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DIE RENTE......das leidige Problem.....

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Die Umstellung auf den Euro war jahrelang vorher bekannt. Und wenn das ein Problem ist, dann hat es speziell mit der Rente nichts zu tun. Dann betrífft das alle.
Zurück zur DM habe ich angeführt, weil Du zwar ein Problem beschreibst, aber keine Lösung hast. Bei einem Zurück zur DM würden bestimmte Leute ganz sicher wieder aufrunden, und Du hättest noch weniger. Logisch?

Eine "Lösung" für das Problem hat wohl niemand, ja, es war bekannt, es ist auch eine Tatsache das schon vor der Umstellung schon versch. Dienstleister l. "FOCUS" Ihre Preise erhöhten um nicht nachher als Preistreiber dazu stehen !! Und nachher hat es ein"JEDER nach gemacht mit der Erhöhung, die Regierung hatte es ja vorgemacht wie es geht. Nun haben wir die sog. AA,welchen Namen ich schon nicht mehr hören kann.
 
Das Problem der Rente liegt in den seit vielen Jahren stagnierenden Löhnen, an der Selbstbedienungsmentalität der Politik in die Rentenkassen zu greifen und natürlich auch am demokrafischen Faktor. ( den man "eingearbeitet" hat )
Dafür gibt es Lösungen! Es ist nru so, daß sich niemand rantraut. ( außer die Linke verbal )
Aber es muß und es wird etwas passieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Durch einen höheren Mindestlohn, durch eine Verbreiterung der Basis und durch Hinzuziehung anderer Steuern wäre das sicherlich möglich. Und das wird auch kommen. Dazu sind allerdings linke Regierungen notwendig, denke ich.
 
Wobei es ja in den schlimmsten Fällen die Grundsicherung gibt. Da kann man in vielen Fällen auch die selbst genutzte Immobilie erhalten.
Nebenbei war es früher noch einfach sich eine gute Rente zu erarbeiten. Heutzutage steht man ja sogar als Akademikerpaar schlecht da, wenn man in Rente geht.
 
Wobei es ja in den schlimmsten Fällen die Grundsicherung gibt. Da kann man in vielen Fällen auch die selbst genutzte Immobilie erhalten.
Nebenbei war es früher noch einfach sich eine gute Rente zu erarbeiten. Heutzutage steht man ja sogar als Akademikerpaar schlecht da, wenn man in Rente geht.

Bestimmt wohl war, wenn man die selbst genutzte Immobilie halten kann oder nicht,
wir konnten es leider nicht, haben uns von einer noch nicht "abgetragenen" Immobilie, eben wegen was wohl schon war
steigender Kosten und in Erwartung... Reparaturen, Steuern, Abtragung etc. und, und eben!
Selbst der Gewinn v. dem Verkauf war nichtens, Notarkosten, Vorfälligkeitsentschädigung der Bank etc. und,und !
"DU" durftest u. konntest ja für "Alles" schön doppelt bezahlten. Genau wie heutzutage !!
Welches mir jetzt nach ein paar Jahren schon sehr nachläuft u. nachdenklich macht, es überhaupt gemacht zu haben!
Natürlich schiebe ich das ganze Dilemma auf die Geldumstellung zurück. Damit hat das ganze doch angefangen.
Wenn auch behauptet wird, mit der DM wäre dies auch gewesen, aber dann bestimmt überschaubarer.
Nun darf man für eine kl. Wohnung so um die 60qm, Euro 700,00 aufwärts bezahlen.
 
Alles richtig. Die Wohnungs-Haus-Preise-Mieten haben aber wenig mit der Umstellung auf Euro zu tun. Das ist ( leider ) marktwirtschaftlich bedingt. Jeder verkauft seine Produkte so teuer wie möglich und wenn die Produkte selten sind, dann werden sie teuerer. ( Wohnungen, Miete ) Einfaches Gegenbeispiel aus meinem Wohnort: Häuser ab etwa 20 000 Euro, Mieten teuer.
Niemand weiß, wie es sich entwickelt hätte, wenn es statt Euro noch die DM gäbe.
 
Als ich Kind war, in den 70er Jahren, kannte ich niemanden mit einer "guten" Rente. Die Rentner lebten meist in alten, baufälligen Häusern oder einem Zimmer oder auf dem Altenteil bei den Kindern und bauten Gemüse weniger als Gartenhobby, sondern aus Kostengründen an. Und auch das Vieh wurde zur Selbstversorgung gehalten. Meine Oma hate weder eine Dusche noch einen Kühlschrank und geheizt wurde nur ein Zimmer. Weil die Rente eben nicht reichte. Und das waren doch die DM-Zeiten, oder?

Heute kenne ich viele Rentner, die in einem schönen Haus oder einer schönen Wohnung leben. Die beim Bäcker in der Stadt sitzen und miteinander Kaffee trinken. Früher undenkbar da wo ich herkomme. Ich kenne auch viele Rentner, die verreisen. Ich kann mich nicht erinnern, als Kind von einem Rentner gehört zu haben, der eine Urlaubsreise unternommen hätte. Meine Urgroßeltern sicher nicht. Höchstens mal zu einem Familienfest oder zur Ernte mit Übernachtung bei den Familienangehörigen. Und viele Rentner arbeiteten weiterhin oder bedurften der Unterstützung durch ihre Familie oder die (Kirchen-)gemeinde.

Natürlich weiß ich daß die Leben der heutigen Rentner sehr sehr unterschiedlich sind. Und es Altersarmut gibt. Aber ich zumindest fühle mich nicht betrogen und habe nicht das Gefühl, daß es den Vorgenerationen soviel besser erging. Und auch wenn meine Mutter nur eine kleine unterdurchschnittliche Rente hat, bestätigt sie mir, daß ihr Lebensstandard heute besser ist als sie es aus all ihren Vorgenerationen kennt.

Und abgesehen davon, halte ich es auch für bedenklich für die eigene Lebenszufriedenheit, lange mit dem Ist zu hadern und sich betrogen zu fühlen. Das führt auf Dauer nur dazu, daß man verhärmt und sich als hilfloses Opfer des Systems fühlt. Ich richte meine Gedanken lieber anders aus. Dankbarkeit und Zufriedenheit sind zwei heilsame Quellen. Ich glaube, unsere Großeltern und Urgroßeltern hatten durch die schrecklichen Kriegserlebnisse viel mehr Grund, sich vom Leben betrogen zu fühlen.
 
Der rapide Preisanstieg nach der Euroumstellung war schlicht ein psychologischer Effekt, die Leute kamen nicht damit zurecht (vor allem Handel und Verkäufer nicht), daß alles nur noch "die Hälfte wert sein" sollte, was vorher eine DM kostete war "nur noch" 50 Cent wert und auf dem Konto nur noch der "halbe" Lohn ... und so schnellte logischerweise alles hoch auf die altgewohnten Werte von vorher, weil die meisten Deutschen in dieser Beziehung halt simpel gestrickt sind.
Genau der gleiche Effekt würde sich bei Einführung eines BGE einstellen, wenn die Menschen (scheinbar) ein Geldgeschenk des Staates in der Tasche hätten. Denn daß das hintenrum wieder in gleicher Höhe bezahlt werden müßte und die Sache am Ende ein Nullsummenspiel darstellt, das wiederum begreift der simpel gestrickte Deutsche genausowenig.

Mit der Rente hat das allerdings nichts zu tun, dafür darf man sich bei den Politikern bedanken, die die Rentenkasse gern als Selbstbedienungsladen verstehen und sie in ein von-der-Hand-in-den-Mund-System verwandelt haben, mit jederzeitigem Risiko des Zusammenbruchs, wenn die Einzahlungen aus irgendwelchen Gründen nachlassen aber die Beanspruchungen nicht geringer werden.
Und wie bird on the wire absolut korrekt anmerkt, früher waren die Ansprüche der Leute generell geringer, da war man noch mit weniger zufrieden. Wer früher wenig einbezahlt hat, im Vertrauen auf die fetten Konten der Rentenkasse, kann jetzt keine Luxussummen in der Auszahlung erwarten.
 
Der rapide Preisanstieg nach der Euroumstellung war schlicht ein psychologischer Effekt, die Leute kamen nicht damit zurecht (vor allem Handel und Verkäufer nicht), daß alles nur noch "die Hälfte wert sein" sollte, was vorher eine DM kostete war "nur noch" 50 Cent wert und auf dem Konto nur noch der "halbe" Lohn ... und so schnellte logischerweise alles hoch auf die altgewohnten Werte von vorher, weil die meisten Deutschen in dieser Beziehung halt simpel gestrickt sind.
Genau der gleiche Effekt würde sich bei Einführung eines BGE einstellen, wenn die Menschen (scheinbar) ein Geldgeschenk des Staates in der Tasche hätten. Denn daß das hintenrum wieder in gleicher Höhe bezahlt werden müßte und die Sache am Ende ein Nullsummenspiel darstellt, das wiederum begreift der simpel gestrickte Deutsche genausowenig.

Mit der Rente hat das allerdings nichts zu tun, dafür darf man sich bei den Politikern bedanken, die die Rentenkasse gern als Selbstbedienungsladen verstehen und sie in ein von-der-Hand-in-den-Mund-System verwandelt haben, mit jederzeitigem Risiko des Zusammenbruchs, wenn die Einzahlungen aus irgendwelchen Gründen nachlassen aber die Beanspruchungen nicht geringer werden.
Und wie bird on the wire absolut korrekt anmerkt, früher waren die Ansprüche der Leute generell geringer, da war man noch mit weniger zufrieden. Wer früher wenig einbezahlt hat, im Vertrauen auf die fetten Konten der Rentenkasse, kann jetzt keine Luxussummen in der Auszahlung erwarten.

Der psyschologische "Effekt"der Geldumstellung ist mir allerdings bewusst Daoga,
das ganze liest sich wie von unserem Minister Gabriell erzäht "DU" hast bestimmt zu wenig verdient, darum bekommst "DU" so wenig Rente.
Die Rente wäre nicht zu wenig, wenn man nicht für alles "DOPPELT" bezahlen dürfte, ich habe in meinem Arbeitsleben genug Steuern bezahlt, und nicht jetzt um die HÄlfte meines Geldes gebracht zu werden !!!
 
Beschwer Dich bei den Politikern die die Rentenkasse ausgeleert haben, egal ob sie heute noch im Amt sind oder nicht. Nicht bei mir, da hat´s keinen Sinn. 🙄
 
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