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Ehemann Pädophil?!

Blaubeere18

Neues Mitglied
Hallo ihr lieben,
Ich weiß ich hab mich noch nicht vorgestellt aber es brennt in mir. Ich bin seit 2009 mit meinem Mann zusammen und seit 2011 verheiratet wir haben zwei Söhne und seit sich die Verliebtheit gelegt hat habe ich ganz oft ein komisches Gefühl bei ihm. Er schaut sich immer Mädchen im Alter von 9-16 mit so einem ganz speziellen Blick an. Egal ob wir im Freibad sind, bei den Nachbarn und da sind passende Kinder oder wir sind in der Stadt bummeln. Es ist mehr so ein beobachten und dabei lächeln. Andere Personen oder Frauen einschließlich mir schaut er so nie an. Ich hab ihn letztes erwischt wie er sich selbstbefriedigt nachdem er sich ein Prospekt angesehen hat bei dem genau diese Altersgruppe abgebildet war. Er bezieht nie Stellung wenn es um das Thema Pädophilie oder Missbrauch geht. Ich hab ihn schon sehr häufig darauf angesprochen. Entweder er schweigt einfach oder Er sagt ich bilde mir das ein. Er würde sich alle Menschen so ansehen. Aber das stimmt nicht ich bilde mir das nicht ein. Ich sehe doch was ich sehe und manchmal erkenne ich sogar das er gesehen hat das ich es gesehen habe. All seine Hardware von Laptop bis Server ist für mich tabu und zwar wirklich tabu. Er flippt aus wenn ich sage das ich Zugang will. Nun wünscht er sich auch noch eine Tochter. Darüberhinaus hat er eine unfassbar gestörte Sexualität mit mir. Abgesehen davon das er nie Sex will. Wirklich so gut wie nie. Und wenn wir dann mal haben geht es nur mittels seinem fetisch (hat nichts mit ki der zu tun).

Ich halte das nicht mehr aus. Bilde ich mir das? Diese Unklarheit diese Panik das da was sein könnte. Ich kann kaum noch schlafen.
 
Deiner Beschreibung nach ist die Möglichkeit, dass er pädophil veranlagt sein könnte, weder ausgeschlossen, noch bestätigt. Dass dich diese unklare Situation belastet, ist dementsprechend verständlich.

Für alles, was du beschreibst, könnte es eine Erklärung geben, die nichts mit Pädophilie zu tun hat. Vielleicht schaut er lächelnd jungen Mädchen hinterher, weil er sich selbst eine Tochter wünscht. Vielleicht will er nicht, dass du an seinen Rechner gehst, weil er da eine ganz normale Pornosammlung drauf hat. Vielleicht hatte der Prospekt nichts damit zu tun, dass er sich danach selbst befriedigt hat.
Es ist als Außenstehender verdammt schwer, das einzuschätzen.

Andererseits ist da natürlich deine Intuition. Ein Bauchgefühl, das dir sagt, dass diese einzelnen Vorfälle zusammengehören.
Dieser Verdacht belastet eure Beziehung mit Sicherheit enorm. Unabhängig davon, ob er zutrifft oder nicht: Du hast gar keine andere Wahl, als dir Klarheit zu verschaffen, sonst geht eure Ehe irgendwann den Bach runter.

Angesprochen hast du deinen Mann ja schon, aber er blockiert. Diese Reaktion ist vollkommen normal, ganz egal, ob er pädophile Veranlagungen hat oder nicht, jeder Mensch würde auf solche Vorwürfe ähnlich reagieren. Das heißt, du wirst nicht an ihn herankommen, und du wirst ihn auch nicht dazu bringen können, mit einer anderen Person über das Thema zu sprechen.


