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Arbeiten ist für viele Studierenden keine Option, sondern eine Bedingung geworden.
Ich habe Jugendliche ins Hotelfachgewerbe vermittelt, die 500 Euro Gehalt in der Ausbildung bekommen. Plus kostenlose Versorgung und Unterkunft.
Wenn ich mir anschaue, was Studenten in vielen Städten für die Miete und die Lebensunterhaltungskosten bezahlen (Bücher, Kleidung, Lebensmittel, Laptop, Drucker, Papier) und sich gegenseitig fast in die Hacken treten, weil sie sich fast um die Stellen in Bars oder in Supermärkten prügeln, um überhaupt ihr Studium zu finanzieren, muss ich mir eher die Frage stellen, wer es bald besser getroffen hat. Der Hauptschüler oder der Gymnasiast.


Als ich noch studiert habe, haben wir auf dem Campus Notunterkünfte errichtet. Mit bis zu 10 Betten für alle Studenten, die kein WG Zimmer bekommen haben!
Mittlerweile übermitteln mir die Arbeitgeber der Supermärkte der Azubis, die ich vermitteln soll, dass ich den Jugendlichen als Anreiz mitteilen möchte, dass sie ein kostenloses IPad bekommen, wenn sie bei Supermarkt x oder y in die Lehre gehen. Soweit sind wir schon! 😱

Die Unternehmen und Einrichtungen reißen sich heute um die Azubis, während man Studenten wie im Ferienlager auf Feldbetten übernachten lässt. In mit Bettwanzen übersäten Zimmern. Und streitet das bitte nicht ab, die Fälle hat es gegeben.

Neulich habe ich einen Immobilienkaufmann vermittelt. Die haben sogar eine Wohnung kostenlos gestellt. Voll möbliert- Ein anderes Unternehmen erstattete die volle Summe der Bahncard. Wir sind teilweise kurz davor, dass die Azubis mit dem Privatjet von zu Hause abgeholt werden, nur damit sie arbeiten gehen. Die bekommen mehr Vorteile und Boni als jeder Student. Und dann schreit alles, wie bräuchten gebildete Akademiker.
 
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Ich verstehe die Aufregung nicht.

Wenn man studieren will und niemanden hat der das finanziert, dann ist es doch klar, dass man arbeiten gehen muss.

Das weiß man ja vorher.
 
Schön, wenn einige zu den Glücklichen gehören, die von Mama und Papa noch mit über 20 die Pampers umgeschnallt bekommen haben und ordentlich bezuschusst wurden. Alle, die plus Studium noch 20 bis 24 Stunden arbeiten mussten, werden dir was anderes erzählen.

Ach, komm. Wir brauchen jetzt nicht so zu tun, als seien die, die ein Nebenjob im Studium haben, alle total arm und haben's alle voll schwer... zumal diese Nebenjobs auch nicht besonders anspruchsvoll sind.

Die die Bafög bei uns bekommen, sind notentechnisch auch nicht besser als die die arbeiten gehen. Die schenken sich alle nix.

Man kann entweder wenig aber dafür regelmäßig arbeiten oder man sucht sich über die Ferien eine Werkstudententätigkeit, wo man ordentlich verdient, dass man sich über die Vorlesungszeit aufteilen kann.
Das hat alles was mit Zeitmanagement und Selbstständigkeit zu tun.


Auch wenn du dich noch so genau informierst, wirst du nie wissen, wie es in der Praxis aussieht. Ich hab schon Pferde kotzen sehen. Da waren Freunde, die in Bio eine 1 hatten und meinten, sie studieren deshalb Biochemie und plötzlich wurde aus der 1 eine 5. Ob ein Beruf der Richtige ist, erfährst du nicht durch die Modulbeschreibung, sondern durch Praktika und eigenes Ausprobieren.

