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Arbeitsalltag im Büro - wie sieht er aus? Erfahrungen bitte

Wie wäre es denn mit einem kompletten Berufswechsel? Zum Beispiel in den Pflegebereich? Da werden doch Händeringend gute Leute gesucht und erfüllender ist dieser Beruf obendrein wenn auch Körperlich anstrengender.
 
und meiner:

Tee kochen Kaffee holen
Pc währenddessen starten
Programme starten
In Workflow gucken, und Rechnungen abarbeiten.
Tee kaffee
In Workflow gucken, und Rechnungen abarbeiten (nur "prüfen", ändern dürfen wir nichts).
Nach Hause gehen.

Erinnert mich an den Beginn meiner Ausbildung. PC + Rechenmaschine zum nachrechnen. 8 Stunden täglich. Nach drei Wochen habe ich freundlich gefragt, ob da noch mehr käme und bin schließlich zum Vorgesetzten und habe mit zittriger Stimme (19 Jahre alt, erster Job) gesagt, ich halt das nicht durch. Für mich war diese stupide gemächliche Arbeit das letzte. Es gibt aber auch Menschen, die sich genau das wünschen: feste Arbeitszeiten, eine leichte immer wiederkehrende Arbeit und nichts neues.
Je älter ich werde, desto bekloppter macht es mich Daten zu erfassen oder stupide Dinge zu tun. Der Tag vergeht nicht und man beißt sich fast in den Arm, weil man nur noch schreien möchte vor Langeweile, obwohl eigentlich hat man Arbeit, nur nicht wirklich für´s Hirn 😀
 
Hört sich an nach Bore-out.

Ich würde direkt dem Chef sagen, wenn du mit deinen Aufgaben fertig bist, und fragen,was du noch tun kannst. das kommt positiv an, wenn du dich einbringen willst. Ist private Internetnutzung bei euch erlaubt? Surfst du von deinem PC im Büro? Das könnte gefährlich werden...
10 000 Euro Brutto im Jahr finde ich jetzt nicht übermäßig viel. Das sind ca. 870 Euro brutto im Monat. Ist das eine halbe Stelle? Auch dann wäre es nicht übermäßig viel... Da würde es sich lohnen, sich nach etwas anderem umzuschauen. In welchem Bereich arbeitest du denn? Eine andere Möglichkeit wäre eine Umschulung zu einem Beruf, der gesucht ist. Z.B. Altenpfleger, Krankenpfleger...
Und als kurzfristige Lösung könntest du deine Freizeit interessant gestalten. Zum Beispiel eine neue Sprache lernen oder deine Kenntnisse auffrischen, Sport treiben...

Viel Erfolg!
 
Erinnert mich an den Beginn meiner Ausbildung. PC + Rechenmaschine zum nachrechnen. 8 Stunden täglich. Nach drei Wochen habe ich freundlich gefragt, ob da noch mehr käme und bin schließlich zum Vorgesetzten und habe mit zittriger Stimme (19 Jahre alt, erster Job) gesagt, ich halt das nicht durch. Für mich war diese stupide gemächliche Arbeit das letzte. Es gibt aber auch Menschen, die sich genau das wünschen: feste Arbeitszeiten, eine leichte immer wiederkehrende Arbeit und nichts neues.
Je älter ich werde, desto bekloppter macht es mich Daten zu erfassen oder stupide Dinge zu tun. Der Tag vergeht nicht und man beißt sich fast in den Arm, weil man nur noch schreien möchte vor Langeweile, obwohl eigentlich hat man Arbeit, nur nicht wirklich für´s Hirn 😀

Genau das ist es! Und jetzt ist echt genug! Ändert sich es das nicht so wie ich möchte, mehr Abwechslung und vor allem mehr zu tun, dann bin ich auch nicht mehr lange da.

Freizeit ist mit Sprachkurs und Sport gut ausgefüllt, reicht aber nicht mehr
 
Hört sich an nach Bore-out.

Ich würde direkt dem Chef sagen, wenn du mit deinen Aufgaben fertig bist, und fragen,was du noch tun kannst. das kommt positiv an, wenn du dich einbringen willst.
10 000 Euro Brutto im Jahr finde ich jetzt nicht übermäßig viel. Das sind ca. 870 Euro brutto im Monat. Ist das eine halbe Stelle? Auch dann wäre es nicht übermäßig viel...

Viel Erfolg!

Die 10.000 Euro waren, glaube ich, darauf bezogen, dass Cinne diese in einem anderen Job weniger hätte (also der Gehaltsunterschied im Jobwechsel).

