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Sex vor der Ehe aus biblischer Sicht

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Sowohl das Eine wie das Andere ist ausserhalb des von Gott Gewollten. Scheidung ist nicht Gott gewollt.
Menschen verändern sich. Nur weil man sich vor der Hochzeit super verstanden hat, ist das keine Garantie, dass es nach der Hochzeit immer so bleibt. Dies betrifft auch die Sexualität. Auch diese kann sich verändern. Würden wir jedesmal zur Scheidung raten, weil es jetzt - egal auf welchem Gebiet - nicht mehr passt, erfüllen wir nur die "Philosophie" einer Wegwerfgesellschaft. Und ja, das ist schlimm.


Von Gott gewollt. Schwierige Sache. Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis streng gläubige Christen, die geschieden sind. "Was Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen".
So steht das da. Aber Hat es Gott verbunden? War man sich so sicher, es ist Gottes Wille? Da bin ich mir nicht so sicher. Pauschal zu sagen, Scheidung ist nicht Gott gewollt, bei christlich verbundenen Ehen, die in einer Kirche geschlossen wurden und sich nach einiger Zeit als falsch herausstellen, weil es einfach nicht passt, was man vorher nicht geahnt hat, oder nicht wahrhaben wollte, da tue ich mir richtig schwer. Besser man beendet etwas, was beide Partner und eventuell auch noch Kinder in Unglück stürzt, als für eine verlorene Sache zu kämpfen, die nie so gewollt war. Weil man mit rosaroter Brille und auf einer Euphorie-Welle war und das Offensichtliche nicht sehen wollte. Da hilft auch keine Eheberatung.

Und machen wir uns bitte nichts vor: Glaube ist sehr subjektiv. Du kannst glauben, aber dir trotzdem deinen Menschenverstand erhalten. Es gibt aber genug christliche Gruppen, die zum Beispiel auf die Schulmedizin pfeifen und ihre Kinder lieber vom Prediger gesund heilen lassen wollen. Wo dann eigentlich klar ist: Gott will, dass dein Kind zum Arzt geht!
Und dann wird das so dargestellt: du bist krank, weil du nicht genug glaubst! Ich kenne das aus eigener Erfahrung und sowas macht krank.
Und dann wird Religion/Glaube aus meiner Sicht wirklich krankhaft und schädlich. Es gibt ja das Buch: "Fromme
Lügen, die wir glauben". Darin wird gut beschrieben, dass Glaube auch krank machen kann.

Diesen Exkurs nur als Erklärung dafür "Gott gewollt" oder nicht. Der Mensch entscheidet, ob er auf Gott hört oder nicht und da ist leider sehr viel Ermessensspielraum und Platz für Interpretation!
 
Würde ich einen Christen treffen, der zu mir sagt "so ein Mist. Schon wieder so ein schwere Regel. Wie soll ich das denn schaffen?" dann wüsste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.

LG, Nordrheiner

Jedenfalls gibt es diese Regel, dass man vor der Ehe keinen Sex haben soll, in der Bibel nicht.

Damit kann sich jeder, auch jeder Bibelgläubige, aussuchen, was er daraus macht.
 
Vorausgesetzt daß ein Gott überhaupt existiert... auf ein Nichts, eine Nullnummer, kann sich jeder mit allem berufen. Genauso wie auf den Weihnachtsmann oder auf den Osterhasen.
 
Ob es nun Gott gibt oder nicht, es gibt jedenfalls besagte Textstelle nicht, wie im Eingangsthread auch bestätigt wurde.
 
ja, schon kapiert, aber daraus geht Dein persönliches Anliegen nicht hervor! Hast Du ein Problem mit der Haltung der Bibel? Hast Du ein Problem, diese Haltung in Deine Leben zu integrieren oder was ist überhaupt die Frage: der Threadtitel ist nämlich an sich KEINE Frage, sondern eine Aussage!

OK, die Sicht der Bibel: Ja und weiter?

Mein persönliches Anliegen war, meine Ansicht zu dem Thema ausführlich darzustellen, weil ich in einem thread darum gebeten wurde. Nur eben wäre diese Ausbreitung in dem betreffenden thread eine Überfrachtung gewesen.

Der Frager und ich haben uns über die Art und Weise unserer Diskussion ausgetauscht und kamen zu der Meinung, dass das Thema evt. für andere User auch interessant sein könnte bzw. interessante, bisher nicht genannte Aspekte von anderen Usern eingebracht werden könnten.
 
Jedenfalls gibt es diese Regel, dass man vor der Ehe keinen Sex haben soll, in der Bibel nicht.
Damit kann sich jeder, auch jeder Bibelgläubige, aussuchen, was er daraus macht.

Nicht-Bibelgläubige juckt ja sowieso nicht was da drin steht und was nicht. Das wäre ein reiner Streit um des Kaisers Bart, total zweckfrei.
 
Mein persönliches Anliegen war, meine Ansicht zu dem Thema ausführlich darzustellen, weil ich in einem thread darum gebeten wurde. Nur eben wäre diese Ausbreitung in dem betreffenden thread eine Überfrachtung gewesen.

Der Frager und ich haben uns über die Art und Weise unserer Diskussion ausgetauscht und kamen zu der Meinung, dass das Thema evt. für andere User auch interessant sein könnte bzw. interessante, bisher nicht genannte Aspekte von anderen Usern eingebracht werden könnten.
Schön und jetzt wissen wir , dass diesbezüglich in der Bibel nichts drin steht und es jeder halten kann, wie der auf dem Dach.
 
Wahrer Christ, nicht nur Namenschrist, bist du nur wenn du alle Regeln einhältst. Die, die von Jesus aufgestellt wurden, nicht die der Kirche wohlgemerkt, und da gehören unter anderem die 10 Gebote dazu, da bereits aus dem AT stammend, und das was man aus der Bergpredigt und den anderen Gleichnissen (guter Samariter und so weiter) herauslesen kann, wie eine echte Gemeinschaft von Gläubigen aussehen soll.
Wer sich daran hält, braucht nicht mal extra an Gott glauben, weil er automatisch alles richtig macht. Daher das beinahe witzige Dilemma, daß humanistisch eingestellte Atheisten dem wahren Christentum tatsächlich oft viel näher sind als viele Namenschristen, die trotzdem huren, heucheln und betrügen.

Auch wenn Du viel Richtiges schreibst, sehe ich doch die Aussage "braucht nicht mal extra an Gott zu glauben" als missverständlich, wenn nicht gar als falsch an. Wenn der Mensch davon ausgeht, dass es Gott gem. der Bibel nicht gibt, dann macht auch das Gebet von Jesus "nicht mein Wille geschehe, sondern Deiner" für diesen Menschen keinen Sinn und ist nicht durchführbar.
 
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