Aha und warum wurde aus der 1 eine 5? Grund? An Unis und HS gibt es oft Vorbereitungskurse, um alles nochmal aufzufrischen. Alles andere ist Lernen und Vorbereitung.
Ich denke, das Problem ist, dass man sich das Studium einfach zu locker vorstellt und denkt, das sei wie Schule.

Man kann doch Praktika machen. Wo liegt das Problem?


Ein Großteil unserer Bevölkerung in Deutschland übt aber 0815 Berufe aus. Auch wenn du es nicht gerne hörst.

Warum soll ich das nicht gerne hören wollen? Ich habe selber einen 0815 Beruf gelernt und ich musste dafür nicht die Stadt verlassen.

Ich verstehe aber die Aussage nicht, was du mir damit sagen willst.


Ich habe kein Problem. Bitte lies doch erst einmal, dass hier sachlich argumentiert wird. Ich bin arbeiten gegangen, weil ich eh kein Bafög bekam.
Und alle, die hier gerade so hochgehen wie die BMWs haben vermutlich nie studiert, sonst hätten sie auch den Unterschied zwischen Studium und Ausbildung kapiert 🙄

Ja, Studium ist n höheres Level als Ausbildung aber du übertreibst schon ziemlich in deinen Schilderungen.

Was? Du musstest Nachtschichten machen? Geht ja mal gar nicht, vor allem du bist ja auch sooo alt.
Ach und Pflichtveranstaltungen hattest du auch noch?
Finds echt lachhaft, wenn sich Studenten über Pflichtveranstaltungen auslassen... ich meine es gab mal eine Zeit, da musste man jeden Tag anwesend sein.


Und Hausarbeiten musstest du ebenfalls noch schreiben... sogar auf wissenschaftlichem Niveau. Das ist echt allerhand! Dass man als Akademiker wissenschaftliche Arbeiten schreiben muss und sogar noch Deadlines bekommt.


Du schreibst das alles so, als sei das mega schlimm gewesen. Das erlebt doch jeder Student im jedem Semester aufs Neue. Also komm...
Am Anfang ist es hart, aber spät. nach dem 3 Semester sollte man dann reingekommen sein.

Ich studiere und habe davor eine Ausbildung gemacht. Es gibt ziemlich viele Angebote, es ist nicht so, dass man einfach irgendwas macht und dann nachher der große Schock kommt. Bitte die Kirche im Dorf lassen.
Meistens hakts am Willen.

Nochmal: Hier macht vom Niveau niemand Ausbildung oder Studium schlecht. Es ist allerdings allgemein bekannt, dass ein Studium eine höhere Kompetenz an Fähigkeiten erfordert. Ansonsten könnte man auch alle 16 Jährigen schon an die Universitäten schicken und sollte sich die Frage stellen, warum man das Abitur auch als Reifeprüfung bezeichnet. Abgesehen davon unterscheidet sich wissenschaftliches Arbeiten deutlich davon, dass man aus einem Lehrbuch 5 Definitionen über Elektronen abschreibt und dies dann auswendig lernt.

Sooo schlimm ist ne Hausarbeit jetzt auch wieder nicht. Das Problem ist eher, dass die meisten es einfach ohne System machen und so auf den letzten Drücker.

Man braucht jetzt nicht so zu tun, als seien wissenschaftliche Arbeiten was brutal Anspruchsvolles... ich habe 4 wissenschaft. Gutachten und eine kleine Bachelorähnliche Arbeit schreiben müssen. Ich bin jetzt nicht gestorben, man bekommt auch echt genug Zeit dafür.
 
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Und woher weiß man das mit 18? Von dem was die Eltern sagen? Ich schreibe das bewusst provokant, denn mehr als 1/3 aller Studenten bricht das Studium ab und sitzt auf Bafögschulden. Die Wahrheit ist doch die, dass viele junge Menschen mit 18 gar nicht wissen, auf was sie sich einlassen. Sei mal ehrlich: Wusstest du mit 18, dass du bis zur Rente im gleichen Job schuftest? Wenn ja, gratuliere ich dir. Dann gehörst du zu den wenigen Menschen, die Entschlossenheit als große Stärke verzeichnen.