Ansonsten hast du recht. Ich würde auch immer wieder nach anderen Aufgaben oder Weiterbildungsmöglichkeiten fragen und mich nicht abspeisen lassen. Parallel dazu mal informieren, wie der Arbeitsmarkt aussieht oder ob man sich privat weiterbilden kann.
 
Hallo,

ich bin derzeit auch aus Mangel an Möglichkeiten im Büro bzw am Empfang tätig.

Mein Arbeitstag sieht so aus :

Kaffeemaschine reinigen
Spülmaschine ausräumen
Hier und da ein Telefonat beantworten
Emails weiterleiten
Kunden empfangen (maximal 2-3 pro Tag)
Post bearbeiten
Mittags Tiefkühlmenüs vorbereiten, nach dem Essen Spülmaschine ein - und hinterher wieder ausräumen

Das Ganze umfasst maximal 2-3 h pro Tag. Die restlichen 5 sitze ich rum und schaue blöd in der Gegend rum.

Ich muß schon sagen, man verblödet bei so einem Job, zumal der Großteil der Aufgaben eher denen einer Küchenhilfe gleichkommen.
 
Hallo,

ich bin derzeit auch aus Mangel an Möglichkeiten im Büro bzw am Empfang tätig.

Mein Arbeitstag sieht so aus :

Kaffeemaschine reinigen
Spülmaschine ausräumen
Hier und da ein Telefonat beantworten
Emails weiterleiten
Kunden empfangen (maximal 2-3 pro Tag)
Post bearbeiten
Mittags Tiefkühlmenüs vorbereiten, nach dem Essen Spülmaschine ein - und hinterher wieder ausräumen

Das Ganze umfasst maximal 2-3 h pro Tag. Die restlichen 5 sitze ich rum und schaue blöd in der Gegend rum.

Ich muß schon sagen, man verblödet bei so einem Job, zumal der Großteil der Aufgaben eher denen einer Küchenhilfe gleichkommen.
Sehe ich auch so, es gibt sicherlich leute, denen das gefällt. aber mir gehts auch mehr schlecht als gut damit.
 
Das finde ich aber ganz extrem. Da langweilst du dich ja zu tode und zufriedener bist am Abend ja auch nicht.

Ich hatte in meiner Firma (KMU) auch eine Zeit lang totale Langeweile. Darauf bin ich zum Chef und habe ihm gesagt, dass ich mehr Aufgaben möchte. Ich hatte Glück, dass in einer anderen Abteilung viel Arbeit liegen blieb und ich ein neues Arbeitsgebiet übernehmen konnte.
Hast du deinen Chef darüber informiert? Oder weisst du eine Abteilung, die dir vielleicht Arbeiten zuteilen könnte? Im Intresse des Arbeitgebers ist es ja auch nicht, dass die Leute nur rum sitzen!
 
Es ist immer ein sensibles Thema dem Chef zu sagen, dass man zu wenig Arbeit hat oder unterfordert ist.

Es besteht immer die Gefahr, dass der Chef einem nicht ausgelastetem Mitarbeiter minderwertige Arbeit aufdrückt oder sogar auf die Idee kommt Personal einzusparen wenn scheinbar nicht genug Arbeit da ist.

Ich kenne die Situation auch gut. Wer aktiv mehr Arbeit einfordert, bekommt oft einen Blumenkorb voll unzusammenhängender Restarbeiten und ist bald der Müllkorb für Arbeiten, die keiner machen will. Wer sich verbessern will, sollte schon vor einem Gespräch mit dem Chef Ideen haben. Ein Vorschlag wie man bestimmte Arbeiten zusammen legen oder verbessern kann, eine neue Stelle an der man interessiert ist oder darzustellen, dass man zu "mehr" fähig und gewillt ist.

Stellen, die Präsenz verlangen (Vorzimmer, Verkauf etc) sind dabei immer schwierig. Ich habe selber in einem Ticketshop gearbeitet, in dem wenn wenig los war grad mal ein Kunde pro Stunde kam. Ich habe zwischendurch Dienstpläne geschrieben, Waren eingeräumt und Kaffee getrunken. Welche Arbeit kann man gut nebenbei machen wenn man zb Sekretär/in ist? Man wird ja immer wieder aus der Konzentration gerissen und an manchen Tagen ist eben auch viel los.

Als Zivi im Krankenhaus hieß die Antwort bei Langeweile: Socken sortieren 😀
Die Frage ist nur, ob man mit mehr Arbeit glücklich ist, wenn es nur dumme Arbeit ist.
 
Genau hab schon oft genug Stopp gesagt, weil das Aufgaben waren sorry, genau das worauf die liebe Kollegin keine Lust hatte.
 

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