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Die Bahn nervt

Ja, in dem Laden läuft was falsch – aber das sind Probleme, gegen die ein Angestellter nichts ausrichten kann. Zu große Wartungsintervalle von Streckenabschnitten und Zügen zum Beispiel, mangelnde Qualitätssicherung, Sparmaßnahmen, Gewinnoptimierung, etc.
Sowas führt zu Verspätungen.
Die Angestellten, denen du am Bahnhof begegnest, sind diejenigen, die diesen Mist zwar nicht entscheiden, ihn aber jeden Tag ausbaden müssen. Sie können gar nichts dafür, aber sie kriegen an vorderster Front den Kundenärger ab.

Deshalb find ich's gut, dass sie wenigstens für gerechte Löhne streiken.

Da stimme ich voll zu. Zudem wurde an vielen Strecken lang nichts gemacht, nun sind überall Baustellen. Und, die Bahn zahlt nicht mehr attraktiv, daher fehlt es an Technikern, Lokführern, Servicepersonal und und und....

Mir tun die Angestellten leid, die nun noch den Frust abbekommen, obwohl das Versagen hier beim Management bzw. Bund liegt.
 

Hallo Gelöscht 74374,

schau mal hier: Die Bahn nervt. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das Bahnfahren in Deutschland ist ein riesiger Skandal.

Man vergleiche mal, wie geregelt das in anderen Ländern zugeht! Sogar in Spanien pünktliche saubere Züge!

Ich würde fast soweit gehen zu sagen, dass in Sachen Bahn (und öffentlicher Verkehr) nicht gestreikt werden dürfte (ähnlich wie bei Beamten).

Eine besondere Problematik hierbei, dass die Bahn ja bekanntlich nicht mehr so wirklich in staatlichen Händen ist (börsennotiertes Unternehmen?).

Wir scheinen uns allmählich wieder in Richtung DritteWelt-Land zu entwickeln. Aber was soll man auch von einer sich teilweise christlich nennenden Regierung halten, die den in meinen Augen kriminellen Machenschaften der Automobilkonzerne tatenlos zusieht? Und das ist nur ein Beispiel von vielen.
 
Man vergleiche mal, wie geregelt das in anderen Ländern zugeht! Sogar in Spanien pünktliche saubere Züge!

Wobei man fairerweise sagen muss, dass die Bahn in Spanien wesentlich dünnmaschiger ist und gar nicht mit dem wirklich guten und dichten Netz hier in Deutschland zu vergleichen ist. Wenn man beispielsweise in Andalusien mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein will, dann bleibt einem deutlich häufiger als bei uns nur der Linienbus. Die Busse wiederum sind meiner Erfahrung nach nicht sonderlich gut organisiert, und auch die Fahrpläne sind auf vielen Linien recht schmalbrüstig gestaltet. Da ist unser Schienennetz trotz früherer Streckenstilllegungen immer noch sehr gut und alltagstauglich.

Wenn, dann würde ich eher Länder wie die Schweiz oder die Niederlande als vorbildlich in Punkto öffentliche Verkehrsmittel nennen. Und sogar dort dürfte nicht immer alles wie am Schnürchen klappen.
 
Wo wart ihr alle, die ihr euch jetzt hier darüber beschwert, dass Arbeitnehmer ihr Streikrecht zur Durchsetzung von Lohnforderungen und besseren Dienstzeiten wahrnehmen, als damals alle Beamtenverhältnisse bei der Bahn abgeschafft wurden?
 
Wo wart ihr alle, die ihr euch jetzt hier darüber beschwert, dass Arbeitnehmer ihr Streikrecht zur Durchsetzung von Lohnforderungen und besseren Dienstzeiten wahrnehmen, als damals alle Beamtenverhältnisse bei der Bahn abgeschafft wurden?

Ja bitte alle Arbeiter wie die Beamten bezahlen dann streikt auch keiner.


Ich bin immer noch durchgefroren.

Heute früh von 8.45 bis halb 10 auf eine sbahn gewartet. Im Eiswind.
Ich wusste garnicht, dass sbahnen auch streiken.🙄
 
Das Bahnfahren in Deutschland ist ein riesiger Skandal.

