Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

youtube als job- wie seht ihr das?

  • Starter*in Starter*in Runalin
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wenn es um die Kinder geht ist es eine andere Sache.

Bei den Erwachsenen selbst eine andere. Da ist jeder alt genug zu tun und zu lassen was er will.

Im Endeffekt weiß man nie was die Zukunft bringt.

Manchmal ist es auch ein Zufallserfolg, der viel Geld einbringt.

Grumpy-Cat hat seine Besitzer reich gemacht. Zum Beispiel.

Wenn Grumpy-Cat stirbt, dann kann es denen im Endeffekt egal sein. Die brauchen dann ihr Leben lang nicht mehr arbeiten, wenn sie das Geld halbwegs angelegt haben.
 
Ich finde, man sollte das wie mit "Ich will als Autor Geld verdienen" oder "Ich will als Schauspieler berühmt werden" sehen - kann man, muss man aber nicht. Neben Rowling gibt es unzählige Autoren, die nie größeren Erfolg haben werden und das ist die Mehrheit. Oder wie viele Schauspieler gibt es, die sich unglaublich bemühen und hart an sich arbeiten, aber niemals in einem bekannteren Film oder Serie zu sehen sind?

Meine Existenz und berufliche Basis würde ich niemals darauf setzen. Und ich empfehle es auch niemanden, denn spätestens, wenn man dann merkt, es klappt so überhaupt nicht, kommt das böse Erwachen und man hat keine Ausbildung oder Berufserfahrung, auf die man zurückgreifen kann.

Ich finde diesen YouTuber-Hype gefährlich, denn er impliziert gerade Kindern und Jugendlichen, dass jeder dahergelaufene nur mit etwas coolen Geschwätz und Style einen Volltreffer landet und reich und berühmt wird. Gerade weil es so locker zugeht und viele Erfolgsgeschichten durch Zufall und als Hobby entstanden sind. Und das würde ich auch jedem raten, der das versuchen will: nebenbei als Hobby. Und dann sehen, was daraus wird. Aber immer mit einer beruflichen Basis, die einen ernährt und unabhängig macht. Und zu der man zurückkehren kann, wenn es nichts wird mit YouTube.

Jetzt ist der Bereich sowieso überlaufen und es ist sehr schwer, sich dort zu behaupten. Viele Ideen wurden schon zu tausendfach, ach, millionenfach präsentiert. Es ist eine Maschinerie, die versucht Geld aus Zuschauern zu pressen, wenn man nicht aufpasst und YouTubern folgt, die eigentlich nur Produkte verkaufen.

Ich habe selbst interessante und tolle Kanäle abonniert, die mir auch was bringen und die ich gerne sehe. Es ist also nicht alles schlecht. Aber es gibt auch viele, da geht es nur um Vermarktung und dass möglichst viel Geld abgeschöpft wird. Die "Alteingesessenen" YouTuber, das sind oft die, die es aus einem Hobby heraus gemacht haben, weil sie sich begeistert haben für ihr Thema - jetzt hast du viele, die eigentlich nur das Geld sehen wollen und dass sie beklatscht werden. Und das ist für mich eine ganz andere Motivation, als zu sagen, man möchte einfach sein Hobby präsentieren und was dazu erzählen.

Ich sehe das auch in der Blogger-Szene. Ich habe mit einer Freundin einen solide laufenden Blog mit akzeptablen Abonnentenzahlen. Wir spielen nicht in der obersten Liga, aber im guten Mittelfeld mit und die Wachstumsraten sind nicht schlecht. Wir werden auf Veranstaltungen kostenlos eingeladen und erhalten auch dabei Führungen und Interviews. Da gehörst du dann zur "Presse" und wirst auch so behandelt. Wir bekommen auch teure Produktpakete zum Testen geschickt, einfach damit wir darüber schreiben. Das ist schon cool, das ist Zeug, das könnte ich mir niemals selbst so einfach leisten, bzw. würde es mir mehrmals überlegen, ob ich es mir kaufe.