Es muss nicht jeder wissen, was er bis zum Ende seiner beruflichen Laufbahn machen möchte, bzw. das, was mit 18 passt, muss nicht bis 67 gelten. Aber es gibt nicht umsonst Messen für interessierte angehende Studenten und Azubis. Es gibt eine Studienberatung. Das Arbeitsamt. Das Internet. Es gibt Praktika. Also es ist jetzt nicht so, als würde es einen Mangel an Anlaufstellen geben. Und wenn ich etwas machen möchte, was zumindest langfristiger Bestand hat, dann informiere ich mich eigentlich darüber, was für Vor- und Nachteile das bietet und welche Anforderungen an einen gestellt werden. Oder welche Perspektiven man damit hat. Und das kann man auch ganz allgemein zum Thema "Studium". Oder für Bereiche, die einen interessieren. Und wenn man halbwegs engagierte Eltern und Lehrer hat, sprechen die auch mit einem darüber. So habe ich z. B. durchaus mit 18 gewusst, dass ein Studium in bestimmten Bereichen kein Zuckerschlecken wird und dass es mitunter finanziell eine Hürde gibt. Oder dass ein Studium nicht in 3 Jahren fertig ist, so wie viele Ausbildungen.


Bei diesen Berufen handelt es sich doch oft um eine schulische Ausbildung.

Nein, woher hast du die Info? Das sind alles IHK-anerkannte Ausbildungsberufe, bei denen man im Betrieb Vollzeit arbeitet und dann zur Berufsschule geht. Beim Erzieher sieht es teilweise anders aus. Aber auch Heilerziehungspfleger gehen nicht nur zur Schule, sie arbeiten die eine Hälfte der Woche Vollzeit (auch Schicht) und zwei Tage in der Woche gehen sie zur Schule. Ist zumindest bei uns so. Also "oft" ist es keine schulische Ausbildung, bzw. ich denke, dass das dann eher schwarze Schafe sind, oder wo die Anerkennung nicht immer so gegeben ist, wie wenn man eine offizielle betriebliche Ausbildung macht, die IHK-anerkannt ist.


Klar ist das mies, aber wenn du dir vorstellst, dass ein Informatikstudent neben alldem noch arbeiten muss, weil er wirklich gar kein Geld bekommt oder sich das Studium auf 5 Jahre zieht, dann ist das nicht weniger beschissen.

Mein besagter Kumpel war aber neben dem Studium auch noch Werkstudent in einer Firma, bzw. hat da nebenbei gearbeitet und ich habe es auch so bei vielen Studenten im IT-Bereich mitbekommen, dass die nebenbei noch bei Firmen etwas arbeiten und dafür bezahlt werden. Was sie dann teilweise auch als Qualifikation im Lebenslauf eintragen durften. :schulterzucken: Aber ja, wenn es so läuft, wie du es sagst, dann ist das ganz klar beschissen. Es geht mir hier auch nicht darum, wem es schlechter geht und wer mehr Grund zum Klagen hat - sondern es geht mir um eine differenziertere Sichtweise und dass man nicht pauschal sagen kann, Azubis geht es ja größtenteils so viel besser. Und dagegen halten kann man dann bei dieser Argumentation, dass der Informatikstudent auch gut verdienende Eltern haben kann, die ihn zu großen Teilen finanziell unterstützen.


