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Umwelthilfe fordert Feuerwerk-Stopp in Innenstädten

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Ich persönlich wäre für zentral und professionell organisierte Feuerwerke, gibt es ja in einigen Metropolen auf der Welt schon. Da trifft man sich am Stadtrand auf einem Hügel, Picknickdecke und Glühwein und genießt das Feuerwerk. Kostenlos und ohne eigene Arbeit oder jeglicher Gefahr.
Sowas würde ich mir schon lange wünschen. Für mich persönlich wäre das auch ein Zugewinn an persönlicher Freiheit, weil ich dann endlich auch die Silvesternacht so genießen könnte, wie ich es gern tun würde: nämlich gegen Mitternacht ohne Angst vor Querschlägern und illegalen Sprengkörpern durch die Stadt in Richtung Veranstaltungsgelände spazieren und mit vielen anderen Menschen gemeinsam das Feuerwerk genießen.

In den letzten beiden Jahren bin ich tatsächlich am Silvesterabend nach 21 Uhr nicht mehr vor die Tür gegangen, weil ich in den früheren Jahren schon zu oft mit Knallkörpern beworfen oder (versehentlich) beschossen wurde. Für mich gibt es da eigentlich nur zwei Optionen: entweder ganz entlegen auf einer einsamen Berghütte etc. feiern, oder in geschlossenen Räumen bleiben, bis das Schlimmste vorbei ist.
 
Einige von Euch werden es wohl schon gehört haben.

Dutzende von Tieren sind im Krefelder Zoo nach einem Brand (verursacht durch Feuerwerkskörper) gestorben.

Siehe zB:
https://rp-online.de/nrw/staedte/kr...in-silvesternacht-alle-tiere-tot_bid-48079221

Solche "Nebeneffekte" tauchen leider in keiner Statistik auf.

Ist die aggressive Knallerei das wert?

Seit gefühlt einem Tag steht fest dass es keine Feuerwerkskörper waren. Wie kann man bei so einem dauerpräsenten Thema in den Medien immer noch so einen Schwachsinn verbreiten? Klassische Fake News auf AfD Niveau.
 
Vor 2 Jahren stand ich auf meiner Terasse und wollte das Feuerwerk schauen. Plötzlich flog ein Böller zu mit rüber. Knallte neben mir. Seit höre ich schlechter auf dem rechten Oht. Niemand wollte es gewesen sein.
 
Knallte neben mir. Seit höre ich schlechter auf dem rechten Oht. Niemand wollte es gewesen sein.
Solche Knalltraumata gehören wohl zu den häufigsten Folgen der Silvesterfeuerwerke. Besonders unangenehm finde ich es in Großstädten, wenn manche Leute Knallkörper in (fast) geschlossenen Orten wie Unterführungen, U-Bahnhöfen oder sogar Straßenbahnen etc. zünden oder hineinwerfen. Man kann auch kaum ausweichen, weil die Knallkörper häufig unerwartet von irgendeiner Seite herbeigeworfen werden, sodass man kaum noch rechtzeitig ausweichen oder sich die Ohren zuhalten kann.

Ich persönlich mag das nicht mehr haben und weiche deswegen aus, was aber bedeutet, dass ich mich an kaum noch einer der üblichen Silvesterpartys beteiligen mag, denn da gehört es meistens zum Standardprogramm, dass man kurz vor Mitternacht irgendwo zu einem Aussichtspunkt spaziert, um das Feuerwerk besser sehen zu können.
 
Bei uns in der Gegend,
gehen nur alte, graue Männer nicht zur Vorsorge, wenn etwas passiert ist, oder mit ihrer Frau - dahin.

Schade...

Aber stimmt. Auch Versicherungen, eagl ob soziale, oder private (die auch soziel sein können) haben ihre Fristen.

Beim nächstenmal, fass Dir (Gott bewahre) sowas nochmal passiert, solltest Du dann den Schaden besser, sofort melden.😉

Irgendwann hat das Pfeifen nachgelassen und erst später gemerkt das ich schlechter höre.
 
Sowas würde ich mir schon lange wünschen. Für mich persönlich wäre das auch ein Zugewinn an persönlicher Freiheit, weil ich dann endlich auch die Silvesternacht so genießen könnte, wie ich es gern tun würde: nämlich gegen Mitternacht ohne Angst vor Querschlägern und illegalen Sprengkörpern durch die Stadt in Richtung Veranstaltungsgelände spazieren und mit vielen anderen Menschen gemeinsam das Feuerwerk genießen.

In den letzten beiden Jahren bin ich tatsächlich am Silvesterabend nach 21 Uhr nicht mehr vor die Tür gegangen, weil ich in den früheren Jahren schon zu oft mit Knallkörpern beworfen oder (versehentlich) beschossen wurde. Für mich gibt es da eigentlich nur zwei Optionen: entweder ganz entlegen auf einer einsamen Berghütte etc. feiern, oder in geschlossenen Räumen bleiben, bis das Schlimmste vorbei ist.

Ich gehe an Silvester auch ungern raus. Auch nicht an Neujahr wegen der Feinstaubbelastung.

Und wie Rose schildert, habe auch ich jedes Jahr Böller-Müll im Garten weil Nachbarn eben feiern. Auch die Straßen sind zu Neujahr oft mit Böller-Resten übersät.