Ich würde fast soweit gehen zu sagen, dass in Sachen Bahn (und öffentlicher Verkehr) nicht gestreikt werden dürfte (ähnlich wie bei Beamten).

Streiken ist schon wichtig nur finde ich sollte man ein Gesetz machen wo man im Jahr 20 Tage zur Verfügung hat die man zum Streiken nutzen kann.
Und wenn diese Tage aufgetaucht sind können sie auch nicht mehr Streiken und müssen sich wie Erwachsene mal verhandeln wenn sie mehr Geld haben wollen.
 
Bevor die mehr Gehalt verlangen sollten sie dafür sorgen das die Züge pünktlich kommen und die Berufe bei der Deutschen Bahn allgemein Attraktiver gestslten damit sie auch neues Personal bekommen.

Wer streikt denn? Zugbegleiter und Lokführer, Fahrdienstleiter und Instandhaltungspersonal.

Wer ist für die Pünktlichkeit der Züge und die Attraktivität der Bahnberufe zuständig? Das Management.

Merkste was?
 
Wer ist für die Pünktlichkeit der Züge und die Attraktivität der Bahnberufe zuständig? Das Management.

Die Probleme mit der Pünktlichkeit sind schon durch Fehler im Management (mit)verursacht. Beispielsweise sind in der Vergangenheit auf eingleisigen Strecken viele Ausweich- und Überholgleise, sowie Rangiergleise in den kleinen Bahnhöfen entfernt worden. Dadurch können Verspätungen eines einzelnen Zuges viel weniger gut wieder korrigiert werden und breiten sich auch auf andere Züge aus, weil sie nicht überholen oder ausweichen können.

Türstörungen und Fahrzeugstörungen dürften ihre Ursache oft an den verlängerten Wartungsintervallen und in den Personaleinsparungen haben. Sie können dann weniger routinemäßig entdeckt und behoben werden und treten dann stattdessen im laufenden Betrieb auf.

Und manchmal liegt es auch schlicht am Personalmangel (Fahrer fehlen, weil die Bezahlung so schlecht ist, dass man sich nur noch schwierig eine Wohnung in oder in der Nähe einer Großstadt leisten kann, wo aber andererseits der meiste Bedarf ist, wegen dichter Regionalbahnnetze).

Auch der Investitionsstau dürfte mit schuld sein. Strecken wurden zu lange nicht repariert. Als Folge kam es zu Langsamfahrstellen, um über baufällige Brücken und Streckenabschnitte noch sicher fahren zu können, was zu weiteren Verspätungen führt. Und wenn, dann werden die Strecken gleich so umfassend repariert, dass sie komplett für längere Zeit außer Betrieb genommen werden müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig. Und an nichts von allem trägt der Mitarbeiter Schuld, der heute gestreikt hat.

Von daher ist die Schelte an der falschen Adresse.

Ich habe heute Honorar verloren, weil ich einen Auftrag nicht rechtzeitig antreten konnte. Ich werde versuchen, den Schaden geltend zu machen. Bei denen, die was dafür können - dem Konzern.

Meine Solidarität ist mit allen Streikenden.
 
Da ist unser Schienennetz trotz früherer Streckenstilllegungen immer noch sehr gut und alltagstauglich.

Was nützt mir ein tolles Schienennetz, wenn die Züge darauf mit erheblichen Verspätungen, versifften Toiletten etc. fahren?

"Alltagstauglich" kann das meinetwegen in Kolumbien oder Indien sein, aber nicht in einem Land, wo ein Menschenleben noch etwas wert sein will.

Im Sommer erstickt man (teilweise) in den Zügen, im Winter bibbert man 5 Stunden lang, weil die Heizung ausgefallen ist.

Und was die Hooligans seit Jahren am Wochenende so anstellen - das geht nicht mehr in Ordnung. Schließlich sind das keine Viehtransporte :mad:. Und selbst das Vieh hat Rechte.

Beispiel:
https://rp-online.de/nrw/kfc-uerdin...-sperrt-hauptbahnhof-in-duisburg_aid-35007971

Möchte mal wissen, wieviele unschuldige Arbeitnehmer wegen Verspätung heute gekündigt worden sind :mad:🙁.
 
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