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Hilfe, ich will nicht Lehrerin werden

Liebe TE, hast Du denn bereits Deinen Doktor gemacht? wenn nicht, wäre das eine gute Sache. Du könntest an einer anderen Uni einen Doktovater suchen und zwar einen, der Dir dann wiederum helfen kann, auch eine Stelle zu bekommen. die meisten wissenschaftlichen Stellen werden ja von (ehemaligen) Doktoranden besetzt.
Evtl könntest Du es ja auch über eine andere Schine versuchen- es muss ja nicht unbedingt die Uni sein: Im Verlagswesen oder in Archiven könnte es doch auch Jobs geben, die Dir zumindest mehr taugen, als die Schule. Ich rate Dir auch dringend von der Schule ab: Das wird Dich fertig machen, wenn Du es nicht magst.
Bewirb Dich doch nochmal an allen irgendwie in Fragekommenden Unis: Auch initiativ.
 
Vielen lieben Dank für eure vielen Ratschläge und Tipps!

@Lysbona: Ein Referendariat in dem Sinn gibts in Österreich nicht, es gab bisher das einjährige Unterrichtspraktikum, das aber, so weit ich übers Ref in Deutschland Bescheid weiß, damit nicht so viel Ähnlichkeit hatte. In den letzten Jahren wurde das Ausbildungssystem für Lehrer komplett umgestellt, ebenso gibt es jetzt ein neues Dienstrecht, wo das alles ganz anders ist. Im Moment ist das alles im Umbruch und es gibt eine Art Übergangsphase, wo vieles geht, was vorher nicht ging, weil vieles noch nicht so richtig geregelt ist. Z.B. werden derzeit auch viele Studierende als Lehrer eingestellt, die noch gar keinen Uni-Abschluss haben, weil es im Pflichtschulbereich einen enormen Lehrermangel gibt. Allerdings zu einem Gehalt, was ein schlechter Witz ist - für eine volle Stelle nicht mal 1000 €.
Ich hab zwar einen Abschluss für LA, muss aber auch kein Unterrichtspraktikum machen, weil das für den neuen Abschluss (BA) nicht mehr gilt. Für BA gäbe es die sog. Induktionsphase, aber die ist erst ab 2019 oder so verpflichtend, jetzt muss man sie noch nicht auf jeden Fall machen.
Alles irgendwie chaotisch im Moment.
 
@ Violetta Valerie: das mit dem Doktorat ist eine wirklich gute Idee, danke!!! Ich hab diesbezüglich auch schon hin und her überlegt, bin nämlich gerade mitten drin, meine Diss zu schreiben ... habe mir auch schon ernsthaft Gedanken gemacht, das Ganze abzubrechen und an einer anderen Uni nochmals anzufangen, aber dann tut es mir wieder leid um die ganze Arbeit, die ich schon reingesteckt habe ...
 
Hallo,

im Leben muss man eben Abstriche machen um vorwärts zu kommen. Das Leben ist in den seltensten Fällen eine gemütliche Karussellfahrt, es gleicht mehr einer Achterbahn und da gibt es Höhen und Tiefen. Diese zu erkennen und anzunehmen fällt vielen Menschen schwer. Doch vielleicht solltest du dir überlegen, ob das mit dem Plan B doch irgendwie funktionieren könnte. Nach deiner Einschätzung und deinen ersten Erfahrungen wird das glaube ich wirklich nichts mit dem Lehrberuf! Da können noch so viele Stellen offen sein, auf Dauer wirst du mehr Schaden als Nutzen davontragen, glaube mir ähnliches habe ich in meinem Beruf gesehen.

LG
Garen
 
Hallo!

