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Er will keine Kinder...

Ich entschuldige mich vorab bei Keksi für OT, obwohl es auch dieses Thema betrifft in einer Art und Weise, aber ich muss mich etwas wehren. Darf ich als Mensch mit einer psychschen Störung, keine Kinder in die Welt setzten? Ist das nicht einwenig diskriminierend?
Es gibt so viele *normalos*, die angeblich, ach so gesund sind, belastbar und Co. Die ihre Kinder im Babyalter an Babysitter weiterleiten um die Karriere zu machen. Dürfen auch arbeitslose keine Kinder bekommen, denn sie könnten eventuell ihren Kindern nichs bieten. Ich bin in schlimmen Verhältnissen und in der Armut aufgewachsen, trotzdem bin ich DANKBAR, dass man mir das Leben geschenkt hat!

Und ich habe ja nicht durchgehend gaga im Kopf, ich kriege das schon im Griff mit Medis. Und auch jeder von uns, der/die keine Psychosen hat, kann an irgendeiner schlimmen Kranheit erleiden (Gott bewahre!)
Ich bin entsetzt, wie man mir dieses Recht abspricht, nur weil ich psychische Probleme habe.:mad:🙁
 
hat doch keiner gemacht, im gegenteil.

das argument deines (nun leider ex-freundes) ist dennoch nicht von der hand zu weisen. er wollte das risiko eben nicht eingehen, und andere würden es. es ist am ende des tages die entscheidung jeden individuums, wie es leben möchte.

ein arbeitsloses harzt-iv duo kann natürlich kinder bekommen. und natürlich können beide auch sehr liebevolle eltern sein. aber es kann genauso gut schiefgehen und am ende des tages gehts den kindern schlecht.

genauso gut kann ein paar, bei dem alles perfekt scheint in der erziehung absolut versagen und am ende gehts den kindern schlecht. es geht aber nur um die frage, ob das argument deines ex-partners nun irgendwo korrekt/nachvollziehbar ist oder eben nicht - und so hart es klingt, es ist nachvollziehbar und unrecht hat er nicht damit, dass es probleme geben KÖNNTE und daher definitiv ein argument dagegen vorhanden ist.
 
Ih schrieb eh, dass ich Argument meines Ex-Partners nachvollziehen kann zum Teil! Ich kenne ihn ja besser als ein außernstehender, er lebt in den Tag hinein, vieles ist auch in seinem Leben nicht geregelt gewesen, deshalb war es für mich eine bequeme Ausrede seinerseits, wenn ich ehrlich bin. Er hatte Angst, was größer war, als der Wunsch von einem Kind, dass er gelegentlich mehr Belastung hätte, was ja auch nicht gesagt, wo soll man das wissen, wenn man es nicht probiert hat.
Ich habe auch nicht die 10 Jahre in der Hoffnung auf ein Baby gewartet, sondern wirklich unsere Beziehung genossen, so weit es ging. Ich war halt nicht die richtige fürs Kinder zusammen großziehen, auch hat er sich irgendwann umentschieden mich zu heiraten- was ich eh nicht unbedingt wollte.
Egal, sory Keksi, ich musste einfach einiges klarstellen, soweit ich es konnte
 
Egal, sory Keksi, ich musste einfach einiges klarstellen, soweit ich es konnte
JPreston du musst dich doch nicht entschuldigen! 🙂 Ich bin vorher noch nicht auf dich eingegangen, möchte dir nun aber sagen, dass es mir Leid tut, dass es bei dir so gelaufen ist 🙁
Ich kenne Familien, die haben alles, was man sich wünschen kann. Nur zwei Kinder, denen die nötige Aufmerksamkeit und Zuneigung fehlt..
Ich kenne eine Freundin, die ist alleinerziehend, muss jeden Euro umdrehen. Aber ihr kleines Mädchen ist das Glücklichste der Welt, weil ihre Mama sie unendlich liebt.
Ich persönlich kenne keine Mama mit psychischen Problemchen in meiner Umgebung, aber ich denke, jeder Mensch ist anders. Und jeder kennt sich selbst noch am Besten, ob ein eigenes Kind "tragbar" ist oder eher nicht.
 
Aber man kann einer Frau, die gesund ist und einen Kinderwunsch hat, sowieso kein Adoptiv- oder Pflegekind als Ersatz anbieten.
Zitat Ende.

Für manche Leute ist es sehr schön Pflegekinder zu haben und für andere nicht.

Sophia :
Mein Beitrag von heute früh über Depressionen und Kinder bezog sich auf den Beitrag von Alopecia.

Preston :
Auf mich wirkst du nicht psychisch krank.
Du wirkst wie ein kluger lebenserfahrener Mensch mit einer tollen und interessanten Persönlichkeit und einem guten reflektierten Sozialverhalten..
Es gibt auch psychische Erkrankungen, welche mit der Kinderaufzucht problemlos vereinbar sind.
Mit einem guten Therapeuten bekommt man vieles in Griff..
 
Preston :
Auf mich wirkst du nicht psychisch krank.
Du wirkst wie ein kluger lebenserfahrener Mensch mit einer tollen und interessanten Persönlichkeit und einem guten reflektierten Sozialverhalten..
Es gibt auch psychische Erkrankungen, welche mit der Kinderaufzucht problemlos vereinbar sind.
Mit einem guten Therapeuten bekommt man vieles in Griff..

Danke! Ich wirke auch ganz normal, wenn ich gerade keinen Schub habe, und den zu präventieren muss ich eben meine Medis nehmen, die ich so lange abgelent habe. Jetzt bin ich so gut wie die alte, zum Glück.😉

Dich finde ich übrigens auch super sympatisch, schon deinen Einsatz Tierewegen, daumen hoch.

Sorry wieder für OT, war das letzte mal, versprochen.😱
 
Viele psychische Erkrankungen sind nur eine postraumatische Belastungsstörung oder Bindungsstörung wegen einer damaligen schwierigen Kindheit / Elternbeziehung.
 
Aber man kann einer Frau, die gesund ist und einen Kinderwunsch hat, sowieso kein Adoptiv- oder Pflegekind als Ersatz anbieten.

Auch da spielen ohnehin die wenigsten Partner mit. Ich nehme an die meisten haben gleich mehrere Gründe keine Kinder zu wollen. Es geht ja auch um das finanzielle, die Verantwortung und die Einschränkungen die man im Leben dann künftig hat. Da nützt es ja ziemlich wenig, dass es keine leiblichen sind.
 

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