Ich habe keine elegante und moralisch vertretbare Lösung für dein Problem, ich kann dir nur die (moralisch total verwerfliche) Art nennen, wie ich persönlich damit umgehen würde:
Wenn er pädophil ist, dann liegen die Beweise dafür auf seinem Rechner, sonst würde er diesen nicht wie ein Kampfhund bewachen.
Du musst also irgendwie an seine Daten herankommen. Ich nehme mal an, die sind geschützt? Kannst du herausfinden, mit was?
Da du direkten Zugriff auf den PC hast, könnte gegebenfalls ein Hardware-Keylogger die einfachste Lösung sein. Allerdings sind solche Maßnahmen natürlich mit dem Risiko behaftet, dass er deine Versuche entdeckt oder eine Software drauf hat, die den Keylogger erkennt. Ganz ausschließen lässt sich das nie, je nachdem, wie paranoid er ist. Dieser Vertrauensbruch könnte im schlimmsten Fall deine Ehe zerstören, allerdings wird es die Ungewissheit und die Angst davor, dass er deinen Kindern gegenüber übergriffig werden könnte, irgendwann auch.

Eine zweite Möglichkeit wäre es, die Festplatte auszuschrauben und sie zu jemandem zu bringen, der sie für dich entschlüsselt. Allerdings befinden wir uns hier bereits ziemlich weit am Rande der Legalität und ich will nicht schon wieder gegen die Forenregeln verstoßen.

Insofern: Vielleicht wartest du lieber mal ab, ob irgendjemand hier eine moralisch vertretbarere Idee hat.
 
Hallo,

also, ich würde dafür plädieren, auf deine Intuition zu hören. Bei vielen Fällen des sexuellen Missbrauchs innerhalb der Familie berichten Mütter davon, dass sie etwas geahnt haben und ich denke, es spricht auch einiges dafür (Anschauen von kleinen Kindern mit diesem Blick, Selbstbefriedigung nach dem Prospekt mit den Bildern von Kindern etc). Es ist nun eine schwierige Frage, welche Möglichkeiten bestehen, damit du Gewissheit bekommst. Ich denke Mr. Stone hat die Konsequenzen sehr gut gezeichnet. Eine moralischere Lösung fällt mir dafür leider auch nicht ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Puh, das ist ne harte Kiste und ich kann absolut verstehen, dass Du alarmiert bist: Wenn ein Mann dann auch noch derart zum Geheimniskrämer wird, was seine Festplatten anggeht, dann wären bei mir auch sämtliche Alarmglocken an.
Gehen wir mal von dem aus, was Du weißt: du weißt, dass seine Sexualität durch einen Fetisch gestört ist. Dh heißt dann wohl, dass es für Dich nicht besonders befriedigend ist, oder? Fühlst Du Dich überhaupt von ihm begehrt? Vermutlich bist Di deswegen sehr unzufrieden, was absolut verständlich ist. (ich bin selber mit einem Fetischisten zusammen und weiß, wie beschissen (und das ist noch der harmloseste Ausdruck) das ist.
An Deiner Stelle würde ich hier ansetzen: Du bist nicht verpflichtet, Fetisch-Sex zu haben, wenn Du das nicht willst. Aber er ist verpflichtet, bei eurer gemeinsamen Sexualität ebenso auch an Dich zu denken. Daran sollte man ihn mal erinnern. Deswegen würde ich vorschlagen, dass ihr eine Paartherapie macht. Klar wird er dazu erstmal nein sagen, aber da finde ich es schon legetim, ihm das Messer auf die Brust zu setzen: Du hast auch das recht auf eine erfüllte Sexualität- nicht nur er -leider sind Fetischisten oftmals auch Egoisten und meinen, IHRE Sexualität sei das Maß der Dinge. Diesen Zahn würde ich ihm schleunigst und mit Nachdruck ziehen.
Dann schmollt er halt und vielleicht gibt es Streit, aber ich würde klar sagen: An so einer Therapie (oder zumindest mal ein paar Beratungsgesprächen) führt kein Weg vorbei.
ich könnte mir vorstellen, dass im Rahmen so einer Therapie auch deine Verdachtsmomente bzgl pädophiler Neigungen etwas geklärt werden könnten.

