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Enttäuscht über Gehalt nach Studium

Es gibt Berufe, in denen das leider so ist. Besonders schlimm traf/trifft es die Generation, die noch Studiengebühren in 5stelliger Höhe abzutragen haben von eben einem solchen Gehalt.

Aber warum hast du das, was du tatest, studiert? Nur des Geldes wegen? Oder weil dieser Beruf dich ausfüllen könnte?
 
Unserem Kind ging es auch so. Nach fast einem Jahr Suche, vielen Bewerbungen war er ganz schön am Boden... Verarscht zu werden nach 22 Jahren Schulbank drücken mit Entlohnungen die der eines Hauptschülers entsprechen ist nicht schön.

Meine Lebenserfahrung besagt, das es sehr oft nichts mit Bildung zu tun hat eine gute Stelle zu finden, sondern das es mit viel Glück verbunden ist. Ich hatte dieses Glück und meinen Sohn traf es dann auch.
Wichtig ist dann auf Arbeit, das man etwas kann, was sonst Keiner auf die Reihe bekommt. Unentbehrlich zu sein und dann stimmts auch mit der Kohle.
Das Märchen vom Fachkräftemangel ist auch so ein Witz. Es gibt viel zu Viele und das ist gewollt so, weil man die Entlohnung dann drücken kann, aussuchen kann und der Profit steigt.
Ich würde mich selbst nicht unter Wert verkaufen wollen, denn ich weis auch aus meinen Anfangsjahren, das es sehr unglücklich macht.

LG
 
Also da kommt es echt darauf an, was Du studiert hast und auf was für eine Stelle Du Dich beworben hast. Bei einem Studium ist es ja nicht so, dass Du einfch fertig studierst und dann musst du Dich bloß noch auf Stellen bewerben und das gute Gehalt kommt von allein.
Man muss schon während des Studiums einen Plan entwickeln, worauf das ganze später mal hinauslaufen kann. Dann kann man mit JEDEM Studium 8genauso wie mit jeder Ausbildung) einen schönen Job finden, der auch einigermaßen was abwirft. Wichtig ist halt die gründliche Planung VORHER! (aber das kannst Du ja jetzt immernoch machen)
ZB wenn man etwas im Verlagswesen, oder Germanistik studiert hat, dann ist es klar, dass man nicht gleich nen guten Job findet: Man muss zB erstmal ein Volontariat machen, vielleicht noch ein Zusatzstudium oä und sich in seiner Richtung nach oben arbeiten: Man muss sich seine Niesche suchen.
Oder man macht sich selbständig. Auch das erfordert Planung, Definition der genauen Ziele, Schrittweises Vorgehen.
Die Jobs, wo man einfach nach Ende des Studiums Stellen nachgeschmissen bekommt, gibt es in der Tat eigentlich nur in den Naturwissenschaften.
In allen anderen Bereichen muss man seinen Weg suchen.
Hast Du Dich denn nicht vorher informiert, was es für möglichkeiten es gibt und Dir überlegt, wo Du genau hin willst?
Die zeiten, wo man mit Studium einfach so nen tollen Job hatte, sind vorbei: Wobei ich glaube, diese Zeiten gab es nie wirklich!
ich will Dich nicht entmutigen: Eher ERMUTIGEN: Mit ein wenig Planung und Einsatz (vielleicht auch mit Hilfe und Beratung anderer) wirst Du schon etwas finden, das mehr zu Deinen Wünschen passt!
 
man muss natürlich auch Prioritäten setzen: Wohnort, Geld, Tätigkeit an sich: Wie jeder das gewichtet ist ja sehr individuell und jeder darf das ja auch selbst entscheiden: Wenn Dir dein Wohnort wichtig ist und die Tätigkeit Dir Spaß macht, dann würde ich den Job auch erstmal nehmen: Du kannst paralell weiter suchen. Oder aber, Du investierst nochmal ein bißchen Zeit in Weitere Suche, vielleicht Praktika uä...wenn Du hast siehst, dass das deine Chancen auf eine bessere Stelle erhöhen würde.
Man muss sich eben einen "Schlachtplan" machen.
 
Ich habe mich informiert, bevor ich studiert habe, aber in den letzten Jahren in eine andere Richtung entwickelt.
Als ich abbrechen wollte, war mein Studium schon zu weit voran geschritten.

Jetzt stehe ich natürlich da, denn einmal zu Ende studiert, sieht es schlecht aus mit Alternativen.

Weiterbildungen und Maßnahmen bekommt man erst wenn man so und so lange arbeitslos war.

Ich werde die Stelle notgedrungen annehmen, denn auf Hartz 4 hab ich auch keine Lust.
 