Dennoch würde ich es nicht mit mir vergleichen wollen. Hat sie auch mehrfach gesagt. Ich hab sehr oft Nachtschichten machen müssen oder tagsüber gearbeitet und hatte davor oder danach noch Pflichtveranstaltungen an der Uni, bei denen man sich aktiv beteiligen musste. Nebenbei noch Hausarbeiten und Referate auszuarbeiten auf wissenschaftlichem Niveau. Im Bachelor hatte ich teilweise 48 bis 50 Stundenwochen. Ganz schlimm war die Prüfungszeit. Da hab ich 20 Stunden die Woche gearbeitet und saß täglich über 8 Stunden an Jura, Entwicklungspsychologie, Soziologie oder Konfliktmanagement und was wir nicht alles hatten.

Nochmal: es geht mir hier nicht darum, zu entscheiden, wer der Ärmste ist und am meisten leiden muss während des Studiums oder der Ausbildung. Beide Seiten - Azubis und Studierende - können es unglaublich hart haben. Oder eben auch nicht. Auf mich wirkt es, als ob du unbedingt hören möchtest und bestätigt werden willst, dass es nur die Studenten am allerhärtesten haben, während Auszubildende alle einen regelrechten Spaziergang während ihrer Ausbildungszeit haben. Ganz egal oder mit wenig Gewichtung betrachtet, um welchen Studiengang, welche Ausbildung oder welchen Einzelfall es geht. Und Zenny schreibt ja z. B. auch, dass sie wiederum mehr leisten und machen muss, als jemand, der was soziales studiert.


Man kann hier sicher nicht alle Einzelschicksale über einen Kamm scheren, aber Fakt ist, dass jede Verkäuferin, Sozialassistentin, Tierpflegerin oder jede Friseurin weitaus weniger für die Ausbildung zu tun hat, als ein Student, der nebenher noch schauen muss, seinen Lebensunterhalt zu erkämpfen.

Das ja. Aber ein Studierender, der was soziales macht und nichts mit Biologie, Chemie oder Jura, hat es oft auch wieder in manchen Dingen einfacher. Deswegen sage ich ja, es ist vom Einzelfall abhängig und sollte differenzierter betrachtet werden. Und auch die Friseur-Azubine kann schon von zuhause ausgezogen sein, weil sie es muss. Dafür gibt es zig Gründe. Und auch sie muss dann die Miete und Lebenshaltungskosten aufbringen. Und dann informiere dich mal, was ein Auszubildender als Friseur verdient. Die dürfen ja häufig nicht mal das Trinkgeld behalten und müssen es an ihren Chef abgeben. Und auch ein Sozialassistent, der während der Ausbildung auch nicht überhäuft wird mit Gehalt, muss bei so einer Situation schauen, wie er am Ende noch seinen Kühlschrank füllen kann, wenn er nicht von den Eltern unterstützt wird. Und bei diesen Berufen stelle ich mir das alleine schon hart vor, weil du körperlich mehr arbeiten musst und viel Aufmerksamkeit brauchst. Da dann noch nach einer 40 Stunden-Woche zusätzlich zu arbeiten, um Geld reinzubringen, ist auch nicht so einfach. Es geht nicht nur immer um die theoretische Leistung an sich, was Ausbildungs- und Studieninhalte angeht, sondern auch um die ganz eigenen, individuellen persönlichen Lebensumstände, die man hat. Und ja. Da hat es für mich dann ein Student, der von den Eltern gesponsert wird, nicht nebenbei arbeiten muss und einen Studiengang besucht, wo man auch wirklich viel frei hat, in diesen Punkten einen Vorteil und es einfacher als der Azubi, der neben einer 40 Stunden-Woche ohne Semesterferien zusätzlich noch ranklotzen muss, um Geld für den Lebensunterhalt reinzubringen. Was dann auch Essig ist, wenn dein Ausbildungsbetrieb dir das verbietet. Was der durchaus kann. Auch wenn der Student dann eine 90 Seiten-Arbeit abliefern muss und die theoretischen Inhalte beim Friseur- oder Tierpfleger-Azubi weniger intensiv und fordernd sind.


aber erschwerend beim Studium kommt eben die finanzielle und persönliche Selbstorganisation hinzu.