Vor 2 Jahren stand ich auf meiner Terasse und wollte das Feuerwerk schauen. Plötzlich flog ein Böller zu mit rüber. Knallte neben mir. Seit höre ich schlechter auf dem rechten Oht. Niemand wollte es gewesen sein.

Das gehört zu den nicht erzählten Geschichten. Man diskutiert über Tote und Brände, aber nicht über den Müll, die möglichen Hörschäden, die Tiere und praktisch jedem der darunter leidet.

Ich toleriere das. Ich bleibe zuhause, bin ich eh meist. Anfang Januar sammel ich den Müll von meiner Wiese. Ich kämpfe nicht fanatisch für ein Verbot, aber ich finde man darf umgekehrt die Probleme auch nicht abtun.

Die krefelder Affen würden eben auch noch leben wenn das private Knallen verboten wäre.
Klar, ich kann nicht Autos verbieten weil irgendein Betrunkener jemanden mit einem Auto überfahren hat. Aber im Straßenverkehr braucht man zB einen Führerschein fürs Auto. Böller gibt bei Aldi ohne wenn und aber. Auch der Onlinehandel versendet wohl ohne Hinweise ob zB Himmelslaternen überhaupt erlaubt sind.

Wenn Laub vom Baum des Nachbarn auf mein Grundstück fällt, bin ich kurz vorm Strafgericht. Bei Böllern ist es niemand gewesen und es wird toleriert. Ok, ist nur einmal im Jahr. Aber es passiert viel - und nicht erst bei Todesopfern ist das erwähnenswert. Muss man also böllern? jeder? In jedem Garten? ich meine nicht.
 
Hier wurde dieses Jahr deutlich weniger geknallt als in den Jahren zuvor. Die Luft war bei Weitem nicht so voller Rauch und man konnte tatsächlich noch was sehen. 😀

Auch in den Tagen vor und nach Silvester war es deutlich ruhiger als in den Jahren zuvor. Ich hoffe das war kein Zufall und es findet ein Umdenken in der Bevölkerung statt.
 
Vor 2 Jahren stand ich auf meiner Terasse und wollte das Feuerwerk schauen. Plötzlich flog ein Böller zu mit rüber. Knallte neben mir. Seit höre ich schlechter auf dem rechten Oht. Niemand wollte es gewesen sein.

Ja und?

Vor nicht allzu langer Zeit saß meine kleine Tochter vor einem scheinbar handzahmen Hund, wollte ihn verabschieden. Plötzlich biß er ihr ins Gesicht. Mit tiefer Wunde direkt unter dem Auge. Um ein Haar hätte sie ihr Augenlicht verloren. Danach Krankenhaus, hohe Dosen Antibiotika, etc. Eine Narbe hat sie immer noch.

Obwohl Hunde an die Leine gehören, lassen Menschen Ihre Hunde frei laufen. Können also damit nicht umgehen. Außerdem produzieren Haustiere irgendwas im Bereich von 1-2 Prozent des CO2. Das sind 3-6 Tage der Jahresproduktion!

Ich sollte also für ein generelles Hundeverbot sein oder dafür, dass es zentrale Profi-Hundehalter gibt, wo man mit Hunden spielen gehen darf. Bin ich aber nicht.

....

Ich sehe beim Feuerwerk nachwievor Alkohol und Menschenansammlungen als Problemfaktoren. Meist sind es Bierflaschen als Raketenrampen, die umkippen. Oder neuerdings Einschuß-Bombenrohre. Oder es wird mit Batterien aufeinander geschossen. Oder es wird mit Böllern geworfen, man vertut sich und der Böller fliegt in Richtung von Menschen.

Innenstadtverbote für F2 Feuerwerk sind schon der richtige Weg. Nun sollte man es aber erstmal 10-20 Jahre dabei belassen und schauen, wie sich das alles entwickelt, bevor weiterverboten wird. Die Innenstadtverbote sind ja noch recht jung.

LG
Wolf
 
Also ich sehe das auch sehr zwiegespalten. Also wenn man mich fragen würden, bzw wenn ich was zu entscheiden hätte 😉 würde ich dafür plädieren, dass man privates Feuerwerk nur noch im Fachhandel und nur mit einer vorher beantragten "Berechtigung" bekommt und dass das ganze streng limitiert wird (also nur eine gewisse Abgabemenge pro Person).
Manche Leute kaufen ja völlig übertriebene Mengen: Die Nachbarn meiner Schwiegereltern haben Feuerwerk für 2 Stunden !!!! gekauft und abgeschossen. DAS muss echt nicht sein!
Außerdem glaube ich, wenn man es etwas schwerer zugänglich machen würde, würde das viele gedankenlose Böllerei unterbinden.

Außerdem würde ich für den Privaten Gebrauch nur solche Böller erlauben, die nicht "weggeschossen" werden. Also keine Raketen, sondern ausschließlich solche "Böllerbatterien (keine Ahnung, wie die heißen), die man auf den Boden stellt und dann anzündet und die dann einfach nach oben schießen. Solche Raketen, die man in Flaschen steckt und abschießt sind zu gefährlich, da geht so viel schief. Und wer weiß, wo die runterkommen...nein, diese Dinger gehören eigentlich nicht in die Hände von Privatleuten.


Ganz verbieten würde ich es vielleicht nur, wenn andere Maßnahmen nichts helfen. Es ist schade, dass es einfach so viele Vollidioten gibt, verantwortungslos mit Böllern umgehen, aber die gibt es nunmal und dann muss es eben leider Verbote geben.
 
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