Danke für deine freundlichen Worte!
Du hast natürlich recht, nur dass ich bisher von den "Höhen" recht wenig gesehen habe ... eher krieche ich seit ich denken kann im Schlamm herum und wische mir den Dreck aus den Augen :-(
Bin gleich nach der Matura von zuhaus ausgezogen aufgrund unerträglicher Zustände und habe seither von den Eltern nichts mehr gehört, weder in finanzieller Hinsicht noch sonst wie. Dann habe ich versucht gleichzeitig zu studieren und zu überleben, das Studium war toll, das Überleben weniger, es gab Zeiten wo ich nicht mal was zu essen daheim hatte. Die Eltern auf Unterhalt verklagen habe ich mich nicht getraut, weil mein Vater Jurist war, rückblickend vielleicht dumm, aber ich hatte damals einfach viel zu viel Angst. Es gab nie jemand, der hinter mir stand, und es hat nie irgendwas geklappt. Außer das Studium abzuschließen, naja ... Seit ich mich erinnere bin ich am Limit der Belastbarkeit oder drüber und ich bin einfach alt und müde, ja ich fühle mich wirklich alt mit 31. Ich bin einfach seit Jahren nur mehr erschöpft und kann nicht mehr. Zeitweise habe ich an Freundschaften geglaubt, aber so wie es darum ging, dass ich mal was gebraucht hätte, war keiner mehr da. Jetzt sind die betreffenden Personen sowieso weggezogen. Ich bin immer noch der Meinung, dass es sehr gute Freundinnen sind, aber naja ... schwer zu sagen, ich weiß nicht recht wie ich das in Worte fassen soll. Ich höre denen immer noch zu bis zum Abwinken, immer und immer wieder das Gleiche, aber mir hört niemand zu. Oder 2 Minuten, dann kommt die Aussage: Das ist eben so. Oder in der Art. Und ich will auch niemand belasten oder lästig fallen, wenn derjenige mir nicht gern zuhört (wie ich ihm), dann mag ich es gar nicht von ihm verlangen. Also erzähle ich halt nichts mehr.
Deshalb bin ich jetzt hier im Forum, da muss niemand lesen was ich schreibe und niemand braucht sich gezwungen fühlen, mir zu antworten. Ich könnte auch einfach nur auf ein Blatt Papier schreiben, aber hier habe ich zumindest das Gefühl, dass es so etwas wie ein Gegenüber gibt. Und wie gesagt, dieses Gegenüber ist zu nichts verpflichtet und das finde ich gut. Ich mag niemand lästig fallen.

Danke, falls hier trotzdem jemand liest ...
 
Mann, ja ... man muss immer ganz laut schreien: Mir gehts supaaaaa! Die Wellt ist tollll! Das Leben ist schöööön!!!! damit sich alle ermutigt fühlen können ihren ganzen Mist in einen reinzuschmeissen und noch mehr Mist und ALLEN Mist ... nur dafür ist man gut der Müllschlucker, der lebende Abfalleimer ... JA! Man darf niemals sowas wie Gefühle haben weil da würde man ja außer Funktion treten als Müllverbrennungsanlage
kommt alle her
ich schlucke euren Müll
Mann ich bin sowas von wütend auf meine sogenannten Freunde
ich meine nicht das Forum sondern die paar Leute die meinen ich bin dafür da dass es ihnen besser geht
 
Mann, ja ... man muss immer ganz laut schreien: Mir gehts supaaaaa! Die Wellt ist tollll! Das Leben ist schöööön!!!! damit sich alle ermutigt fühlen können ihren ganzen Mist in einen reinzuschmeissen und noch mehr Mist und ALLEN Mist ... nur dafür ist man gut der Müllschlucker, der lebende Abfalleimer ... JA! Man darf niemals sowas wie Gefühle haben weil da würde man ja außer Funktion treten als Müllverbrennungsanlage
kommt alle her
ich schlucke euren Müll
Mann ich bin sowas von wütend auf meine sogenannten Freunde
ich meine nicht das Forum sondern die paar Leute die meinen ich bin dafür da dass es ihnen besser geht
Das machen die nur , wenn Du es Dir gefallen lässt.
 
Hallo,

auf die Menschen da draußen böse zu sein bringt unterm Strich überhaupt nichts. Das sind nur wieder negative Energien die du aussendest und die kommen zu dir zurück. Insofern ist es fast besser sich einzureden, dass alles wunderschön ist, wie in deinem Vorpost. Alleine sein ist nicht schön und noch weniger schön ist es, wenn man keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern hat. Versuche dich zu beruhigen, es ist nicht schlimm, wenn du anderen Menschen in deinem Umfeld dein Leid klagst, es sollte halt nur nicht zu häufig sein, damit du Aufsehen erregst. Ein gesundes Maß an Elend trägt schließlich jeder mit sich herum. Die einen versuchen damit aufzuräumen, die anderen versuchen es im Alkohol oder anderen Süchten zu ertränken. Für welchen Weg du dich entscheidest liegt bei dir, doch ich rate dir den gesünderen zu nehmen, auch wenn es sicherlich der steinigere von beiden ist und es mehr Rückschläge geben wird.

LG
Garen
 
Liebe Forumsmitglieder,

ich danke euch ganz herzlich für eure vielen wohlmeinenden und herzlichen Beiträge! Ich kann es überhaupt nicht glauben, dass es jemand der Mühe wert findet, zu lesen was ich schreibe und gar noch darauf zu antworten, es springt ja überhaupt kein Nutzen dabei heraus. Niemand von euch hat unmittelbar was davon, mir eine freundliche Antwort zu schreiben, und ihr tut es doch, ich kann gar nicht glauben, dass es so etwas wirklich gibt. DANKE!