Das ja. Aber denkst du, ein Azubi, der bereits ausgezogen ist und vielleicht nebenher zusätzlich noch jobben muss, muss da nix organisieren und planen oder kann da gechillt abwinken?


Ich kenne keinen Friseur und keinen Immobilienkaufmann, der für eine Ausbildung 400 km weit weg zieht. Wenn gibt es auch für diese Azubis, Ausbildungshilfe vom Amt.

Ja gut. Es gibt aber noch zig andere Ausbildungsberufe, die weiter verbreitet sind, außer Kaufleute und Friseure. Findest du nicht? Und ich kenne in meinem Umfeld mehrere Leute, die für eine Ausbildung in eine andere Stadt ziehen mussten. Also es mag nicht so weit verbreitet sein, wie bei vielen Studiengängen. Aber eine absolut zu vernachlässigende Kleinigkeit ist es auch nicht.


Da weißt du, wie beschissen es für Studenten sind, die gar kein Ausbildungsgehalt haben und das was sie rein bekommen bei Bafög noch zurück zahlen müssen.

Ja. Aber es geht eben auch nicht allen Studenten beschissen. Da pauschalisierst du.


Das ist kein ausschließliches Azubiphänomen. Ich kenne viele Studis, die sich das Leben in der Stadt nicht leisten können und stattdessen von A nach B pendeln und im Monat ebenfalls an die 100 Euro hinblättern müssen. Ein Cousin von mir studiert in einer Stadt in Bayern und wohnt in der Grenzregion. Er zahlt horrende Summen fürs Pendeln.

Nochmal: mir ging es bei der Gegenüberstellung nicht darum, zu sagen, den Azubis geht es überwiegend so schlecht oder den meisten Studenten supergut. Sondern ich wollte deine Aussage relativieren, dass du pauschal aussagst, den meisten Azubis geht es so viel besser als Studenten. Und ich wollte dich darauf hinweisen mit meinen Aufzählungen, dass ich mir mehr Differenzierung wünsche bei solchen Argumentationen. Weil es gibt Studenten, die haben es easy. Es gibt Azubis, die müssen sich den Hintern aufreißen. Es gibt aber auch wieder Studenten, die haben es nicht leicht und Azubis, die chillen sich ihr Leben. Deswegen das Differenzieren und die Einzelfälle. Das ist halt immer so eine Sache, wenn man etwas pauschal hinstellt.


Trotzdem von den Anforderungen intellektuell und wissenschaftlich kein Vergleich zum Studium.

Ja und? Und deswegen haben es Studenten immer schwerer als Auszubildende?


Hier kommen mehrere Faktoren zusammen. Du musst, wenn du studierst erst einmal so selbstständig sein, dass du dich in einer völlig neuen Umgebung orientieren musst oder kannst.

Du musst mir keinen Erklärbär machen. Ich weiß das. Ich lebe auch nicht als Eremit in einer Hütte tief in den Wäldern, okay?


Ich vermittle beruflich selbst Ausbildungsplätze/Praktika an Schüler und Schülerinnen und begleite sie beim Einstieg ins Berufsleben.

Na dann ist ja gut. 😉 Dann verwundert mich aber, dass du so sehr pauschalisierst und so wenig differenzierst.


Klar, es muss nicht jeder studieren, aber dennoch halte ich es für weit hergeholt eine Ausbildung von allen Anforderungen mit einem Studium gleich zu setzen, das viel mehr Eigeninitiative und Kompetenzen erfordert.

Das tue ich NICHT. Und das zeigt mir, dass du meine Beiträge anscheinend nicht richtig liest.
 
Das weiß man ja vorher.

Darum gehts in diesem Thread doch gar nicht.

Ach, komm. Wir brauchen jetzt nicht so zu tun, als seien die, die ein Nebenjob im Studium haben, alle total arm und haben's alle voll schwer... zumal diese Nebenjobs auch nicht besonders anspruchsvoll sind.

