Politiker und Beamte müssen endlich mal in die Rentenkasse einzahlen. Und als Politiker darf man erst antreten, wenn man mindestens 20 Jahre im regulären Arbeitsleben stand und nicht direkt von der Uni dort anfängt.
Alle zahlen in die Rentenkasse ein Pension wird abgeschafft
-Rente ab 60 flexibel jeder entscheidet selbst wann er in Rente gehen will
-Mindestrente von 1050€ Netto
-keine Steuern und Sozialabgaben auf Renten
Darüber kann man sicher reden.
Eine
Mindestrente von 1050 € Netto ist schon deswegen sinnvoll, weil ich auch eine Hartz 4 Leistung mit allem drum und dran bei um die 1.000 € als fair sehe.
Die SPD plant eine solche Grundrente ja auch schon. Sie soll 10% über den lokalen Hartz 4 Satz liegen (das dürfte also eine Summe an die 1.000 € sein) und um Anspruch darauf zu haben, müssen Verbraucher 35 Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben. Das Paket macht für mich Sinn.
Für mich ist das aber ein losgelöstes Problem von Politikern und Beamten.
Warum? Weil beide System nicht vergleichbar sind.
Das normale Leben eines Politikers sieht so aus, dass er sich langsam über ehrenamtliche Tätigkeiten, kommunale Politik langsam hoch arbeitet. Es gibt wohl keinen Beruf, in den man so viel Zeit und Arbeit stecken muss bevor man den ersten Euro verdient wie Politiker.
Und selbst dann verdient man in der freien Wirtschaft mehr.
Ein Bundestagsabgeordneter verdient vielleicht im Schnitt 6.000 € netto, vielleicht noch ein paar Tausend mehr als Aufwandspauschale - was verdammt viel Geld ist, aber verdammt wenig wenn du schaust was alle anderen Menschen, verdienen, die in der freien Wirtschaft Verantwortung tragen.
7,4 Mio verdient ein DAX Konzernchef im Jahresdurchschnitt, das sind 616.000 € im Monat, ok brutto...
Selbst ein normales Vorstandsmitglied eines 1.000 Mitarbeiter-Konzerns verdient netto über 10.000 € im Monat.
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Dann studier ich nicht Politikwissenschaften sondern lieber wie mein Kumpel was im IT bereich und werd noch an der Uni mit Handkuss von der Firma mit 5k netto Einstiegsgehalt und Firmenwagen abgeholt. Böse gesagt: Wer klug ist und gut verdienen will, wird doch nicht Politiker.
Wenn du einem Politiker jetzt sagen willst, dass er auch noch eine erhebliche Summe seines Einkommen in eine Rentenkasse einzuzahlen hat um am Ende bestenfalls den Höchstrentensatz zu bekommen, erlaube mir die Gegenfrage:
Welcher Mensch, der irgendwas kann, geht dann noch in die Politik?
Ganz dramatisch ist die Situation bei Polizeibeamten und Erziehern. Und ich kann das verstehen. 50 Jahre lang Vollzeit für den Staat arbeiten, bei einer immer dünneren Personaldecke und immer mehr Gewalt im Land, im Ernstfall sein Leben riskieren - das ist schon eine Leistung liebe Polizisten.
Ich will gar nichts schön reden. Der Mindestlohn ist extrem niedrig, die Renten sind oft erbärmlich. Aber um es mal so zu formulieren: Die Gehälter und Renten der Friseure sollten sich in Richtung auf die DAX Konzernchefs
nach oben bewegen statt zu fordern, dass Politiker und co weniger verdienen.
Nicht von Politikern, sondern von Konzernen sollten wir unser Geld holen um faire Sozialausgaben zu finanzieren. Dass ein Spitzenpolitiker 3-4 mal so viel verdient wie ein Schreiner... naja ok. Aber warum ist es gerecht, dass der kleine Arbeiter 1.000 € netto verdient und der Konzernchef 600.000 €?
Da stimmt doch die Relation nicht.