Wir - also meine Mitbloggerin und ich - sagen, dass es ein Hobby bleiben soll. Und dass der Spaß dabei im Vordergrund steht. Wir beide sind da auch nicht naiv und haben von Anfang an nie gedacht, dass wir jemals davon gut leben können. Das ist uns auch nicht wichtig. Der Blog darf nicht mit unserem Privatleben und Alltag so in Konflikt geraten, dass wir da irgendeinen Druck hätten, den wir nicht wollen. Natürlich sind wir schon konsequent und engagiert, wir nehmen uns schon vor, regelmäßig zu posten, besprechen und planen auch Themen und gehen auf unsere Leser ein. Aber daneben gibt es halt auch noch die Arbeit, Freunde, Familie und andere Hobbys.

Für uns steht der eigentliche Grundgedanke von Blogs in Vordergrund: nämlich zu informieren und eine freie Meinung zu schreiben. Heißt, wenn wir etwas testen, das uns nicht gefällt, dann bemängeln wir das auch. Wir erklären aber immer dabei, warum das so ist, wo wir Verbesserungsbedarf sehen oder wo es Alternativen gäbe, die besser sind. Wir sind da also sehr kritisch und darauf konzentriert, ehrlich und transparent zu sein und unseren Lesern einen Mehrwert zu bieten, damit sie sich auch unabhängig informieren können.

Das hast du überwiegend nicht mehr. Viele Blogger lassen sich mittlerweile kaufen. Die schreiben keinen Beitrag mehr, der nicht bezahlt ist. Und da sie natürlich Geld verdienen wollen, hüten sich sehr viele davor, eine ehrliche, ganzheitliche Meinung abzugeben oder das Produkt wirklich zu hinterfragen oder ausreichend zu testen. Die wollen ja auch nicht andere Firmen abschrecken, die kein ehrliches Feedback wollen. Das ist schon so ein Thema. Viele Unternehmen wollen die Reichweite der Blogger positiv für sich nutzen und die "ehrliche Meinung" der Blogger für sich nutzen - aber bitte immer nur positiv und wehe, du hinterfragst was oder bist zu kritisch. Meine Mitbloggerin und ich erteilen Unternehmen auch Absagen. Oder gehen auch nicht auf bestimmte Veranstaltungen, weil es nicht in unser angestrebtes Image passt oder nicht zum Thema unseres Blogs. Das machen mittlerweile immer weniger Blogger. Die Szene ist sehr käuflich und geldgierig geworden. Und das finden wir schade. Da gibt es Blogger, die verdienen viel Geld, aber jeder Beitrag, den die geschrieben haben, ist bezahlt und abgesprochen. Und spiegelt oft ihre eigene Meinung gar nicht mehr wieder. Was die auch bei Treffen und Events dir erzählen, wenn du mal persönlich mit denen redest. Es ist ein Business geworden, wo Geld und "Fame" im Vordergrund stehen. Und für die Unternehmen käufliche Meinungen.

Und es ist auch manchmal wirklich gemein: mir hat erst neulich auf einem Event die Chefin eines sehr netten Startups erzählt, dass sie teilweise von Bloggern Druck bekommt. Wenn sie da kein Geld springen lässt oder nicht sehr viele und teure freie Exemplare, dann wird halt schlecht über sie geschrieben. Oder gar nicht. Das ist dann die Kehrseite. Da geht es vielen Bloggern echt nur noch um Geld und das ist echt schlimm, wenn man bedenkt, dass wenn du ausreichend Reichweite und Leser hast, du da echt was kaputt machen kannst, wenn du schreibst: "Die Produkte von XY sind alle komplett schlecht".