Hat irgendwer behauptet, dass ich das gesagt habe? Es geht im Vergleich zu Azubis darum, dass man einen Mehraufwand hat. Nicht mehr und nicht weniger.

Aha und warum wurde aus der 1 eine 5? Grund? An Unis und HS gibt es oft Vorbereitungskurse, um alles nochmal aufzufrischen. Alles andere ist Lernen und Vorbereitung.

Wegen grenzenloser Selbstüberschätzung und fehlender Praxiserfahrung.

Ich habe selber einen 0815 Beruf gelernt und ich musste dafür nicht die Stadt verlassen.

Dass sagst du deinem Kollegen, der den Eindruck erweckt, alle müssten für eine Ausbildung umziehen.


Was? Du musstest Nachtschichten machen? Geht ja mal gar nicht, vor allem du bist ja auch sooo alt.
Ach und Pflichtveranstaltungen hattest du auch noch?
Finds echt lachhaft, wenn sich Studenten über Pflichtveranstaltungen auslassen... ich meine es gab mal eine Zeit, da musste man jeden Tag anwesend sein.

Arbeite bitte an deinem Ausdruck, dann kann man dich für voll nehmen und hat nicht den Eindruck, man argumentiert mit einem 5 Jährigen. Ich bin in den 80er Jahren geboren und damit sicher älter als du. Wie viel arbeitest du denn neben dem Studium? 5 Stunden als Babysitter? 🙄


Du schreibst das alles so, als sei das mega schlimm gewesen.

Kindergeburtstag ist anders. Bei 7 bis 8 Leistungsnachweisen plus einem Referat oder einer Hausarbeit in jedem Modul und einem 20 bis 24 Stundenjob mit Nachtschicht mal 4, weil man alle Semester zusammen rechnet, ist es natürlich arbeitsintensiver als sich auf elternunabhängigem Bafög auszuruhen, wie manche hier. 😉


ich habe 4 wissenschaft. Gutachten und eine kleine Bachelorähnliche Arbeit schreiben müssen.

Bachelor? 🙄 Ich hab ne Masterarbeit mit 90 Seiten verfasst plus Anhang und Interviews mit insgesamt 160 Seiten plus 6 bis 8 Leistungsnachweisen in einem Semester, die pro Fach aus einer Hausarbeit/Ausarbeitung oder einem Referat UND einer Klausur bestanden. Macht allein im Masterstudium über 24 Leistungsnachweise plus Masterarbeit. Und entgegen der Angaben deines Kollegen bestanden die Anforderungen nicht aus Maria Montessori und Klatschen im Sandkasten, sondern knallhartem Jurastoff, Casemanagementprozessen, Netzwerkanalysen und anderen Sachen, die man nicht auf einer Arschbacke absitzt. Aber natürlich hast du es von allen sicher am allerschlimmsten gehabt 🙄


Allein schon der Gedanke man würde die Ausbildung als Tierpfleger oder als Hotelfachfrau mit einem Studium vergleichen ist :erschrocken:
 
Arbeite bitte an deinem Ausdruck, dann kann man dich für voll nehmen und hat nicht den Eindruck, man argumentiert mit einem 5 Jährigen. Ich bin in den 80er Jahren geboren und damit sicher älter als du. Wie viel arbeitest du denn neben dem Studium? 5 Stunden als Babysitter? 🙄

Das ist doch mal wieder ein klassisches Beispiel von "akademischer" Arroganz.
 
Ähm, die heutige Jugend 🙄
und ja, da meine ich auch dich Bonsoir. Du kannst mir glauben, ich bin schon etwas älter als du.

