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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Danke Tipico, Ihr habt mein Leben zerstört!

So ganz vergleichen kann man das nicht. Ich mein, In Deutschland hat bald jeder 4. Tot nen Herzinfarkt als Ursache.
Dieser Ständige 24/7 Lärm um uns herum, zusätzlich die Hektik und Informationsflut ist nicht zu unterschätzen.
Denn Streß im Job, und die ständigen Erwartungen nicht zu vergessen.

Permanente Infoflut. Nicht ohne Grund sind Burnouts und Depressionen in Deutschland Extrem hoch.
Und halt der Hetzinfarkt, Krebs.

Ja, aber in welchem Alter kriegen die Leute Herzinfarkte, Krebs ect? Wenn jemand mit 90 nen Herzklabaster kriegt würde ich nicht unbedingt sagen, dass dies jetzt am übermäßigen Stress im Berufsleben lag. An irgendetwas muss der Mensch ja auch sterben (und entgegen der landläufigen Meinung ist "Altersschwäche" keine statistisch erfassbare Todesursache)

Ansonsten ist das jammern auf hohem Niveau. Der Lärm in Deutschland ist zum Beispiel nicht zu vergleichen mit dem Lärm den beispielsweise ein einschlagender Marschflugkörper macht. Das ist hier das reinste Paradies und ich persönlich kriege lieber nen Burn-Out von der Arbeit (wobei heutztage ja jeder 2. der mal keine Lust auf Arbeit hat bei sich gleich selbst ein Burn-Out diagnostiert) als einen Burn-Out im wörtlichen Sinne weil Boko Haram mich mit nem Flammenwerfer kitzelt.

Und jeder der das hier so furchtbar findet kann ja auswandern.
 
Ist die Diskussion zielführend für den TE? 😉

Ändert ja nichts, ob 10.000 oder 10 Millionen von irgendwas abhängig sind: wenn ich von irgendwas abhängig Bin, ist meine Welt in Gefahr....
 
Ich finde es unverantwortlich dass es Betreiber gibt die mündigen erwachsenen Menschen nicht daran hindert selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu handeln!
Da die Opfer dieser Betreiber keine andere Wahl hatten als derartige Apps zu installieren und regelmäßig zu spielen sind die Betreiber ganz alleine schuld.

Oder sehe ich das falsch???

Hat man dich gezwungen oder überredet gegen deinen eigenen Willen diese App zu installieren? Oder hast du selbst gezielt nach einer derartigen App gesucht?
Hat man dich unter vorspiegeln falscher Tatsachen und mithilfe falscher Versprechen dazu überredet täglich zu spielen oder hast du gespielt weil es dir Spaß gemacht hat?
Hat Tipico dich dazu aufgefordert alle Hemmungen zu verlieren und unvernünftig und unverantwortlich zu handeln oder war das jeden Tag aufs Neue deine eigenen Entscheidungen ob du spielst und wie viel du zu verspielen bereit bist?

Dass du spielsüchtig bist ist nicht die Schuld der Casino-Betreiber sondern deine eigene. Du bist süchtig und das musst du dir eingestehen und dir Hilfe suchen.

Wenn ein Alkoholiker süchtig ist, dann ist ja auch nicht die Brauerei schuld daran dass der Kunde nicht verantwortungsbewusst mit dem Produkt umgehen kann.

Jeder Erwachsene weiß dass es Spielsucht gibt und dass es nicht normal ist einen Großteil des Einkommens zu verspielen. Wenn du das verdrängt hast ist nicht jemand anderes daran Schuld.

Am besten ist man nutzt diese Angebote erst gar nicht.
 
Jeder Erwachsene weiß dass es Spielsucht gibt und dass es nicht normal ist einen Großteil des Einkommens zu verspielen. Wenn du das verdrängt hast ist nicht jemand anderes daran Schuld.

Am besten ist man nutzt diese Angebote erst gar nicht.

Ganz so einfach ist es leider nicht, obwohl ich dir natürlich Recht gebe. Die Spielsucht ist eine pathologisch behavoristische Sucht und ist in einem bestimmten Reizmuster "festgesetzt". Da spielt z.B. auch viel mit Biochemie hinter. Das kann ein Süchtiger nicht "einfach so" lassen.