Nun ja, 1500 Netto ist doch für 0 Berufserfahrung gutes Geld.
Du kannst dich ja von da weiter bewerben.
Bedenke Hartz 4 sind grade mal 800 Euro und du hast quarsie das doppelte, durfest auf kosten der Gesellschaft studieren und wirst einen Beruf ausüben, den andere wohl nie erreichen werden.
Es gibt viele Bekannte die BWL und Contoller studiert haben und dann der eine in Hamburg + Auto! ca. 1400 Euro Netto hatte und der andere beim Arbeitsamt als Sachbearbeiter für ca. das gleiche Geld landete.
Eine Biologin im Bauamt bekommt ca. 1800 Netto.
Die besten Bereiche sind halt Metall, Pharma und Baugewerbe, dort wissen die meisten nicht mal wie gut es ihnen zum rest der Menschen geht. Versuch es doch mal so zu sehen, schau mal alle Versicherungen an die du hast und alle Kosten auf den du sitzt und versuche für alles das günstigeste Angebot zu finden. Schreibe dir alles auf und denk drüber nach, ob du nicht auch mit 900 Euro auskommen könntest. Dann versuchst du mal eininge Monate damit aus zu kommen. Nach einer Weile wirst du merken, das du doch einiges weglegen kannst und das 1500 Euro gar nicht so wenig sind. Und ja es ist nicht berauschend viel, doch es gibt genug andere die bis heute nicht da angekommen sind, obwohl sie sehr viel leisten. Das müssen die Unternehmen halt mal umdenken, sonst ist bald keiner mehr da, der hier Arbeiten will.
 
Nun ja, 1500 Netto ist doch für 0 Berufserfahrung gutes Geld.
Du kannst dich ja von da weiter bewerben.
Bedenke Hartz 4 sind grade mal 800 Euro und du hast quarsie das doppelte, durfest auf kosten der Gesellschaft studieren und wirst einen Beruf ausüben, den andere wohl nie erreichen werden.

Leider falsch gerechnet. Der TE bekommt zwar 1,5k Euro netto muss aber diverse Dinge selber bezahlen die ein Hartz4ler nicht bezahlen muss wie Miete, GEZ, Sprit fürs Auto bzw. alles rund ums Auto wie Versicherung, Reparaturen usw. weil man mit dem Auto in die Arbeit fahren muss. Ich habe sicher noch andere Dinge auch vergessen die bei einem Geringverdiener ebenfalls nicht dabei sind. Ehrlichgesagt 1,5k Euro netto bei einem Studienabsolventen auch wenn es am Anfang ist sind ein Witz. Jede Putzfrau und jeder beim McDonalds verdient noch mehr ohne dass man einen Abschluss haben muss.

Ich finde da sollte gesetzlich ein Riegel vorgeschoben werden. Bei uns in Österreich gibt es für jede Jobbranche Kollektivverträge die ähnlich wie euer Mindestlohn funktionieren doch jeder Beruf hat einen eigenen Mindestlohn bei uns quasi. Das sollte in Deutschland auch so sein denn es kann nicht sein, dass eine Reinigungskraft mehr verdient als ein Maschinenbauingenieur oder so.
 
Tja Putzfrau ... aber nicht in Deutschland.
Und geringverdiener sind nicht Hartz 4 empfänger, sie zahlen zu den Armen.
Geringverdiener: Arm und Reich: Mittelschicht

Klar du hast schon recht, das Problem liegt nicht bei Ihm, sondern bei dem was Gezahlt wird. Dennoch, wir können uns auch nur beklagen, doch bekommen trotz Fähigkeiten nichts mehr. Und ja auch mit 1100 Euro muss man GEZ, Auto, Versicherungen und co. bezahlen. Daher jammert leise.
 
1500€ Netto, kann, je nach Region, durchaus ein gutes Einstiegsgehalt sein. Mein Mann hat vor 10 Jahren, als er frisch von der FH kam, 1300€ Netto in einem mittelständischen Betrieb verdient. Er ist ausgelernter Mechatronikingenieur (Diplom). Aber in der Region in der wir leben, war das damals ein gutes Einstiegsgehalt. Mein Vater hatte zu der Zeit als Maschinenbauingenieur (mit mehrjähriger Berufserfahrung) sogar noch weniger verdient.
Nun gut, mittlerweile ist das Gehalt bei meinem Mann deutlich gestiegen. Aber in einer weniger strukturschwachen Region würde er trotzdem noch mehr verdienen. Manchmal muss man eben nehmen, was man bekommt. Mit der Zeit und mit mehr Erfahrung, sollte das Gehalt aber steigen. Wenn nicht, sollte man sich lieber woanders umsehen.
 

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