Ich habe in jungen Jahren nachdem ich die Erzieherausbildung absolviert und in dem Beruf auch gearbeitet habe festgestellt, dass überall in den Stellen, die mich interessiert hätten Sozialpädagogen nur zugelassen waren. Was also tun? Ich war bereits von zuhause ausgezogen und hätte mir eher die Zunge abgebissen als meine Eltern um die Finanzierung einer weiteren Ausbildung anzupumpen. Wahrscheinlich hätten sie das sogar gemacht, aber ich wollte das einfach nicht.

Da ich in der offenen Jugendarbeit tätig war hatte ich etwas zum normalen Arbeitstag verschobene Arbeitszeiten. Die gingen halt dann bis 22 Uhr und auch am Wochenende, aber dadurch konnte ich Vormittags an der FH studieren. Ich habe das Studium in 7 Semestern durchgezogen. Eines wurde mir aufgrund meiner vorherigen Ausbildung erlassen. Prüfungen, Hausarbeiten, Abschlussarbeit war natürlich auch dabei.

So what? Ich habs durchgezogen, weiter Vollzeit gearbeitet und war stolz, als ich dann fertig war. Klar war es phasenweise stressig, aber als junger Mensch kann man das schon wegstecken. Beim Feiern gehts ja auch. 😉
 
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Hat irgendwer behauptet, dass ich das gesagt habe? Es geht im Vergleich zu Azubis darum, dass man einen Mehraufwand hat. Nicht mehr und nicht weniger.

Mehraufwand ja, aber vor allem eins noch mehr: mangelndes Zeitmanagement.
Eine Ausbildung ist meiner Meinung nach eine ganz andere Welt als Studium.


Arbeite bitte an deinem Ausdruck, dann kann man dich für voll nehmen und hat nicht den Eindruck, man argumentiert mit einem 5 Jährigen. Ich bin in den 80er Jahren geboren und damit sicher älter als du. Wie viel arbeitest du denn neben dem Studium? 5 Stunden als Babysitter? 🙄

Gott, schalt' mal 5 Gänge herunter. Ich studiere ebenfalls, bin 25, du musst also nicht auf mich herunterschauen oder so tun, als würdest du mich nicht verstehen.

Was soll das nun werden? Eine Challenge, wer am meisten nebenher im Studium gearbeitet hat? Das sind nur Nebenjobs. Ich erwähne das nicht mal im Lebenslauf, weil es auch einfach keine Sau interessiert, wie ich mein Studium finanziere. Kein Grund, das so an die große Glocke zu hängen.

Kindergeburtstag ist anders. Bei 7 bis 8 Leistungsnachweisen plus einem Referat oder einer Hausarbeit in jedem Modul und einem 20 bis 24 Stundenjob mit Nachtschicht mal 4, weil man alle Semester zusammen rechnet, ist es natürlich arbeitsintensiver als sich auf elternunabhängigem Bafög auszuruhen, wie manche hier. 😉

Ja, schlimm, schlimm... Du Arme.

7-8 Leistungsnachweise ist bei meinem Studiengang normal, das habe ich jedes Semester und man hat auch ausreichend Zeit dafür.
Aha, Hausarbeiten in jedem Modul... ich verstehe es, wenn man stolz drauf ist, aber bilde dir bitte nichts drauf ein. Es ist deine Aufgabe, das zu machen und du bekommst auch kein Sternchen ins Heft. Es ist wirklich nichts Besonderes und so wahnsinnig akademisch ist das jetzt auch nicht, man muss sich nur halbwegs intelligent ausdrücken, mehr nicht.

Ich finde es auch dreist, Menschen anzugehen, die von Bafög leben und denen zu unterstellen, die würden sich darauf "ausruhen". Klar, man kann ja dann auch Geld ohne Ende verprassen, ne?
Dass die das aber nach dem Studium zurückzahlen müssen und bestimmte Credits vorweisen müssen, um noch Anspruch zu haben, ist dir auch bewusst, oder?

Ich bekomme kein Bafög, ich arbeite nebenher und habe auch einen Hiwi-Job.

