Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Sehr lange Studiendauer lässt mich nachts nicht schlafen

C

cora1234

Gast
Also ich studiere seit 2010. Eigentlich erst seit 2011 wegen einer O.P und deren Folgen.
Für den Bachelor habe ich 4 Jahre gebraucht. Im Master sitze ich jetzt seit 2 Jahren und ich werde noch 1 brauchen.
Macht dann 7 Jahre, obwohl 5 normal sind. In der Zeit sind manche Arzt.

Zur Frage warum: Ich kümmere mich seit 2012 verstärkt um meine Oma, die damals schon pflegebedürftig war und habe nebenher gejobbt. Pflegestufe hatten wir damals aber noch keine, weil sie meinte, so alt wäre sie ja noch nicht (Oma ist weit über 80). Ich bin seit 5 Jahren aber trotzdem für sie einkaufen gegangen, habe sie von a nach b gefahren usw.

Wie auch immer. Ich sehe nicht so richtig Licht am Ende des Tunnels.
Mein Schnitt im Master ist zwar nicht schlecht, aber ich traue mir die Masterarbeit nicht zu.
Hinzu kommt, dass meine Omi durch die letzten O.Ps sicher noch mehr Fürsorge und Aufmerksamkeit braucht, als bisher.

Ich denke ich bräuchte noch Zeit für die Masterarbeit, die ich aber nicht habe, weil mit jedem Semester die Studiendauer noch länger wird.

Meine Überlegung war daher die, die Masterthesis nebenbei zu schreiben und dass ich wenn ich alle Module bis auf die Thesis habe, bereits für ein Jahr mit dem Bachelor arbeiten gehe und mir eine befristete Stelle suche und die Masterthesis nebenher schreibe und nach dem Jahr mit befristeter Stelle mit dem Masterabschluss nach einer neuen Stelle suche.

Wie seht ihr das? Ich fühle mich schon viel zu alt. Ständig nerven alle Verwandten, wann ich endlich fertig bin.
 
Naja. Man könnte für die Oma eine Pflegestufe beantragen und entsprechend Hilfe organisieren, so dass Du in Ruhe studieren kannst.
 
Hallo,

Sei stolz auf das, was du leistet. Pflege ist viel, emotional und körperlich anstrengende Arbeit. Ein Studium auch. Beides nebeneinander ist eine riesen Leistung, auch wenn sich das Studium ein wenig verzögert. Du hast überhaupt keinen Grund dich zu verstecken und klein zu machen.

Ich weiß es schwierig, aber versuch deine Studiendauer zu akzeptieren und dir nicht ständig selbst Vorwürfe deswegen zu machen. Natürlich hättest du das Studium lieber schneller beendet. Aber es gibt eben einfach Umstände (Krankheit , Pflegebedürftigkeit von Verwandten , ...) die eben manchmal eine Verlängerung des Studiums unumgänglich machen. Das ist dann eben so und dafür brauchst du dich auch nicht zu schämen.

Versuch diese Gedanken nicht allzu oft zulassen. Wenn du nicht schlafen kannst wegen solchen Gedanken, steh auf und mach für eine Stunde etwas, was dich auf andere Gedanken bringt. Es bringt nichts solche Gedanken allzu lange zu wälzen. Du machst dich damit nur unnötigerweise selbst fertig.

Ob Arbeiten, Pflege und Studium nebeneinander realistisch ist, ist von der Ferne kaum zu beurteilen. Für mich klingt das eher nach noch mehr Stress als du ehe schon hast, weshalb ich eher lassen würde, aber es kann auch sein, dass für dich die psychische Entlastung so groß ist, dass du davon am Ende profitierst.

LG, Jule
 
Die sehr lange Studiendauer wirst du jetzt nicht mehr ändern können.

Nur was mir nicht klar ist, einerseits schreibst du, dass du dir die Masterarbeit nicht zutraust, andererseits überlegst du, ob du arbeiten gehst und neben bei die Masterarbeit schreibst. Und die Oma, die voraussichtlich mehr Aufmerksamkeit braucht als in den letzten Jahren ist ja auch noch da.

Denkst du, dass du das alles gleichzeitig stemmen kannst? Warum beantragt ihr nicht eine Pflegestufe für die Oma, du übernimmst dann alles was nötig ist, bekommst dafür das Pflegegeld und schreibst die Masterarbeit. So hast du Zeit für die Oma und bekommst die Masterarbeit hoffentlich auch hin.

Die lange Studiendauer kannst du doch begründen mit der Pflege der Oma. Es ist ja nicht so, dass du die Zeit verbummelt hast.
 
Danke für eure Beiträge.

Ich hatte vergessen zu schreiben, dass Oma bereits die geringste Pflegegrad hat.
Allerdings kann man das auch vergessen.
Damit wird sie nicht mal zum Arzt gefahren. Nur mit Schwerbehindertenausweis und der geht mit der Pflegestufe wieder nicht. Das geht erst ab Pflegegrad 4. Haushaltshilfe (Fenster putzen usw.) machen sie hier nicht und davon abgesehen ist die, die normalerweise im Haushalt hilft für die Region auch noch ausgefallen. Im Prinzip bringt der geringste Pflegegrad gar nichts. Ich mache das, was ich sonst auch mache.
Mit der Pflegestufe bekommt sie nur Sachleistungen und das ist echt das Minimalste.

Pflegegeld ist erst ab Pflegegrad 2 angesagt.
 
