manchmal bin ich der einzige Mann in einem Kurs.

Was den Frauenüberschuss betrifft, würde mich außerdem mal interessieren, wie die Altersverteilung beim Frauenüberschuss eigentlich aussieht. Liegt nicht ein Teil des Frauenüberschusses auch darin begründet, dass Frauen im Durchschitt ein wenig älter werden als Männer und daher ihre Männer häufig einige Jahre überleben? Das heißt, dass es insbesondere im höheren Alter einen Frauenüberschuss gibt, aber in wieweit betrifft das die jüngeren, partnersuchenden Männer?
 
Du willst Frauenüberschüsse sehen?

Verlasse Deine eigenen vier Wände (bzw. den Fußballverein, die Skatrunde) und besuche....

- eine Yoga-Gruppe, oder
- einen Tanzkurs, oder
- Kurse in der Volkshochschule.

Du wirst sehen, wie wenig Männer hier auf eine Frau kommen 🙂

Prinzipiell ist das ein guter Rat. Es sollte aber schon etwas sein, das einen selber zumindest ein bisschen interessiert. Wenn man nur zum Baggern in den Yogakurs geht, ist es auch wieder doof.
 
Wenn man nur zum Baggern in den Yogakurs geht, ist es auch wieder doof.
Das stimmt natürlich, und wenn man in einen Volkshochschulkurs mit Themenschwerpunkt Handwerken oder Fußball geht, wird der Frauenüberschuss vielleicht auch nicht so groß sein.

Ich frage mich aber, ob es nicht bei fast jedem Mann doch irgendwo eine Schnittmenge zwischen typischen Männer- und typischen Fraueninteressen gibt?
 
TomTurbo meinte:
Wenn man nur zum Baggern in den Yogakurs geht, ist es auch wieder doof.

Irgendwie schon, ja. Auf der anderen Seite wurde hier auch schon oft über Stilberatung und körperliche Optimierung gesprochen, um die Chancen zu verbessern. Das sind letztenendes auch nur künstlich herbeigeführte Veränderungen, die vielleicht gar nicht dem eigenen Naturell entsprechen.
 
das Verhältnis 1:3,5 ist mit Sicherheit daneben, ohne Frage gibt es aber einen kleinen Männerüberschuss, der natürlich dafür sorgt, dass am Ende einige Männer übrig bleiben und auf Ehe / Kinder verzichten müssen, weil schlicht keine Frau mehr da ist. Die Erfahrung habe ich schon auch gemacht. Frauen haben es da ein gutes Stück leichter und müssen sich bei der Partnersuche lange nicht so anstrengen. Auch dass wir 1 Mio. größtenteils männliche Flüchtlinge aufgenommen haben, macht die Sache nicht leichter, das verschiebt das Verhältnis nochmal.
Diese Rechnung würde voraussetzen, dass auch jeder eine Partnerin oder einen Partner haben möchte, was ja nicht zwangsläufig der Fall ist.

Und wenn einem dann der mittellose Flüchtling vorgezogen wird, dann muss man schon viel falsch gemacht haben.
 
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