Bachelor? 🙄 Ich hab ne Masterarbeit mit 90 Seiten verfasst plus Anhang und Interviews mit insgesamt 160 Seiten plus 6 bis 8 Leistungsnachweisen in einem Semester, die pro Fach aus einer Hausarbeit/Ausarbeitung oder einem Referat UND einer Klausur bestanden. Macht allein im Masterstudium über 24 Leistungsnachweise plus Masterarbeit. Und entgegen der Angaben deines Kollegen bestanden die Anforderungen nicht aus Maria Montessori und Klatschen im Sandkasten, sondern knallhartem Jurastoff, Casemanagementprozessen, Netzwerkanalysen und anderen Sachen, die man nicht auf einer Arschbacke absitzt. Aber natürlich hast du es von allen sicher am allerschlimmsten gehabt 🙄

Oh, toll, das hat dir ja alles sehr viel gebracht. Und jetzt struggelst du mit deinem Geldbeutel herum, weil du dir nichts leisten kannst. Dein Studium hat dir also so viel gebracht wie eine 0815-Ausbildung. Dass ausgerechnet du jetzt große Töne spuckst, finde ich erstaunlich.

Lachhaft, wie manche meinen, sie können mit ihren "Leistungsnachweisen" angeben... oh, wow, du hast eine Masterarbeit mit 160 Seiten geschrieben und zig Leistungsnachweise machen müssen... ich meine, das ist ja auch der Sinn eines Studiums, aber egal.

"Knallharter Jurastoff", "Case-Managementprozess" Ohhh... jetzt krieg ich aber Angst.
Ich studiere Wirtschaftsrecht, zufällig.
Wenn du willst, schlage ich auch mein Skript auf und werf einfach mal seltsame Denglisch-Begriffe in den Raum, um zu imponieren, wie toll und wahnsinnig anspruchsvoll ich bin. 😀
 
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Geht es hier überhaupt noch um die armen benachteiligten Studenten oder um dich, der meint sich etwas auf seinen akademischen Grad einbilden zu müssen?

Es geht um die Notwendigkeit von Urlaub nach einer Abschlussarbeit oder sagen wir es ging, bevor jemand vor 5 Seiten das Bedürfnis hatte den Thread in alle Einzelteile zu zerpflücken. 🙄

Als Absolvent der sozialen Arbeit ist man ja die Witzfigur in akademischen Kreisen, da muss man ja nach unten treten um sich groß zu fühlen, selbst wenn es nur ein geringerer akademischer Grad ist, nicht wahr?

Sagt wer? Du? Oder dein Kaffeeklatsch? 😀


Was soll das nun werden? Eine Challenge, wer am meisten nebenher im Studium gearbeitet hat?

Eigentlich ging es hier vor 5 Seiten um die Notwendigkeit von Urlaub nach Abschlussarbeiten und da würde ich auch gerne wieder hinkommen, ohne dabei mit der Kirche ums Dorf zu fahren und vorher noch alle Studiengänge und jede Mensa und Unitoilette Deutschlands durchzudiskutieren. 😉


Klar, man kann ja dann auch Geld ohne Ende verprassen, ne?

Es ist schon ein Unterschied, ob man Bafög bezieht und die Sause später zurück zahlt oder ob man nebenher noch 24 Stunden im Kinderheim arbeitet. 🙂

Und jetzt struggelst du mit deinem Geldbeutel herum, weil du dir nichts leisten kannst.

Arbeite doch erst einmal 3 Jahre am Stück, ohne ein Ausbildung nach der anderen abzuschließen. Darum ging es hier auch gar nicht. Mir gehts so gut, dass ich meine Miete zahlen kann und sogar ein Urlaub drinnen ist. Seit diesem Jahr gehts mir sogar noch besser, da ich nun 40 Stunden arbeite.

Hier wird allerdings mal wieder vom hundertsten ins tausendste gekommen. 😱t:

Den Rest spare ich mir. 🙄
 
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