Das ist mit YouTube oft nicht mehr anders. Du kannst sehr viel Geld machen, wenn du eine große Reichweite und viele Abos hast. Die Unternehmen bezahlen dich dann, dass du für sie Werbung machst. Es ist soweit besser geworden, dass allgemein seit einiger Zeit eine Kennzeichnungspflicht besteht, dass Beiträge von Unternehmen bezahlt oder gesponsert wurden oder dass die Produkte, die du testest, kostenlos zugeschickte Exemplare waren.

Durch die neuen Gesetzgebungen wird es sowieso immer schwerer, da noch irgendwie Kohle abzugreifen. Und ich denke, dass es noch härter wird und komplizierter. Man hat das ja auch mit YouTube vor kurzem gesehen: da ändern die bestimmte Auflagen oder Regeln und zack haut es dir hunderte, tausende Abos raus.

Also als Hobby: ja, unbedingt! Wenn man was zu sagen hat und etwas interessantes präsentieren kann. Aber als gelebter Traum von der Unabhängigkeit, von dem man langfristig leben kann: lieber vergessen!
 
Alopecia, du kannst gar nicht wissen wie viel die großen youtube verdienen, denn sonst wärst du wenn du selbst einer wärst gewiss nicht mehr hier, also bitte tue nicht so als ob du hier andere belehren kannst und allwissend bist. Du bezieht deine Aussagen aus Vermutungen.

Ich bin zwar nicht Alopecia, aber wenn man sich mal ein bisschen informiert und liest findet man doch viele Infos?!! Da wird oft auch kommuniziert Youtuberin XY bekommt von Kosmetikfirma 08/15 das und das....

Ich bin auch kein Fußballer und weiß so grob was die Spieler verdienen, auch in unteren Ligen.

Sowas ist doch alles ersichtlich...
 
Auf meine Frage wie sinnvoll es ist sein Standbein allein auf yt basieren zu lassen, was in 10 Jahren ist und wie gefährlich seine Kinder im Netz zu präsentieren schweigen hier leider alle. Wenn ich atme und der Blutkreislauf zirkuliert und ich mein Klo putze, um nicht zu verwahrlosen ist es Arbeit. Oh man, was ist aus diesem Thread geworden

Ein Freund von mir hat sich selbstständig gemacht und setzt mit seiner Firma auch alles auf eine Karte. Macht das nicht jedes Start up?
Manche wollen Musiker werden, manche Fußballer und ordnen dem alles unter. Und wenn es schief geht sucht man Alternativen. So what...?!?

Im schlimmsten Fall werden die Leute arbeitslos, was auch jedem Anderen passieren kann.

Mit den Kindern, das finde ich nicht gut. Aber es ist legal.

Ich hab irgendwie den Eindruck Du hast vor drei Tagen erst gemerkt dass es YouTube gibt.
 
Ich wusste schon dass es youtube gibt, da hast du vermutlich noch in der Schule gesessen.
Ich arbeite nur auch noch und sitze nicht 24 h am Tag vorm PC.

Ja, wer damit leben kann in der Privatinsolvenz zu sein, gerne.
Muss ja jeder selbst wissen.

Risiko ohne Erfahrung halte ich mit meinem Weitblick für das wirtschaftliche Todesurteil.
 
Ich wusste schon dass es youtube gibt, da hast du vermutlich noch in der Schule gesessen.
Ich arbeite nur auch noch und sitze nicht 24 h am Tag vorm PC.

Ja, wer damit leben kann in der Privatinsolvenz zu sein, gerne.
Muss ja jeder selbst wissen.

Risiko ohne Erfahrung halte ich mit meinem Weitblick für das wirtschaftliche Todesurteil.

Wissen heißt ja nicht zwangsläufig begreifen. Das sieht man ja auch an Deinen Fragen.

Und ich kann Dir bestätigen, man kann Vollzeit arbeiten und YouTube nutzen.

Tja, es gibt Leute die schaffen es, Risiko muss nicht immer schlecht sein. Es gibt genug Beispiele. Aber manch einer mag es halt in unlexiblen, festgefahrenen Strukturen. Jeder wie er mag und kann.
 
