Okay, nur nochmal kurz:
wie schon gesagt, das sollte kein Angriff sein und ich wollte Männer nicht als primitiv darstellen. Das ist nur eine Erklärungshypothese gewesen, die man nicht überstrapazieren sollte.
Warum ich denke, dass dann das Verhalten des anderen kein Angriff ist? Die Freundschaftsmasche, wie Dünste nennst, soll ich ja nicht erwähnen. Gut, dann so: Man muss kein Revier verteidigen, wo keines ist und auch nich irgendwo eindringen, wo es nicht die Möglichkeit gibt, einzudringen. Überspitzt formuliert könnte man also sagen: ist die Beziehung stabil, dann gibt es keine Möglichkeit, einzudringen.
Aber um das Ganze 100% entwicklungspsychologisch zu erklären, müsste ich meine Erkenntnisse darin nochmal vertiefen.
Aber wo ich auch bei der anderen Meinung bin: wenn die Frau derselben Meinung ist und sich bei einem „Verstoß“ genauso trennen würde, dann ist ja alles in Ordnung. Man muss ja auch nicht jedes Verhalten verstehen. Ob das dann auf Dauer so bleiben wird, kann nur die Zukunft zeigen. Für mich persönlich wäre das nichts. Das sind für mich einfach altertümliche Vorstellungen. Aber es gibt ja nichts, was es nichts gibt.