Nein, meine These besagt implizit: Frauen unter 30 haben als Partner nur Männer auf Augenhöhe oder Männer die noch attraktiver sind als sie (Ausnahmen sind in der Regel Landeier). Insbesondere wenn man noch heranzieht, dass viele Frauen und ihre Freundinnen ihr Selbstbild und ihre Attraktivität anhand ihres geschminkten, aufgehübschten, polierten Ichs beurteilen.
Es gibt kein attraktiveres Geschlecht und es sind nicht alle in einer Partnerschaft.
Die These ist, dass junge Frauen nur eine Partnerschaft eingehen, wenn sie einen Mann auf Augenhöhe oder besser abkriegen. Und letzteres hat durch social media meiner Meinung nach in den letzten Jahren stark zugenommen.
Das bedeutet dann also im Umkehrschluss, dass es sehr viel mehr atttraktive Männer gibt. denn wenn die vielen Frauen unter 30 sich alle einen attraktiven Partner aussuchen können, bedeutet das ja, dass zumindest genug attraktive Männer (also gleichwertig aufwärts) vorhanden sein müssen.
oder besagt Deine These auch, dass nur wenig Frauen einen Partner haben, so dass eben nur die attraktiven Männer eine Frau haben?
gerne will ich Deine These mal aufgreifen und fortführen:
Um zu verdeutlichen, was ich meine, mal eine kurze beispielrechnung, die das ganze auf einfache zahlen runterbricht:
Nehmen wir an, ein Drittel der Frauen ist eher nicht attraktiv (Gruppe 1), ein drittel ist mittelmäßig (Gruppe 2) und ein drittel ist sehr attraktiv (gruppe 3).
Das gleiche gilt für Männer.
das würde also bedeuten:
Frauen der Gruppe 1 haben Männer aus allen drei Gruppen.
Frauen aus Gruppe 2 haben Männer aus Gruppe 2 und 3.
frauen der Gruppe 3 haben nur Männer der Gruppe 3
Was folgt daraus?
entweder:
1. ein drittel der Männer geht leer aus, aber mit ihnen natürlich auch ein drittel der Frauen (wo kein Mann, da auch keine Mann/Frau Beziehung). Dieses Dirttel der Singlefrauen setzt sich dann zusammen aus allen drei Gruppen
2. 100% der Frauen "prügeln" sich um 2 Drittel der Männer? = diese Männer haben also die Auswahl
3. Frauen der Gruppe 3 hätten es am schwersten einen Partner zu finden, denn ihnen bleiben ja nur die Männer aus Gruppe 3, die sie sich mit den Frauen aus Gruppe 1 und 2 teilen müssten
oder aber:
es gibt deutlich mehr Männer der Gruppe 2 und 3 und die Gruppe 1 ist eher verschwindend gering, womit Frauen dann das "hässlichere"geschlecht wären.
oder aber:
es gibt insgesamt deutlich mehr Männer als Frauen und zwar so viele mehr, dass die Männer der Gruppe 2 und 3 für ALLE Frauen ausreichen. (Was ja nicht stimmt, denn unsere Geschlechterverteilung in Deutschland ist ja nahezu ausgewogen: Es gibt nur unwesentlich mehr Männer als Frauen)
Also irgendwas geht da nicht auf an Deiner Theorie.
Und nochmal gefragt: was genau bringt Dir (oder jemand anderem so eine Theorie?) lässt Du damit nicht die gesamte Individualität eines Menschen außer Acht?