Was diesen Verdacht angeht: Ich würde ihm klar sagen, was Du befürchtest und von ihm verlangen, dass er Stellung nimmt. Du solltest kein Ausweichen akzeptieren und ich würde ihm auch klar sagen: Solgane er Dich in dieser Hinsicht nicht vollkommen beruhigen kann, bist Du nicht bereit, noch ein Kind mit ihm zu bekommen, bzw solange ssteht für Dich ja offenbar auch die ganze Beziehung in Frage. Vielleicht bringt es Dir ja auch ein wenig Licht ins Dunkel, wenn Du mal mit einem allgemeinen Gespräch über Pädophili startest und ihn nicht ausweichen lässt.
Und ehrlich gesagt: ich persönlich würde notfalls den Zugang zu seinme Rechner von ihm mit allen Mitteln einfordern.
OK, das klingt jetzt alles etwas grob und nach viel Druck und fordern, aber ich bin der Meinung, dass Dir das zusteht: Du bist seine Frau und du bist die Mutter Deiner Kinder und Du bist auch der Gesellschaft schuldig, evtl. Verdachtsmomenten nachzugehen.

Übrigens: Wenn du diese Gespräche planst, sorg dafür, dass Deine Kinder nicht da sind: Die könnten ja mal einen Abend bei Oma und Opa übernachten, oder bei sojemandem.
Sag ihm, dass es ernst ist und Du keine Ausflüchte mehr akzeptierst.

Ich weiß, wie schwer das ist. Die volle Wahrheit über den Fetisch meines Partners musste ich auch quasi aus ihm rausprügeln, aber seit ich weiß, dass sich alles in harmlosen (wenn uach nervigen) Bahnen bewegt, geht es mir besser.
 
Sein Fetisch ist in dem Fall das geringere Übel.

Im Vordergrund steht der Verdacht auf Pädophilie.

Bei deinem Verdacht, TE, würde ich alle moralischen Bedenken über Bord werfen.

Sein PC ist das Corpus delicti. Da musst du dran.

Wie du bereits schriebst, hütet er ihn wie Ford Knox und wird dir daher nicht freiwillig Einblick verschaffen.

Mr.Stone hat bereits einen guten Tip gegeben. Wäre es möglich, einen Keylogger zu instalieren, ohne dass er es bemerkt oder seinen PC mit versteckter Kamera zu überwachen?
Auch, wenn solche Vorgehen nicht legal sind, wäre es mir, bei solch einem Verdacht, Sch... egal.
 
Hallo,

Ich stimme den Vorredner weitestgehend zu.
Bzgl. Des Kinderwunsches:

Persönlich wär das das letzte was ich tun würde, und ihm eine Tochter gebären!

Weiterhin - und auch das ist nur meine höchstpersönliche subjektive Ansicht- würde ich diese Beziehung so, also mit diesen belastenden Befürchtung nicht weiterführen.
Dies würde ich auch klar kommunizieren. Entweder ar lässt die Hose runter, im Sinne von er hört auf zu mauern und nimmt Stellung, oder ich gehe auf Distanz. Emotional, geistig, räumlich.

Warum würde ich mich so verhalten?
Nun der Teufel wills und etwas passiert, so will ich mich damit weder auseinandersetzen noch in Verbindung gebracht sehen.

Mag sein, dass das eine krasse Reaktion ist. Jedoch ist der "worst case" Fall noch viel schlimmer.

Viele Grüße
 
Der Einsatz eines key-loggers ist erstens nach §202a StGB strafbar und zweitens nicht so einfach in der Handhabung wie WhatsApp. Knackst Du seinen Computer, kann er behaupten, die möglichen Inhalte wären nicht von ihm und die Beweiskette zerbröselt. Pädophilie an sich ist in Deutschland nicht strafbar, nur wenn sie zum Kindesmissbrauch führt oder wenn z.B. entsprechende Bilder oder Videos eines Kindesmissbrauchs auf seinem Rechner gefunden werden. Aber dazu müssen diese Dateien eindeutig ihm zugeordnet werden können. Knackst DU seinen Rechner, ist das nicht mehr möglich und Du hast womöglich ein Verfahren am Hals, denn auch Du kennst dann diese Bilder und der Besitz und Gebrauch ist strafbar.

Wenn Dein Vertrauen in ihn schon so weit zerrüttet ist und Deine Verdachtsmomente für Dich so zwingend sind, dann bleibt Dir nur eines: eine Anzeige bei der Polizei. Sie darf den Rechner sicher stellen und die Beweise sichern.