Danke für die Analyse 🙂 Ich würde tatsächlich drüber nachdenken, wenn Du Ahnung hättest.

Mir geht’s eigentlich sehr gut, ich kann mit Neid und Gejammer nicht viel anfangen (also praktisch jedes Thema von Dir). Daher würde ich auch Menschen zu YouTube ermutigen. Warum nicht versuchen? Warum soll das kein Job sein?

Aber aus Deinen Beiträgen sehe ich ja, dass Du ziemlich überfordert bist mit dem Leben und immer andere Schuld sind. Ich bin da eher deutlich und sage, vielleicht liegt es auch an einem Selbst? Aber das mögen viele nicht. Man schiebt eher die Schuld auf andere. Redet es schlecht, wenn andere erfolgreich bei YouTube sind. Also, Kopf hoch, ich ermutige lieber Menschen, rumjammern ist nicht so meins.

Und wenn jemand mit ein paar Videos gut Geld macht, warum nicht.

Achso, und noch zu Deiner Analyse. Ich habe meinen Master schnell durchgezogen, verdiene gutes Geld in festgefahrenen Strukturen. Daher finde ich Leute mit Mut zum Risiko gut. Ich kann das nicht. Nicht gut finde ich Menschen, die meinen sehr weise zu sein und dann nix hinbekommen. Da muss man dann eher schmunzeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du, ich brauche kein Echo, das mich nachäfft.


Und mit kasiopaja, haben sich ja 2 gefunden. Ihr seid ein dreamteam.

wenn Du Ahnung hättest.
Im Gegensatz zu dir habe ich Ahnung und rede nicht nur heiße Luft. Ja, mein Privatleben ist vielleicht nicht glücklich, aber ich bin dennoch nicht so armselig, dass ich mich hier bei Leuten abreagieren muss, die ich gar nicht kenne. Ich würde dir daher dringend therapeutische Hilfe empfehlen.

Achso, und noch zu Deiner Analyse. Ich habe meinen Master schnell durchgezogen, verdiene gutes Geld in festgefahrenen Strukturen.

[...]

Mir ist realtiv egal wer hier welchen Abschluss hat und falls das Thema Masterabschluss auf mich bezogen war: Auch das ist mir relativ egal. Ich kenne dich nicht, weiß nicht einmal ob du uns hier einen großen Bären aufbindest und definiere mich und andere Menschen in diesem Forum nicht über meinen beruflichen Weg. Auch das solltest du heraus gelesen haben, wenn du der Meinung bist zu versuchen auf die private Ebene zu gehen, was bei mir wie gesagt auf Granit stößt.

Auch zum rum jammern ist dieses Forum hier gedacht. Wenn du das nicht begriffen hast, solltest du dir vielleicht besser ein anderes Forum zum schikanieren und provozieren suchen, denn hier stößt du wie du merkst auf Granit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, wer damit leben kann in der Privatinsolvenz zu sein, gerne.
Muss ja jeder selbst wissen.

Risiko ohne Erfahrung halte ich mit meinem Weitblick für das wirtschaftliche Todesurteil.

Nicht alle setzen alles zu Anfang auf YouTube. Oft geschieht das ja auch nach und nach und gelegentlich auch per Zufall.

Siehe Grumpy-Cat. Und wenn der Erfolg da ist und genug verdient und sich das ganze auch außerhalb des Internets vermarkten lässt, ist es egal , ob man wieder einen Job bekommt oder nicht, wenn der Hype vorbei ist.

Dann ist man saniert und kann es sich aussuchen, ob man wieder arbeitet oder nicht.

Klar passiert das nicht vielen, aber es geschieht. Insofern ist dieser Job jetzt auch nicht total zu verteufeln.

Nicht jeder YouTuber lebt automatisch von Hartz4.
 
Zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden. Was auch gut so ist.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
natasternchen Leben als Tradwife Gesellschaft 100

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben