J
Judith
Gast
Liebe Community,
wenn ich so Eure inspirierenden Threads lese, so stimme ich mit Euch allen irgendwo überein...
Ich denke, dass diese Ambivalenzen und zum Teil ev. auch Missverständnisse in der Natur der
Sache liegen. Einerseits sollen und dürfen sich die Jungen von ihren Eltern/Schwiegereltern etc.
lösen ( man darf Ihnen da nicht "keine Loyalität", keine Eltern-Liebe etc. unterstellen), andererseits
haben die Eltern ebenfalls das Recht enttäuscht zu sein, wenn Sie nach und nach bemerken, dass
die Lösung sich krasser gestaltet als sie rechneten. Denke, alle die mal Mutter waren und eine
besondere Nähe zum Kind ( die durch Schwangerschaft, Geburt, Aufziehen unweigerlich bei fast
allen Frauen geschieht...bei den Männern ebenso, wenn auch weniger intim vielleicht weil sie ja
nicht gebären ???) erlebten, die nicht durch unveränderbare Katastrophen gekennzeichnet sind
wissen wovon ich rede. Es braucht eine Grösse oder auch Erfahrung ( immer wieder aufs Dach
kriegen bis die Beziehung vergiftet wird..nur eine Möglichkeit..) von Eltern um diesen doch
starken Einbruch gewachsen zu sein. Es tut also weh und ist für Eltern ( auch Menschen, nicht
"bloss" weise über allem stehende Gestalten !) kein leichter Weg. Auch wenn völlig notwendig.
Ich denke da gibt es ein paar sehr gute Ratschläge , aber die Situation so leicht zu akzeptieren ist
eben - trotz rationalem Denken - oft eben nicht so leicht. Ich drücke Daumen, dass Ihr Eltern das
lernen könnt...denke da wären zur Zeit alle von Druck befreit. Euer Sohn war ehrlich zu Euch,
er zeigte damit deutlich, dass sein Herz immer auch bei Euch sein wird. Das solltet Ihr honorieren..
"Abschiede" ( auch "nur" vorläufige) sowie etwas Loslassen zählen mitunter zum allerwichtigsten
im Leben. Ich sende viel Kraft und wünsche alles Gute ! Judith
wenn ich so Eure inspirierenden Threads lese, so stimme ich mit Euch allen irgendwo überein...
Ich denke, dass diese Ambivalenzen und zum Teil ev. auch Missverständnisse in der Natur der
Sache liegen. Einerseits sollen und dürfen sich die Jungen von ihren Eltern/Schwiegereltern etc.
lösen ( man darf Ihnen da nicht "keine Loyalität", keine Eltern-Liebe etc. unterstellen), andererseits
haben die Eltern ebenfalls das Recht enttäuscht zu sein, wenn Sie nach und nach bemerken, dass
die Lösung sich krasser gestaltet als sie rechneten. Denke, alle die mal Mutter waren und eine
besondere Nähe zum Kind ( die durch Schwangerschaft, Geburt, Aufziehen unweigerlich bei fast
allen Frauen geschieht...bei den Männern ebenso, wenn auch weniger intim vielleicht weil sie ja
nicht gebären ???) erlebten, die nicht durch unveränderbare Katastrophen gekennzeichnet sind
wissen wovon ich rede. Es braucht eine Grösse oder auch Erfahrung ( immer wieder aufs Dach
kriegen bis die Beziehung vergiftet wird..nur eine Möglichkeit..) von Eltern um diesen doch
starken Einbruch gewachsen zu sein. Es tut also weh und ist für Eltern ( auch Menschen, nicht
"bloss" weise über allem stehende Gestalten !) kein leichter Weg. Auch wenn völlig notwendig.
Ich denke da gibt es ein paar sehr gute Ratschläge , aber die Situation so leicht zu akzeptieren ist
eben - trotz rationalem Denken - oft eben nicht so leicht. Ich drücke Daumen, dass Ihr Eltern das
lernen könnt...denke da wären zur Zeit alle von Druck befreit. Euer Sohn war ehrlich zu Euch,
er zeigte damit deutlich, dass sein Herz immer auch bei Euch sein wird. Das solltet Ihr honorieren..
"Abschiede" ( auch "nur" vorläufige) sowie etwas Loslassen zählen mitunter zum allerwichtigsten
im Leben. Ich sende viel Kraft und wünsche alles Gute ! Judith