Jeder hat ein eigenes individuelles Leben mit eigenen individuellen Herausforderungen, Hilfen und Voraussetzungen. Fast niemand sucht sich das aus
 
Danke für eure Beiträge.

Ich hatte vergessen zu schreiben, dass Oma bereits die geringste Pflegegrad hat.
Allerdings kann man das auch vergessen.
Damit wird sie nicht mal zum Arzt gefahren. Nur mit Schwerbehindertenausweis und der geht mit der Pflegestufe wieder nicht. Das geht erst ab Pflegegrad 4. Haushaltshilfe (Fenster putzen usw.) machen sie hier nicht und davon abgesehen ist die, die normalerweise im Haushalt hilft für die Region auch noch ausgefallen. Im Prinzip bringt der geringste Pflegegrad gar nichts. Ich mache das, was ich sonst auch mache.
Mit der Pflegestufe bekommt sie nur Sachleistungen und das ist echt das Minimalste.

Pflegegeld ist erst ab Pflegegrad 2 angesagt.

Dann lasst am besten noch im Krankenhaus prüfen, ob ihr ab jetzt ein höherer Pflegegrad zugesprochen werden kann.
 
Danke für eure Beiträge.

Ich hatte vergessen zu schreiben, dass Oma bereits die geringste Pflegegrad hat.
Allerdings kann man das auch vergessen.
Damit wird sie nicht mal zum Arzt gefahren. Nur mit Schwerbehindertenausweis und der geht mit der Pflegestufe wieder nicht. Das geht erst ab Pflegegrad 4. Haushaltshilfe (Fenster putzen usw.) machen sie hier nicht und davon abgesehen ist die, die normalerweise im Haushalt hilft für die Region auch noch ausgefallen. Im Prinzip bringt der geringste Pflegegrad gar nichts. Ich mache das, was ich sonst auch mache.
Mit der Pflegestufe bekommt sie nur Sachleistungen und das ist echt das Minimalste.

Pflegegeld ist erst ab Pflegegrad 2 angesagt.

Aber ihr habt doch auch mit diesem Pflegegrad 125,00 Euro zur Verfügung um zum Beispiel Hilfe im Haushalt zu holen.

Das macht zum Beispiel auch das Rote Kreuz.

Dann wäre doch schon mal etwas abgenommen.

https://www.pflege.de/pflegekasse-pflegerecht/pflegegrade/pflegegrad-1/
 
Haushaltshilfe bringt nichts, denn zum einen will das die Oma nicht und zum anderen ist die, die in Frage gekommen wäre, momentan krank.
Und offen gesagt: Den Haushalt können wir auch selbst machen.

Problem: Mit diesem Pflegegrad kann man auch nicht eben mal in die Kurzzeitpflege und damit auch nicht in die Verhinderungspflege. Das Pflegeheim wäre notfalls auch teurer. Aber nee, sie kann ja alles alleine *Ironie*
Wir haben jetzt Beschwerde eingereicht, weil sich so vieles auch widersprochen hat.
Der, der das Formular ausgefüllt hat ist entweder debil oder er stand unter Drogen (oder beides).
Kreuzt an, die Oma könnte Treppen steigen und sitzt gleichzeitig im Rollstuhl und all so unlogischen Kram :nerv:
(Und das im ganzen Formular).

Wie soll Oma denn zum Arzt kommen? Wie zum einkaufen? Sie weiß nicht mal welche Tabletten sie nimmt.
Aber laut der Angaben ist sie ja mobil. Alles klar, ne.

:mad:

Ich finde, dass einem seeeehr viele Hürden in den Weg gelegt werden, wenn man jemanden zu Hause pflegen will und die neuen Pflegegrade kann man da auch vergessen. Letztendlich soll es doch auch wieder nur darauf hinaus laufen, dass man den Pflegebedürftigen irgendwann ins Heim gibt, weil einem die Bürokratie über den Kopf wächst.

Nee, mal ehrlich. Was soll das? Bei Pflegegrad 1 macht man ja letztendlich doch alles selbst.
Und eine Haushaltshilfe, die nicht mal die Fenster putzen darf, weil sie laut Gesetz ja raus fallen könnte.

Mal ernsthaft, wenn man so eine Haushaltshilfe beansprucht, dann ist es eh unrealistisch, dass man noch allein zu Hause lebt. Im Normalfall hat man ja Kinder und Enkel und wenn man die nicht hat, bringt es eine Haushaltshilfe allein auch nicht mehr.

Zumal ja in diesem Pflegegrad nicht mal beinhaltet ist, dass derjenige zum Arzt gefahren wird. Schön und gut. Dann bekommt meine Oma vielleicht den Einkauf nach Hause geliefert und mal die Gardinen gewaschen, aber wer fährt sie dann zum Arzt? Sie kann nicht einkaufen, aber zum Arzt laufen kann sie oder wie? Da merkt man doch, wie idiotisch das ist.

Und ein Pflegedienst, der die Oma um 5 waschen soll, weil die anderen Termine voll sind.

Ich möchte den sehen, der mit über 80 gern um 4 aus dem Bett geschmissen wird, weil er gewaschen werden muss.

Letztendlich läuft es wieder nur auf das gleiche hinaus. Ich mache alles für die Oma und das wars.

Ich kann nur sagen: Tolles Pflegesystem. Null durchdacht und die eine Hand weiß nicht was die andere tut. Von den vielen Telefonaten mit Krankenkasse und anderen Institutionen fange ich jetzt lieber gar nicht erst an...
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
B Endlos lange Vorbereitung für BA Studium 11

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 3) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben