Andreas900
Sehr aktives Mitglied
In den USA ist es völlig normal, dass sich Promis und eben auch Sänger für die Politik einspannen lassen. Für uns ist es ungewöhnlich wenn ein Sänger öffentlich bei einem Konzert so deutlich seine politische Meinung äußert.
Ich gebe Grönemeyer Recht. Es ist UNSERE Zukunft, UNSER Land, WIR müssen Politik unter Druck setzen das richtige zu machen. Grönemeyer betonte auch, dass es um Argumente geht. Er stellt sich gegen Ausgrenzung, Rassismus und Hetze.
Ja Grönemeyer hat diese Worte gebrüllt wie einst Nationalsozialisten ihre Reden brüllten, aber Grönemeyer war auch vor der Rede so laut. Er brüllte gegen den Jubel des Publikums an, nicht weil er brüllen wollte.
Ein Popstar brüllt ins Publikum und wird mit Nazirednern verglichen. Das liegt auch daran, dass die Deutschen Faschismus zuerst als Form und nicht als Inhalt begreifen. Parteien wie die AfD sind so erfolgreich weil es nach außen hin die Form wahren. Solange eine nette gebildete Frau als Parteivorstand mit überzeugter Stimme Fakten aufzählt, sich nett und fürsorglich gibt, fallen viele Deutsche sogar auf rassistische Inhalte herein. Schließlich kann die nette Frau ja nicht gewalttätig sein oder? Der brüllende Grönemeyer aber sicherlich, oder?
Nun muss man zu seinem politischen Hintergrund wissen, dass er durchaus recht weit links ist. Von ihm stammt der Satz "Ich halte die Flüchtlingssituation für einen Glücksfall. Weil wir endlich wieder gefordert werden, Engagement zu zeigen." Grönemeyer setzt sich seit Jahren für Links ein und unterstützt zb die Seenotrettung.
Und genau da beginnt für mich seine Einstellung .... naja sagen wir schwierig zu werden. Er beurteilt Politik in links und rechts und verurteilt "jeden Millimeter" in die rechte Richtung. Nun ist er kein Politiker und in einer kurzen Rede kann man auch nicht absolute political Correctnis erwarten, dennoch: Er positioniert sich so dermaßen knallhart, dass man den Hass gegen rechts (ich betone: gegen alles rechte - nicht nur rechtsradikale!) sehr raushört.
Es ist immer so eine Sache....Wer gegen radikale Stimmen kämpft, aber seine eigene Position so hart vertritt ("keinen Millimeter...") muss sich vorwerfen lassen, auch sehr radikal zu wirken.
Ich gebe Grönemeyer Recht. Es ist UNSERE Zukunft, UNSER Land, WIR müssen Politik unter Druck setzen das richtige zu machen. Grönemeyer betonte auch, dass es um Argumente geht. Er stellt sich gegen Ausgrenzung, Rassismus und Hetze.
Ja Grönemeyer hat diese Worte gebrüllt wie einst Nationalsozialisten ihre Reden brüllten, aber Grönemeyer war auch vor der Rede so laut. Er brüllte gegen den Jubel des Publikums an, nicht weil er brüllen wollte.
Ein Popstar brüllt ins Publikum und wird mit Nazirednern verglichen. Das liegt auch daran, dass die Deutschen Faschismus zuerst als Form und nicht als Inhalt begreifen. Parteien wie die AfD sind so erfolgreich weil es nach außen hin die Form wahren. Solange eine nette gebildete Frau als Parteivorstand mit überzeugter Stimme Fakten aufzählt, sich nett und fürsorglich gibt, fallen viele Deutsche sogar auf rassistische Inhalte herein. Schließlich kann die nette Frau ja nicht gewalttätig sein oder? Der brüllende Grönemeyer aber sicherlich, oder?
Nun muss man zu seinem politischen Hintergrund wissen, dass er durchaus recht weit links ist. Von ihm stammt der Satz "Ich halte die Flüchtlingssituation für einen Glücksfall. Weil wir endlich wieder gefordert werden, Engagement zu zeigen." Grönemeyer setzt sich seit Jahren für Links ein und unterstützt zb die Seenotrettung.
Und genau da beginnt für mich seine Einstellung .... naja sagen wir schwierig zu werden. Er beurteilt Politik in links und rechts und verurteilt "jeden Millimeter" in die rechte Richtung. Nun ist er kein Politiker und in einer kurzen Rede kann man auch nicht absolute political Correctnis erwarten, dennoch: Er positioniert sich so dermaßen knallhart, dass man den Hass gegen rechts (ich betone: gegen alles rechte - nicht nur rechtsradikale!) sehr raushört.
Es ist immer so eine Sache....Wer gegen radikale Stimmen kämpft, aber seine eigene Position so hart vertritt ("keinen Millimeter...") muss sich vorwerfen lassen, auch sehr radikal zu wirken.