Das ist keine leichte Entscheidung. Wie MrStone schon schrieb: es könnten auch "normale" Pornos" sein, oder was auch immer und ein Fetisch ist ganz sicher kein verlässlicher Indikator für Kindesmissbrauch.

Erhöhst Du den Druck auf ihn, vernichtet er vielleicht mögliche Beweise. Aber allein schon diese Gedankengänge zeigen, dass eine Vertrauensbasis zwischen euch praktisch nicht mehr existiert. Nur mal so gefragt: angenommen, es stellt sich heraus, dass er "nur" Pornos auf seinem Rechner hat, würde Dich das wieder beruhigen und wolltest Du diese Beziehung weiter führen? Oder entzündet sich an diesem Punkt nur das schon lang gelegte Brennmaterial?

PS: Ah, ich lese gerade, dass Du meine Frage schon beantwortet hast.
 
Der Einsatz eines key-loggers ist erstens nach §202a StGB strafbar und zweitens nicht so einfach in der Handhabung wie WhatsApp. Knackst Du seinen Computer, kann er behaupten, die möglichen Inhalte wären nicht von ihm und die Beweiskette zerbröselt.
Das ist nicht zwangsläufig so. Wenn sie mit der Festplatte danach zur Polizei geht, kann man immer noch feststellen, zu welchem Zeitpunkt der Keylogger installiert wurde und zu welchem Zeitpunkt die anderen Dateien auf den Rechner transferiert worden sind. Auch ist da ja noch die Rede von einem Server, auf den man dann mal einen Blick werfen könnte. Es ist auf jeden Fall besser als nichts.

Aber darum geht es ja auch gar nicht in erster Linie. Es geht doch darum, Gewissheit zu haben und entsprechend reagieren zu können.

Hier steht also eine Form der Amoralität (die Privatsphäre des Partners missachten) gegen eine andere (die eigenen Kinder einer möglichen Gefahr aussetzen). Und eben auch ein Gesetz (Ausspähen von Daten) gegen ein anderes (Besitz von Kinderpornographie).

Klar kann sie auch ohne Beweise zur Polizei gehen und Anzeige erstatten. Aber was genau soll sie den Beamten sagen? "Ich glaube, mein Mann hat Kinderpornos auf seinem Rechner, weil er hin und wieder jugendlichen Mädchen nachstarrt."
Ihr Bauchgefühl reicht dafür in meinen Augen einfach nicht aus.



Dass Pädophilie an sich nicht strafbar ist, kann man übrigens gar nicht oft genug betonen. Solange es zu keiner strafrechtlich relevanten Handlung kommt, sollte man solche Menschen nicht pauschal verurteilen. Die haben es sowieso schon schwer genug.
 
Genau das ist es...ich sitz hier und kann immer nur denken.... Oh gott, oh mein Gott. Es ist nichts ganzes und nichts halbes. Wegen unseren Kindern mache ich mir keine Gedanken. Ich habe das Gefühl es ist nur ein spezieller Teil Mädchen wo ich diese Beobachtungen mache. Wir haben zwei Jungs. Ich hab ihm schon alles vorgeschlagen. Therapie, alleine. Zu zwei oder nur ein Beratungagespräch. Er sagt er will das nicht und würde in sich gehen und überlege wie er sich besser verhalten soll... Kein Durchkommen... Er sagt ich seh das falsch er schaut alle leute so an. Genau so ist das übrigens in Bezug auf mich. Er braucht keine Begehrung und gibt sie somit auch nicht. Er kann kaum über Sex reden. Was das schnüffeln angeht... Ich habe bereits gewühlt. Habe nichts eindeutiges gefunden. Den PC kann ich nicht knacken und will es bisher auch nicht...ich würde mir wünschen... Ich hab keine Ahnung. Klarheit... Denn genau wie ihr sagt - was soll ich der Polizei sagen? Ich hab da so ein Blödes Gefühl? Naturally bespreche ich so was NIE in Anwesenheit unserer Jungs.
 

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