Vielleicht findet ihr das komisch, ihr habt jedes Recht dazu, das zu finden, natürlich, aber ich habe es bisher noch nicht erlebt.
Mit den erwähnten drei Freundinnen bin ich mit allen über 10 Jahre befreundet, und deren Reaktionen gestalten sich ungefähr so:

Freundin 1 (verheiratet, 2 Kinder im Kleinkindalter, nicht erwerbstätig, genauso alt wie ich): Sie: hallo, wie gehts dir?
Ich: Naja, nicht so toll, ich habe das und das Problem (wie oben geschildert)
Sie: Oh, großartig, dass du Lehrerin wirst, da wirst du ja Soooooo viel Geld verdienen und übrigens meine ältere Tochter ist gerade in der Trotzphase und sie schreit immer und macht nicht das was ich ihr sage und das ist manchmal richtig gefährlich und meine jüngere kriegt die Zähne und sie weint die ganze Nacht und ich kann nicht schlafen und ich bin so müde und mein Mann ist so blöd und ach wenn ich nur dein Leben hätte das ist ja so toll du kannst aufstehen und schlafen gehen wann du willst und du verdienst dein eigenes Geld und ja ich weiß nicht wie ich das schaffen soll ich muss das Bad sauber machen das ist ganz dreckig und meine Tochter schreit ja Schatz jetzt sei doch still wo ist denn dein Schnuller und ich bin so müde und so überfordert und so arm und mein Leben ist so schrecklich ich hätte so gern dein Leben ohje jetzt hat sie auf den Teppich gepisst blablablablabla bla ( das geht mindestens 2 Stunden so wenn wir telefonieren)

Freundin 2 (viel älter als ich, sie hat an der Uni eine tolle Karriere gemacht): ich: äh, ich wollte sagen mir geht es nicht so gut weil ich nicht weiß was ich machen soll (siehe oben geschildertes Proben) ...
sie (anfallsartig): mir gehts auch nicht gut, eine Katastrophe, ich bin geschieden (seit 20 Jahren, ich habe die Geschichte ungefähr 10 000 mal gehört) und ich bin GANZZZZZ allein (mich gibt es ja nicht) und das Leben ist eben so und überhaupt das Wetter ist furchtbar ich halte dieses Wetter nicht aus und in meinem Postkasten waren 100o Reklamen und der Kollege ist so blöd der hat gesagt XY und damals als ich im Spital war schrecklich und damals als meine Eltern gestorben sind grauenhaft und damals als ich in die Schule gekommen bin schrecklich und damals als ich auf die Uni gekommen bin schrecklich und damals als Peter mir den Lolly weggenommen hat schrecklich blalbalblablablalaaaaaaaaa

Freundin 3 (jünger als ich, erfolgreiche Unikarriere im Ausland): sie: wie gehts dir? ich: naja .... (oben geschilderte Probleme) ...
sie: also, das ist ja überhaupt kein Problem, alles cool, da musst du nur ...
Ich: aber ich bin so unglücklich ...
sie: ja wenn du das Leben so mies findest, wieso lebst du dann überhaupt noch? Warum hast du dich nicht längst aufgehängt/vergiftet/ertränkt?


?????

das hat sie ernsthaft vor ein paar Wochen gesagt, als ich sie besuchen war ...

seither habe ich beschlossen NIEMALS WIEDER etwas zu erzählen, außer über das Wetter :-((((
 
Hallo,

komische Freundinnen hast du da, doch das ist wohl der Durchschnitt. Du musst dich hier für gar nichts bedanken trotzdem nehme ich den Dankesspruch gerne zur Kenntnis. 2 von 3 Freundinnen scheinen es wohl ähnlich mit dem Leben zu sehen und Jammern was das Zeug hält, die 3te erscheint taktlos, doch sie will sich nur mit positiven Dingen umgeben um nicht auch in die Jammerwelt abzurutschen, in der sich so viele befinden. Da musst du mit Freundin Nummer Drei Nachsicht haben, kannst ihr aber beim nächsten mal stecken, wenn ihr wieder über das Wetter redet, dass es ziemlich taktlos von ihr war dich zum Selbstmord zu animieren. Stattdessen hätte sie doch einen schlauen Spruch aus der Bibel oder zumindest aus einer Frauenzeitschrift präsentieren können, die man halt so liest.

Die Idee mit dem Journalismus ist ja an sich nicht schlecht, Schreiberlinge werden ja überall gesucht. Du kannst mit deinen hervorragenden Deutschkenntnissen ja vielleicht auch ein paar Flüchtlingen helfen diese wirklich schwere Sprache für außenstehende halbwegs zu erlernen. Ich meine das ist bis dato ehrenamtlich, doch es macht jeden Menschen glücklich etwas der Gesellschaft zurück zugegeben, oder ihr zumindest etwas gutes zu tun.

LG
Garen
 

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