Deswegen ist es meist auch so schwer Betroffenen zu Hilfe zu raten. Es ist wie eine Art Filter des Gehirns, das Ursache und Wirkung nicht mehr miteinander verbindet. Zwar weiß man auf einer Ebene, dass exzessives Spielen schlecht ist. Aber im Moment der Sucht ist dies nicht mit Spielen=Schlecht verknüpft. Nicht das Spielen macht süchtig, sondern das das Gefühl während des Spielens.

Jeder der mal mit 10 Euro an einem Automaten war weiß dass es schon ein bisschen Selbstdisziplin erfordert hat vom Automaten wegzugehen nachdem diese verzockt waren. Wie schwer wird es dann erst für einen Süchtigen sein?
Jemand, der eine Esssucht hat wird nach einem Stück Schokolade mehr Schwierigkeiten haben nicht die ganze Tafel aufzuessen, als jemand der ein gesundes Essverhalten hat.
Jemand, der eine Rauchsucht hat wird immer wieder das Verlangen nach einer Zigarette haben, als jemand der rauchfrei ist.
Jemand der Alkoholiker ist wird nach einem Bier nicht sagen "Das hat gut getan. Das reicht für heute."

Süchte sind unfassbar schwierig zu kontrollieren und unsere Umwelt macht es uns das nicht leichter. Vorallem wenn wir immer wieder damit konfrontiert werden. Ein Esssüchtiger wenn er im Supermarkt ist, ein Rauchsüchtiger wenn e neben rauchenden steht oder sich eine Packung Zigaretten kaufen kann, ein Alkoholiker wenn er an einem Kiosk vorbeigeht. Der Mensch wird dann von seiner Sucht kontrolliert.

Der gefühlte Kontrollverlust führt auch oft dazu dass man einen Schuldigen sucht. Da die Sucht dich aber kontrolliert macht sie es dir das nicht einfacher. Denn das eingestehen "Ich muss die Kontrolle übernehmen." würde auch bedeuten die Sucht zu verlieren. Süchte sind aber tief verankert in einem bestimmten Handlungsmuster in der Amygdala. Und die lässt erlernte Muster nicht gerne los.

Ist halt nicht so einfach und es einfach nicht zu machen und sich selbst die Schuld eingestehen hilft den wenigsten Betroffenen wirklich.

Man kann also nur raten sich an eine Suchtstelle zu widmen und sich dort von Ärzten helfen zu lassen die einem neue Handlungsstrategien an die Hand geben sich nicht mehr von der Sucht kontrollieren zu lassen.
 
Ja, aber in welchem Alter kriegen die Leute Herzinfarkte, Krebs ect? Wenn jemand mit 90 nen Herzklabaster kriegt würde ich nicht unbedingt sagen, dass dies jetzt am übermäßigen Stress im Berufsleben lag. An irgendetwas muss der Mensch ja auch sterben (und entgegen der landläufigen Meinung ist "Altersschwäche" keine statistisch erfassbare Todesursache)

Ansonsten ist das jammern auf hohem Niveau. Der Lärm in Deutschland ist zum Beispiel nicht zu vergleichen mit dem Lärm den beispielsweise ein einschlagender Marschflugkörper macht. Das ist hier das reinste Paradies und ich persönlich kriege lieber nen Burn-Out von der Arbeit (wobei heutztage ja jeder 2. der mal keine Lust auf Arbeit hat bei sich gleich selbst ein Burn-Out diagnostiert) als einen Burn-Out im wörtlichen Sinne weil Boko Haram mich mit nem Flammenwerfer kitzelt.

Und jeder der das hier so furchtbar findet kann ja auswandern.



Du kannst das nicht mit einander vergleichen. Denn dann könntest du solche Foren ja gleich dicht machen, mit der Begründung "Heul nicht, anderen geht’s Schlimmer" Dann bräuchtest du auch keine Psychologen und Therapeuten. Antwort auf alles: "Heul nicht, anderen geht’s Schlimmer"

Was glaubst du, warum in Japan die Selbstmordrate so unfaßbar hoch ist ? Wegen der Industrialisierung. Wegen,
Streß, Hektik und mehr. Deutschland übrigens laut Statistik auch Steigend.

Versteckter Text, Trigger-Gefahr:
Im Jahr 2014 starben in Deutschland 10.209 Menschen durch Suizid (12,6 je 100.000 Einwohner), auf dem Tiefststand 2007 waren es 9.402 Personen (11,4 je 100.000 Einwohner), während 1980 noch 18.451 Menschen (23,6 je 100.000 Einwohner) durch Suizid verstarben.


aber deine Devise: "Heul nicht, anderen geht’s Schlimmer"


Deine aussage ist schon ein wenig Geschmackslos. Gerade wenn man bedenkt, das in diesem Forum wohl enorm viele Leute unterwegs sind, die deiner Meinung nach auf "hohem Niveau jammern"

Deiner aussage nach geh ich fast davon aus, das bei dir die Welt bis jetzt, aus reinen Regenbögen bestand ?

Deine Frage WANN man den Bitte krebs bekommt, ist wiederum seltsam. Denn das kann dich jederzeit treffen. Herzinfarkt statistisch ab 40. Teil weiße sogar früher. Ich kann dir gerne alle Fakten verlinken. Aber tu mir nen gefallen, und Vergleich keine Äpfel mit Birnen.
 
Du kannst das nicht mit einander vergleichen. Denn dann könntest du solche Foren ja gleich dicht machen, mit der Begründung "Heul nicht, anderen geht’s Schlimmer" Dann bräuchtest du auch keine Psychologen und Therapeuten. Antwort auf alles: "Heul nicht, anderen geht’s Schlimmer"

Diese Aussagen habe ich nie getätigt. Die legst du mir in den Mund.

Was glaubst du, warum in Japan die Selbstmordrate so unfaßbar hoch ist ? Wegen der Industrialisierung. Wegen,
Streß, Hektik und mehr.

Unsinn. So "unfassbar hoch" ist die Selbsttötungsrate da gar nicht. Mal ganz davon abgesehen das ich das Wort "Selbstmord" sehr herablassend finde (Mord = besonders verwerfliche Art der vorsätzlichen Tötung) Aber das ist deine Sache

Japan schafft es nicht mal in die Top Ten. Die höchste Suizidrate gibt es in Nordkorea und Guyana. Das sind beides nicht unbedingt Länder der ersten Welt.

Japan liegt allerdings tatsächlich über dem Durchschnitt und im Vergleich zur sonstigen, westlichen Welt an der Spitze. Um das zu verstehen muss man aber auch die japanische Kultur verstehen.

Während in der christianisierten Welt Selbsttötung tatsächlich als Selbstmord stigmatisiert ist, ist das in Japan anders. Die traditionelle Selbsttötung (Sepukku) ist dort tief in der Kultur verankert. Es gilt als ehrbar und gängiger Weg, auch heute noch. Wer mehr darüber wissen will und nicht allzu weit in der Geschichte zurück gehen, mag sich einfach mal mit dem Vergleich von Japan und Deutschland im 2. Weltkrieg beschäftigen. Insbesondere auch der Vergleich der Nürnberger Prozesse gegen die Tokioer Prozesse.

Auch wenn die Regierung versucht dagegen anzukämpfen, das traditionalistische Weltbild bleibt bestehen. Während hier in Deutschland eine Selbsttötung oft als der letzte Ausweg erscheint, ist es dort ein gangbarer Weg auf (vermeintlich) persönliches Versagen usw. zu reagieren. In der japanischen Gesellschaft ist "persönliches Versagen" übrigens viel schneller geschehen als hier. Da ist es vollkommen normal Überstunden bis zur Vergasung zu machen und derjenige der als erster geht (selbst wenn er meinetwegen schon 20 Stunden da war) entschuldigt (!!!!!) sich bei seinen Kollegen das er jetzt schon geht.

Den Punkt das man dort eine ganz andere Lebenseinstellung hat einfach mit einem "Ja ist halt Industrialisierung, Streß und Hektik" wegzuwischen ist schon grenzwertig.



Deutschland übrigens laut Statistik auch Steigend.

Versteckter Text, Trigger-Gefahr:
Im Jahr 2014 starben in Deutschland 10.209 Menschen durch Suizid (12,6 je 100.000 Einwohner), auf dem Tiefststand 2007 waren es 9.402 Personen (11,4 je 100.000 Einwohner), während 1980 noch 18.451 Menschen (23,6 je 100.000 Einwohner) durch Suizid verstarben.

Wenn du schon den erstbesten Wikipedia-Artikel nimmst, dann solltest du ihn auch komplett lesen und dich auch mit den Hintergründen beschäftigen, speziell Alters-Suizide. Das Durchschnittsalter liegt nämlich bei 58,3 Jahren bei Männern und 57,1 Jahren bei Frauen.
Die Zahl der Suizide bei über 90-jährigen liegt höher als die bei Menschen zwischen 15-20 (was ja eigentlich das Alter ist, indem man am wenigsten gefestigt im Leben steht). Das ist doppelt interessant weil die Anzahl der über 90-jährigen weitaus geringer ist als die der 15-20 Jährigen. Die höchste Rate liegt übrigens bei den Menschen zwischen 50-55. Nun ist die Frage wieso diese Menschen soo lange unsere ach so furchtbare Gesellschaft ertragen und dann sagen "Ach ne, doch lieber nicht!" Dies dann alles auf Lärm, Stress usw. zu schieben ist ein Schlag ins Gesicht. Viel mehr spielt hier Krankheit usw. eine Rolle.
Klar gibt es hier mehr Menschen die sich entleiben wenn sie meinetwegen mit 50 die Diagnose Krebs bekommen. Das mag in Afghanistan weniger ein Problem sein, was aber auch daran liegen könnte das hier die durchschnittliche Lebenserwartung bei 43.12 Jahren liegt. (und damit sind sie noch nicht mal am Ende der Kette. Das Swasiland hat gerade mal 32.1 Jahre)



aber deine Devise: "Heul nicht, anderen geht’s Schlimmer"


Deine aussage ist schon ein wenig Geschmackslos. Gerade wenn man bedenkt, das in diesem Forum wohl enorm viele Leute unterwegs sind, die deiner Meinung nach auf "hohem Niveau jammern"

Echt? Zeig mir einen Beitrag wo ich zu jemanden gesagt habe "Na du jammerst aber auf hohem Niveau" Das heißt, du wirst dabei glaube ich genau einen finden. Und da ging es um jemanden der sich beschwert hat, dass er keine Freundin kriegt und das Frauen so derb gemein sind.

Alles was ich tue ist aufzuzeigen, dass dieses Forum keineswegs als repräsentatives Abbild der Gesellschaft zu sehen ist und das deine Argumentation oberflächlich ist.

Deiner aussage nach geh ich fast davon aus, das bei dir die Welt bis jetzt, aus reinen Regenbögen bestand ?

Es scheint als wärst du schnell bei der Hand jeden, der nicht deiner Linie folgt in eine Kategorie zu stecken. HA, jetzt konnte ich mir auch ein völlig unqualifziertes Werturteil über dich bilden was mir im wesentlichen, trotz deiner spärlichen Ausführungen bisher, schwerer zu fallen schien als dir.
Mal ganz davon abgesehen, dass es eigentlich unerheblich ist ob mein Leben aus Regenbögen bestand (was es nicht tat) oder nicht kann ich dir so viel sagen. Ich habe die andere Seite gesehen und bin Menschen begegnet den es wirklich dreckig ging.

Natürlich ist es für jemanden ein Schicksalsschlag wenn er keinen Job bekommt, ihm das Herz gebrochen wird oder er Stress hat. Aber fahr doch mal, meinetwegen nach Angola. Guck dir mal an wie die Menschen dort leben und was für Probleme die haben. Wenn das mehr Leute machen würden, wäre zum Beispiel auch das Wort "Wirtschaftsflüchtling" kein Schimpfwort mehr.


Deine Frage WANN man den Bitte krebs bekommt, ist wiederum seltsam. Denn das kann dich jederzeit treffen. Herzinfarkt statistisch ab 40. Teil weiße sogar früher. Ich kann dir gerne alle Fakten verlinken. Aber tu mir nen gefallen, und Vergleich keine Äpfel mit Birnen.

Wahnsinn. Ich sage dir noch was. Du kannst jederzeit, rund um die Uhr daran sterben wenn lediglich eine Ader in deinem Hirn platzt. Dabei ist es ganz egal ob du nun jede Woche 80 Stunden arbeitest und dein Quartier unter einer 24-Stunden Kegelbahn aufgeschlagen hast oder ob du in einer ruhigen Waldhütte lebst und dir täglich die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.

Natürlich macht es einen Unterschied in welchem Alter man statistisch eine Erkrankung bekommt, zumal Krebs heutzutage nicht unbedingt ein Todesurteil ist. Weil man sonst keinen Zusammenhang zwischen der Gesellschaft und dem erhöhten Risiko an XY zu erkranken feststellen kann. In einer Gesellschaft wo alle mit 60 sterben kann zum Beispiel niemand mit 61 einem Herzanfall haben. (ich könnte jetzt auch noch darauf eingehen in wieweit, speziell bei Krebs, wir gar nicht wissen können wie die Zahlen früher waren da es damals mit der Erkennung noch nicht so weit her war. Wobei die Mortalität auch gesunken ist, womit dein Argument auch schon wieder widerlegt wäre)

Aber ja es kann jeden treffen, auch im jungen Alter. Aber wenn wir schon beim Vergleich von Äpfel mit Birnen sind, du kausalisierst hier zwischen unserer Gesellschaft (Lärm, Industrialisierung usw.) und Einzelschicksalen. Natürlich ist es heutzutage statistisch wahrscheinlicher dass ich einen Herzinfarkt kriege als das mir meinetwegen eine Kugel durch den Kopf gejagt wird. Das heißt aber noch lange nicht, dass Kugeln gegen Herzinfarkte helfen (bzw. bleibt das Endergebnis ja gleich wenn wir mal von dem Fall ausgehen das beide in letzter Konsequenz tödlich sind)

Dann überleg dir doch mal wie es vor der Industrialisierung war (und wie gesagt, du kannst es auch heute noch live miterleben wenn der nächste Ferienflug nicht bsp. nach Mallorca geht. Aber sei mit dem Trinkwasser vorsichtig, sonst hast du nichts mehr von der Erfahrung)
Da reichte eine Pestratte aus und es war Essig mit dem Leben. Eben weil es noch keine umfassende, medizinische Versorgung gab. Du bist Bauer und verlierst einen Arm? Pech, keine Sozialversicherung. Wenn du nicht viele Kinder hast die dich durchschleppen, kannst du dir gleich nen Strick nehmen.
Oh und hin und wieder kommt auch mal der Landvoigt vorbei und zwangsrekrutiert dich für den nächsten Krieg.

Im übrigen musst du auch gar nicht soo weit zurück gehen. Vor 70 Jahren stand Deutschland auf einmal in Polen und keinen hat es wirklich gestört. Vor 100 Jahren gab es die letzte, große Pandemie in Europa. Die spanische Grippe hat zwischen 25-50 Millionen Menschen hingerafft. (zum Vergleich, der davor stattfindende erste Weltkrieg hat "nur" 9.7 Millionen Todesopfer gefordert)

Und was dann eben 20 Jahre später passiert ist, dass brauch ich ja nicht erwähnen. Nachfolgende Späße wie der "deutsche Herbst" in den 70er Jahren erscheinen da ja fast marginal.

Jeder der über die böse Gesellschaft, die böse Industrialisierung usw. schimpft und sagt wie hundsgemein heute alles hier ist sollte sich einfach mal überlegen was denn die Alternativen wären. Diejenigen die hier im Forum schreiben gehören entweder zur 1., 2. oder maximal 3. Generation die Worte wie "Krieg", "Hunger" und "Seuchen" nur noch theoretisch kennt. Davor war das Jahrhundert, ja Jahrtausende lang anders.

Der Lärm, der Stress (wobei sich die Art des Stresses ja nur verändert hat. Im Schützengraben zu liegen war auch streßig) usw. sind nunmal der Preis den man dafür zahlen muss das man den Luxus hat sich überhaupt Gedanken darüber zu machen wie stressig doch heute alles ist.
 
Ja, man ist selber schuld wenn man krank ist.. Wenn ich schon sowas lese dann bekomme ich Aggression.
Würde es diese Krankheit nicht geben, dann würden die Betreiber nicht immer reicher werden.
Ich möchte nicht wissen, wieviele Leben Tipico oder andere Zockerbuden zerstört haben. Es reden nicht viele über solche Themen,weil jeder spielsüchtige sieht sich als gesund und denkt er hat alles unter Kontrolle, bis zu dem Zeitpunkt wo der Boden unter einem weg fällt.
Nach 20 Jahren spielsucht habe ich über 200.000 Euro verzockt in Spielautomaten und bei tipico.Ich bin derzeit in Therapie, habe meine Frau und die Kinder verloren, meine Wohnung, meine Arbeit, meine Freunde, einfach alles. Ich habe 2900 Euro verdient Netto im Monat und hatte nicht mal 2 Euro um etwas zu trinken zu kaufen. Ist das nicht traurig was diese Krankheit anrichten kann? Meine Selbstmord Gedanken sind jetzt Gott sei Dank weg. Traurig aber wag, mit 40 Jahren fange ich ein neues Leben an. Ich habe irgendwie noch die Kurve bekommen und innerlich so ein hass gegen Zockerei aufgabaut, das könnt ihr euch nicht vorstellen!!!!!!! Ich werde kämpfen und lasse mein Leben von diesen B******* nicht zerstören.

AN ALLE DIE ZOCKEN.
LASST ES SEIN.
IHR WERDET UNTER GEHEN.

An alle die mir einen guten Rat gegeben haben und mir helfen wollen danke ich sehr und weiß es sehr zu schätzen.
Ich bin jetzt dabei alles wieder ein wenig aufzubauen, das kann dauern aber wir haben nur dieses leben.
 
Ja, man ist selber schuld wenn man krank ist.. Wenn ich schon sowas lese dann bekomme ich Aggression.
Würde es diese Krankheit nicht geben, dann würden die Betreiber nicht immer reicher werden.
Ich möchte nicht wissen, wieviele Leben Tipico oder andere Zockerbuden zerstört haben. Es reden nicht viele über solche Themen,weil jeder spielsüchtige sieht sich als gesund und denkt er hat alles unter Kontrolle, bis zu dem Zeitpunkt wo der Boden unter einem weg fällt.
Nach 20 Jahren spielsucht habe ich über 200.000 Euro verzockt in Spielautomaten und bei tipico.Ich bin derzeit in Therapie, habe meine Frau und die Kinder verloren, meine Wohnung, meine Arbeit, meine Freunde, einfach alles. Ich habe 2900 Euro verdient Netto im Monat und hatte nicht mal 2 Euro um etwas zu trinken zu kaufen. Ist das nicht traurig was diese Krankheit anrichten kann? Meine Selbstmord Gedanken sind jetzt Gott sei Dank weg. Traurig aber wag, mit 40 Jahren fange ich ein neues Leben an. Ich habe irgendwie noch die Kurve bekommen und innerlich so ein hass gegen Zockerei aufgabaut, das könnt ihr euch nicht vorstellen!!!!!!! Ich werde kämpfen und lasse mein Leben von diesen B******* nicht zerstören.

AN ALLE DIE ZOCKEN.
LASST ES SEIN.
IHR WERDET UNTER GEHEN.

An alle die mir einen guten Rat gegeben haben und mir helfen wollen danke ich sehr und weiß es sehr zu schätzen.
Ich bin jetzt dabei alles wieder ein wenig aufzubauen, das kann dauern aber wir haben nur dieses leben.

Du sprichst mir aus der Seele, ich selbst bin ja auch spielsüchtig und finde im moment leider keinen Therapie Platz. Kannst dir ja aus Erfahrung vorstellen, was man da aus Frust und Verzweiflung macht.

Jeder, der sagt, lass es einfach, hat keinen Plan.
Es ist ein Zwang, man träumt davon.
Ich träume ich hab 50 Euro gewonnen, wache auf und glaub das im ersten Moment.
Der erste Gedanke am Morgen, ist Mr automat.

Um das hin zu bekommen, muss man Hilfe annehmen. Anders geht alles kaputt, was nur kaputt gehen kann.
Das und nichts anders ist die Wahrheit.
 
Hallo Balu,

es macht nicht viel die Schuld auf eine App zu schieben. Das wäre so, als wüde ich meinen NAchbarn erstechen und dann den Messerhersteller verantwortlich machen. Als erwachsener, mündiger Bürger sollte man schon ein geiwsses Auswirkungsbewusstsein haben, also nachdenken welche Folgen einen Handlung haben könnte und dann abwägen ob man sie macht oder nicht.

Aber ich habe natürlich kein Recht dich zu kritisieren, jeder Mensch gestaltet sein Lebensmodell selber.

Hast du dich denn schon mal beraten lassen bzgl. Spielsucht? Kann ja sein das du dafür anfällig bist. Am besten meldest du dich erst mal telefonisch beim Ärztlichen Notdienst und die können dir weiterhelfen.

Viele Grüße
I.
 
Natürlich ist es einfacher, durch eine Handy-App zu spielen, als wenn man erst in eine Spielkasino gehen müsste. Aber die Sucht wie auch bei Alkohol usw. ist schleichend. Und irgendwann hätte man die Notbremse ziehen müssen.
 

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